Apfelkuchen mit Mandelkruste

Anna im Backwahn Apfelkuchen Mandelkruste

Heute gibt es ein Rezept für euch, das letztes Jahr im November ganz toll bei meiner Familie ankam. Aber zuerst möchte ich euch danke sagen für euer tolles Feedback zu meinem letzten Artikel. Ich finde es schön, dass ihr euch auch für Geschichten aus meinem Leben interessiert.

Aber da wir hier ja bei Anna im Backwahn sind, muss ich meinem Namen mal wieder alle Ehre machen. Und das ist mt dem folgenden Rezept wirklich kinderleicht: leicht zerbröselnder Mürbteig, saftiger Apfel und knusprige Mandelkruste. Bestimmt habe ich euch schon mal erzählt, dass mein Papa sich während meiner Motivtorten-Hochphase „mal wieder was Normales“ gewünscht hat. Damals habe ich ihm eine Schwarzwälder-Kirschtorte gemacht. Und obwohl ich große Lust auf eine Motivtorte gehabt hätte, habe ich für meinen Geburtstag letzten November einen Apfelkuchen gemacht, der mal ein bißchen anders war als der übliche Blechkuchen.

Anna im Backwahn Apfelkuchen Mandelkruste

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Zwei frische Sommerkuchen: Obsttorte und Buttermilchzitronenkuchen

Bevor der Sommer rum ist, will ich euch noch zwei ganz einfache, aber schön frische Kuchen zeigen, die ich kürzlich für den Geburtstag meiner Mama gemacht habe. Sie hatte sich einen Rührkuchen und einen Obstkuchen gewünscht. Leider gab unser eigener Garten nicht genug frische Beeren für einen Kuchen her, aber unser Supermarkt hat mich nicht enttäuscht.

Anna im Backwahn Sommer Kuchen Beeren Torte

Für ein Blech Biskuittorte mit Vanillesahne und Beeren braucht ihr:

  • 4 Eier
  • 4 EL heißes Wasser
  • 150gr Zucker
  • 1Pk Vanillezucker
  • 100gr Mehl
  • 100gr Speisestärke
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 2Pck Vanillepudding
  • 250gr Sahne
  • 50gr Zucker
  • 1 Kilo Beerenfrüchte

Zuerst bereitet ihr den Teig zu. Dafür verrührt ihr die Eier mit dem heißen Wasser (ich nehme es direkt aus dem Wasserkocher) und verrühre diese zu einer schaumigen Masse, so ca. 5 Minuten lang. Dann lasse ich den Zucker einrieseln und schlage weitere 2 Minuten weiter. Danach siebe ich das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver hinein und rühre das Ganze sanft unter. Dann muss es schnell gehen, damit die Fluffigkeit erhalten bleibt. Ich streiche den Teig auf ein Backblech mit hohem Rand und backe es in einem vorgeheizten Ofen bei 180Grad für 15 Minuten auf der mittleren Etage. Der Biskuit sollte goldgelb sein.7

Während der Teig backt, erstellt ihr einen Vanillepudding mit 500ml und doppelter Menge Puddingpulver. Dazu schlagt ihr die Sahne steif und rührt diese unter den erkalteten Pudding. Damit der Pudding keine Haut bekommt beim Erkalten streut ihr über den noch warmen Pudding den Zucker. Wenn alles zu einer schönen Masse verrührt ist, streicht ihr die auf den Biskuit. Und darüber verteilt ihr die Früchte. Ich hatte eine Mischung aus Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Erdbeeren und Kirschen eingekauft und diese fröhlich drüber verteilt. Beim Essen war es ein bißchen schwierig, weil links und rechts die Früchte runtergekullert sind. Aber optisch war der Obstkuchen ne Wucht. Und innerhalb von 20 Minuten war das Blech leer.

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Der zweite Kuchen war ein einfacher Rührkuchen nach dem Wunderrezept.

