Das Lieblingsmöbelstück im Haus – mein Tortenschrank

Als Herr M. und ich vor bald zwei Jahren zusammen gezogen sind, konnte ich mein Glück kaum fassen, als er sagte: „Ja, ich dachte der eine Schrank im Wohnzimmer ist für deine Tortensachen reserviert.“ Jackpot, würde ich mal sagen 🙂 Letztes Jahr im November sind wir in eine größere Wohnung gezogen und mussten die 4 Meter Einbauschränke im Wohnzimmer ersetzen. Einbauschränke sind ja Spießertum schlechthin – dachte ich früher immer. Aber dann lebt man allein, studiert so Literatur, häuft Bücher an ohne Ende, ist dann fertig damit, kann sich von keinem der Bücher trennen, beginnt ein neues Hobby „Backen + Motivtorten“, daraus ergibt sich ein weiteres Hobby „Bloggen“, beides gipfelt in Anhäufung von verschiedenen Werkzeugen, Materialien und Fotoaccessoires und -zack- ist das schicke, offene Regal irgendwie nicht mehr so super, eher schon unpraktisch.

Tortenschrank Anna im Backwah

Als wir also in unsere jetzige Wohnung gezogen sind, war alles möglich. Und da ich mittlerweile wirklich vieles für meine verschiedenen Hobbies (Fotografieren kam irgendwo auf dem Weg dazu) besitze und dies gerne so geordnet wie möglich unterbringe, damit ich alles griffbereit habe, musste ein ausgeklügeltes und gleichzeitig hübsches System her. Eines, das sich unauffällig in die „Landschaft“ des Wohnzimmers einfügt, und trotzdem genug Stauraum bietet. Für das Wohnzimmer wählten wir als bekennende Möbelschwedenliebhaber ein modulares System mit verschiedenfarbigen Fronten, verschieden großen Schubladen und Tiefen. Die Größe meines Schrankes durfte 180x230cmx40 BxHxT betragen. Und die hab ich voll ausgenutzt, kann ich euch sagen 🙂

Eigentlich wollte ich euch meinen Tortenschrank zusammen mit meiner Küche im Rahmen des Events „Behind the Scenes“ von Stephanie von Kleiner Kuriositätenladen zeigen, aber ich bin so unzufrieden mit der Küche, dass ich sie nur mit Widerwillen fotografiert habe und sie es dann letztendlich nicht auf den Blog schaffen wird. Ihr solltet euch trotzdem das Event und alle darin erscheinenden Küchen von Bloggern anschauen, es macht wirklich Spaß.

Tortenschrank offen Anna im Backwahn

Nach der Spießigkeit des Stauraumes musste ich mich der Ordnung halber auch noch der Spießigkeit der Aufbewahrungselemente widmen. In unserer alten Wohnung hatte ich einen Tortenschrank mit vielen, auch sehr großen Schubladen. Durch die Besteckeinteilungen fanden viele kleine Sachen super ihren Platz. In diesem Tortenschrank wollte ich nur ganz unten hohe Schubladen haben, da es praktischer ist, von oben hinein zu schauen, als in einen Schrank ganz nach hinten krabbeln zu müssen. Bei einem unserer unzähligen Besuche beim Schweden sind wir dann bei diesem Teil gelandet. Soweit ich weiß, ist es eigentlich dafür gedacht, in eine größere Box integriert zu werden, um den Raum besser auszunutzen. Aber da die Maße wie geschaffen sind für die Korpusse meines Tortenschrankes, habe ich davon einige mitgenommen. Der Griff in der Mitte ist besonders praktisch, wenn ich genau nur diese eine Box in die Küche mitnehmen will.

Für sehr kleine Sachen wie Tüllen, Farben und Masking Tape habe ich mir Boxen mit kleinen Einteilungen geholt. Sie sind ähnlich dieser hier, heißen aber anders. Ihr müsstet in der Abteilung „Waschküche“ danach fragen, wenn ihr so eine sucht. Der Vorteil dieser Art Einteilung ist, dass ich durch den durchsichtigen Kunststoff hindurch sehe, was drin ist. Zusätzlich hatte ich geplant (wenn dann mal alles seinen Platz gefunden hat), die einzelnen Boxen mit dem Dymo zu beschriften. Der hat aber vor kurzem die Grätsche gemacht, also muss das noch warten.

