Miri im Motivtortenwahn – Das Bake off [Gastbeitrag]

Ich steh ja auf Crossover-Zeug. Wenn Mac Taylor und Horatio Caine gemeinsam durch die Straßen von New York rennen, dem Mörder direkt auf der Spur, und man beides in einem haben kann: Die Coolness von New York und die Coolness von Horatio Caine (an die Sonnenbrille tipp). Ganz ähnlich ging es mir, als Miri auf Periscope ein Bake off mit Motivtorten gegen ihren Mann Michael ankündigte. Erst dachte ich mir „Geht’s den beiden gut? Ist der Kaffee alle?“ Denn Motivtorten sind so wenig Miris Ding wie meins Möbel bauen. Aber bei diesem Bake off, also einem Wettkampf, kommen zwei gute Dinge zusammen: der Witz der beiden und die vielen kreativen Möglichkeiten der Tortenkunst. Klar war auch, dass diese Torten einen eigenen Artikel verdienten. Mehr oder weniger gegen den Willen von Miri. 

Und ja, die beiden sind genau so, wie im Artikel beschrieben.

Hallo,

vor etwa einem Jahr habe ich hier schon mal einen Gastpost geschrieben. Darin habe ich mich vorgestellt als Miri, die noch nie eine Motivtorte gebacken hat.

Die Miri bin ich immer noch, allerdings habe ich jetzt schon mal eine Motivtorte gebacken – und das, obwohl ich doch die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens habe und Motivtorten auch gar nicht sooo dufte finde.

Wie es dazu kommen konnte, wie es war und wie das Ergebnis aussah, zeige ich Euch heute. Mit von der Partie ist mein Mann Michael (aka uberhusband) – der hat jetzt nämlich auch schon mal eine Motivtorte gebacken.

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Alles begann damit, dass wir aus einigen Goodiebags Fondant hatten. Vor allem weißen, aber auch in verschiedenen Farben, u.a. Rot, Blau, Gelb und Schwarz. Diesen räumten wir erstmal in unseren Kuchenschrank, wo er zu vergammeln drohte – bis ich eines Tages einen Entrümplungsanfall hatte und beschloss: „Der Fondant muss weg.“ Wegwerfen wäre zu schade, unsere Freunde wollten ihn auch nicht haben, also blieb uns keine Wahl: Wir mussten Motivtorten machen.

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Um meinen Mann mit an Bord zu holen, beschloss ich, ihn mit einem Motivtorten-Battle zu locken. Er gegen mich. Sein Motiv gegen mein Motiv. Ein Duell auf Augenhöhe, die Waffe der Wahl: Fondant. Ein Bake off.

Das Thema stand auch schnell – Superhelden. Und so wählte er Batman in sein Team und ich Captain America in meins. Das passte auch gut mit den verfügbaren Farben.

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Als Kuchenbasis dienten uns je ein Schokorührkuchen mit 18cm Durchmesser. Nachdem diese gebacken und ausgekühlt waren, sollte es losgehen. Ich hatte mich im Internet ein wenig schlau gemacht und meinen Kuchen zugeschnitten und sorgsam mit Marmelade eingestrichen (was angeblich auch nicht die tollste Lösung ist, aber besser als nichts), während Michael sich auf seine uberhusband skills verließ und einfach behauptete, er könne das schon. Psychologische Kriegsführung, die doch besser wirkte, als man glauben sollte. Irgendwann entschied er sich dann doch noch dazu, doch wenigstens den hubbeligen Deckel des Kuchens abzuschneiden – und ihn einfach umzudrehen.

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Da wir kein fancy Tortenwerkzeug besitzen, bewaffneten wir uns mit normalen Nudelhölzern und normalen Küchenmesserchen und hofften das Beste. Da wir auch keine Cake Boards besitzen, umwickelten wir kurzerhand zwei in der Größe passende Kork-Topfuntersetzer mit Alufolie und zweckentfremdeten diese. Man muss sich ja nur zu helfen wissen.