  • 4 Eier
  • 200gr Zucker
  • 200ml Buttermilch
  • Schale von einer Zitrone
  • 200ml Pflanzenöl
  • 300gr Mehl
  • 1Pck Backpulver
  • 1EL Zitronensaft
  • 150gr Puderzucker

Die Eier und den Zucker für ca. 10 Minuten miteinander verrühren. Dann die Buttermilch mit der Zitronenschale unterrühren. Danach abwechselnd das Öl und das Mehl mit dem Backpulver untermischen. Den Teig in einer gebutterte und mehlierte 24er oder 20er Form geben und 45 Minuten bei vorgeheizten 175 Grad backen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, schneidet ihr ihn oben gerade und stürzt ihn auf eine Tortenplatte oder einen Teller. Wenn ihr in die Mitte einen Klecks Marmelade gebt, rutscht der Kuchen nicht so.

Für die Glasur verrührt ihr den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer homogenen Masse und gebt sie auf den Kuchen. Ich finde es ganz schön, wenn die Glasur überall ein bissel runtertropft, perfekt aufgetragen wäre ja langweilig 🙂

Wenn ihr auch so eine Wimpelkette machen wollt (die wirklich jeden einfachen Kuchen schön aufwertet), braucht ihr zwei Schaschlikspieße, eine Schnur und Masking Tape. Ihr schneidet ein Stück Schnur ab, das gerade lang genug ist, um über den Kuchen gespannt zu werden. Dann klebt ihr Masking Tape-Stücke im Abstand von 1cm mit den klebenden Seiten aneinander und schneidet die Wimpel zu. Drauf stecken Fertig 🙂

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Heute bin ich zu Gast beim Backbube – „The Stars behind the Stars“

Endlich habe ich es geschafft, einmal bei meinem Bloggerfreund Markus alias Der Backbube zu Gast zu sein.

Ihr findet dort meinen Gastbeitrag zu seiner Reihe „The Stars behind the Stars“. Diese Reihe beschäftigt sich mit Gebäck aus Filmen und Serien und vor mir haben bereits ganz viele, wunderbare Bloggerfreunde von uns ihre Rezepte gezeigt.

Mein Rezept zeigt euch einfache Weizenbrötchen und heiße Schokolade. Beides ist nicht super außergewöhnlich, aber die Geschichte dahinter findet ihr im Film Momo nach der Vorlage von Michael Ende. Was mir dieser Film und das Rezept dazu bedeutet, könnt ihr bei meinem Gastbeitrag auf backbube.com nachlesen.

Klassisches Tiramisu

Huhu ihr Lieben,

heute gibt es ein sehr einfaches, klassisches Rezept für euch, das ich selber gar nicht so oft mache. Letztes Wochenende hatten Herr M. und ich Besuch zum Raclette und wie es so ist, habe ich auch noch Dessert eingeplant. Denn auch wenn man schon trölf millionen Pfännchen gegessen hat, Dessert geht immer. Ich selber mag dann aber lieber etwas, das gut rutscht, wie z.B.Eis oder was Cremiges. Cupcakes oder Kuchen wären da zu viel gewesen. Und da ich gehört habe, dass in Tiramisu ordentlich Creme drin ist, habe ich ein sehr einfaches Rezept verwendet, das allerdings nicht ganz originalgetreu war  😉

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Für 8 Portionen braucht ihr:

  • 300gr Biskuitlöffel
  • 1 doppelten Espresso oder eine kleine Tasse sehr starken Kaffee
  • 400ml Sahne
  • 750gr Mascarpone
  • 200gr Zucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • Kakaopulver zum Bestreuen

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Für das Tiramisu benötigt ihr eine Schale, die mindestens 30cm lang und 20cm breit ist. 10cm Randhöhe kann auch nicht schaden. Wenn ihr weniger Randhöhe habt, solltet ihr dem Rezept ein bißchen was abziehen, sonst passt nicht alles rein.

Ihr schichtet die erste Schicht Biskuit in die Schale. Damit die Creme nicht die Überhand bekommt, schichte ich die Biskuits gerne hochkant anstatt flach. So ist anteilig mehr Keks drin. Wenn die erste Schicht drin liegt, beträufelt ihr sie mit der Hälfte des Espressos. Um ehrlich zu sein, ging bei mir bereits der gesamte doppelte Espresso in die erste Schicht und ich musste einen zweiten Doppelten für die zweite Schicht machen. Da aber nicht jeder so viel Kaffee in einem Dessert mag, empfehle ich das eher nicht.