Bevor ich gleich los lege, möchte ich noch ein Wort zu der Intention dieses Artikels sagen. Ihr werdet gleich jede Menge Material sehen. Ganz viele Sachen, die ich einfach hübsch finde. Einige brauche ich wöchentlich, manche nur ab und zu. Alles zusammen gehört zu meinem Hobby, das ich mittlerweile seit über vier Jahren verfolge. Ich will mit diesem Artikel weder angeben, noch irgendjemanden neidisch machen. Ich will euch nur zeigen, wie man die Utensilien für ein Hobby, dessen Ausläufer riesig sind, schön unterbringen kann. Natürlich ist das auch nicht die einzige Art und Weise. Sollte jemand eine andere schöne Art Tortenschrank haben und bereits im Blog gezeigt haben, freue ich mich über einen Link im Kommentar.

Und jetzt geht’s los!

Diese beiden Bilder sind ein bißchen irreführend, denn in diesem Haushalt gibt es noch einige mehr Koch- und Backbücher, aber die waren grad in der Küche und in den Workshopunterlagen und so. Aber das sind quasi meine Bücherregale, auf die Leisten kommen immer die Neuesten oder die Liebsten.

Tortenschrank Einteilungen Anna im Backwahn

Im linken Bereich habe ich alles untergebracht, was zum Dekorieren für Torten nötig ist.

Hier im Bild (weiße Tür) oben links: Basiswerkzeug, oben rechts: Schaschlikspieße und Strohhalme zum Stabilisieren und Fixieren von Torten und Figuren, darunter: Foam Board, Mouldingtabletts, und alles für Cake Pops, Mitte links: Streusel aller Art, Mitte rechts: Ausstecher für Blumen, Schmetterlinge, Blätter mit Auswerfer.

(Grüne Tür) Mitte links: Tüllen und Spritzbeutel, Mitte rechts: Masking Tape, darunter: Blossom Sugar Ausstecher, daneben: Farben, darunter: Bastelkram.

Tortenschrank Anna im Backwahn

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Lebensmittelfarben sind immer ein bissel schwierig. Wenn man eine Torte macht, braucht man ja meist mehrere Farben. Und damit ich nicht wegen jeder einzeln laufen muss, habe ich alle zusammen in eine Box gepackt.

Tortenschrank Farben Anna im Backwahn

In den Schubladen im linken Drittel habe ich Verpackungen untergebracht. Zum einen für Muffins oder größere Torten oder Kuchen. Und zum anderen für alles andere: Reste von Salaten, Kekse oder Tiramisu. Ich bin großer Fan der Takeaway Verpackungen. Besonders die chinesischen Boxen mag ich sehr als Geschenkverpackung für Kleingebäck.

Tortenschrank Verpackungen

Tortenschrank Verpackungen

Im mittleren Drittel habe ich direkt unter der Decke die Sachen untergebracht, die ich nicht so oft brauche. Auf dem Schrank: der Drehteller zum Einstreichen von Torten. Und darunter eine Tortenplatte für den Herbst, eine auseinandergebaute Etagere und Glasgeschichten für Smoothies oder Dekorationen oder Kuchen im Glas.

Tortenschrank Gläser Anna im Backwahn

Im Fach darunter habe ich meine Mason Jars aus den USA untergebracht und noch eins weiter unten Cupcakesets und Fondant. Der 7 Kilo Eimer steht im Abstellraum im Regal.

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Darunter (ungefähr auf Brusthöhe) kommen einige Ausstecher für Kekse und Fondant. Die kommen gerade im Winter bzw. vor Weihnachten wieder und wieder zum Einsatz. Ich lege mir jedes Jahr einen oder zwei besondere zu, z.B. einen übergroßen Lebkuchenmann.

Tortenschrank Ausstecher Anna im Backwahn

Ein Fach weiter unten habe ich Kuchenformen aus Papier und Partybesteck untergebracht. Außerdem noch jede Menge Verpackungsmaterial wie kleine Teetüten, Cellophantüten und Candybags aus den USA.

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In den beiden unteren Schubladen sind jede Menge Verpackungen von Ausstechern, für den Fall, dass ich die mal weiter verkaufe.