Wie es losgehen sollte, war uns schnell klar: Fondant ausrollen und über diesen Kuchen schmeißen. Das würde schon klappen. Wir rollten aus, schätzten mit einer Papierschablone ab, ob die Größe schon ausreichte, und legten den Fondant dann doch vorsichtig auf unsere Kuchen statt ihn zu werfen. So weit so gut. Leider entschied sich dieses Teufelszeug dazu, am Rand doofe Falten zu werfen. Dazu später mehr. Zuerst lieber dekorieren. Das macht mehr Spaß.

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Für mein Captain America Schild brauchte ich verschieden große Kreise in Rot, Blau und Weiß sowie einen Stern. Die Kreise ließen sich leicht zuschneiden und anordnen, aber dann kam der Stern… Ursprünglich hatte ich geplant ihn mit einem Weihnachtsausstecher auszustechen und wühlte diesen aus den Tiefen des bereits erwähnten Kuchenschranks hervor, als der Mann gehässig zu lachen begann: Die Weihnachtsausstecher haben sechs Zacken, ich brauchte aber einen fünfzackigen Stern. Also druckte ich eine Vorlage aus und schnitt ihn zu – was nicht gut geklappt hat. Die Spitzen wollten die Form nicht halten und nach dem 10. Versuch beschloss ich, dass das jetzt schön genug sei und pappte ihn auf den blauen Kreis. Die Außenfalten an meinem Kuchen drückte ich mit den Fingern halbwegs glatt und pappte eine rote Wurst aus Fondantresten daran. Merkt man, dass ich zu diesem Zeitpunkt, nach dem Sterndebakel, keine Lust mehr hatte?

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Michael ging für sein Batman-Logo ähnlich vor wie ich mit meinem Stern: Er hatte sich eine Schabone ausgedruckt und schnitt danach den schwarzen Fondant zurecht. Da er wesentlich erfolgreicher war als ich, konnte er bereits nach einem Versuch sein Logo auf dem gelb eingedeckten Kuchen platzieren. Allerdings war sein Kuchen von der Seite noch hässlicher als meiner. Ich freute mich schon, da das Bake off trotz hässlichem Stern nicht komplett verloren schien. Aber ich hatte nicht mit Michael und seinen uberhusband skills gerechnet: Plötzlich begann er aus schwarzen Fondantresten eine Skyline auszuschneiden und sorgsam mit etwas Wasser über die hässlichen Falten zu kleben. Und damit nicht genug: Seine Skyline würde durch gelbe Fenster erhellt werden. Ich war schockiert. Mein Stern war immer noch hässlich. Ich konnte nicht tatenlos zusehen und durchwühlte den Kuchenschrank erneut. Vielleicht hatte sich doch noch ein fünfzackiger Stern versteckt? Leider nicht. Dafür fand ich blaue Zuckerkügelchen. Die sahen hübsch aus und da wir ja kein Zeitlimit hatten, begann ich, sie mit einer Pinzette auf dem hässlichen Rand meines hässlichen Stern zu platzieren. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen.

 

Am Ende war ich vor Michael fertig. Sämtliche von mir spontan eingeführten Zeitpunkte (100) gingen auf mein Konto. Seine Torte war etwas schöner, also bekam er hier 80 Punkte, ich 20. Eindeutiger Sieger war also ich. 120 zu 80. Neben dem perfektem Blutdruck, den ich langsam wieder erreichte, war das auch unser Endstand.

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Was aber doch vielleicht wichtiger ist: Das Ganze hat Spaß gemacht – und von dem Fondant ist zumindest ein Teil weg. In die Motivtortenszene werden wir wohl beide nicht groß einsteigen, aber wir haben immer noch Fondant, also wer weiß…

Danke Anna, dass du uns diesen Post hast schreiben lassen. Es ist ja doch kein ganz klassischer Motivtortenbeitrag.

