Kuchen des Monats: Juli – Zimtschnecken auf Puddingbett

Huhu ihr Lieben,

da euch das Bild zu den Zimtschnecken auf Facebook so gut gefallen hat, gibt es heute das Rezept dazu.

Als meine Eltern gestern auf dem Heimweg waren, habe ich mir überlegt, dass nur so ein paar Zitronengügelchen doch ein bißchen mau auf dem Geburtstagstisch wären. Also hab ich mir die frische Hefe aus dem Kühlschrank geschnappt und einen Hefeteig nach diesem Rezept hergestellt.

Inspiriert von der Mega-Zimtschnecke bei Mr. Minsch und dem „eingebauten“ Pudding, habe ich mir eine Möglichkeit überlegt, wie ich den Pudding unterbringen kann.

Folgende Zutaten braucht ihr zusätzlich, um eine 25er Backform zu füllen:

  • 100gr Zimtzucker
  • 100gr geschmolzene Butter
  • Pudding von 250ml Milch

Ich habe ein Drittel des Hefeteiges abgeteilt und damit den Boden einer gefetteten Springform ausgelegt. Darauf habe ich die Hälfte der Menge an Pudding gestrichen, die ich aus einer Packung erhalte (mit 500ml Milch). Den Rest des Teiges habe ich zu einem Rechteck ausgerollt, mit der Butter eingestrichen – ca. 1-2 EL zurück behalten – und den Zimtzucker – auch hier 1-2 EL zurück behalten – drüber gestreut. Dann von der langen Seite her einrollen und 1cm dicke Rollen abschneiden. Diese auf dem Pudding verteilen. Mit der restlichen Butter bestreichen und den restlichen Zimtzucker verteilen.

Bereits bei dieser Tätigkeit ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen 😉 Dann diese göttliche Leckerheit bei vorgeheizten 180°C ca. 30-40 Minuten backen. Das hängt davon ab, wie braun ihr Hefegebäck mögt.

Wenn ihr die Zimtschnecken noch zur Perfektion treiben wollt, aprikotiert ihr sie direkt nach dem Backen noch heiß mit gekochter Aprikosenmarmelade. Dazu kam es bei uns leider nicht, da die gesamte Familie sich bereits in der Küche aufgehalten hat und den Zimtgeruch geradezu eingesogen hat und mein Papa im Minutentakt gefragt hat: „Kann man das jetzt schon essen?“ „Papa, das ist noch heiß!“ ….. „Und jetzt?“ „Papa, das ist immer noch zu heiß.“ …. „Mir egal, ich ess jetzt ein Stück….“ „Dann nimm wenigstens ne Gabel, das ist doch sonst zu heiß.“ „Na gut!“

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Kuchen des Monats: Mai – Rhabarberpizza, oder: Annas Rhabarbergesicht

Huhu ihr Lieben,

Mittwoch abend wurde ich gerügt. Von Virgie. Treue Leserin und Freundin. Huhu Virgie *winkewinke* Sie meinte über die Cocktailkarte hinweg: „Man merkt, dass du dich grad viel um dein Privatleben kümmerst, es gibt gar keine Rezepte mehr zum Nachbacken!“ Zuerst dachte ich: „Naja, muss halt auch mal sein ;-)“, aber dann hab ich ihr Recht gegeben. Das letzte Mal über’s Backen an sich habe ich hier im April geschrieben. Okay, das ist jetzt nicht so lange her, aber ich weiß, wie sie es meint. Es ist ja nicht so, dass ich nicht gebacken hätte, nur gab es nicht viel zu berichten.

Also habe ich noch nachts im Bett gegrübelt, auf was ich denn Lust hätte und worüber ich noch nicht oder schon lange nicht mehr geschrieben habe. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich noch nie über Rhabarber gebloggt habe, dabei mag ich den ja.

Also ging es gestern in den Supermarkt (jaja, ich weiß, vom Markt wäre besser und so, mehr Zeit wäre auch besser!) und im Kopf hat sich mal wieder ein Kamikazerezept zusammengesetzt.

Mit folgenden Zutaten erstellt ihr einen Hefeteig:

  • 1 Pck frische Hefe
  • 150ml warme, nicht heiße Milch
  • 150gr Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • Abrieb einer Zitrone oder 1 Pck Zitronenzucker
  • 400gr Mehl, + ca. 50gr Mehl zum Einstäuben und für die Arbeitsfläche
  • 1 Ei + 1 Eigelb zum Einstreichen
  • 80gr weiche Butter

Leider hab ich die Hefe vergessen und musste auf Trockenhefe zurück greifen (sieht man dem Kuchen nacher auch an…..).

