[Sponsored Post] Ein wunderbarer Sweet Candy Table von Patisserie Süss und Salzig und Momentini.de – der Blick hinter die Kulissen

Zu Anfang dieses Artikels möchte ich gern noch einmal auf Heikes Artikel auf der Backlinse verweisen, in dem es um Kooperationen geht. Kooperationen sind dazu da, um ein Netzwerk aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ein tolles Ergebnis durch gute Zusammenarbeit zu erzielen. Natürlich bin ich kein gleichwertiger Hochzeitsdienstleister wie die anderen Kooperationspartner von Heike und es war auch eine kleine Aufwandsentschädigung im Spiel. Trotzdem ist dieser Artikel von Herzen und voller Leidenschaft für Heikes Arbeit.

Jedoch ist Heike eines meiner 20 großen Vorbilder, die ich über’s Netz gefunden habe. Heike kämpft an vorderster Front für Preistransparenz im Tortenbusiness und wann immer ich kann, bin ich dabei und stell mich hin und sage: „Augen auf beim Tortenkauf, liebe Leute!“

Und so ist auch der heutige Post entstanden. Wie euch vielleicht bekannt ist, liefert Heike nicht nur Torten und Gebäck, sondern in Zusammenarbeit mit Steffi, die für die Papeterie zuständig ist, auch ganze Sweet Candy Tables. Manche werden sich vielleicht fragen, wo denn groß der Unterschied ist zwischen Gebäck an sich und Gebäck als Sweet Candy Table liegt. Dieser Unterschied liegt im Aufwand und zwar im Zeit- und Materialaufwand.

Beginnen wir aber von vorne. Letzten Sonntag durfte ich Heike bei der Auslieferung eines Sweet Candy Tables mit meiner Kamera begleiten. Da Herr M., der eigentlich die dritte Kamera bedienen sollte, leider krank wurde, ist Jessi für ihn eingesprungen. Und so machten wir uns Sonntag morgen auf den Weg zu Heike auf die schwäbische Alb. Einladen war auf 10:45 Uhr geplant, der Tisch sollte um 15:00-15:30 Uhr fertig stehen. Ihr seht schon mal, der Sonntag ging für das Projekt ganz drauf.

Bereits beim Einladen dämmerte mir, dass das Ding hier ne ganz große Nummer ist. Jessi und ich quetschten uns durch einen mit Props, bereit zum Verladen, vollgestellten Flur in Heikes Wohnzimmer durch, wo herrlich duftende Zimtschnecken auf uns warteten. Ein kurzes Sitzen, Quatschen, Zimtschneckenmampfen später fanden wir uns auch schon wieder vor dem Haus vor und dann ging es los. An Heikes Seite: ihr Mann, Auto-Tetris-Meister, und Ronja, ihre Tochter und Kuchenassistentin.

Die drei haben Kiste um Kiste rausgetragen. Gekühlte Cupcakes und Kuchen, Tortenplatten, Schüsseln, Leitern, Tabletts, Papeterie, Schürzen, Handschuhe und Ronjas Fotoausrüstung. Denn sie ist am Ende jeden Auftrags für die schönen Fotos zuständig, die ihr auf Heikes Blog oder auch auf ihrer Homepage seht.

Ich selber habe ja schon Torten ausgeliefert und wusste, dass man in Kurven eigentlich nur noch schleichen darf. Und so war es auch. Unsere Fahrt führte uns über Berg und Tal, durch Kurven *aaahhhhh, chhhhh, oh, gut gegangen* und über Kies und Schotter *oh nein, die armen Cupcakes* mitten in die Einöde.

Es ging nach Hayingen auf die Maisenburg, von der ich vorher nur als überirdisch schöne Hochzeitslocation gehört hatte. Und tatsächlich ist es dort ganz wunderbar. Die Aufteilung der Räumlichkeiten, der Blick ins Grüne und weit und breit keine Anwohner, die sich am Partylärm stören könnten. Das Schwärmen dauerte nur kurz, denn es ging direkt los mit dem Aufbau der Köstlichkeiten. Heike und Ronja bekamen eine eigene Küche, in der sie alles aufbauen konnten.

Heike erzählte mir, dass sie nicht immer so viel Glück und Platz haben, man aber eben nimmt, was man bekommt. Tatsächlich musste Heike sich selber ein bißchen ausbremsen, denn das, was sich das Brautpaar wochen- oder auch monatelang gewünscht hatte, ist tatsächlich eingetroffen: Die Sonne scheinte, es war warm mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Schön für eine Hochzeit draußen, aber extrem ungünstig für die Creme auf den Cupcakes. Diese wurden auf Eis in der Kühlbox transportiert und warteten dann geduldig in der Küche auf ihren großen Auftritt. Und es ist wirklich nervenaufreibend, den größten Teil des Candytables bis zum Schluß zurück zu halten, damit er nicht davon fließt. Timing ist das Zauberwort.