Im rechten Drittel sind ganz oben Goodies aus Goodiebags und Verpackungen, von denen ich mich nicht trennen mag 🙂 Darunter stehen meine Bonbon-Gläser für Candy Bars.

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In den zwei Fächern darunter seht ihr meine Props für Foodfotografie inklusive Paper Straws und zwei von, äh, 25 Tortenplatten, da dieser Platz relativ eingeschränkt ist, muss ich mich wirklich sehr zusammen reißen, diesen Teil der Sammlung nicht größer werden zu lassen 😉

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Und natürlich dürfen in einem Tortenschrank auch Muffinförmchen nicht fehlen. Meine Lieblingsformen sind die Tulpenmuffinförmchen, die könnte ich eigentlich mal wieder verwenden.

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Noch ein Fach weiter unten (bald ist’s vorbei, ich verspreche es) kommen weitere Backformen aus Papier und Servietten. Dazu Tabletts und Platten aus Porzellan, Schiefer und Holz. Habt ihr mit so großen Teilen auch immer Probleme? In der Küche bekomme ich solche großen Teile nie unter.

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In den unteren Schubladen habe ich Cakeboards, zumindest bis 25cm, untergebracht und daneben Textilien für die Foodfotografie.

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Und in der allerletzten Schublade sind meine heißgeliebten Smoothiebecher. Wir mussten für die letzte Aktion das 100er Pack kaufen. Aber so nach und nach brauchen wir sie alle auf. Ich finde die infach perfekt, um Kleinigkeiten zu verschenken.

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Beim Einrichten des Tortenschrankes habe ich versucht, die thematisch zueinandergehörigen Materialien zusammen unterzubringen. Aber wie das so ist, hat man einmal alles untergebracht, kauft man sich was Neues und schon ist die ganze Ordnung dahin. Oder genau das eine Teil ist zu groß für das Regal. Ich weiß, ich weiß, das sind Probleme 🙂

Seit ich den Tortenschrank habe, habe ich all meine Materialien im Blick und kann mit einem schnellen Griff alles finden. Das nächste Projekt ist dann also: drei Kisten Backformen genauso übersichtlich unterbringen. Wenn es Ergebnisse dazu gibt, geb ich Bescheid!

Unsere Hochzeit Teil XXII: Unsere Deko

IMG_5889Huhu ihr Lieben,

die Deko unserer Hochzeit sollte unaufgeregt und schlicht, aber sympathisch sein, so wie unsere gesamte Hochzeit eben. Aber an dem heißen Shit 2013 kamen wir nicht vorbei. Wir haben jede Menge Pompoms und Wabenbälle in gelb, braun und weiß gekauft und sowohl das Atrium damit geschmückt, wo unsere Zeremonie statt fand, als auch den Rosenbogen über der Eingangstür zu unserem „Festsaal“. Zudem zwangen wir unsere Freunde dazu 100 Papierräder zu falten und zu tackern. Ich entschuldige mich noch einmal aufrichtig! 😉IMG_5896

Auf den Bänken saßen unsere Gäste, während Herr M. und ich mit einer freien Rednerin im Zentrum des Atriums standen und heulten, was das Zeug hielt, weil der jeweils andere so schöne Sachen sagte….oder auch sang. Ja, meine Damen, Herr M. hat ein Lied für mich geschrieben und komponiert und es während dieser Zeremonie gesungen, während er sich selbst auf der Gitarre begleitet hat. Jetzt ist es raus: mein Mann ist ein Superstar! Und romantisch und …hach….

Der Tisch für uns und unsere Familie wurde mit einer gelben Tortenplatte und braunen Holzbuchtsaben gekennzeichnet. IMG_5978Auf allen Tischen hatte unsere Gastwirtin braune Läufer ausgelegt, auf denen wir gelbe und weiße Blumen in unterschiedlich großen Einmachgläsern, selbstgebastelte, halbe Pompoms und Zitronen mit Tags verteilt haben. Die Einmachgläser haben wir mit simplem Packband verziert, an manchen hingen Tags, bestempelt mit bronzener Farbe „Anna & David 21.09.2013“, in andere hatten wir Zitronenscheiben mit ins Wasser gegeben. In die ganzen Zitronen auf dem Tisch hatten wir Grillspieße aus Bambus gesteckt, um auf ihnen die gleichen Tags fest zu machen.

