Eine Torte zum Ruhestand oder „mein Mann kann alles“

Torte zur Rente_Gartentorte
Torte zur Rente_Gartentorte

Auch wenn heute Muttertag ist, möchte ich euch heute eine Torte zeigen, die bereits letztes Jahr zum Ruhestand meines Schwiegervaters entstanden ist. Das Besondere daran ist nicht nur das schöne Ergebnis, sondern die Tatsache, dass mein Mann diese Torte für seinen Vater gemacht hat. Bis auf kleinere Anleitungen hat er wirklich alles selber gemacht. Er hat einen Karottenkuchen gebacken, diesen mit selbstgemachter Buttercreme eingestrichen und mit Fondant eingedeckt und verziert.

Im Gegensatz zu meiner ersten Torte sieht seine sehr, sehr ordentlich aus. Das liegt wohl daran, dass er ein viel geduldigerer und präziserer Mensch ist als ich. Mein Schwiegervater hat sich jedenfalls sehr gefreut und geschmeckt hat sie wohl auch ganz gut. Und das ist ja genauso wichtig wie das Aussehen.

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Ein kleiner Bericht zu meinen Tortenkursen an der Mannheimer Abendakademie

Manche Sachen sind total anstrengend und nehmen viel Zeit in Anspruch und insgesamt sitzt man 6 Stunden im Auto und trotz angemessener Bezahlung hat man ein bißchen das Gefühl, dass das alles zu viel ist. Genau so habe ich mich beide Male gefühlt, als ich mich im April und Mai auf den Weg nach Mannheim gemacht habe. Es war 7:30 Uhr, als ich mich ins Auto setzte. Beim ersten Mal begleitet von meiner Freundin Jessi von Luxuria als Teilnehmerin und beim zweiten Mal begleitet von meinem Mann, der sich dann einen schönen Tag in Mannheim gemacht hat. Beide Mal war ich froh, dass ich nicht alleine fahren musste, denn um ehrlich zu sein, bin ich schlecht im (lange und müde) allein Auto fahren.

Aber bevor es nach Mannheim ging, machte ich noch einen Stop bei Silvia von Torten-art.de in Viernheim. Ich durfte mir ein, zwei Utensilien von ihr leihen, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Denn wer hat schon 8 Drehteller daheim im Keller stehen? Also an dieser Stelle noch mal einen dicken Dank an dich, liebste Silvia! Wer Interesse an einem Kurs mit mir hat, bei Silvia werde ich noch je einen im Juni und im November geben. Schaut euch doch mal die tolle Kursauswahl auf ihrer Homepage an.

Torten-Art.de

Und dann saß ich da um Viertel vor 11 Uhr (in ein paar Minuten sollte es los gehen), langte noch mal ordentlich in meine Vesperbox und dachte mir: „Was, wenn die mich nicht mögen? Oder wenn sie nicht mögen, wie ich das mit den Torten mache? Was mache ich, wenn sie eine Frage haben, für die mein Wissen nicht ausreicht?“ Ich gebe monatliche Seminare in meinem Vollzeitjob, veranstalte mit meinem Mann zusammenn Bloggerworkshops und hatte zu dem Zeitpunkt auch schon bei Silvia einen gegeben, aber hier war ich gaaaaanz alleine. Ich konnte niemanden fragen und auch die Leitung nicht mal für 5 Minuten abgeben. Ich war der „Experte“ und sollte auf alle Fragen eine Antwort haben. Uiuiuiui, da geht einem der Popo dann doch mal auf Grundeis.

Tortenkurs_Basis_Mannheim_Anna im Backwahn Weiterlesen

„Alice im Wunderland“-Torte

KollageHuhu ihr Lieben,

dieses Wochenende durfte ich für die Tochter einer Freundin eine Torte zu ihrem Geburtstag machen. Sie steht total auf „Alice im Wunderland“ und auf alles, was dazu gehört. Ich habe auch gehört, dass es ein ganz wunderbares Kostüm dazu gab. Laut Rückmeldung kam die Torte sowohl beim Geburtstagskind als auch bei den Gästen der Mottoparty bestens an. Das freut mich natürlich, denn dies war die erste richtige Motivtorte aus meinen Händen seit bald 9 Monaten. Aber es ist wie mit den meisten Dingen, die man im Schlaf könnte, sie kommen wieder in dem Moment, wenn man dabei ist.

Und weil ich heute faul bin und ihr euch sicherlich sowohl für’s Making of als auch für die Details interessiert, gibt es heute erstaunlich wenig Text und jede Menge Fotos.

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Gugl aus Fondant in kleinen Gugl-Formen über Nacht getrocknet.

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Omas Spitzendeckchen und essbares Sprühgold.

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Chaos Teil1.

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Chaos Teil2.

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Chaos Teil3.

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Das Kaninchenloch.  IMG_2250

Wer den Fehler findet, darf ihn behalten.