 

[Hochzeit] Gastbeitrag von Miris Jahrbuch

Huhu ihr Lieben,

heute stelle ich euch meinen letzten Gastblogger zum Thema Hochzeit vor. Von Miri, Freundin und Bloggerin auf Miris Jahrbuch, habe ich euch ja schon oft erzählt. Einer der Gründe, warum Miri und ich auf Anhieb Freundschaft schlossen (davon abgesehen, dass sich unsere Ehemänner gruselig ähnlich sind), ist die Tatsache, dass wir die Attitüde „mag ich so, mach ich so, mir egal, was andere sagen“ teilen. Unsere Hochzeiten sind das beste Beispiel. Kein Schischi, keine typischen wir-gucken-hinterm-Baum-vor-Pärchenbilder, kein Prinzessinnenkleid. Deswegen und wegen ihrer Vorliebe für gutes und buntes Design habe ich Miri dazu eingeladen, eine kleine Dekoidee mit uns zu teilen. Wie ihr seht, ist eine „geht immer“-Deko draus geworden. Einmal die Lichterkette bitte! anna_1

Hallo liebe Anna im Backwahn-Leser,

da Herr und Frau M. sich auch jetzt noch auf Hochzeitsreise befinden, darf ich hier die Stellung halten. Das freut mich sehr, denn für liebe Bloggerinnen wie Anna schreibe ich besonders gerne Gastposts.anna_3Anna hat mich gebeten, dass mein Gastpost auch zum Thema Hochzeit sein soll und das ist gar nicht so einfach für mich. Ich selbst habe zwar 2012 geheiratet und kann deshalb ein bisschen mitreden, wie das so ist mit dem Heiraten, was in der Hochzeitsvorbereitungsphase besonders nervt und worum man sich gar nicht sooo viele Gedanken machen muss, aber aus der Hochzeitsbranche bin ich nicht – und ein bisschen bin ich auch wieder aus dem Hochzeitsthema raus.

Das ist aber nicht so schlimm, denn ganz viele der hübschen Hochzeitsideen, die man auf verschiedenen Blogs immer wieder sieht, lassen sich aber auch im „normalen Leben“ integieren – zum Glück, denn es gibt unendlich viele tolle Ideen und man heiratet ja hoffentlich nur ein Mal. Ich habe mir für heute eine schnelle und knallige Tischdeko-Idee ausgedacht, die man an Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Anlässen verwenden kann. Ich verzichte einfach mal auf zarte Blümchen und dezente Kerzchen und greife in den Glitzerfarbtopf: Cocktail-Flitterglitter-Spießchen statt Blümchen und Lichterkette statt Kerzen – denn manche Feste sollte man knallig feiern.

Eine richtige Anleitung kann ich Euch gar nicht bieten, Ihr seht ja auf den Fotos, wie meine Deko aussieht. Die Cocktail-Spießchen gibt es in 1-Euro-Shops und beim großen Online-Auktionshaus in vielen verschiedenen Farben und sehr günstig im 100er Pack. Ich habe sie einfach in verschiedene Tassen und kleine Vasen gesteckt und zwischen meiner Kugellichterkette drapiert.anna_7Liebe Anna und lieber Herrn M., ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß auf der Hochzeitsreise – danke, dass ich hier zu Gast sein darf.

 

Gastblogger bei Anna im Backwahn: „Angel of Berlin“

 

Huhu ihr Lieben,

auch heute stellt sich wieder eine Gastbloggerin vor, die sich seit Anfang diesen Jahres den süßen Dingen im Leben verschrieben hat. Bei Angel of Berlin  gibt es einen bunten Mix aus Rezepten, Reiseberichten, DIYs und vielem mehr. In ihrem Gastbeitrag zeigt sie uns leckere Minicupcakes.

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Hallo, ich bin Angel of Berlin, 28 Jahre aus Berlin und blogge seit Januar 2012 über meine Leidenschaften Backen, Dekorieren, Reisen und DIY auf angel-of-berlin.blogspot.de. Ab und zu gibt es bei mir auch einwenig Beauty, einen Buchtipp oder ein schönes Zitat.

Ich freue mich wahnsinnig heute bei Anna als Gastbloggerin zu sein und möchte Euch Schokoladen Cupcakes mit weißem Schoko-Topping vorstellen. Ich mache eigentlich immer Mini-Cupcakes. Die sind so schön klein und da kann man auch mal nachnehmen und für Büffets im Büro sind sie ideal, weil man sich weniger schnell bekleckert. So à la: Mit einem Happs sind sie im Mund.
Diese kleinen Cupcakes habe ich kürzlich für eine Urlaubslage erstmalig ausprobiert und ich kann Euch nur sagen, sie sind sehr gut angekommen.
Man nehme: (für ca. 36 Mini-Cupcakes)
*für den Teig:
– 80 g weiche Butter
– 100 g Zucker
– 2 Eier (leicht verquirlt)
– 200 ml Milch
– 50 g Zartbitter-Schokoladentropfen
– 225 g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 25 g Kakaopulver (plus etwas mehr zum Bestäuben)
*für das Topping:
– 450 g weiße Schokolade (Schokolade, nicht Kuvertüre)
– 300 g Doppelrahmfrischkäse
*Zubehör:
– Spritzbeutel
– Cupcakesbackblech
– Papierförmchen
– (Zahnstocher und Masking Tape)
Los geht’s!
Den Backofen auf 200 ° C  vorheizen. Die Backformen mit Papierbackförmchen bestücken.
Butter zerlassen. Mit dem Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Die Eier sorgfältig einarbeiten. 2 EL Milch hinzufügen. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen. Das Mehl und die restliche Milch abwechselnd dazugeben. Die Schokoladentropfen unterheben.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und bis zur Hälfte in die Papierförmchen spritzen. Im vorgeheizten Backofen circa 10 Minuten backen. Garprobe! Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Wichtig ist, dass Ihr den Teig möglichst zügig in die Förmchen füllt, da er sonst nicht mehr so luftig ist und nicht mehr so gut aufgeht.
Für das Topping die Schokolade in Stückchen brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Den Frischkäse mit dem Handrührgerät (Schneebesen) cremig rühren. Die Schokolade etwas abkühlen lassen, unterziehen.
Die Masse mit einem Messer auf die Cupcakes streichen oder in einen Spritzbeutel füllen und aufspritzen.
Die Cupcakes bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.
Übrigens: Cupcakes halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Dann müsst Ihr sie allerdings gut abdecken, da Milchprodukte generell Gerüche etc aus dem Kühlschrank annehmen. Wenn Ihr mal zu viele Cupcakes habt, lasst das Topping weg und friert die Überschüssigen ein. Das geht wirklich super und ihr habt ab dann immer Kuchen zuhause. Ihr müsst nur die Zeit zum Auftauen einplanen (Samstagabend herausnehmen und Ihr habt sonntags welche zum Kaffee) und etwas Topping-Zutaten bereithalten.

Gastblogger bei Anna im Backwahn: David von „Schlaraffenwelt“

Huhu ihr Lieben,

die Gastblogreihe neigt sich langsam dem Ende zu und auch heute präsentiere ich euch wieder eine Besonderheit unter den Gastbloggern. David ist einer der wenigen männlichen Blogger in meinem Blogiversum und als er angefragt hat, ob er denn auch mitmachen dürfe, war ich sehr begeistert. Denn der Food-Blog „Schlaraffenwelt – Expedition Genuss“, den er mit seinem Blogpartner Marcel führt, ist sehr sehenswert und auch interessant. So bin ich persönlich durch einen Selbstversuch von David auf den Blog aufmerksam geworden, in dem er sich von 15 Euro in einer Woche ernähren wollte. Lest es euch mal durch, ich fand es sehr aufschlußreich.

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Hallo ihr Back- und Kochsüchtigen!

Um ganz ehrlich zu sein – der geborene Bäcker bin ich wirklich nicht. Wenn ich daran denke wie oft mir schon Kuchen, Gebäck und Soufflés misslungen sind, sollte ich eigentlich die Hände komplett vom Ofen lassen. Doch irgend etwas in mir will dieses fehlende Talent nicht wahrhaben und da war ein Gastbeitrag für Anna im Backwahn die perfekte Möglichkeit meinen Backkünsten noch einmal eine Chance zu geben.

Und dann passierte es wieder… aber von vorn. Für mein Foodmagazin Schlaraffenwelt versuche in der Regel möglichst ungewöhnliche und unbekannte Gerichte zu kreieren oder nachzukochen. Ich bin nämlich der Ansicht, dass der Durchschnittskocher enorm viel verpasst, weil er zu sehr an gewohnten  Zutaten, Kombinationen und Zubereitungsweisen festhält. Auch mir geht das so, weshalb ich immer wieder bewusst versuche aus diesem kulinarischen Käfig auszubrechen.

Mein Gedankengang für diesen Gastbeitrag ist schnell erklärt: Warum füllt man eigentlich immer nur Tomaten, Paprika, Kürbis, Zwiebeln – also durchweg Gemüse und nie Obst? Mal abgesehen vom Bratapfel kenne ich kaum Rezepte für gebackenes Obst mit Füllung. So war die Idee für meinen Gastbeitrag geboren: Obst aus dem Ofen!

Die erste Kreation ging dann jedoch – fast erwartungsgemäß – in die Hose. Die mit Kokos-Soufflé gefüllten Pfirsiche sahen zwar toll aus, das Soufflé stockte aber auch nach einer Stunde im Backofen noch nicht, weil die Pfirsiche innen viel zu feucht waren. Da war es wieder, das Backtrauma. Doch zum Glück hatte ich noch ein Alternativ-Rezept im Kopf.

Backofen-Birnen mit Walnussfüllung

Zutaten:

–      zwei reife Birnen

–      100 Gramm Walnusskerne

–      3 EL Zucker

–      100 Gramm weiße Schokolade

–      1 Ei

–      2 EL Mehl

–      1 Vanilleschote

Zubereitung:

Zuallererst heizt ihr den Ofen auf 190 Grad Umluft. Die Birnen werden nun halbiert und mit einem Löffel müsst ihr das Kerngehäuse entfernen, eine Vertiefung aushöhlen und die Birnenhälften in eine Auflaufform legen. Die Schale bleibt dran, das gibt der Birne den nötigen Halt im Ofen. In einer Pfanne zwei Esslöffel Zucker schmelzen lassen und die Walnüsse kurz im Karamell wenden. Auf eine Alufolie geben und abkühlen lassen.

Sobald die Nüsse kalt sind, hackt ihr sie mit einem Messer in grobe Stücke und legt die karamellisierten Walnüsse in die ausgehöhlte Birne. Nun hackt ihr die weiße Schokolade in kleine Stücke und streut sie über die Nüsse.

Jetzt gebt ihr das Ei in eine Schüssel, fügt das Mehl, einen Esslöffel Zucker und das Vanillemark hinzu und verquirlt das ganze so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Eiermasse gebt ihr nun über die Nüsse und die Schokolade, sodass die Birnen bis zum Rand gefüllt sind.

Nun wandern die Birnen in den Ofen und bleiben dort ca. 35 Minuten – bis sie oben goldbraun leuchten

Das tolle an den Ofenbirnen ist, dass der Fruchtzucker im Ofen leicht karamellisiert. So schmecken die Birnen nach 35 Minuten noch süßer und saftiger als im rohen Zustand. Das passiert bei allen Obstsorten, wenn man sie in den Ofen schiebt.

Die Birnen sind durch die süße Füllung natürlich sehr mächtig – das könnt ihr am besten durch einen Kleckst saure Sahne ausgleichen, den ihr dazu serviert.

Guten Appetit! 🙂

PS: Mein erster Versuch mit gebackenem Obst waren übrigens gefüllte Erdbeeren, das Rezept findet ihr hier.