Für die Creme schlagt ihr die Sahne in einem hohen Gefäß steif und verrührt die Mascarpone, den Zucker und den Zitronensaft in einem weiteren Gefäß. Dann vermischt ihr beides zu einer geschmeidigen Creme. Der Zitronensaft hebt die Schwere der Sahne und der Mascarpone ein bißchen an.

Dann verteilt ihr die Hälfte der Creme auf der ersten Schicht Biskuits. Über die Creme kommt eine weitere Schicht Biskuits und der Rest des Espressos (oder eben ein zweiter). Dann nehmt ihr zwei, drei Löffel der Creme und verstreicht sie in den Lücken der Biskuits, so dass eine glatte Fläche entsteht. Den Rest der Creme füllt ihr in einen Gefrierbeutel (3l) oder einen Spritzbeutel mit runder Tülle. Beim Gefrierbeutel schneidet ihr eine Ecke ab und spritzt die letzte Schicht in Tuffs auf das Tiramisu.

Diesen letzten Schritt kann man auch weg lassen und den Rest der Creme auch so verteilen. Aber glaubt mir, sowas kommt immer gut an 🙂

Als Letztes siebt ihr einen oder zwei EL Kakaopulver über die Cremetuffs und stellt das Tiramisu kalt bis zum Servieren.

Ich hoffe, euch gefallen auch solche Klassiker, die man ja eigentlich immer schon kennt, aber nicht so oft macht. Falls ja, gibt es die ab jetzt auch wieder öfter.

Kommt gut in den Tag! Eure Anna

Ein Ready-to-bake-Kit im Wichtelpaket für den Backbube

Huhu ihr Lieben,

uiuiui, das war ja aufregend gestern. Noch während ich gestern mit Herrn M. und dem Bloggerstammtisch Stuttgart beim Weihnachtsbrunch saß, ging die Onlinepräsenz unseres neuen Projektes Anna und Herr M. – Workshops für Blogger online. Während wir Rührei, Waffeln und lecker Kaffe mit der einen Hand zu uns genommen haben, hing die zweite Hand immer am Handy oder Tablet und wir haben uns gegenseitig den neuesten Stand der Likes auf unserer Facebook-Seite und die Besucher auf der Seite über den Tisch zugerufen. Nicht, dass Zahlen in diesem Stadion eine große Aussagekraft haben, aber es tut gut zu wissen, dass das Projekt erstmal gut angenommen wird.

Da wir diese Hürde jetzt erstmal genommen haben, kann ich mich wieder dem Backwahn widmen. Wie ihr ja bestimmt gemerkt habt, geht es hier nur wenig weihnachtlich zu. Das spiegelt so ziemlich gut, meinen Alltag wieder, der zwar Lebkuchen und Blätterkrokant beinhaltet, aber leider nur wenig Selbstgemachtes. Für ein Minimini-Wichtel-Event, das ich zusammen mit Sarah von Sarahs Torten organisiert habe, habe ich dennoch eine Kleinigkeit vorbereitet. Eigentlich eine halbe Kleinigkeit. Dazu aber gleich mehr.

Eigentlich habe ich in den letzten Jahren immer bei Nadines Wichtelei (hihi, Nadines Dreierlei Liebeleis Wichtelei…) mitgemacht, die sie dieses Jahr aber hat ausfallen lassen. So kamen Sarah und ich auf die Idee, wir könnten das doch auch im kleinen, überschaubaren Kreis machen. Und so entstand eine Liste von 9 Personen, die ich im Zufallsprinzip durcheinander gewürfelt habe. Wir haben statt des Partnerwichtelns eine Kette gebildet, bei der die letzte Person in der Liste wiederum die erste beschenken soll. So brauchten wir keine gerade Anzahl und jeder hatte zwei Kontakte. Also ich mag das System ja.

Das Schöne an unserer kleinen Runde war, dass wir uns alle mehr oder weniger on- oder offline kannten und so klar war, dass keiner leer aus geht. Manchmal kommt es nämlich vor, dass sich jemand bei so einer Aktion anmeldet, aber dann nur bekommt, aber nichts verschenkt. Hab ich gehört…..

Folgende Blogger waren dabei: