Frühstücken und Brunchen in Stuttgart

Frühstück Brunch Stuttgart Anna im Backwahn

Frühstück und Brunch sind ausgesprochene Lieblingsmahlzeiten von mir. Wenn ich diese nicht gerade daheim mit meinem Mann oder Freunden zelebriere (und wir reden hier von laaange Sitzenbleiben und quatschen bis die Sonne untergeht), dann gehe ich gern ins Café oder Restaurant. Stuttgart hat eine große Auswahl und manchmal werde ich gefragt, was ich denn empfehlen kann. Einige sind gut, andere sind besser. Was alle gemeinsam haben: Stuttgarter Preise. Zwischen 10€ und 40€ ist alles schon dabei gewesen.

Also habe ich mich mal hingesetzt und meine persönliche Bestenliste für euch zusammengestellt. Entweder ihr seid aus Stuttgart und Umgebung und denkt „Ach, von dem hab ich schon gehört, da sollten wir mal hin!“ oder ihr kommt von außerhalb und sucht für euren nächsten Ausflug oder Urlaub hierher noch eine gute Frühstückslocation. Wenn ihr vorher wisst, dass ihr kommt, empfiehlt sich eine Reservierung. Ich selbst stand oft schon in der Tür und habe wieder kehrt gemacht, weil kein einziger Tisch mehr frei war.

Sowohl für Frühstück als auch für Brunch sind mir folgende Dinge wichtig: die Auswahl und die Qualität. Beim Frühstück habe ich gern von kleinem Croissant-Frühstück bis hin zu Deluxe-Ausführung mit Brötchenkorb, Wurst/Käseplatte, Müsli und Obst die Wahl. Beim Brunch muss es mindestens Rührei geben, noch besser sind Lachs, Speck, Pfannkuchen, Waffeln, dann natürlich auch Obst (lieber einzeln denn als Salat) und Joghurt. Mir persönlich ist es lieber, wenn von entweder alle Getränke inklusive oder total extra sind. Sowas wie „1 O-saft und er Capuccino sind ja mit drin, aber der zweit O-Saft und das Wasser gehen extra“ finde ich total verwirrend. Dann lauf ich doch lieber zum Buffet und hol mir noch nen dritten O-Saft selber. Und der Kaffee muss natürlich gut sein. Es gibt Cafés, die ich mittlerweile nicht mehr besuche, weil ich den Kaffee dort nicht mag.

In nächster Zeit habe ich vor, wieder mehr frühstücken zu gehen. Ich hoffe, ich kann euch dann das ein oder andere Update geben.

Für alle, die sich in Stuttgart nicht so gut auskennen, habe ich auf meiner Pinterestseite eine Karte erstellt: klick. Leider gab es nicht alle Orte zur Auswahl, aber ein großer Teil ist dabei.

