Dreierlei Rührkuchen: Marmor-Apfel/Zitrone-Pistazie

Huhu ihr Lieben,

ein bißchen Tchibo müsst ihr euch noch angucken, ich bin ja nicht umsonst an zwei Tagen turbomäßig in der Küche gestanden und habe stundenlang gebacken. Heute könnt ihr noch für mich oder einen meiner Bloggerkollegen abstimmen. Feed me up before you gogo, Alice im kulinarischen Wunderland und PrinzLeinad haben auch mitgemacht und eigentlich rechne ich mir keine großen Chancen aus, mal schauen, was dabei raus kommt. Ich weiß, es ist nervig mit der App und dem „Gefällt mir“ klicken und wer sich davon abgeschreckt fühlt, den kann ich gut verstehen, wenn er es bleiben lassen will.

Heute gibt es für euch einen einfachen Rührkuchen, den ich dank der dreierlei Form von Tchibo ein bißchen aufpeppen konnte.

IMG_1749Sehr praktisch zum Mitnehmen ist auch der Deckel, der wirklich ultrafest hält. Natürlich hat man schon jede Menge Springformen, aber die Einteilung gab es so bisher noch nicht in meinem Backschrank.

Ich habe mir natürlich vorher auch wieder den Beipackzettel durchgelesen und bin über eine Passage gestolpert, die mir verrät, dass die Einteilung nicht bis zum Rand geht und deswegen am Rand Teig in die anderen Abteilungen fließen könnte. What the…??? Damit erübrigt sich das Ding doch, oder nicht? Desweiteren wird mir geraten, bei Bedarf einen Backring von innen zwischen die Einteilung und die Springform zu legen. Als ich das lese, hab ich fast schon keine Lust mehr. Aber ich zieh das durch, von so nem Beipackzettel lass ich mich doch nicht unterkriegen. Wenn die Vorbereitungen also fertig sind, geht es ans Teig anrühren.

Für den Teig:

  • 250gr Butter
  • 200gr Zucker
  • 1Pck Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 400gr Mehl
  • 1Pck Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1Pck Puddingpulver Vanille
  • 100ml Milch

Für den Marmorkuchen:

  • 3TL Kakaopulver
  • 5EL Milch
  • Kuchenglasur

Für den Zitrone-Apfel-Kuchen:

  • 1 Braeburnapfel
  • 1Pck Citroback
  • 100gr Puderzucker
  • 1TL Zitronensaft

Für den Pistazienkuchen

  • 75gr gehackte Pistazien
  • 25gr ganze Pistazien

Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Den Basisteig wie immer anrühren. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen, dann den Zucker hinzugeben und verrühren. Wenn die Masse homogen ist, die Eier nach und nach hinzugeben. Die trockenen Zutaten vermischen und abwechselnd mit der Milch in drei Schritten unterheben.

IMG_1887Dann habe ich den Basisteig in drei Teile aufgeteilt und auf Suppenteller verteilt. In den Teller ganz links habe ich die gehackten Pistazien mit rein gegeben und unter gerührt. Den Apfel in der Mitte habe ich geschält und mit dem Tchibo Apfelspalter gespaltet. Den Citroback habe ich in den Teig gerührt. Dann habe ich alle drei Teige relativ zügig hintereinander in die Form gegossen. Für den Marmorteig habe ich die Hälfte aus dem Suppenteller zurück behalten und mit dem Kakao und der Milch verrührt, dann oben auf das Marmorkuchendrittel gegossen.

Auf den Pistazienkuchen kommen die ganzen Pistazien als Deko. In den Apfel-Zitronen-Kuchen kommen die Apfelspalten. Ich habe sie einfach irgendwie reingesteckt, im Ofen verschieben sie sich ja sowieso noch einmal. Den Kakaoanteil im Marmorkuchen habe ich mit einer kleinen Gabel verquirlt.

IMG_1888Es ist tatsächlich so, dass hinter der Einteilung der Teig vorbei läuft und in die anderen Abteilungen läuft. Egal wie rasch man beim Einfüllen arbeitet, das kann man nicht verhindern. Bei mir war es nicht ganz so tragisch, da ich für alle drei Teige den gleichen Grundteig verwendet habe. Wer allerdings ganz unterschiedliche Teige backen möchte, der müsste das erst einmal ausprobieren.

Den Kuchen bei 180° ca. 50 Minuten backen, auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen.

