[Sponsored Post] Ein wunderbarer Sweet Candy Table von Patisserie Süss und Salzig und Momentini.de – der Blick hinter die Kulissen

Zu Anfang dieses Artikels möchte ich gern noch einmal auf Heikes Artikel auf der Backlinse verweisen, in dem es um Kooperationen geht. Kooperationen sind dazu da, um ein Netzwerk aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ein tolles Ergebnis durch gute Zusammenarbeit zu erzielen. Natürlich bin ich kein gleichwertiger Hochzeitsdienstleister wie die anderen Kooperationspartner von Heike und es war auch eine kleine Aufwandsentschädigung im Spiel. Trotzdem ist dieser Artikel von Herzen und voller Leidenschaft für Heikes Arbeit.

Jedoch ist Heike eines meiner 20 großen Vorbilder, die ich über’s Netz gefunden habe. Heike kämpft an vorderster Front für Preistransparenz im Tortenbusiness und wann immer ich kann, bin ich dabei und stell mich hin und sage: „Augen auf beim Tortenkauf, liebe Leute!“

Und so ist auch der heutige Post entstanden. Wie euch vielleicht bekannt ist, liefert Heike nicht nur Torten und Gebäck, sondern in Zusammenarbeit mit Steffi, die für die Papeterie zuständig ist, auch ganze Sweet Candy Tables. Manche werden sich vielleicht fragen, wo denn groß der Unterschied ist zwischen Gebäck an sich und Gebäck als Sweet Candy Table liegt. Dieser Unterschied liegt im Aufwand und zwar im Zeit- und Materialaufwand.

Beginnen wir aber von vorne. Letzten Sonntag durfte ich Heike bei der Auslieferung eines Sweet Candy Tables mit meiner Kamera begleiten. Da Herr M., der eigentlich die dritte Kamera bedienen sollte, leider krank wurde, ist Jessi für ihn eingesprungen. Und so machten wir uns Sonntag morgen auf den Weg zu Heike auf die schwäbische Alb. Einladen war auf 10:45 Uhr geplant, der Tisch sollte um 15:00-15:30 Uhr fertig stehen. Ihr seht schon mal, der Sonntag ging für das Projekt ganz drauf.

Bereits beim Einladen dämmerte mir, dass das Ding hier ne ganz große Nummer ist. Jessi und ich quetschten uns durch einen mit Props, bereit zum Verladen, vollgestellten Flur in Heikes Wohnzimmer durch, wo herrlich duftende Zimtschnecken auf uns warteten. Ein kurzes Sitzen, Quatschen, Zimtschneckenmampfen später fanden wir uns auch schon wieder vor dem Haus vor und dann ging es los. An Heikes Seite: ihr Mann, Auto-Tetris-Meister, und Ronja, ihre Tochter und Kuchenassistentin.

Die drei haben Kiste um Kiste rausgetragen. Gekühlte Cupcakes und Kuchen, Tortenplatten, Schüsseln, Leitern, Tabletts, Papeterie, Schürzen, Handschuhe und Ronjas Fotoausrüstung. Denn sie ist am Ende jeden Auftrags für die schönen Fotos zuständig, die ihr auf Heikes Blog oder auch auf ihrer Homepage seht.

Ich selber habe ja schon Torten ausgeliefert und wusste, dass man in Kurven eigentlich nur noch schleichen darf. Und so war es auch. Unsere Fahrt führte uns über Berg und Tal, durch Kurven *aaahhhhh, chhhhh, oh, gut gegangen* und über Kies und Schotter *oh nein, die armen Cupcakes* mitten in die Einöde.

Es ging nach Hayingen auf die Maisenburg, von der ich vorher nur als überirdisch schöne Hochzeitslocation gehört hatte. Und tatsächlich ist es dort ganz wunderbar. Die Aufteilung der Räumlichkeiten, der Blick ins Grüne und weit und breit keine Anwohner, die sich am Partylärm stören könnten. Das Schwärmen dauerte nur kurz, denn es ging direkt los mit dem Aufbau der Köstlichkeiten. Heike und Ronja bekamen eine eigene Küche, in der sie alles aufbauen konnten.