Frühstück

  • Hüftengold, Olgastrasse 44, 70182 Stuttgart: Das Hüftengold ist schon seit Jahren kein Geheimtipp mehr. Obwohl es ein bißchen abseits liegt, kennt fast jeder in Stuttgart das kleine schnuckelige Cafe mit dem offenen Kamin und der schönen Holzeinrichtung. Der Name fällt immer dann, wenn jemand ein gutes Frühstückcafé sucht, denn das Frühtsück ist tatsächlich ne sehr leckere Sache dort. Ich bevorzuge gerne eine Mischung aus Ei, Brot, Obst und frischgepresstem O-Saft. Von 7-16 Uhr kann man frühstücken, Reservierungen sind vor allem am Wochende notwendig.
  • Café le Theatre Bolzstr. 6, 70173 Stuttgart: Das Le Theatre, wie wir es nennen, liegt shoppingtechnisch sehr zentral in einer Passage, die direkt von der Einkaufsmeile Königstraße abführt. Für Samstagsshopper vielleicht genau die richtige Wahl. Die Einrichtung wird von der Farbe Rot, Bistrostühlen und noch mehr Rot dominiert. Raucher werden sich über den eigenen Bereich plus den Außenbereich im Innenhof freuen. Das Frühstück ist solide, es gibt eine Auswahl an vier Frühstückkombinationen plus Extras. Da müsste für jeden was dabei sein. Das Le Theatre ist beliebt für erste Dates, zentral gelegen, direkt neben den Kinos und wenn man schnell abhauen will, halten die U- und S-Bahn direkt ums Eck. Hab ich gehört 😉
  • Café Stella (Vegan), Hauptstätter Str. 57, 70178 Stuttgart: Das Stella ist in erster Linie für seine Abendveranstaltungen und die zum großen Teil vegane Tageskarte bekannt, aber auch zum Frühstück kann man sich dort super einfinden. Man läuft ein bißchen aus dem Stadtkern heraus Richtung Süden und findet das Café direkt an der Haupstraße, was aber kaum stört. Seit 30 Jahren eine Institution in Stuttgart, schreibt sich das Stella vor allem die Qualität der Speisen ganz groß auf seine Fahnen. Dies kann ich nur unterschreiben, sowohl die Gerichte von der Tageskarte als auch das Frühstückangebot waren immer lecker. Zuletzt hatte ich das Stella Gourmet Frühstück mit Herrn M. und wir haben nicht schlecht gestaunt, als recht ungewöhnliche Speisen wie Auberginenmus und Olivenpaste dabei waren.
  • Café Grand Planie, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart: Das Planie liegt extrem zentral am Rand des Schloßplatzes, neben dem Karlsplatz, wo am Wochenende der große Flohmarkt stattfindet. Im Sommer prügelt man sich ein bißchen um die Außenplätze, denn sehen und gesehen werden ist in Stuttgart (leider) immer noch eines der obersten Gebote. Die Feinschmecker aber suchen das Planie genau aus zwei Gründen auf: wegen der Kuchentheke (hier bitte Schmatz- und Sabbergeräusche einsetzen) und wegen der großen Frühstückauswahl. Ich habe selten so lang gebraucht, um ein Frühstück auszusuchen, denn die 13 (!) Gedecke plus Omelettes von der Frühstückskarte haben mich überfordert. Die Einrichtung erinnert an alte Kaffeehauszeiten, Reservierungen sind auch hier vor allem am Wochenende wichtig.
  • Karl’s Kitchen, E.Breuninger GmbH & Co. Marktstraße 1-3 70173 Stuttgart: Karl’s Kitchen ist „eigentlich“ nur das Restaurant im obersten Stockwerk vom Edel-Kaufhaus Breuninger. Wer dort aber schon mal gegessen hat, weiß dass es den Vergleich zum Restaurant nicht scheuen muss. Tagsüber gilt Selbstbedienung, aber morgens und abends kann man à la carte bestellen. Ich persönlich mag auch die Einrichtung des Karl’s sehr gerne: man kann zwischen Sofas, Loungestühlen und normalen Tischen wählen. Und wer seine Kleinen dabei hat, ist sicherlich in der Kinderecke gut aufgehoben. Dort stört es auch niemanden, wenn Mama oder Papa neben ihrem fancy Latte Macchiato mit Sachertorte und Macarons ein paar Butterkekse und Apfelschnitze auspacken. Wer im Sommer einen Platz auf der Terrasse erwischt, hat es gut, denn dann hat man einen schönen Blick auf den Marktplatz, wo auch zwei Mal die Woche der Wochenmarkt stattfindet.
  • Café List, Liststr. 25, 70180 Stuttgart: Das Café List kannte ich lange Zeit nur vom Vorbeifahren/laufen, da ich ein Jahr lang gleich ums Eck gewohnt habe. Aber erst auf der Suche nach einer Location für unseren Blogger-Weihnachtsbrunch vor einem Jahr, hat Sonja uns dieses kleine Juwel organisiert. Da wir über 20 Leute waren, konnte der Inhaber einen Brunch für uns organisieren. Soweit ich das mitbekommen habe, ist dies aber nicht Standard. Dafür gibt es eine leckere Frühstückkarte. Das List kann ich nur jedem empfehlen, der auf kleine, kuschelige Cafés steht und sich auch gerne mit einem Kaffee auf dem Sofa breit macht.
  • Café Chamäleon, Eberhardstr. 35, 70173 Stuttgart: Das Café Chamäleon gehört zur Bäckerei Hafendörfer, die laut dieser Deutschlandkarte zu den wenigen gehören, die noch selber backen ohne Backmischungen. Dort bekommt ihr jegliches Gebäck, tolle belegte Brote und Kuchen auch als Frühstückskombinationen. Für mich immer eine gute Alternative, wenn ich kein großes Frühstück haben möchte, aber trotzdem Wert auf Qualität lege.