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„Marmelade… und noch etwas Butter auf die Uhr! Zucker! Den hätte ich ja fast vergessen!

Senf? Jetzt werd‘ mal nicht albern!“ (Lewis Carroll „Alice im Wunderland“)

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Gastblogger bei Anna im Backwahn: Marianne von „Fabelhafte Zuckerwelt“

Huhu ihr Lieben,

heute habe ich was ganz Besonderes für euch in der Rubrik Gastblogger. Marianne, eine liebe Kuchenfreundin von mir, stellt euch heute ihren neuen Blog vor, auf dem es in erster Linie um Zuckerfiguren und Blumen gehen wird: Fabelhafte Zuckerwelt. Ihre Anleitungen und Bilder sind leicht verständlich und regen zum Nachmachen an. Oder guckt dieser süße Bär nicht ganz so, als möchte er in eurem Regal stehen? 🙂

Edit: Marianne gibt natürlich auch Kurse!

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Zur Beerensaison was Bäriges 

Meine Leidenschaft gehört den Zuckerfiguren. Es ist auch gar keine große Hexerei z.B. so ein kleines Bärchen zu formen.

Man benötigt dazu:

50g Modellierfondant WEISS

25g Modellierfondant SCHWARZ

ein paar Tropfen Zuckerkleber

Den weißen Fondant auf zwei Stück teilen –> Kopf und Rumpf.

Den schwarzen Fondant vierteln –> das sind Arme und Beine.

Beim Modellieren entstehen beinahe alle Teile aus einer Kugel. Je glatter die Oberfläche der gerollten Kugel ist um so schöner ist auch die fertige „Haut“ einer Modellierung.

Den Körper aus einer Kugel eine Birne formen und für die Beine aus einer Kugel eine Wurst rollen, abplatten und aufdrehen, seitlich ankleben. Damit der Kopf gut hält, ein Stück Spaghetti von oben hinein stecken.

An den Fußsohlen weiße, flach gedrückte Kügelchen aufkleben.

Die übrigen zwei Teile der schwarzen Masse zusammenkneten, Kügelchen für Ohren, Augen (in 2 Größen) und Nase abnehmen. Dann eine Wurst rollen und von oben auf den Körper setzen.

In den Kopf vorsichtig kleine Augenhöhlen eindrücken, dann die schwarzen und weißen Augen aufkleben, den Mund einkerben mit einem (halbierten) Trinkhalm und die Nase darüber kleben.

Mit der Rückseite vom Pinsel Löcher eindrücken und dort die Ohren einkleben.
Wenn ihr den kleinen Bären auf eine Sahnetorte setzen wollt, dann einfach die Unterseite mit weißer Schokolade oder zerlassener Butter bestreichen.
Gutes Gelingen!
Süße Grüße

Marianne

Mäuschen zur Einschulung

Ihr Lieben,

die meisten Sachen sind schon gepackt und ich schwitze hier so vor mich hin und bin froh, bald in den Urlaub fliegen zu können. Da sind dann tropische Temperaturen besser zu ertragen, so mit eiskalter Coke im Central Park zum Beispiel 🙂 Wobei so ein Erdbeben sicher auch keine lustige Sache ist.

Aber jetzt mal zum Thema: Eine Freundin von mir hat mich kürzlich gebeten, ihr zur Einschulung der Nichte ihres Freundes (puh, lange Bezeichnung) unter die Arme zu greifen. Sie wollte eigentlich gern was mit ner Schultüte machen, aber eigentlich auch gern ne Biskuit-Himbeerrolle, aber jetzt ist auf der Schultüte auch noch eine Maus, die man thematisch ja auch noch irgendwie unterbringen will…..Hm, wie verbindet man sowas am Besten? Genau, indem sie die Rolle macht und ich die Figur, ganz einfach, oder?

Und weil die Einweihung in einer anderen Stadt und genau einen Tag nach meiner Rückreise nach D stattfindet, habe ich die Figur jetzt schon gemacht. Die kommt als Nächstes in einen dunklen Schrank, wo sie weder Licht noch Sonnenschein ausgesetzt ist und so hoffe ich, dass die Farben nicht verblassen werden.

Die Grundidee hab ich aus Bettys Motivtortenbuch, quasi die 1-2-3-Methode, allerdings hatte ich vergessen, von Teil 3 noch was für die Ohren zurück zu lassen und so haben die eine etwas andere Farbe als der Körper. Ich sach jetzt mal: Ist nicht so schlimm! Viel schlimmer ist, dass die Maus ein bißchen mopsig aussieht, liegt möglicherweise an der zu kleinen Proportion des Kopfes zum Rest des Körpers… Ich weiß auch nicht so genau. Aber als ich Daniel die Maus vor’s Gesicht gehalten habe, hat er spontan gesagt „Och, die ist aber süß!“

Test bestanden 🙂