Die „geht-immer“-Quiche, z.B. mit Mangold

Seit November 2013 beziehen mein Mann und ich eine wöchentliche Gemüsekiste. Anders als eigentlich gedacht, bestellen wir nicht immer die gleiche Kiste, z.B. Mixkiste Regional 20€ (der Inhalt wechselt wöchentlich), sondern stellen unsere Bestellung jede Woche neu zusammen. Es fängt mir der Auswahl der Kisten an. Da wir viel Obst und Gemüse für unsere Vesperboxen brauchen, landen wir oft bei der Bürokiste mit 1/4 Gemüse für 20€. Da ist alles drin, was wir für die Woche brauchen. Dann ergänzen wir den Rest nach Bedarf. Manchmal ist es auch eine gemischte Kiste, in der dann auch viel Gemüse drin ist, das wir „verkochen“ müssen: Spinat, Broccoli, Sellerie, Lauch, Mangold. Letzteres kam bei mir früher nie auf den Tisch. Ich bin nie in den Supermarkt gegangen und habe gesagt: „Heute will ich Mangold kaufen!“ Seit wir die Kiste aber beziehen, ist im Winter oft alle zwei Wochen Mangold dabei. Am Anfang wusste ich nicht so richtig, was ich damit anfangen sollte. Ich hatte gelesen, dass man ihn wie Spinat kochen kann, der weiße Teil aber bissfester bleibt. Wie Mangold schmeckt? Ich finde ja, ganz ähnlich wie Spinat, ein bißchen erdiger und feiner…. Es ist wie immer schwer zu beschreiben.

Gemüsekiste Anna im Backwahn

Ich koche Mangold gerne als Rahmgemüse: Klein schneiden, waschen, Zwiebeln dünsten, Mangold druff, mit ein bißchen Brühe oder Wasser ablöschen, ein bißchen köcheln lassen, Crème Fraiche oder Frischkäse drunter, abschmecken und in Pfannkuchen füllen oder zu Fleisch servieren. Soweit die einfache Version für daheim oder wenn es schnell gehen soll. Da ich aber mit meinen Kollegen einen Deal habe, dass jeder von uns ein Mal die Woche was zum Mittagessen mitbringen soll, habe ich mir ein Rezept überlegt, das ich am Abend zuvor zubereiten kann und das wir dann kalt oder aufgewärmt zum Mittagessen genießen können. Und so ist die Mangold-Quiche entstanden. Woraus wiederum die „geht-immer“ und „welches-Gemüse-haben-wir-noch-im-Kühlschrank“-Quiche wurde.

Mangold-Quiche

Ich bin ja eigentlich kein ausgesprochener Fan von Mürbeteig, allerdings scheine ich bisher immer das falsche Rezept verwendet zu haben. Also habe ich mal meine Mutter gefragt, wie sie denn Mürbeteig macht und heraus kam das folgende Rezept.

Zutaten für Mürbeteig (26er Form)

  • 250gr Mehl
  • 125gr Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 5EL kaltes Wasser nach Bedarf

Als ich klein war und meine Mama und ich Mürbeteig gemacht haben, haben wir diesen auf einem Backbrett gehackt. Mehl mit Salz auf das Brett gegeben, die Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilt und erstmal grob gehackt, dann das Ei untergehackt und bei Bedarf mit Wasser angefeuchtet, damit ein fester Teig entsteht. Ich habe seit letztem Jahr eine Küchenmaschine mit Messereinsatz und die kann das genau so gut. Der Vorteil hierbei ist, dass ich die Butter direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten lässt. Je kälter die Zutaten, desto schichtiger der Teig nach dem Backen. Ich schmeiße also alle Zutaten bis auf das Wasser in die Küchemaschine und diese zerhäckselt das Ganze erstmal zu einem groben Pulver. Dann gebe ich nach und nach die Esslöffel Wasser hinzu und schon wird wie durch Zauberhand ein geschmeidiger Teig draus. Das Ganze dauert keine Minute. Natürlich geht das Ganze auch in einer Küchemnaschine mit Knethaken, da solltet ihr die Butter aber in kleine Flöckchen schneiden. Die fertige Teigkugel packe ich in Frischhaltefolie ein und lege sie in den Kühlschrank auf die Glasscheibe. Dort sollte der Teig ca. 30 Minuten ruhen. Dies gibt uns Zeit, die Füllung vorzubereiten.

Zutaten für die Füllung

  • Gemüse nach Geschmack: z.B. eine Stange Mangold ODER 1/2 Stange Mangold, 5 kleine Kartoffeln, 10 Nürnberger Würstchen ODER 100gr Schinken, 2 Hände voll TK-Erbsen, ein paar Röschen Brokkoli (ihr seht, die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich)
  • 2 Eier
  • 250ml Sahne
  • 200gr geraspelter Bergkäse
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss

Den Mangold klein schneiden, waschen und abtropfen lassen. Dann in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Mangold darin auf kleiner Flamme anbraten. Wer möchte, kann noch Zwiebeln hinzugeben, darauf verzichte ich aber für Büroessen.