Nach dem Abkühlen den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und über den Zitronen-Apfel-Kuchen verteilen. Die Kuchenglasur (ich nehme hier immer dunkle Glasur) im Wasserbad schmelzen und über den Marmorkuchen verteilen.

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Leider kam die Textur des Kuchens nicht so gut raus, wie ich gehofft hatte. Ich mag Kuchen, der locker und fluffig ist, dieser Kuchen ist mir leider etwas zu kletschig geraten. Ihr wisst doch, was ich mit kletschig meine, oder? Wenn nicht, bitte mal melden, da ich das Wort ja schon ziemlich oft verwende. Ich glaube, dass es an einer Mischung aus der Einteilung und der anderen Butter liegt, die ich seit einiger Zeit verwende. Jedenfalls hätte er lockerer sein können. Meine Kollegen, denen ich den Kuchen mitgebracht habe, mochten ihn trotzdem 🙂

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Nochmal ein kurzes Wort zu dem Deckel: Er lässt sich ein bißchen schwer auf die Form bringen. Wenn man aber drauf achtet, dass der „Anhebeteil/laschendings“ (hier im Bild oben rechts) auf 12 Uhr steht und die beiden anderen zuerst einrasten lässt, dann geht es ganz gut. Und wenn ich sage, der Deckel hält ultrafest, dann spreche ich von einem Kamikazeversuch auf dem Weg zu meinem Auto. Großzügiges Schwingen und hin und her Drehen hat er ausgehalten. Ich denke, der Test ist ausreichend, um die Form mit Deckel (und optionaler Einteilung) weiter zu empfehlen.

 

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Das Backwahn-Weihnachts-Paket 2012

Huhu ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß, ich predige ja immer mehrfach, dass man zu Weihnachten nichts schenken muss zu . Eine kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag oder auch mal unterm Jahr ist eher so mein Ding.

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Trotzdem ist die Vorweihnachtszeit nun mal die Hoch-zeit im Backwahn und wie kann man sich besser bei Freunden und Familie für die Hilfe, Unterstützung und all das, was das Leben so lebenswert macht, bedanken als mit einem kleinen Paket voller selbstgemachter Leckereien.IMG_0773

Im diesjährigen Weihnachtspaket gab es:

  • Mandel-Cake-Pops
  • Honiglebkuchenmänner
  • Lebkuchen-Rübli (Karottenkuchen)
  • Himbeerzucker

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Die Lebkuchenmänner habe ich in Teetüten gesteckt, die ich vorher mit einem Stern bestempelt habe. IMG_0834

Die Rezepte für die Mandel-Cake-Pops und den Lebkuchen-Rübli gibt’s in den nächsten Tagen. Das Rezept für die Lebkuchenmänner findet ihr bei Prinzleinad und der Himbeerzucker geht ganz einfach: 100gr gefriergetrocknete Himbeeren im Mixer zerkleinern oder so wie ich mit meinem Kartoffelstampfer zerbröseln. Die Menge reicht für ca. 2 Kilo Himbeerzucker. Ich habe pro Milchflasche (250ml) zwei bis drei Teelöffel Himbeerpulver hineingegeben und mit Zucker aufgefüllt. Den Himbeerzucker kann man mit Joghurt oder Quark mischen, in Obstkuchen oder auch Schäumle verwenden.IMG_0841

Ihr Lieben, heute ist Weihnachten, also schaltet den Computer oder das Smartphone aus und widmet euch euren Lieben. Mama, Papa, Oma, Opa oder auch dem Mann, der Frau, den Kindern. Wer niemanden hat oder keine Gesellschaft will, der kümmert sich um sich selbst. Genießt den Tag und stresst euch nicht. Ich wünsche euch leckeres Essen und ein bißchen Ruhe.