Auf jeden Platz legten wir eine Mini-Tafel Schokolade, die wir mit gelbem Tonpapier beklebt hatten. Auch hier musste natürlich wieder gestempelt werden 😉IMG_5977Ich liebe es, wie wir die Deko gestaltet haben, und wie wir uns in der Vorbereitung einig waren. Viele schöne Anekdoten stammen tatsächlich aus der Vorbereitung. Als ich zum Beispiel über Instagram oder Facebook erfahren hatte, dass ein Dekoladen in der Stadt die Pompoms für 4€ pro Dreierpack im Angebot hatte, smste ich dies meinem Mann, der gerade unterwegs war und er kam einfach mal mit ca. 60 Pompoms nach Hause – nachdem er zwei Filialen zu diesem Zweck abgeklappert hatte. Der wunderbare Mann.

Produkte: Stempel „Anna&David“, Stempel „Love is Sweet“, Tags aus Kraftpapier gesponsert von Casa die Falcone

Unsere Hochzeitsvorbereitungen Teil XIII: Inspiration für Gastgeschenke auf einer Bridal Party

Huhu ihr Lieben,

in Vorbereitung auf unsere Hochzeit habe ich mir viele Gedanken gemacht (jaja, das dachtet ihr euch schon) zum Thema Gastgeschenke, neuerdings auch nur noch Giveaways genannt.Manche werden vielleicht denken „Warum sollte ich meinen Gästen noch etwas schenken? Ich bin die Prinzessin des Tages, ich werde gefeiert (äh, wir natürlich, der Bräutigam ist ja auch noch da). Wir geben schon genug Geld für die Hochzeit aus, da muss ich nicht jedem noch was hinstellen!“ Klar muss man nicht und das Geldargument ist natürlich auch immer richtig. Aber wer noch ein Plätzchen im Budget frei hat, der könnte sich ein paar Gedanken machen über eine Kleinigkeit für die Gäste, die….

  • man gut als pro Person Geschenk verpacken kann
  • die Gäste beim Benutzen oder Verspeisen an eine schöne Feier erinnert
  • man gut vorbereiten kann
  • das Farbkonzept sinnvoll ergänzen

Mein Argument war „Hallooohoooo, ich bin Bloggerin, natürlich müssen wir Giveaways haben!!“ Unschlagbar, oder?

Beim Gastgeschenk ist es völlig egal, ob ihr es im DIY Style haltet oder ob ihr die Sachen bestellt. Das Wichtigste ist, dass die Giveaways zu euch passen und dass sich eure Gäste darüber freuen. Ein bißchen sinnvoll sollte es vielleicht noch sein: Leberwurst in Dosen (egal, wie hübsch ihr die Dosen beklebt oder bestempelt) macht keinen Sinn, wenn die Hälfte der Schwiegerfamilie Veganer sind.

Den vorliegenden Artikel plane ich schon seit einigen Monaten, deswegen sind alle Ideen für Bridal Parties (leicht geändert auch für Hochzeiten) gedacht, die ich dann aus Zeitmangel und zugunsten unserer JGA-Grillsause gecancelt habe. Die Farben sind natürlich nicht die unseren, unsere „echten“ Gastgeschenke sind auch nicht dabei, da dies ja eine kleine Überraschung für unsere Gäste sein soll. Alle Produkte, die ich hier verwendet habe, sind Teil meines Vorratsschrankes oder Schminkschrankes, die ich auch privat verwende.

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Smoothiebecher: Metro, Tee: Brot, Kaffee, Wein (Friedrichshafen), Cremelidschatten: Drogerie Müller, Nagellack: H&M, Masking Tape: Tchibo

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Das Pixiebüchlein steht hier für jede Art Büchlein, das man farblich auf den Rest abstimmen kann: z.B. Notizbuch, Fotobüchlein oder auch ein Gutschein.

Smoothiebecher: Metro, Pixiebüchlein: privat, Lipbalm & Nagellack: H&M, Masking Tape: Amazon

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Bei dem Gastgeschenk mit dem Schal habe ich an eine kleine Bridal Party gedacht, bei der jeder Gast seine Farbe bekommt.