Für die Füllung mit Kartoffeln habe ich diese und den Mangold auch wieder klein geschnitten (2-3cm Stücke) und in eine Pfanne gegeben, deren Boden mit Wasser bedeckt ist. Dann den Deckel drauf und Kartoffeln und Mangold dünsten bis das Wasser weg ist. Eine Prise Salz darüber geben. In einer weiteren Pfanne habe ich die kleingeschnittenen Nürnberger Würstchen angebraten.

Für die Füllung mit Erbsen und den klein geschnittenen Brokkoli habe ich beides für 2 Minuten in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben und danach abgesiebt. Den Schinken habe ich in Stücke geschnitten.

Mangold-Kartoffel-Nürnberger-Quiche

Vorbereitung des Bodens (Ofen auf 200° Umluft vorheizen)

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und auf einer eingemehlten Platte ausrollen. Dann eine 26er-Springform mit Fett einreiben und die Teigplatte darin festdrücken. Das Teiginnere mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Bohnen beschweren. Den Teig für 15 Minuten bei 200° auf einem Blech blind backen, 2. Stufe von unten. Dann die Bohnen und das Backpapier entfernen und den Ofen auf 175° runterschalten.

Den halb gebackenen Boden mit dem Gemüse füllen. Für die Eiermasse die Eier, die Sahne und den Käse vermischen, nach Geschmack würzen und das Ganze über das Gemüse geben. Es sollte alles abgedeckt sein. Die Quiche nun bei 175° auf dem Backblech für 40-45 Minuten backen. Sollte der Käse zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.

Diese Quiche macht 4 erwachsene Personen ordentlich zum Mittagessen satt. Ich serviere auch gerne grünen Salat dazu, das ergänzt sich schön. Sie schmeckt warm oder kalt und lässt sich portionsweise auch toll einfrieren. Auch auf einem Partybuffet würde sie sich toll machen. Falls ihr sie ausprobiert, hinterlasst mir doch einen Kommentar, welches Gemüse ihr genommen habt, ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen.

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[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Welche Box ist die Richtige für mich?

Nachdem wir diese Woche ja schon jede Menge an Tipps und Rezepten für den Inhalt der Pausenbrot- und Lunchboxen gesehen haben, gab es zurecht Fragen: Welche Boxen verwendest du? Hast du Tipps?

Ja, habe ich. Seit Herr M. und ich morgens regelmäßig eine Vesperbox mit in die Arbeit nehmen, haben wir uns einige, verschiedene Boxen zugelegt. Der Grund für „viele“ ist die Tatsache, dass wir faul sind. Hätten wir nur eine Box für jeden, müssten wir diese jedes Mal direkt nach dem Nachhausekommen spülen, um sie für den nächsten Tag bereit zu machen. Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass wir sie nur in die Spülmaschine legen und eben dann spülen, wenn die Maschine voll ist. Und damit wären wir schon bei unseren Auswahlkriterien.

Unsere Boxen müssen groß genug sein, um unser Frühstück (Brot plus Obst und Gemüse, manchmal noch Würstchen etc.) zu beherbergen. Ich persönlich mag dafür Boxen mit Einteilungen. Die Box muss insgesamt wasserdicht sein, denn selbst wenn kein Inhalt drin ist, der nass ist, kann immer Feuchtigkeit vom Obst oder Gemüse austreten und die will ich nicht in der Tasche sein. Leider gilt das nicht für alle unserer Boxen. Außerdem muss die Box spülmaschinenfest sein. Wenn Kunststoffboxen mit drin sind, machen wir den Pustegang am Schluß an, dann sind sie nicht mehr patschnass, wenn wir sie aus der Maschine holen. (Ich hoffe, ihr wisst, was ich mit Pustegang meine…..)

Beginnen wir mit der ersten Art Box, die eine einfache Box mit einer Einteilung und einfachem Verschluss ist. Diese Box verwende ich, wenn ich einfache belegte Brote mitnehme. Die Box beinhaltet ungefähr 400ml (Größenangabe für später). Diese Box wurde mir von Donkey Products* zur Verfügung gestellt.

Die nächste Art Box ist die mit Einteilungen. Als Erste haben wir hier eine, die ich erst seit kurzem habe und bei deren Kauf der Mann gleich gejammert hat „Die ist total scheiße für die Spülmaschine!“ Na gut, da hat er vielleicht Recht. Aaaaber, er wird die Box zu schätzen wissen, wenn er mal ganz viele Brote mitnehmen muss UND dann im Deckel der Box noch ein bißchen Obst und Mandeln vorfindet.