Und so wurde alles andere erstmal vorbereitet. Alles ohne Creme wurde auf die Teller verteilt, die Macarons durften ein bißchen später Platz nehmen und zwischen all dem Stress beantwortete Heike dann noch ein paar Fragen. Sie hat zum Beispiel immer mehr Platten, Teller und Schüsseln dabei, als sie braucht.

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig (19)So kann sie flexibel austauschen, wenn die Macaronfarbe nicht zum Teller passt.

Oder wenn die Torte doch lieber auf eine niedrige Platte drauf soll. In der Küche wird so lang hin und her geschoben bis alles passt, dann erst verlässt der Teller die Küche und wird auf dem Candy Table platziert.

Das kann dann auch mal so klingen: „Ronja, mach mal die Haselnusscupcakes auf den Teller, ach ne, die Platte ist besser. ne, lieber doch nicht. Warte mal…..jetzt hab ich’s, mach die Macarons auf den, den Naked Cake auf den und die Cupcakes auf den. Ne, lieber auf den.“ Und obwohl sich das alles recht durcheinander anhört, hat Heike immer noch den vollen Durchblick. „Jetzt fehlen noch die Blumen, frag mal im Festsaal nach, ob die schon soweit sind.“

Und dann war es irgendwann soweit und alles konnte aufgebaut werden. Ich stand mit meiner Kamera auf dem Stativ bereit, um die Verwandlung des einfachen Hoteltisches in ein Wunderland der Köstlichkeiten zu dokumentieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für mich war besonders interessant, dass Heike kein Gesamtbild vor Augen hatte, sondern eher ein Konzept und dafür die entsprechenden Accessoires dabei hatte.

Vintage, Gold, Lila und ein bißchen rustikal sollte es werden. Alles andere ergab sich aus dem Aufbau selbst. Und Heike stand immer wieder davor und zupfte das Deckchen nochmal zurecht und hängte die Girlande nochmal um. Besonders lachen musste ich, als sie meinte: „Was mach ich denn mit all den Deckchen, wenn Vintage nicht mehr in ist?“ Ich glaube, da muss sie sich erstmal keine Gedanken machen.

Ich beobachtete den Aufbau genau und fand auch hier einige der Basisregeln wieder, die ich selber auf meinen letzten Candy Table angewendet hatte: Verschiedene Höhen einbauen, assymetrisch aufbauen, das Ganze durch Details für das Auge interessant gestalten.

Und plötzlich war es 15 Uhr und wir waren fast fertig. Wie schnell die Zeit rum ging und wie viele, viele Stunden Arbeit in so einem Sweet Candy Table stecken. Und wie sehr es sich lohnt! Schaut mal selbst!

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig_ (23)

Und das hat Heike alles auf den Tisch gezaubert:

  •  Pfannkuchentorte 3-stöckig mit Grand Marnier und frischen Blau- und Brombeeren
  • Schokoladentassen mit Passionsfruchtmousse und Himbeerkern
  • Mürbteigtarteletts mit frischen Himbeeren und Blaubeeren
  • Schokoladengugelhupf
  • Florentiner-Kirschtörtchen
  • Macarons mit Cassisfüllung
  • Cake Pops (Schokofüllung)
  • Rhabarber-Himbeercrumbl im Weckglas
  • Blaubeermandelcupcakes mit Aprikosenkern und Aprikosentopping
  • Haselnusscupcakes mit Preiselbeeren und Schokoladentopping
  • Rosenkuchen

Und damit wir nicht vergessen, dass das ja auch ein Business ist, hier noch ein paar Fakten für euch:

  • Heikes Aufwand für diesen Sweet Candy Table lag bei einer vollen Arbeitswoche, einschließlich Samstag und Sonntag. Sie konnte in dieser Woche keine anderen Aufträge annehmen.
  • Dieser Sweet Candy Table war für 75 Leute geplant.
  • Heikes Preise für so einen Sweet Candy Table beginnen bei 29€ pro Person bei einer Personenzahl von 100 Personen. Je höher die Personenzahl, desto günstiger wird es pro Person. Die Mindestpersonenzahl liegt bei 50. Wer sich also so einen Table für den Geburtstag der Kinder wünscht, sollte eine große Familie haben.