Smoothiebecher: Metro, Schal: privat, Lipbalm: H&M, Masking Tape: Amazon

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Smoothiebecher: Metro, Schokolade: Aldi, Nagellack: Drogerie Müller, Masking Tape: Tchibo

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Smoothiebecher: Metro, Schokolade: Aldi, Nagellack: Kiko Cosmetics, Masking Tape: Tchibo

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Die Candytüten finde ich sehr schön für einen Candy Table oder auch als Tischdeko zwischen die farblich passenden Blumen. Und am Ende darf sich jeder eine mitnehmen 🙂

Klarsichtbeutel: Casa di Falcone, Masking Tape: Ikea (schwarz), Drogerie Müller (rot mit Tupfen), Amazon (rosa), Inhalt: Supermarkt

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Bei dieser Limo hat die Marketingstrategie „Verpackung“ volle Kanne bei mir eingeschlagen. Die könnte ich mir auch als Sitzplatzkarte für eine Bridal Party oder einen Kindergeburtstag mit dem Farbschema Pink gut vorstellen.

Limonade: Supermarkt, Paper Straws: Die Schönhaberei, Masking Tape: Tchibo

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Hier gilt dasselbe wie für die Limo. Natürlich außer dem Kindergeburtstag 😉 Und ich muss euch nochmal auf die superschönen Paper Straws aufmerksam machen, die man bei Angela von der Schönhaberei auch im 25er Wunschpaket bestellen kann.

Getränk: Supermarkt, Paper Straws: Die Schönhaberei, Masking Tape: Tchibo

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Die heiße Schokolade in der Milchflasche eignet sich super für Feste im Herbst und Winter, ich mag hier besonders die Farbkombi mit dem Schokobraun.

Milchflasche 250ml: Flaschenbauer, Paper Straw: Die Schönhaberei, Masking Tape: Amazon, Etikett: mit dem Dymogerät geschrieben, Inhalt: 1EL Kakao, 1EL brauner Zucker, eine halbe Vanilleschote

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Eierlikör ist ja nun nicht mein Lieblinbgsgetränk, aber ich liebe die Kombi mit den Schokobechern. Auch hier gilt: Nicht für den Kindergeburtstag und so, näch?

Klarsichtbeutel: Casa di Falcone, Inhalt: Supermarkt, Paper Straw: Die Schönhaberei, Masking Tape: Amazon

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2. Advents-Giveaway: Cupcake-Boxen von „Me and Amelie“

Huhu ihr Lieben,

na, wie fandet ihr das 1. Advents-Giveaway? Also ich war begeistert 🙂 Die Kerzenhalter von der Dekotante sind aber auch superschön.

Nun kommen wir aber zum nächsten Giveaway. Auch hierfür habe ich mich dazu entschieden, einen Shopneuling zu unterstützen. Melanie hat mich kürzlich angeschrieben, ob ich Interesse hätte, ihren Shop zu testen. Unter dem Namen „Me and Amelie“ hat sie einen kleinen Ebayshop, in den sie vor kurzem ganz süße Cupcake/Muffin-Boxen aufgenommen hat.

 

Aber lassen wir doch auch kurz Melanie zu Wort kommen:

„Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: ich bin Melanie aus Leipzig, leidenschaftliche Hobbybäckerin, mit einer Vorliebe für Cupcakes und Motivtorten. In meinem Ebay-Shop „me and amelie“ biete ich zur Zeit hauptsächlich Modeschmuck und Accessoires an, plane aber demnächst einen weiteren Shop auf Ebay oder Dawanda zu eröffnen, in dem ich Backzubehör (Förmchen, Ausstecher etc.) sowie ausgefallene Geschenkverpackungen anbieten möchte. Als eine Art Probelauf habe ich in das Sortiment meines aktuellen Shops einige Cupcake-Geschenkboxen aufgenommen.“

 

 

Also wenn ihr mich fragt, sind diese Boxen ein toller Einstieg in die Cupcake-Sparte und vielleicht schaut ihr euch den Shop mal an. Ein 4er-Pack Boxen für 7,99€ + 2,20€Versandkosten finde ich nen fairen Preis.

 

Wer aber Lust hat, eine Auswahl an Boxen zu gewinnen, macht heute einfach beim Gewinnspiel mit.