Heike erzählte mir, dass sie nicht immer so viel Glück und Platz haben, man aber eben nimmt, was man bekommt. Tatsächlich musste Heike sich selber ein bißchen ausbremsen, denn das, was sich das Brautpaar wochen- oder auch monatelang gewünscht hatte, ist tatsächlich eingetroffen: Die Sonne scheinte, es war warm mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Schön für eine Hochzeit draußen, aber extrem ungünstig für die Creme auf den Cupcakes. Diese wurden auf Eis in der Kühlbox transportiert und warteten dann geduldig in der Küche auf ihren großen Auftritt. Und es ist wirklich nervenaufreibend, den größten Teil des Candytables bis zum Schluß zurück zu halten, damit er nicht davon fließt. Timing ist das Zauberwort.

Und so wurde alles andere erstmal vorbereitet. Alles ohne Creme wurde auf die Teller verteilt, die Macarons durften ein bißchen später Platz nehmen und zwischen all dem Stress beantwortete Heike dann noch ein paar Fragen. Sie hat zum Beispiel immer mehr Platten, Teller und Schüsseln dabei, als sie braucht.

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig (19)So kann sie flexibel austauschen, wenn die Macaronfarbe nicht zum Teller passt.

Oder wenn die Torte doch lieber auf eine niedrige Platte drauf soll. In der Küche wird so lang hin und her geschoben bis alles passt, dann erst verlässt der Teller die Küche und wird auf dem Candy Table platziert.

Das kann dann auch mal so klingen: „Ronja, mach mal die Haselnusscupcakes auf den Teller, ach ne, die Platte ist besser. ne, lieber doch nicht. Warte mal…..jetzt hab ich’s, mach die Macarons auf den, den Naked Cake auf den und die Cupcakes auf den. Ne, lieber auf den.“ Und obwohl sich das alles recht durcheinander anhört, hat Heike immer noch den vollen Durchblick. „Jetzt fehlen noch die Blumen, frag mal im Festsaal nach, ob die schon soweit sind.“

Und dann war es irgendwann soweit und alles konnte aufgebaut werden. Ich stand mit meiner Kamera auf dem Stativ bereit, um die Verwandlung des einfachen Hoteltisches in ein Wunderland der Köstlichkeiten zu dokumentieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für mich war besonders interessant, dass Heike kein Gesamtbild vor Augen hatte, sondern eher ein Konzept und dafür die entsprechenden Accessoires dabei hatte.

Vintage, Gold, Lila und ein bißchen rustikal sollte es werden. Alles andere ergab sich aus dem Aufbau selbst. Und Heike stand immer wieder davor und zupfte das Deckchen nochmal zurecht und hängte die Girlande nochmal um. Besonders lachen musste ich, als sie meinte: „Was mach ich denn mit all den Deckchen, wenn Vintage nicht mehr in ist?“ Ich glaube, da muss sie sich erstmal keine Gedanken machen.

Ich beobachtete den Aufbau genau und fand auch hier einige der Basisregeln wieder, die ich selber auf meinen letzten Candy Table angewendet hatte: Verschiedene Höhen einbauen, assymetrisch aufbauen, das Ganze durch Details für das Auge interessant gestalten.

Und plötzlich war es 15 Uhr und wir waren fast fertig. Wie schnell die Zeit rum ging und wie viele, viele Stunden Arbeit in so einem Sweet Candy Table stecken. Und wie sehr es sich lohnt! Schaut mal selbst!

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig_ (23)

Und das hat Heike alles auf den Tisch gezaubert:

  •  Pfannkuchentorte 3-stöckig mit Grand Marnier und frischen Blau- und Brombeeren
  • Schokoladentassen mit Passionsfruchtmousse und Himbeerkern
  • Mürbteigtarteletts mit frischen Himbeeren und Blaubeeren
  • Schokoladengugelhupf
  • Florentiner-Kirschtörtchen
  • Macarons mit Cassisfüllung
  • Cake Pops (Schokofüllung)
  • Rhabarber-Himbeercrumbl im Weckglas
  • Blaubeermandelcupcakes mit Aprikosenkern und Aprikosentopping
  • Haselnusscupcakes mit Preiselbeeren und Schokoladentopping
  • Rosenkuchen

Und damit wir nicht vergessen, dass das ja auch ein Business ist, hier noch ein paar Fakten für euch:

  • Heikes Aufwand für diesen Sweet Candy Table lag bei einer vollen Arbeitswoche, einschließlich Samstag und Sonntag. Sie konnte in dieser Woche keine anderen Aufträge annehmen.
  • Dieser Sweet Candy Table war für 75 Leute geplant.
  • Heikes Preise für so einen Sweet Candy Table beginnen bei 29€ pro Person bei einer Personenzahl von 100 Personen. Je höher die Personenzahl, desto günstiger wird es pro Person. Die Mindestpersonenzahl liegt bei 50. Wer sich also so einen Table für den Geburtstag der Kinder wünscht, sollte eine große Familie haben.

Die Beteiligten an diesem Sweet Candy Table und am Making Of:

*Sponsor

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This is how I work – Ein Blogstöckchen

Huhu ihr Lieben,

Juli von Vielbegabte.de habe ich beim Shoot the Food Workshop kennen gelernt. Sie ist eine sehr interessante Person; und selbst wenn ich Motivationstrainern und Selbstfindungcoaches skeptisch gegenüber stehe, fand ich es super spannend, ihr zuzuhören, als sie von ihrer Arbeit erzählte. So spannend, dass ich nach wie vor einen Termin bei ihr auf meiner To-Do-Liste sehe. Ein erstes Gespräch am Telefon mit ihr ist kostenfrei für alle, die auf der Suche nach einem Ratgeber sind und erst einmal schnuppern wollen.

Sie hat mich mit dem Blogstöckchen markiert und mich damit aufgefordert, ein bißchen was von mir zu erzählen und davon, wie ich blogge. Und hier kommen meine Antworten.

This is how I work

Blogger-Typ

Foodie und Cake-Blogger. Unkoordiniert, planlos, aber voller Ideen im Kopf.

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Jede Menge Schönes zum Gucken und Naschen in Vaihingen/Enz

Huhu ihr Lieben,

am 28. April haben Herr M. und ich mich ins nahegelegene Vaihingen an der Enz aufgemacht, weil ich auf Facebook gelesen hatte, dass Naschwerk & Co  einen Sweet Candy Table im Lädle Mit Charme aufbauen würde. Und dass Naschen ausdrücklich erlaubt sei. Da solche Gelegenheiten selten sind, wollte ich unbedingt vorbei schauen und habe mir vorher die Erlaubnis eingeholt, mit meiner Kamera zu kommen. Ein bißchen schade war, dass Herr M. und ich erstmal nach Vaihingen in Stuttgart fahren wollten, nachdem das Navi aber keine Route gefunden hat, wurden wir in Vaihingen an der Enz fündig 😉

Das Städtchen machte einen ruhigen Eindruck, obwohl verkaufsoffener Sonntag war. Allerdings hat das Wetter auch nicht gerade gelockt. Für uns war das natürlich von Vorteil, denn so hatten wir genug Platz in dem kuscheligen Lädchen, um schöne Fotos zu machen. Und ein abgeräumter Sweet Candy Table sieht nun mal nicht so schön aus.

Beim Betreten des Laden erblickte man sofort jede Menge superschöne Sachen und noch bevor ich mich richtig umschauen konnte, kam Jasmina, Inhaberin von Naschwerk & Co auf mich zu und begrüßte mich herzlich. Wir unterhielten uns ein bißchen und ich fragte sie, wie es dazu kam, dass sie dieses (für viele) wunderbare Hobby zu ihrem Beruf machen konnte. Sie meinte, dass sie nach der Geburt ihrer Kinder das Gefühl hatte, sich beruflich neu orientieren zu wollen, und sich mit vielen Büchern und Anleitungen all das Wissen rund um Motivtorten angeeignet hat, bevor sie im Februar 2012 Naschwerk & Co gegründet hat. Seitdem versorgt sie Vaihingen/Enz und Umgebung mit individuellen Torten und anderen Naschereien. Wollt ihr mal einen Blick auf ihre Werke werfen?