Die Box, die am häufigsten zum Einsatz kommt, ist Folgende. Sie ist von der Firma L*ock&L*ock, deren Name dafür steht, dass man mit den Flügeln, die sich am Deckel befinden, die Box luft- und wasserdicht verschließen kann. Diese Box beinhaltet ca. 1L und hat drei Einteilungen. Diese kann man mit unterschiedlichen Zutaten füllen, ohne dass sie sich berühren. Wenn ich zum Beispiel fertig geschnittene Nektarinen und Brot mitnehme, will ich nicht, dass diese das Brot durchnässen. Oder ich fülle in eine der Einteilungen Joghurt mit Früchten. Dann darf man die Box jedoch nicht gekippt transportieren, da die Einteilungen untereinander nicht wasserdicht sind. Ich bekomme oft den Tipp, doch lieber bei der Firma E*msa einzukaufen, da diese das gleiche Verschlusssystem haben, aber eben ein deutsches Unternehmen sind. Und die kann man ruhig unterstützen.

Folgende Boxenbilder hat mir Silvia von Volle Lotte zur Verfügung gestellt. Hier erzählt sie euch, wie sie diese findet. Anhand ihrer befüllten Boxen kann ich mir gut vorstellen, dass die Boxeneinteilungen wasserdicht sind.

Die nächste Box war eine recht günstige aus der Nonfood-Abteilung unseres Supermarktes. Obwohl sie sich auch nicht so gut macht in der Spülmaschine, benutzen wir sie recht häufig. Die Einteilung ist recht praktisch mit dem großen Teil links und dem länglichen Teil rechts. Meistens verwenden wir diesen Teil für Würstchen oder auch Obst. Leider ist auch diese Box nicht wasserdicht.

Diese Box habe ich in Vorbereitung auf eine Woche Messe gekauft, zu der ich auf jeden Fall genug gesundes Essen mitnehmen wollte. Diese Box ist von E*msa, mit drei Einteilungen und beinhaltet 1,20L. Diese Box benutze ich, wenn ich ein großes Brot oder Pfannkuchen oder eben auch Waffeln mitnehmen will, die von den Ausmaßen ein bißchen größer sind. Auch hier sind die Einteilungen untereinander nicht wasserdicht.

Die letzte Box mit Einteilung ist neu in meiner Boxenschublade und ich habe sie schon lange bei einigen anderen Bloggern bewundert. Deswegen freue ich mich sehr, dass mir diese Box vom Onlineshop Kivanta* zur Verfügung gestellt wurde. Kivanta ist ein Shop, der sich ganz auf die gesunde und nachhaltige Aufbewahrung von Lebensmitteln eingestellt hat. Ihr bekommt neben den Brotboxen auch Trinkflaschen, Trinkbecher für Kinder und andere Bedarfsartikel für Babies und Kinder. Bei allen Produkten achtet die Shopbetreiberin Nathalie darauf, dass sie keine bedenklichen Materialstoffe beinhalten. Die Boxen und andere „Mitnehmbehälter“ sind fast alle aus Edelstahl, kosten damit ein bißchen mehr als ihre Kunststoffbrüder, sind damit aber total unbedenklich für die Mitnahme von Lebensmitteln und eben auch rostfrei, was die Sache mit der Spülmaschine ein bißchen einfacher gestaltet.

Folgende Boxen sind ein bißchen kleiner als die oben gezeigten und beinhalten ungefähr 500ml. Diese Boxen nehme ich immer dann mit, wenn ich für den Nachmittag noch eine Portion Obst oder ein Stück Kuchen mitnehme. Diese beiden Boxen sind von L&L und E*msa.

Die letzten Boxen, die ich euch noch zeige, sind in erster Linie für die Mitnahme von Mittagessen gedacht. Sie beinhalten ca. 2L und ich habe darin schon Nudelsalat, grünen Salat und Tomatensoße für 4 Personen transportiert. (Also nicht alles auf einmal.) Ich empfehle auf jeden Fall so eine mittelgroße Schüssel mit wasserdichtem Verschluss im Haus zu haben. Da geht mehr rein als man denkt. Darin lassen sich natürlich auch super Salate zum Grillen oder Muffins in den Garten mitnehmen. Auch hier haben wir je eine Box von L&L und E*msa. Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die runde Box gehört eventuell meiner Mama …… 😉

Bestimmt dachtet ihr am Anfang des Artikels „Mensch, diese graue Box mit dem Aufdruck, die wär was für mich/meinem Mann/meine Kids/meine Kollegen!“ Den Gedanken hatte ich auch, als ich mir die Seite von Donkey Products* angeschaut. Im Onlineshop von Donkey Products findet ihr Geschenke aller Art. Alle Produkte sind kleine Alltagsverschönerer, viele bunt designt und oft für einen Schmunzler gut. Ich selber stand auch schon in Läden, die Sachen von Donkey Products verkaufen und fand sie einfach nur witzig. Solltet ihr also auf der Sache nach einem netten und originellen Geschenk sein, schaut euch doch mal in dem Onlineshop um.