Die Beteiligten an diesem Sweet Candy Table und am Making Of:

*Sponsor

Heute bin ich zu Gast beim Backbube – „The Stars behind the Stars“

Endlich habe ich es geschafft, einmal bei meinem Bloggerfreund Markus alias Der Backbube zu Gast zu sein.

Ihr findet dort meinen Gastbeitrag zu seiner Reihe „The Stars behind the Stars“. Diese Reihe beschäftigt sich mit Gebäck aus Filmen und Serien und vor mir haben bereits ganz viele, wunderbare Bloggerfreunde von uns ihre Rezepte gezeigt.

Mein Rezept zeigt euch einfache Weizenbrötchen und heiße Schokolade. Beides ist nicht super außergewöhnlich, aber die Geschichte dahinter findet ihr im Film Momo nach der Vorlage von Michael Ende. Was mir dieser Film und das Rezept dazu bedeutet, könnt ihr bei meinem Gastbeitrag auf backbube.com nachlesen.

Fluffiger Käsekuchen mit Rhabarber und Himbeeren & mein Urban Jungle Bloggers Balkon

Endlich, endlich, endlich beginnt das fruchtige Jahr. Ich gebe es zu, ich mag den Winter wegen zwei Dingen nicht: Es ist kalt (also dieses Jahr ging es einigermaßen) und man muss immer das gleiche Obst essen (wenn man sich einigermaßen regional ernähren will). Und das heißt eben Äpfel, Äpfel, Äpfel und manchmal ein paar Orangen (klar, die sind nicht regional).  Aber wenn sich der April dem Ende zuneigt, dann ist es wieder soweit: Rhabarber und Erdbeeren überschwemmen die heimischen Obstkörbe. Hier in Stuttgart ist es relativ einfach an die kleinen Schätzchen zu kommen, denn sobald man in die Vororte kommt, gibt es sogenannte Erdbeerhäusle (die dann auch noch wie Erdbeeren aussehen). Dort bekommt man auch Spargel (mag ich nicht) und Rhabarber. Sobald die Häusle stehen, weiß ich „Der Sommer kann nicht mehr weit sein!“ Also theoretisch. Manchmal. In den meisten Jahren.

Unseren ersten Rhabarber haben wir uns dieses Jahr in unsere Abokiste vom Gemüsehof reinbestellt. Es war nur ein Kilo und obwohl ja nach dem Putzen nur noch 800gr übrig sind, habe ich nicht alles im Kuchen unterbringen können, deswegen habe ich danach noch Rhabarbersirup gemacht. Dazu aber wann anders mehr.

Rhabarber Käsekuchen Urban Jungle Bloggers (5) Weiterlesen

Die New York Gang bei „Schöner Tag noch“ – und heute bin ich dran mit einem Reisebericht über Weihnachten in NY.

Huhu ihr Lieben,

wie einige von euch über meinen Instagram Stream mitbekommen haben, war ich über Weihnachten und Silvester mit Herrn M. in New York. „Ja und wieso gibt es davon keinen Bericht, wie sonst auch? Wo bleiben denn die Bilder?“ Jahaaaa, Recht habt ihr. Dafür gibt es allerdings einen guten Grund, denn mein NY-Bericht wird nicht hier statt finden, sondern bei Juliane auf Ihrem Blog „Schöner Tag noch“.

Brookly Bridge (2)

Kurz vor Weihnachten hat Juliane in der Facebook-Gruppe „Übern Tellerrand“ zu einer NY-Themenwoche aufgerufen, da sie selber erst dort war. Und da ich ja ich ja immer von NY erzählen kann, hab ich mich einfach mal gemeldet. Die ganze Woche haben euch schon einige Blogmädels ganz tolle Rezepte mitgebracht. Mein Beitrag heute ist eher von schwärmerischer Natur. Ich erzähle von unserer Reise und warum NY rund um Weihnachten einige Pros und Cons auffährt. Der Bericht ist ganz schön lang geworden und ich danke Juliane, dass sie den Text fast ungekürzt übernommen hat. Und jetzt klickt mal bitte zu ihr rüber und schaut euch die NY-Themenwoche genauer an. Und natürlich auch meinen Beitrag heute: Anna im Backwahn für Schöner Tag noch.

Weihnachten in NY - Lichtermeer

Danke an Stephanie von Übern Tellerrand für die Plattform, über die wir uns gefunden haben. Ziel der Aktion ist, einmal über den Tellerrand zu blicken und auch mal bei anderen Bloggern einen Gastbeitrag zu verfassen. Oder eben anderen Bloggern auf dem eigenen Blog die Möglichkeit geben sich vorzustellen.

Überrn Tellerrand_FB