Folgendes Paket könnt ihr gewinnen:

  • 1x gestreifte Box
  • 1x Gartenhäuschenbox
  • 1x Pink/Schwarze Blumenbox
  • 1x hellblaue Blumentopfbox
  • 2x Weihnachtsbox

 

 

Die Regeln:

  • Hinterlasse bis Sonntag, 9.12.2012 um 20:00, einen Kommentar unter diesem Artikel, wie wichtig dir die Verpackung bei Geschenken ist. Darf es einfaches Geschenkpapier und ein Packband sein oder soll die Verpackung dem Inhalt in nichts nachstehen?
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um teilnehmen zu können.
  • Wer den Link zu diesem Artikel auf dem Blog/bei Facebook teilt, hüpft mit zwei Losen in den Lostopf. Bitte gebt dies im Kommentar an.
  • Der Gewinner wird wie immer per random.org ausgelost und per E-mail benachrichtigt. Also bitte immer die E-mail-Adresse und einen Namen angeben.

Und jetzt bleibt mir nur, euch noch einen schönen Sonntag zu wünschen und euch ganz fest die Daumen zu drücken.

Party, Party, Party: Home Sweet Home und schon wieder 29

Huhu ihr Lieben,

im Hause M. bzw. Backwahn war letzte Woche ganz schön was los. Herr M. und ich haben unsere Einweihungsparty geschmissen und gleichzeitig unsere 30. äh schon wieder 29. Geburtstage gefeiert. Mir schwebte schon seit dem Sommer ein Brunch mit so vielen Freunden wie möglich und ein bißchen Familie vor. Gut, dass ein paar abgesagt haben, denn die Kapazität unseres Wohnzimmers war mit 20 Personen dann doch erreicht.

Während der letzten Monate reifte die eine oder andere Überlegung bezüglich des Essens in mir, es sollte ein Brunch werden, jedoch war ich mit der Umsetzung auf Tellern und Platten nicht so ganz glücklich und so dachte ich mir: „Machste halt nen Candy-Brunch-Table draus!“ Also hab ich Kontakt zu Anna von Casa-di-Falcone aufgenommen und habe mit ihr zusammen einige wunderschöne Aufkleber entwickelt. Naja, eigentlich habe ich ihr nur gesagt, was ich mir vorstelle und ein paar Tage später kamen die Vorschläge zur Freigabe per E-mail und es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ab sofort gibt es Aufkleber nur noch aus dem Hause Falcone!

Dann wanderten noch einige Becher, Tütchen, Strohhalme und Garn in den Korb und schon ging’s los.

Ich weiß, ich schwärme immer in den schönsten Farben und höchsten Tönen von meinem Mann, aber heute komme ich nicht umhin, Herrn M. noch einmal extra zu erwähnen und mich gleichzeitig bei ihm zu bedanken. Was er da mit mir zusammen auf die Beine gestellt hat, war einfach wunderbar. Er hat Aufkleber geklebt, er hat Anhänger ausgestanzt, er stand Sonntag morgen mit mir um 7:00 Uhr in der Küche und hat Tiefkühl-Erdbeeren zu Brei gemixt (sorry an dieser Stelle an die Nachbarn), er hat 40 Eier zu Rührei verarbeitet und noch so vieles mehr. Das Schönste aber, was er getan hat, war das, was er nicht getan hat: Er hat nicht die Augen verdreht, wenn ich mit der dreimillionsten Idee kam, er fand nichts von all dem kitschig oder übertrieben, er hat mich nicht hängen lassen als wir beide vor lauter Stress nicht mehr grade aus gucken konnten und am liebsten den Pizzaservice angerufen hätten. Danke dafür, Bester aller Männer!

So, kommen wir nun aber zum Wesentlichen: Dem Essen! Wir haben festgestellt, dass sich nicht alles auf die Anrichte (wo normalerweise meine geliebten Backbücher stehen) und das Sideboard quetschen ließ und wir somit einen Rundgang durch die Wohnung mit gleichzeitiger Essensaufnahme veranstalten mussten. Wir beginnen also mit dem einzig warmen Anteil des Brunches im Ofen, Rührei und Bacon. Wenn man die Ofentür wieder geschlossen hat, konnte man sich ein Brötchen von der Brötchenplatte auf dem Herd nehmen und dazu noch Wurst und Käse von einer Etagere daneben. Drehte man sich dann nach rechts, passierte man das Waschbecken, auf dessen Ablage man sich ein Becherchen gekühlten Lachses (dank Kühlakkus unter dem Brett) mit Sahnemeerrettich nehmen konnte.