Wer aber gerne sofort (also ähm, nächste Woche) eine von diesen Brotboxen haben möchte, kann jetzt auch einfach am Giveaway teilnehmen. Ich verschenke diese drei Boxen an drei glückliche Gewinner.

Pausenbrot- und Lunchboxwoche Brotboxen im Vergleich (15)

Die Regeln:

  • Hinterlasse einen Kommentar darüber, ob du derzeit eine Pausenbrot- oder Lunchbox zur Schule, Uni oder Arbeit mitnimmst. Du hast bis Sonntag 28.09.2014 um 22.00 Uhr Zeit, deinen Kommentar zu hinterlassen.
  • Du kannst nur teilnehmen, wenn du 18 oder älter bist.
  • Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
  • Bitte hinterlasse im E-Mail-Feld eine gültige E-Mail-Adresse, damit ich dich im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann.

Und damit sind wir am Ende meiner Pausenbrot- und Lunchboxwoche angekommen und ich freue mich, dass sie euch so gut wie mir gefallen hat. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch sich vielleicht hat inspirieren lassen. Das mit den Boxen ist echt einfach, wenn man es mal in seinen Alltag eingebaut hat.

* Danke auch an meine Sponsoren Kivanta und Donkey Products. Dieser Artikel beinhaltet Werbung.

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Wie fülle ich meine Lunchbox? inklusive Buchrezension

Ich freue mich sehr, dass meine Themenwoche so gut bei euch ankommt. Meine Gastblogger haben aber auch 1A Rezepte und Tipps mitgebracht, oder? So hab ich meine Gäste gern. Und wir sind noch nicht fertig, denn heute und morgen gibt es von mir nochmal ein bißchen was.

Zum Thema Mittagessen am Arbeitsplatz hatte ich ja schon gesagt, dass ich das Glück habe, dass wir in der Teeküche die Herdplatten und den Ofen benutzen können und uns ab und zu so etwas selber kochen können. Und so bin ich auch ab und zu dran, was mitzubringen. In Vorbereitung auf diese Themenwoche hab ich mal geschaut, ob es Bücher gibt, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und natürlich bin ich fündig geworden.

1 Lunchbox - 50 Rezepte

Taschenbuch: 64 Seiten

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

Preis: 7,99€

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3833818727

ISBN-13: 978-3833818721

Photocredit: PR-Abteilung Essen und Trinken, GU Verlag

Ich habe mir einige Bücher bestellt, muss aber sagen, dass mir dieses Buch am besten gefallen hat. Andere Bücher wollten mir Butterbrote als Inspiration für meine Lunchbox vorschlagen. Man muss dazu sagen, dass ich als Foodbloggerin mich hobbymäßig mit Rezepten beschäftige, 90% aller Rezepte hier auf dem Blog selbst schreibe und deswegen meine Erwartungshaltung an Koch- und Backbücher recht hoch ist.

Wenn man 1 Lunchbox – 50 Rezepte durchblättert, bleibt man erstmal beim aufklappbaren Cover hängen. Dort werden 10 allgemeine Tipps für eine gute Mittagspause gegeben, wie z.B. öfter mal raus an die frische Luft, lieber Trockenfrüchte und Nüsse als Nachtisch mitnehmen.

Dann geht es weiter zur Rezeptübersicht, die sich in „Salate zum Mitnehmen“, „Sandwiches, Wraps und Co.“ und Mal warm, mal kalt“ einteilt. Das alles sind Kategorien, die mein Mann und ich sehr mögen, und die sich nach Durchlesen der Rezepte als in den Alltag einbaubar und lecker erwiesen haben.

Eine Seite weiter gibt es ein Lunchbox-Einmaleins über die beste Art, das Mittagessen mitzunehmen. Ein paar Worte zu Boxen, Schraubgläsern und Folien. Gerade Letzteres ist für mich nicht interessant, da wir eine ganze Schublade voller Vesperboxen haben (dazu morgen mehr). Eine Ausnahme mache ich: Wenn wir in den Urlaub fahren und nicht den Platz haben, die Vesperboxen im Auto unterzubringen, packe ich ein Brötchen auch mal in Alufolie oder Butterbrottüte ein.