Nachdem ich mit Ablichten des Candy Tables durch war, stellte ich mich kurz zu Claudia an die Kasse. Sie betreibt Mit Charme seit knapp drei Jahren und sie sagt: „Der Name ist Programm.“ Alles, was sie in ihrem Lädchen verkauft, sucht sie mit größter Sorgfalt und viel Liebe zum Detail aus. „Ich verkaufe nur Sachen, die mir selbst auch gefallen.“ Und das merkt man. Das Geschirr (unter anderem von Ib Laursen), die Textilien, die Wohnaccessoires, alles ist an sich schon schön, aber toll arrangiert und dekoriert, bekommt man richtig Lust ein paar Sachen zu kaufen und daheim genauso schön hin zu stellen. Ich konnte mich gerade noch zurück halten und habe „nur“ das weiße Tablett mit den Städtenamen gekauft.

Claudia hat mir auch erzählt, dass sie sehr fleißig auf Facebook postet, um ihre Kunden immer auf dem Laufenden zu halten. Das hat mich ehrlich erstaunt, denn nicht alle kleinen Läden denken in solchen Dimensionen. Da sie aber auch einen Online-Shop betreibt, für den sie jeden Montag geschlossen hat, passt das ja alles ganz gut zusammen. Also wer aus dem Großraum Ludwigsburg, Pforzheim oder Mühlacker kommt, sollte mal bei Mit Charme vorbei schauen. Ich habe gehört, dass bald Muttertag ist…. 😉

Im hinteren Teil des Ladens erwartete die Besucher noch ein herrlicher Tisch voller leckerer, italienischer Spezialitäten. Das Feinkost-Untenehmen Gusto Salentino (ausschließlich FB-Seite) aus dem benachbarten Illingen verführte uns mit Kostproben von Olivenöl, Kringelcrackern und Zimtkeksen. Wir haben uns mit Charlotte unterhalten, eine der beiden Inhaber des Unternehmens. Sie bieten exklusiv Produkte aus ihrer Heimat, dem Salento/Apulien an. Für die Geographienieten wie mich: das ist ganz unten im Absatz vom italienischen „Stiefel“. Im Moment vertreiben sie ihre Orechiettie, getrockneten Tomaten und das Olivenöl in ausgewählten Feinkostläden und zeitweise auch im ortsansässigen Supermarkt. Der Plan ist natürlich, noch weiter zu gehen und irgendwann ein Lädchen oder auch einen Onlineshop anbieten zu können.

Ich habe ihr bestätigt, dass der „Trend“ zu handgemachten, ehrlichen, dafür vielleicht auch teureren Produkten hingeht und dass viele (die es sich leisten können) gerne auch mehr Geld für gutes Essen ausgeben. „Ein richtig gutes Olivenöl bekommt man nicht für drei Euro.“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Herr M. und ich haben erst probiert und dann gekauft. Wer das auch möchte, sollte aufmerksam die Fb-Seite verfolgen, denn im Moment sind sie stark auf diversen Frühlingsmärkten vertreten. Oder man guckt mal beim großen Online-Kaufhaus vorbei.

Und weil ich nicht anders konnte, hab ich vor dem Gehen noch zu einem Cake Pop gegriffen 🙂

Anna testet für euch: Schokostück – Die Schokoladenbox

Huhu ihr Lieben,

bei einigen meiner Bloggerkolleginnen habt ihr Schokostück schon kennen lernen dürfen, sowohl die November- als auch die Dezemberbox._IMG_0091

Das Prinzip der Box kenne ich schon aus einigen anderen Bereichen: Beauty, Bio-Produkten und DIY-Basteln. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Candy-Sparte nachziehen würde. Alle diese Boxen beruhen auf dem Prinzip der Überraschung. Für einen festgesetzten Betrag kann man monatlich eine Box beziehen, die sich einem bestimmten Thema widmet. Die einzelnen Teile sind unbekannt. Man geht das Risiko ein, dass etwas dabei ist, das man nicht mag. Man kann aber auch erwarten, dass völlig unbekannte und neue Produkte beinhaltet sind, die den (in diesem Fall: Schoko-)Horizont erweitern.