Wer jetzt keinen Lachs mochte, konnte einen Schritt weiter gehen und dafür bei den Tomate-Mozarella-Bechern zugreifen. Zum Verfeinern hatten wir Balsamicocreme und Olivenöl daneben gestellt.

Casa-di-Falcone: Becher, individualisierte Aufkleber

Um die herzhafte Ecke zu vervollständigen, gab es Couscoussalat mit Paprika, Gurke und Petersilie im dursichtigen Becher und und Hackfleischbällchen in zweckentfremdeten Trinkbechern , im Schwäbischen sagen wir auch Fleischküchle dazu. Zu den Bällchen gab es leckeres Bioketchup, das wir erst kürzlich für uns entdeckt haben.

Casa-di-Falcone: durchsichtige Becher mit Deckel

Casa-di-Falcone: Becher

Alle Becher hatten wir mit unterschiedlichen, individualisierten Aufklebern von Casa-di-Falcone beklebt.

An dieser Stelle der Essens/Wohnungstour hatten die meisten schon alle Hände voll zu tun und erschraken ein bißchen, als sie feststellten: „Ach ja, da gibt es ja noch Butter/Frischkäse/Kräuterfrischkäse im Töpfchen.“ Also rauf damit auf den Teller. Butter und Frischkäse lassen sich ganz toll mit einem Melonenkugelformer portionieren.

Casa-di-Falcone: Minimuffincups

Nun war es an der Zeit für den Gast, den Flur zu überqueren und ins Wohnzimmer einzutreten.

Hinter dessen Tür wartete die liebevoll gestaltete Getränkebar. (Bin ich die Einzige, die findet, ich klinge wie eine Wohnungsmaklerin oder Werbetexterin? Ist ja furchtbar, macht aber Spaß, also weiter damit :-)) Die meisten haben sich dann erstmal einen Platz gesucht und den Teller und in den meisten Fällen so ein, zwei Becher abgestellt.

Wer wollte, konnte sich einen Orangen- oder Multivitaminsaft nehmen und ein Tässchen Kaffee oder Tee. Die Flaschenaufkleber hat Anna erst seit kurzer Zeit im Programm. Ich fand es erstaunlich, wie unsere Gäste gerade darauf reagiert haben. „Wo habt ihr die Flaschen denn her? Kann man die so kaufen? Was kostet das?“ „Das sind Säfte von Aldi mit Aufklebern drauf!“ „Ne, echt jetzt? Aber da sind normalerweise doch so Banderolen drauf?“ “ Ja klar, aber die kann man ja abmachen :-)“ Du siehst also, Anna, deine Kleber waren ein Erfolg auf der ganzen Linie!

Casa-di-Falcone: Aufkleber Retro

Neben den normalen Getränken gab es auch noch extra am Morgen zubereitete Smoothies im Milchfläschchen. Herr M. hat einen schweren Kampf mit dem Blender gefochten und hat gewonnen 🙂 Es wurden 900gr gefrorene Erdbeeren mit 1 Liter Orangensaft und 8 Kiwis, 5 Bananen und 1 Liter Orangensaft zu Smoothies verarbeitet und auf 20 x 0,25l-Fläschchen aufgeteilt. Der Trichter war eine der besten Anschaffungen in der Woche 😉

Für die Deko hatte Anna uns mit farblich passendem Bastelkarton in schwarz-weißen Streifen und Tupfen, sowie rot-weißem Garn ausgestattet. Die Anhänger haben wir mit einem Stanzer gefertigt.