Den Teig rollt ihr dann Pizzateigmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Darauf verteilt ihr

  • 2 Becher Creme Fraiche mit dem Saft einer halben Zitrone verrührt

Über diese verteilt ihr wiederum

  • 1 Kilo Rhabarber in kleine Stücke geschnitten

Ich hatte die Stückchen noch mit Zucker bestreut, dadurch haben sie aber in der Wartezeit ziemlich viel Wasser gelassen, was an sich lecker ist, aber auf der Pizza für Pfützen sorgen würde. Also habe ich das Ganze kurz auf- und eingekocht und Kompott draus gemacht. Es war immer noch zu flüssig, aber ganz okay. Ich empfehle also, die Stückchen erst nach Bedarf mit ca. 100gr braunem Zucker zu bestreuen, wenn sie schon auf dem Belag liegen.

Das Ganze backt ihr dann bei 175°C ca. 30-40 Minuten. Und wenn ihr alles richtig gemacht habt, sieht es auch nicht so flach wie bei mir aus. Meinen Kollegen, denen ich das Blech einfach mal in die Küche gestellt hab, fanden es wohl ganz annehmbar, nach 3 Stunden waren noch 3 Stücke übrig 🙂

Und jetzt noch ein Schwank aus meinem Leben: Meine Mama macht immer Rhabarberkompott und als ich klein war, hab ich immer beim Schälen geholfen. Und wie schmeckt Rhabarber am besten? Roh in Zucker gestippt.

Ab in den Mund damit und ein Mal Rhabarbergesicht, bitte!

Herrlich, ich liebe es!

So, ich verabschiede mich mal ins Wochenende und wünsche euch ein selbiges schönes und möchte euch nur noch kurz zuflüstern, dass nächste Woche eine besondere Woche ist. Es bleibt spannend!!!

Kuchen des Monats: April – Rüblimuffins nach Fabio

Huhu ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß Ostern ist schon wieder rum, aber wer sagt denn, dass man Karottenkuchen nur an Ostern essen darf? Diese Variante war besonders, besonders lecker nach einer ausgiebigen Grillage (mein persönliches Wort für Grillgelage) am Ostermontag mit ein paar Freunden.

Das Rezept habe ich in der Lecker Bakery gefunden. Fabio, Besitzer der Tarterie St. Pauli, hat dieses Rezept beigesteuert und damit seine süddeutschen Wurzeln geehrt, denn er kommt ursprünglich aus Freiburg (was jetzt nicht direkt ums Eck ist, aber hier wie dort sagt man Rübli). Wenn ich jetzt noch wüsste, wo ich die Lecker Bakery beim Aufräumen hingetan hab *hüstel*, könnte ich euch sogar noch das Rezept aufschreiben. Aber so gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass sowieso jeder und jede von uns dieses Heft daheim hat. Also einfach bis zu dem netten Herrn in Jeansjacke vorblättern und drauf los backen. Wer einen Account bei Facebook hat, kann auch einfach „Gefällt mir“ drücken.

Kuchen des Monats: Januar – Whoopie Pies

Huhu ihr Lieben,

gestern abend waren wir auf einen Geburtstag eingeladen. Und in meinem Kopf hatte ich schon so eine Idee, aber mein Freund meinte „Also mitbringen muss man nix…“ Ich „Hat er gesagt, man DARF nix mitbringen?“ „Ne, er hat gar nichts gesagt.“ „Also darf man was mitbringen?“

Ich lege Wert auf sowas, manche Gastgeber mögen es nicht, wenn man ungefragt was zu essen mitbringt (ich zum Beispiel, hehe :-)) und andere finden es toll, weil sie selbst nicht so viel Zeit hatten. Und weil wir beide wussten, dass die beiden nicht so verquer sind wie ich, habe ich endlich das Rezept von Schokolia ausprobieren können, das ich schon Zeit meines Bloggerlebens anschmachte.

Und es ist tatsächlich ein fantastisches Rezept, der Kuchenanteil wird locker fluffig und harmoniert schön mit der Creme.

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Ich habe jede Unterseite der Whoopie Pies noch mit einem halben TL Himbeermarmelade eingestrichen und stattdessen die Creme nur als Frischkäsebuttercreme mit weißer Schokolade verwendet. Die Kombi war ganz gut, aber gegen die starke Schokonote des Kuchenanteils war die Himbeermarmelade leider zu schwach.

Also ich mochte die Whoopie Pies sehr gerne, allerdings mache ich den Kuchenanteil beim nächsten Mal nicht so groß, denn auf der Party haben sich die meisten einen geteilt, weil sie doch sehr mächtig sind.

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