_IMG_0097Schokostück kann man als Dauerabo, als 3-Monats-Abo oder als 6-Monats-Abo bestellen. Auf Schokostück.de kann man die Box vom letzten Monat (und im fortschreitenden Jahr dann wahrscheinlich alle anderen) sehen, so dass man ein Gefühl dafür bekommt, ob man die Nächste bestellen möchte. Wenn man das Ausschlußverfahren anwenden möchte, könnte man sagen, in der letzten Box waren Weihnachtsmandeln drin, also kommen in der Nächsten wahrscheinlich keine usw. So ganz funktioniert das aber wahrscheinlich nicht, da die Box sich wohl eher saisonal orientieren wird. Das werden die nächsten Monate aber genauer zeigen. Schokostück kostet pro Box 15€ plus 3,90€ Versand. Beim 6-Monats-Abo spart man 5€ gegenüber dem Einzelpreis.

_IMG_0105 Kommen wir also zur Dezember-Box. _IMG_0114

Als erste Schokospezialität habe ich mir die Päckchen von DERGUGL angeschaut.

Schokostück sagt: „GlücksGugl gehabt! Der kleine Guglhupf in der Geschmacksrichtung Brownie gehört zur Schokoladen-Kollektion des Gugls. Ein purer Genuß ist das kleine Gebäckstück nicht nur wegen des intensiven und saftigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner Verpackung. Die süße Verpackung enthält typisch für DerGugl einen Glücksspruch. Erhältlich ist die Schokoladen-Hommage in der 1er, 4er und 9er Packung.“

Ich sage: DERGUGL schürte große Erwartungen in mir. Ich selbst habe die Backform erst seit kurzem im Haus, kenne die Marke der Backbücher und die Marke der fertigen Gugel, wäre bisher aber nicht darauf gekommen, mir welche zu bestellen. Für mich müssen kleine Süßigkeiten das Maximum an Geschmack bieten, so wie Pralinen, Cake Pops oder Macarons. Der Brownie-Gugl war saftig und entsprechend dem Brownie-Teig eher fest. Leider war er mir nicht schokoladig genug, die gehackten Mandeln haben mich irritiert. Die Größe, Idee und Verpackung mag ich allerdings sehr. Gerade in Vorbereitung auf unsere Hochzeit, wären die Gugl ideal als Giveaway.

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Das zweite Teil aus der Dezember-Box ist eine heiße Schokolade am Stiel.

Schokostück sagt: „Die Zartbitter Trinkschokolade von Edelmann & Paulig ist purer Genuss für kalte Wintertage. Die Trinkschokolade selbst ist ein quadratischer Schokoladenwürfel an einem kleinen Holzstiel. Diese wird langsam in heiße Milch eingerührt, sodass sich die Trinkschokolade sich in der Milch auflösen kann. Dank eines zartschmelzenden Kerns im Inneren des kleinen Würfels, geht das ganz schnell und dem Trinkvergnügen steht nichts mehr im Wege.“

Ich sage: heiße Schokolade am Stiel ist der letzte Schrei. Für mich als Foodie nichts Neues, aber deswegen nicht weniger interessant. Edelmann&Paulig war mir bisher noch kein Begriff, obwohl mir deren Schokofondue schon ein, zwei Mal über den Weg gelaufen ist. Die heiße Schokolade habe ich noch nicht probiert. Wenn es soweit ist, ergänze ich meine Meinung dazu.

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Kommen wir zu meinem persönlichen Highlight der Box. Die Winterschokolade von Schell Schokoladenmanufaktur ist in einer kleinen süßen Packung von 50gr verpackt. Klassischer goldener Schriftzug auf brauner Pappe, sowie die Bezeichnung Manufaktur impliziert traditionelle Herstellung und den Fokus auf Altbewährtes. Dazu kommen die typischen weihnachtlichen Gewürze wie Zimt, Orange und Piment.

Schokostück sagt: „Die Winterschokolade von der Schokoladenmanufaktur Schell wurde mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimtblüte, Piment, Macis (Muskatblüte), fruchtiger Orange und knuspriger Waffelcrisp verfeinert. Der Kakao der 36% Vollmilch-Schokolade stammt aus Peru und ist ein Lagenkakao. Die feine Winterschokolade, von Forestero und Trinitario, aus Java ist ideal um aus kalten Wintertagen gemütliche und entspannte Winterstunden zu machen.“