Casa-di-Falcone: Bastelkarton Streifen, Tupfen, Garn

Zu den Fläschchen gab es Paper Straws in rot-weiß und schwarz-weiß. Es sah wirklich lustig aus, wie unsere Gäste da saßen und selig an ihren Strohhalmen genuckelt haben. Am Anfang war Herr M. ein bißchen skeptisch, da die Paper Straws nur ca. ein bis zwei Getränke lang halten und ein bißchen schlapp werden, aber gegen das unschlagbare Argument: „Das haben jetzt aber alle auf ihren Parties und man sieht die auf allen Blogs und die sind doch so hübsch!!“ kam er einfach nicht an 🙂

Casa-di-Falcone: Paper Straws

Angesichts der leer geputzten Smoothiebar gehe ich davon aus, dass sie gut ankamen. Ich hab jedenfalls keinen abbekommen 😦

Auf den Tischen hatten wir Zucker und Milch bereit gestellt und auch hier konnte ich nicht anders als meine Dekolust auszuleben. Macht doch gleich viel mehr her, das Weckglas mit Kordel und Anhänger.

Nach dem doch recht ausgiebigen und herzhaften Frühstück, mussten einige erstmal Pause machen, bevor sie sich dann der Königsdiziplin auf jeder Party zuwendeten: das Kuchenbuffet.

Mir wurde ans Herz gelegt, keine Torte zu machen, da ich viel zu sehr unter Stress stehen würde und die Torte dann womöglich nicht so schön werden würde, wie ich es mir wünsche und dann wäre der ganze Sonntag im Eimer. Ach, wie recht Herr M. doch hatte! Blöd, nech? 🙂

Dann gab es halt nur zweierlei Arten Cookies und zweierlei Arten Cupcakes. Für die Red Velvet Cupcakes hat Anna mir schöne getupfte Baking Cups geschickt. Und endlich kam mal wieder meine Etagere zum Einsatz.

Casa-di-Falcone: Cupcake-Cups

Neben den Red-Velvet-Cupcakes gab es auch noch Schoko-Karamell-Cupcakes in der Eiswaffel. Leider ist mir die Buttercreme mit Pudding viel zu flüssig geraten, weswegen die Cupcakes eher wie davongelaufenes Eis ausahen. Deswegen gibt’s auch nur ein vorher-Bild 😉 Die Idee dazu habe ich aus Danis Buch Klitzekleine Glücklichmacher. Wer es noch nicht hat: Los, kaufen!

Die Cookies hatte ich als Mitgebsel geplant und deswegen eine ordentliche Portion gebacken. Und mit ordentlich meine ich 8 Bleche von jeder Sorte 🙂 Es gab Double-Chocolate-Cookies à la Sarah und M&M-Cookies.

Für die Verpackung der Cookies habe ich zweierlei Tüten in schwarz-weiß bekommen und zum Verschließen die zu-mach-Kleber im gleichen Stil wie die anderen individualisierten Aufkleber verwendet. Ich hab so 2-3  Cookies in Butterbrotpapier eingewickelt und in die Tüten gesteckt weil sie schon am Tag davor aufgebaut wurden und ich sonst Angst gehabt hätte, sie würden durchfetten. Da ich 40-50 Tüten hatte, musste meine allergrößte Etagere herhalten, die eigentlich für Obst und Gemüse gedacht ist, aber bei mir als Schmuckhalter benutzt wird.

Die Cookies und auch die Verpackung kamen bei unseren Gästen sehr gut an. Und alles, was übrig blieb, hat Herr M. am nächsten Tag einfach ins Büro mitgenommen.

Casa-di-Falcone: Tüten mit Sternen, mit Streifen

Über den Cake-Table hatten wir eine Wimpelkette gespannt, auf deren Einzelteilen auch wieder die Flaschenaufkleber aufgeklebt waren.

Casa-di-Falcone: Wimpel

Und als Allerletztes gab es noch Candy-Packs für die Kids, von denen nur eins da war 🙂 Von den erwachsenen Kids waren alle so voll, dass keiner was davon haben wollte und so gingen auch die Candies an Herrn M. Kollegen.

Casa-di-Falcone: Snack-Pack

So, der Partybericht ist jetzt doch ein bißchen länger geworden, ich hoffe, ihr habt gut durchgehalten. An dieser Stelle möchte ich unseren Freunden und Familien danken, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Ich danke auch Anna Falcone, die uns mit den wunderschönen Aufklebern und dem gesamten Partymaterial unterstützt hat.

Zum Schluß gibt es noch einmal einige Bilder, auf denen die Aufkleber noch besser zu sehen sind, und die Links zu Produkten, die noch nicht im oberen Text genannt wurden.

Milchflaschen: Flaschen Bauer

Stanzen für Anhänger: Amazon, Amazon