Und dann gibt’s auch noch Zeitspartricks, die man sich nach und nach angewöhnen kann und mit denen man tatsächlich auch Zeit spart. Glaubt mir, es ist echt easy, wenn man am Abend Nudeln mit Soße hat, einfach mit ein paar frischen Zutaten und Salatsoße einen Salat für den nächsten Tag vorzubereiten. Wer gut plant und vorrausschauend kocht, kann sich das Leben um einiges einfacher und leckerer machen.

Wenn man dann durch die Rezepte blättert, merkt man, dass sich da jemand gute Gedanken gemacht hat. Bei den Salaten finden wir herzhafte und süße Varianten, bei den Sandwiches leckere Kombinationen und bei den mal warm/mal kalt Gerichten alles Mögliche von Schnitzelchen über Tarte bis hin zu süßem Auflauf. Was alle Rezepte gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass ich mindestens die Hälfte so noch nicht so oft gesehen habe. Natürlich erfindet keiner das Rad neu, aber wenn ich ein Kochbuch kaufe, möchte ich, dass es mir einen Mehrwert in Form von neuen Ideen bringt. Und das ist hier der Fall.

Und wenn man dann ganz durch ist und denkt, man hat alles gesehen, gibt es noch Rezepte für Brotaufstriche und Salatdressings auf Vorrat und noch ein paar Tipps zum richtigen Einfrieren und wieder Auftauen.

Ihr seht also, dieses Buch hilft euch sicher weiter, wenn ihr auf der Suche nach Inspirationen für die Lunchbox seid. Und damit ihr seht, dass das nicht nur so dahergeredet ist, gibt es jetzt ein Rezept aus dem Buch für euch, das ich tatsächlich für meine Kollegen mit in die Arbeit genommen habe und sogar dort für euch fotografiert habe. Vielen Dank an den GU-Verlag für die Erlaubnis, dass ich das Rezept abtippen darf.

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Krautquiche mit Apfel und Munsterkäse

Für den Teig

  • 110gr Mehl, 1/4 TL Salz
  • 40gr weiche Butter, 1 Ei (M)

Für den Belag

  • 1 Dose Rieslingkraut (350gr Abtropfgewicht)
  • 100gr. Kassler, 75gr Munsterkäse
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 100gr Schmand
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer

Außerdem Butter und Semmelbrösel für die Form

Für eine Springform von 16cm im Durchmesser (2 Portionen)

  1.  Den Backofen auf 200Grad vorheizen. Die Springform einfetten und einbröseln. Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbteig zusammen kneten.
  2.  Den Teig in der Form verteilen und festdrücken.
  3.  Für den Belag das Rieslingkraut gut ausdrücken. Das Kassler, den Apfel und den Käse in ca. 1cm große Würfel schneiden und mit dem Kraut vermengen. Alles zusammen auf dem Teig verteilen.
  4. Den Schmand mit Ei verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Krautmischung geben. Die Quiche bei 180Grad ca. 25-30 goldbraun backen.

Wenn ihr die Quiche am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmt, könnt ihr sie entweder nochmal aufwärmen (falls ihr einen Ofen habt) oder eben auch kalt essen. Lässt sich auch gut einfrieren, wenn ihr z.B. mal die doppelte Menge backt.

Und das war’s noch nicht, denn ich habe ein weiteres Rezept für euch. Wer schon mal vor einem halbaufgegessenem Sonntagsfrühstück stand, für den ist das folgende Rezept vielleicht ganz interessant. Wir hatten hartgekochte Eier, Käse, Radieschen und Trauben übrig. Und daraus haben wir einen Salat gemacht.

Eiersalat Anna im BackwahnEier-Käse-Salat mit Trauben und Radieschen (2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen Beilage, dazu passen z.B. Saitenwürstchen oder Fleisch vom Grill)

  • 4 hartgekochte Eier
  • 200gr Schnittkäse (z.B. Gouda, Butterkäse oä)
  • 1 Handvoll Radieschen (wer mag kann die durch Cornichons ersetzen)
  • 1 Handvoll Trauben
  • 250gr Naturjoghurt
  • 1 Tl mittelscharfen Senf
  • 4EL hellen Essig (z.B. heller Balsamico)
  • Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver
  • 1 Handvoll Schnittlauch

Für den Salat die Eier und den Schnittkäse in Würfel schneiden, die Radieschen und Trauben halbieren. Für die Soße den Naturjoghurt und den Senf verrühren, alle Gewürze und den Essig einrühren. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und dekoriert mit kleingeschnittenem Schnittlauch.

Falls ihr den Salat ins Büro oder zum Grillen mitnehmen wollt, empfehle ich die Soße erst kurz vor dem Essen unterzumengen, sonst verflüssigt sich die Soße zu sehr. Den Salat würde ich in einer Vesperbox und die Soße in einem kleinen Glas mit Schraubdeckel mitnehmen. Im übrigen ist das auch die Art, wie ich ihn mitgenommen habe. Das fancy Mason Jar habe ich für euch aus meinem Schrank gekramt 😉

Eiersalat Anna im Backwahn

So, ich hoffe, dieser zweite, sehr ausführliche Artikel heute hat euch auch gefallen und ihr habt ein bißchen Inspiration für eure Lunchbox mitgenommen. Morgen gibt es den letzten Artikel in dieser Themenwoche und es gibt sogar was Kleines zu gewinnen, also einfach wieder vorbei schauen.

 

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Anna fragt Anna von BerlinMitteMom

Hach, heute ist schon der vorletzte Tag meiner Themenwoche und vielleicht habt ihr bisher so ein bißchen die Sicht einer Mama oder eines Papas vermisst. Keine Angst, denn mit dem Interview, das ich mit Anna von BerlinMitteMom führen durfte, gibt es die geballte Mama-Vesperboxenpower. Um genau zu sein, Bentoboxenpower. Was es damit auf sich hat, erzählt sie euch weiter unten.

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Liebe Anna, in meiner Themenwoche geht es ja um Pausen- und Lunchboxen jeder Art. Packst du deinen Kindern täglich Pausenbrotboxen und gibt es für dich wichtige Unterschiede bei deinen drei Kindern?

Schön, dass ich dabei bin und ein bisschen was zu deiner schönen Themenwoche beisteuern kann – sozusagen aus der Mama-Sicht! Ich bin ein großer Lunchbox-Fan und lege tatsächlich sehr viel Wert darauf, dass meine drei Kinder immer etwas dabei haben, das sie mögen. Vor allem für meine zwei Schulkinder ist mir das sehr wichtig, denn so ein Tag kann lang werden und da ist ein leerer Bauch das letzte, was sie brauchen. Für die Kleinste packe ich eher eine Brotbox, weil sie es verlangt – schließlich kriegen die Großen auch eine. Aber nötig wäre es theoretisch nicht, weil es in ihrer Kita jeden Tag sowohl ein gesundes Obstfrühstück, als auch Mittagessen und einen Nachmittagssnack gibt.

Ihre Box ist also kleiner und nicht so üppig gepackt. Aber auch sonst gibt es große Unterschiede: meine älteste Tochter liebt Nüsse und Rohkost und mag es gerne hübsch. Für sie packe ich also mehr Minitomaten, Gurkenscheiben und Möhren ein und dazu oft Kräuterquark zum Dippen. Der Sohn mag es gern brotlastig und grundsätzlich lieber süß, entsprechend bekommt er ordentlich Stulle und mehr Obst. Und die Kleinste ist sowas wie eine „Natural born Low-Carberin: sie hat den kleinsten Brotanteil in der Box und dafür eher mal Käsewürfel, Nüsse, aber auch Obst und Rohkost.

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Haben sich die Boxen verändert, im Laufe der Jahre?

Abgesehen davon, dass die Menge in der Brotbox sich mit der steigenden Anzahl der außer Haus verbrachten Stunden pro Kind verändert, ändert sich natürlich auch der Inhalt immer mal wieder. Abwechslung ist wichtig, deshalb hüte ich mich vor der ewig gleichen Käsesemmel oder Wurststulle, so wie ich sie als Kind bekommen habe. Ich belege die Brote gerne bunt und packe je nach dem Salat, Tomaten, Gurkenscheiben oder Sprossen mit ins Pausenbrot– da ist also schon mal ein bisschen Varianz drin. Außerdem denke ich mir gerne was Neues aus: Weizentortillas mit dem üblichen Brotbelag gefüllt, dazu Salat und ein bisschen Dressing, zusammengerollt und in Stücke geschnitten in die Brotbox drapiert, isst sich doch gleich viel lieber als immer dieselbe Klappstulle. Und wenn die Tage länger sind, zum Beispiel bei meiner großen Tochter, die nachmittags auch oft länger in der Schule ist, gibt es auch mal eine kleine Portion Bulgursalat, Tomate-Mozzarella oder Minibuelttchen statt des Pausenbrots. Oder eben zusätzlich dazu.

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Hier in Baden-Württemberg sind Tagesschulen ja eher selten (soweit ich weiß). Wie ist das denn bei euch in Berlin? Und wie ist da die Ernährungsfrage geregelt?

Die meisten Grundschulen in Berlin bieten eine Hortbetreuung für die Schüler nach der regulären Unterrichtszeit an – ich kenne kaum welche, wo das nicht so ist. Bis zum Eintritt in die weiterführende Schule ist also eine Betreuung bis 15 Uhr inklusive Mittagessen in der Schule/dem Hort für die meisten Schüler gewährleistet. Dafür gibt es sogenannte Betreuungsgutscheine, die die Bezirksämter ausgeben. Je nach Einkommen zahlt man dann für den Hortplatz unterschiedlich viel. Meine Kinder gehen aber ohnehin auf eine Ganztagsschule, da ist Unterricht bis 15h und sie bekommen dort ein warmes Mittagessen. Die Große kann sogar täglich zwischen zwei Essen wählen (eins davon ist vegetarisch) und hat außerdem ein Salatbüffet, von dem sie zusätzlich nehmen kann. Schmecken tut’s den Kindern natürlich nicht immer, und wenn zum Beispiel der berüchtigte Eintopftag ansteht („Mama, echt, das sieht aus wie KOTZE! Das ess’ ich nicht!“), dann fallen die Brotdosen schon mal üppiger aus…

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 Achtest du beim Befüllen der Boxen eher auf Sattmachen oder gesund oder „muss dem Kind gefallen“ – so ganz überschneidet sich das ja nicht immer Und wenn deine Kinder mal gar nicht mögen, was du reingepackt hast?

Ich versuche mich da in einer möglichst ausgewogenen Mischung und hoffe immer, es schmeckt, macht satt und ist nicht ungesund. Dabei gelten aber meine Grundmaximen, was die Ernährung meiner Kinder angeht: 1. Niemand muss essen, was er überhaupt nicht mag. 2. Niemand muss aufessen, wenn er satt ist. 3. Alles ist im Prinzip erlaubt, aber in einem gesunden Verhältnis.

An diese Regeln halte ich mich, sowohl zu Hause als auch für die Brotdosen und meine Kinder wissen das. Kinder verändern sich und entwickeln sich, manchmal rasend schnell, und das heißt automatisch, dass Vorlieben und bevorzugte Mengen sehr variabel sein können. Gerade mochte der Sohn zum Beispiel noch am liebsten den nussigen Müsliriegel, auf einmal ist genau der „bäh“ und wird nicht mehr angerührt. Das ist genau wie bei Erwachsenen: wir mögen ja auch nicht jeden Tag dasselbe essen und unser Geschmack verändert sich oder wir erweitern unser Spektrum dessen, was wir gerne essen. Es gibt in den Snackboxen immer Anpassungen an die momentane Situation und die individuelle Verfassung. Süßigkeiten gebe ich allerdings nur ganz selten oder zu besonderen Gelegenheiten mal mit. In der Vorweihnachtszeit zum Beispiel, landen auch mal Plätzchen in den Boxen. Ansonsten sind Schoki, Gummibärchen oder sonstiger Süßkram in den Boxen tabu. Nur für die Große gibt’s an Prüfungstagen auch mal Nervenfutter in Form von schokolierten Nüssen oder Traubenzucker – das muss dann auch mal drin sein.

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Als Pausenbrotfan bin ich wieder und wieder fasziniert von deinen Bentoboxen. Wie kam es, dass du dich für die Art Box entschieden hast?

Ehrlich gesagt hat das vor allem etwas mit meinem eigenen Spieltrieb zu tun. Essen hübsch zu machen, macht mir Spaß und das lässt sich eben prima auf die Brotdose bzw. Bentobox übertragen. Auslöser war allerdings tatsächlich, dass meine jüngste Tochter eine extreme Mäkel- und Brotverweigerungsphase hatte und zwar ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Schul-Cafeteria renoviert wurde und es auch in der Schule nicht wirklich so viel und abwechslungsreiches vollwertiges Essen gab. Also suchte ich nach einem Trick, mit dem ich wenigstens ein bisschen was von dem sattmachenden Brot in das Kind bekäme. Die Lösung lag im Bento-Verfahren: von der Graubrot-Klappstulle die Rinde abgeschnitten, das ganze mit dem Plätzchenausstecher in Herz- und Sternform gebracht und schon aß das Kind begeistert Brot. Nicht viel zunächst, aber immerhin. Ich fing dann an, auch bei den anderen Brotdoseninhalten experimentierfreudiger zu werden und mir Bentoequipment anzuschaffen. Es gab dann ziemlich viele Spießchen (Tomate-Mozzarella, Käsewürfel-Traube, Melone-Erdbeere etc.) und ziemlich viele „geshape-te“ Brote, aber die Kinder waren begeistert. Damit war der Grundstein zu meiner Bentomanie gelegt, die auch nicht abflaut. Sandwichcutter, Eggmolder und Minigefäße für Dips, Saucen und Joghurt füllen meine Bento-Schublade (ja, ich habe eine Bentoschublade, ich Glückliche!), und die tägliche Gestaltung der Boxen meiner Kinder sind für mich zum morgendlichen Zen-Ritual geworden. Und so lange die Kinder mich lassen, werde ich auch daran festhalten, denn so verrückt es klingt: für mein Morgenmufflon-Ich ist das kontemplative Ausstechen von Melonenherzchen ein Ent-Stressungsfaktor.