Ich sage: Diese Schokolade ist eine Offenbarung. Ich will darin baden, ich will darin tauchen und in einer Wanne voll davon zur Arbeit fahren. Mit jeder Mundbewegung entfaltet sich eine neue Geschmacksrichtung, die Orange, die weihnachtlichen Gewürze…..Gut, dass ich bereits saß, sonst hätte ich mich setzen müssen. Ihr Lieben, in meiner Welt besteht nur Schokolade ab 40% Kakaogehalt aufwärts, aber diese Schokolade müsst ihr probieren! Sollte Familie Schell das lesen: Ich sage zu einer Schokoladenbox aus Ihrem Laden bestimmt nicht nein 😉

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Hmm, weiße Schokolade, nicht gerade meine erste Wahl. Je heller die Schokolade ist, desto weniger Gehalt hat sie für mich. Da ich aber von der Firma Zotter schon viel Gutes gehört habe, werde ich dieser Schokolade eine Chance geben. Wenn alle anderen Sachen leer sind.

Schokostück sagt: „Was macht diese Schokolade so besonders? Bei Zotter werden verführerische Füllschichten aufgetürmt und anschließend mit hausgemachter Schokoladenkuvertüre überzogen. Für die handgeschöpfte Schokolade „Vom Christkindl“ wurde eine feine Schokoladen-Mandel-Creme mit knackigen kleinen Honigblättchen verwendet, die mit einer hausgemachten weißen Schokoladen-Kuvertüre überzogen wurde. Zartschmelzend zergeht erst die äußere Schokoladenschicht auf der Zunge.“

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Das letzte Teil aus der Schokostück ist eine klassische dunkle Schokolade mit 70% Kakaogehalt. Das nenne ich eine richtige Schokolade. Wenn man sie auf der Zunge zergehen lässt, hinterlässt sie einen tiefen Eindruck und einen sehr herben Geschmack. Sie ist so gehaltvoll, dass ich nur ein Stückchen davon brauche. Ich kann mir vorstellen, dass diese Schokolade den meisten zu herb und bitter ist.

Schokostück sagt: „Schokolade, die die Welt rettet! Dafür sorgt Original Beans gleich doppelt. Zum Einen wird für jede verkaufte Tafel ein Baum zur Aufforstung gepflanzt. Damit unterstützt die Firma den Schutz der letzten Berggorillas in einer der ärmsten Regionen der Welt. Die Kakaobohnen der „Cru Virunga 70%“ stammen aus dem Virunga Nationalpark im Ostkongo (D.R.). Zum Anderen hat Original Beans mit den Kakaobauern eine ganz besondere Kooperation: die Kakaobohnen werden zu 100% fair-gehandelt, dafür sorgt Original Beans direkt vor Ort.

Die Geschmacksnoten dieser Schokolade sind lebhaft, tief schokoladig mit reifen Schattenmorellen und einem Hauch von Tabak. Das optimale Geschmackserlebnis entfaltet die 20-Stunden-conchierte Dunkelschokolade tatsächlich dann, wenn sie gelutscht wird. Qualität und Geschmack dieser Schokolade wurde mit vielen großen Awards ausgezeichnet, beispielsweise Gold und Silber von der „Academy of Chocolate, 2011“ und Gold beim „Great Taste Award, 2011“.“

Ich sage: Vom wunderbaren Geschmack abgesehen, trägt diese Schokolade dazu bei, die Wälder zu schützen, aus denen sie ihre Rohstoffe bezieht. Für jede Tafel wird ein Baum gepflanzt. Für mich als Konsument ist der Gedanke möglicherweise ein kleiner Trost und ein Sidekick für den Gutmenschen in mir, aber gemessen am CO2-Abdruck von Schokoladen, die wir hier in Deutschland kaufen können, leider nur ein kleiner Trost. Damit will ich sagen, dass ich diese Schokolade wieder kaufen würde aufgrund des guten Geschmacks, aber nicht wegen des grünen Gedankens.

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Mein Fazit zur ersten Box von Schokostück im Hause Backwahn:

Eine großartige Idee, schön umgesetzt, sehr abwechslungsreich und vor allem hochwertig. Ich habe die Einzelpreise jetzt nur grob zusammen gerechnet, aber man kommt locker über die 15€ „Investition“. Gut gemacht, Paul und der Rest des Teams. Ich freue mich schon auf die nächste Box.

Schokostück wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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