Liebste Grüße, eure Anna

1. Advents Giveaway: Winter-Kuschel-Set von Dekotante

Huhu ihr Lieben,

eigentlich hatte ich ja nicht vor, dieses Jahr viele Weihnachtsgewinnspiele zu machen, daber da Desiree von Dekotante mich angeschrieben hat, ob ich mir mal ihren Shop anschauen möchte, dachte ich mir: „Dann machen wir doch ein Advents-Dingens draus.“ Es ist deswegen ein Adventsgiveaway, weil es am 1. Advent endet 😉

Dekotantes neuer Dawandashop bietet selbstgemachte Artikel rund um Kerzenhalter und Zpaghettideko. Ich finde die Gugel-Kerzenhalter sehr süß und finde es fast schon schade, dass ich sie an eine/n von euch weitergeben muss darf 😉

Hier erzählt euch die Dekotante noch ein bißchen was über sich selbst:

„Mein Name ist Desiree und meine Freunde kennen mich als Schönedingeliebhaberin, Quasselstrippe, Freundin, Bastlerin, Taschensüchtige, Flohmarktjunkie, Frühaufsteherin und Kitschtante. Außerdem habe ich für mich festgestellt, dass ich schöne Dinge gerne mit anderen Menschen teile! Aus diesem Grund habe ich meinen Blog „Dekotante-Rockmyhome“ vor über einem Jahr ins Leben gerufen und freue mich wie Bolle über jeden meiner Fans. In dieser Zeit haben mich Leser / Leserinnen öfters angesprochen, ob ich meine Zpagetti-Teelichter nicht verkaufen möchte, aber weil ich auch ein kleiner Angsthase bin, habe ich mich nicht getraut einen eigenen Shop zu eröffnen! Nun hat der Herzenswunsch nach einem eigenen Shop aber die Angst überwunden und seid kurzem verkaufe ich kleine Dekosachen (Teelichter und Kerzenhalter) in meinem DaWanda-Shop! – Wäre es nicht super toll, wenn in einigen Wohnzimmern eine „Dekotante“ stehen würde ;) !?!?!“

Da ich solchen Mut sehr gerne unterstützen möchte, stelle ich euch heute einige der Produkte vor und lasse euch gleichzeitig teilhaben an Dekotantes neuem Projekt.

In dem Set, das ihr bis Sonntag hier gewinnen könnt, ist Folgendes enthalten:

  • 3 Gugel-Kerzenhalter
  • 3 Mini-Kerzen
  • 2 Zpaghetti-Untersetzer

Die Regeln sind wie immer denkbar einfach:

  • Hinterlasse bis Sonntag, 2.12.2012 um 20:00, einen Kommentar unter diesem Artikel, ob und wie Kerzen im Winter für dich eine Rolle spielen.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um teilnehmen zu können.
  • Wer den Link zu diesem Artikel auf dem Blog/bei Facebook teilt, hüpft mit zwei Losen in den Lostopf. Bitte gebt dies im Kommentar an.
  • Der Gewinner wird wie immer per random.org ausgelost und per E-mail benachrichtigt. Also bitte immer die E-mail-Adresse und einen Namen angeben.

Viel Glück und einen guten Start in die Woche wünsche ich euch!

Zitronenküchle und Death by Chocolate für Herrn M.s Geburtstag

Huhu ihr Lieben,

ich bin wieder zurück.
Der Umzug verlief gut, kein Backgedöhns ist zu Schaden gekommen und Herr M. hat viel Verständnis für mein Hobby gezeigt „Da ist ja schon wieder ne Backform drin!“ „Was macht denn die Backform in der Kiste mit den Papieren?“ „Man kann nie genug Tortenplatten haben!“

Und weil ich seit Ende August kaum mehr gebacken hatte und schon ziemliche Entzugserscheinungen hatte, kam der Geburtstag von Herrn M. gerade richtig. Zum Geburtstagsfrühstück gab es ein paar einfache Zitronenküchle und für den Montag im Büro habe ich eine Death by Chocolate Torte gemacht.

Das Rezept für die Death by Chocolate Torte habe ich euch schon vor einiger Zeit aufgeschrieben gezeigt, gefunden habe ich es bei Chefkoch.

Für eine 26er Form braucht ihr:

  • 175gr Zartbitterschokolade
  • 250gr Butter
  • 4 Eier
  • 100gr brauner Zucker
  • 75gr Zucker
  • 1Tl Vanillearoma
  • 250gr Mehl
  • 100gr Kakao
  • 2Tl Backpulver
  • 1TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 350gr Creme Fraiche

Für den Guss:

  • 250gr Zartbitterschokolade
  • 50gr Butter
  • 200ml Sahne

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, nach und nach die Butter darin unterrühren und abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die Eier, die beiden Zuckerarten und das Aroma schaumig schlagen. Die Schokoladenbutter einrühren, dann das Mehlgemisch abwechselnd mit der Creme Fraiche unterrühren.