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 Liebe Anna, vielen Dank für dieses ausführliche Interview und die Einsicht in dein Familienleben. Ich fand es total interessant und bin schon gespannt, wie es später mal bei uns aussehen wird.

Und wer immer noch nicht genug von meiner Themenwoche hat, sollte später nochmal zum Thema Mittagessen reinschauen, denn heute ist ein 2-Artikel-Tag 🙂

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Tina von Lunch for One: Schwäbische Frühlingsrolle und eingelegtes Gemüse

 Mooooment, denkt ihr jetzt. Summer Rolls hatten wir doch diese Woche schon? Jahaaaaa, aber kennt ihr schon schwäbische Frühlingsrollen? Die hat uns nämlich Tina von Lunch for One mitgebracht. Wenn sie nicht gerade auf Reisen ist und uns davon berichtet, gibt es auf ihrem Blog schöne Rezepte, herzhaft und süß. Heute erzählt sie ein bißchen davon, wie sie das ewige Dilemma „gesund und lecker in der Arbeit essen“ für sich löst.

Die klassische Vesperdose hatte lange Zeit bei mir ausgedient. In der Schulzeit war ich eindeutig kein Fan von langweiligen Pausenbroten und recht oft landete das Brot im Müll, ein wohl auch heute noch alltägliches Spiel. Und später? Wurde das kalte Vesper durch Kantine oder selbstgekochtem in der Mikrowelle, Salate und co. abgelöst. Bei einem Kühlschrank, Mikrowelle und co. auch gar kein Problem im Büro.

Gefüllte Frühlingsrollen-2

Und heute? Seit ein paar Monaten habe ich den Weg wieder zur Vesperdose gefunden, der Wegfall der Mikrowelle war daran schuld. Das klassische Pausenbrot hat dabei gerade einmal den Weg in die Box gefunden. Lag wohl auch daran, dass mir das füllen im Sommer recht leicht viel, stand doch eine Fülle an frischem Gemüse und Obst zur Verfügung, so dass es eigentlich nie langweilig wurde.

Bisher klappte auch der Versuch, den Inhalt ausgewogen zu gestalten, einen Anteil Sättigung wie Reis, Getreide oder Nudeln bzw. Cracker, viel Gemüse in Rohkostform und etwas Obst oder Nüsse als süssen Abschluss. Ob es im Winter auch noch so leicht fällt? Ich bin gespannt, und werde dann vermutlich wieder öfters auf das gute alte Pausenbrot oder auch Müsli ausweichen.

Oder doch Wraps? Wraps in jeglicher Art sorgen für Abwechslung in der Vesperdose, und mit dem passenden Belag sind sie morgens genauso schnell gerollt wie das klassische Butterbrot bzw. lassen sich auch schon am Vorabend zubereiten. Für die gefüllten Frühlingsrollen aus Reisepapier wurden einfach die Reste des Abendessens verwendet. Zwar gehört zur Frühlingsrolle auch ein Dip, da dies aber in der Vesperdose etwas schwierig wird, bin ich für dieses Rezept auf sauer eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles) ausgewichen.

Gefüllte Frühlingsrollen-3

Schwäbische Frühlingsrolle mit Maultaschen und eingelegtem Gemüse

Für 3 gefüllte Frühlingsrollen

Zutaten:

  • 3 Reispapierblätter
  • ½ Gurke
  • 6 El. sauer eingelegtes Gemüse (Karotten, Radiesschen, Gurke) z.B. nach diesem Rezept
  • 1 Maultasche, gekocht
  • 1 Ei, Klasse M
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

  1. Die gekochte Maultasche in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Ei verquirlen, die Maultaschenscheiben darin wenden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Maultaschen goldgelb von beiden Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen. Das restliche Ei als Omlett in der Pfanne zubereiten.
  2. Die Gurke halbieren, das Kerngehäuse entfernen und längs in dünne Scheiben schneiden.
  3. In eine flachen Schale oder Schüssel heißes Wasser einfüllen, die Reispapierblätter einzeln für 30 Sekunden hineinlegen. Sofort auf ein Schneidebrett, einzeln legen.
  4. Pro Reispapierblatt 3 Scheiben Maultaschen(bzw. das Omlett halbiert) ca. 5 cm entfernt vom unteren Rand, und mit 2 cm Abstand zur Seite, auf das Reispapier legen. Dann das eingelegte Gemüse darüber verteilen und zum Abschluss die Gurkenscheiben darauf verteilen. Nun vorsichtig von unten aufrollen, dabei die Seitenränder einschlagen und eng aufrollen.

Gefüllte Frühlingsrollen