Eine 26er Form ausbuttern, den Teig einfüllen und bei 200° ca. 40 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Sahne aufkochen, die Schokolade in kleinen Stücken unterrühren und schmelzen, die Butter dazu geben und rühren bis ein glatter Guss entsteht. Den Kuchen auskühlen lassen, in der Mitte durchschneiden, mit der Hälfte des Gusses füllen, den Kuchen wieder zusammen setzen und außen einstreichen. Am besten ein bißchen durchgezogen und zimmerwarm servieren. Wer möchte, kann mit einer Palette oder einem Löffel noch die typischen Dellen in den Guss drücken.

Herr M.s Kollegen waren (laut Ohrenzeuge) sehr angetan: „Hmmm…lecker…“ Das hört man doch gerne 🙂

Impressionen aus Belgien: Landschaft und Essen

Huhu ihr Lieben,

diesen Sommer bin ich ganz schön unterwegs, es tut so gut dem Alltag zu entfliehen, auch wenn es nur ein paar Tage sind. Und so hab ich die Einladung einer Freundin angenommen, es wäre in der Ferienwohnung in Oostende/Belgien noch ein Schlafzimmer frei, ob ich denn nicht Lust hätte…..

Und ob ich hatte. Also habe ich aus dem letzten langen Wochenende Anfang Juni eine Entspannungs- und Schlemmerwoche gemacht. Alles lief ein bißchen langsamer, eine Köstlichkeit nach der anderen kam auf den Teller und ein Mix aus Nordseeluft, jede Menge Wind und viel Shopping hat wunderbar müde gemacht.

Kunst am Strand von Middelkerke/Oostende.

Zu jedem Bierchen (hier in der alkoholfreien Variante) gibt es Käsewürfel und Cracker.

Mmhh, Lachs mit Sauce Bernaise und dazu das belgische Nationalgericht: Fritten.

Zum Kaffee gab’s immer ne schöne belgische Waffel als Keks und in unserem Lieblingsrestaurant gab’s immer ne Schnapsgröße Eierlikör mit Sahne dazu (für überragende 2,60€ direkt an der Promenade).

Überall standen hübsche gestreifte Bänkchen zum Ausruhen.

Bei dem Anblick wundert es mich nicht, dass die Backabteilungen miniwinzig sind. Dazu mehr in einem separaten Artikel.

Auch bei der Selbstverpflegung holt sich der echte Belgier immer eine Portion Fritten aus der Fritture. Und Majo (hier in der Version mit Krabben) gibt es auch immer. Und links unten sieht man den frittierten Käse. Leider gab es keine frittierten Schokoriegel. Das hätte ich gern mal probiert.

Blick aus der Tram.

Am Hafen von Oostende gibt es viele kleine Restaurants, aber wir haben uns für einen Snack auf die Hand entschieden. Zum einen eine Miniplatte geräucherten Fisches……

und noch ein lecker Baguette mit Krabbensalat. mmhhh, ich krieg schon wieder Appetit drauf *yummischlecksabber*

Aber in Stuttgart schmecken die irgendwie anders.

Leonidas ist eine Pralinenkette, die superhübsche Sachen macht. Eher traditionell und auf jeden Fall bezahlbar.

Gut, dass man die neu gekaufte Shoppingausbeuet gleich zum Einsatz bringen kann *hüstel* Regen im Urlaub ist fies!!

Dann ist man eben gezwungen, in ein Café zu gehen und eine Tarte Tatin zu essen. Da kann man nix machen 😉 Die Kugel Eis war fast so groß wie das Stück Torte 🙂

Sehr beliebt bei den Belgiern ist auch der Koffekoken (oder so ähnlich), eben Plunderstückchen in allen Varianten. Hier seht ihr unsere Auswahl zum Frühstück.

Am letzten Abend gab es noch einen Geburtstag zu feiern und ich habe mich angeboten, einen kleinen Nachtisch zu machen. Ich hatte mir vorgestellt so ein Küchlein mit flüssigem Kern zu machen. Das Küchlein war dank meiner mitgebrachten Miniformen super, der Kern war aber nicht flüssig. Dafür mit echter, belgischer Schokolade gemacht. Und die Sahnesoße dazu hat ein bißchen geflockt, weil ich keine Sahne, nur Milch hatte. Aber geschmeckt hat es allen.

Sobald ich meine Shoppingkiste fotografiert hab, gibt es noch einen Artikel mit Shoppingausbeute. Sogar ein Buch ist dabei 🙂