Brunch

  • Café Felix, Robert-Bosch-Platz 1, 70174 Stuttgart: Das Felix hatte ich vor knapp zwei Jahren für das erste von mir organisierte Bloggertreffen ausgesucht und da Essen die Menschen an einen Tisch bringt, bot sich das Café an der Liederhalle bzw. im Bosch-Areal super an. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, war der Brunch insofern erfolgreich, dass ich mit 2/3 aller Anwesenden immer noch real oder virtuell in Kontakt stehe. Am Essen lag das nicht unbedingt, denn zu meiner Enttäuschung war es eher ein Frühstücksbuffet, was eigentlich ganz gut ausreicht. Vor allem, wenn man auf Pancakes, Rührei und French Toast steh. Aber so ein Salat und was Herzhaftes hätte mir schon auch ganz gut gefallen. Natürlich kann es mittlerweile auch anders aussehen, also vielleicht einfach mal ausprobieren? Frühstücksbuffet von 10:00-14:00 Uhr; 14,90€ inkl. einem Heißgetränk.
  • Zadu, Reuchlinstr. 4b, 70178 Stuttgart: Das Zadu ist ein Platz zum Wohlfühlen, es hat heimeligen Charakter und bietet gutes Essen. Der Brunch ist heißbegehrt und da das Café nicht so groß ist, sind die Plätze lang vorher ausgebucht. Im Sommer ist auch noch die Terrasse geöffnet. Für mich waren die Waffeln zum selber ausbacken das Highlight des Vormittags, obwohl auch alles andere sehr gut war. Wir waren mit einer größeren Gruppe da, unter anderem auch mit Kindern. An vielen anderen Tischen saßen weitere Familien, so dass man ruhig behaupten kann, dass das Café recht familienfreundlich ist. Auswärtige seien gewarnt, das Zadu liegt im Westen von Stuttgart, der parkplatzungünstigsten Gegend überhaupt. Also nicht wundern, wenn ihr einige Straßen weit laufen müsst. Brunch im Zadu gibt es von 10:00-15:00 Uhr (Stornopolitik beachten); 12,60€ zzgl. Getränke.
  • Brauhaus Schönbuch, Bolzstraße 10, 70173 Stuttgart (Rollstuhllift): Im Brauhaus Schönbuch war ich erst im Dezember zum Weihnachtsbrunch des Stuttgarter Bloggerstammtisches. Die Location des Brauhauses ist großzügig gestaltet, der große Raum bietet vielen Gruppen Platz, erzeugt gleichzeitig aber natürlich einen gewissen Geräuschpegel. Der Brunch ist ganz nach meinem Geschmack: beginnt spät (für Langschläfer), bietet viel Abwechslung auf dem Buffet (hmmm, Rösti mit Lachs) und hat auch einiges an Herzhaftem dabei. Ich bin ja eher so der herzhafte Typ, muss am Ende aber immer noch was Süßes haben. Für Biertrinker ist natürlich die Bierflat inklusive ein ausschlaggebendes Argument 😉 Der Brunch beginnt um 11:00 Uhr, warme Speisen folgen zwischen 11:30-12:00 Uhr, Nachspeisen kommen um 13:00 Uhr, das Buffet steht insgesamt bis 15 Uhr; 24,50€ inkl. Kaffee (keine Kaffeespezialitäten wie Cappuccino), Tee, O-Saft und Bier.
  • Calwer Eck Bräu, Calwer Straße 31, 70173 Stuttgart: Wer es richtig urig mag, ist im Calwer Eck gut aufgehoben. Im Gegensatz zum Schönbuch ist hier alles ein bißchen kleiner gehalten, aber dafür auch gemütlicher. Dass sich aber auch hier alles ums Bier dreht, sieht man sofort. Wenn ich mich recht erinnere, war auch hier das Angebot sehr herzhaft, allerdings noch fleischiger und wurstiger. Der Homepage lässt sich leider keine Speisekarte oder mehr Infos entlocken. Brunch gibt es von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und kostet 12,90€.
  • Pier51, Löffelstr. 22-24, 70597 Stuttgart: Egal, wer mich fragt, das Pier51 ist immer meine erste Empfehlung für Brunchen in Stuttgart. Immer, immer, immer. Für mich trifft tolle Location auf schöne Auswahl und gute Qualität. Hier gibt es das einzige Brunchbuffet mit Vitello Tonnato, das ich kenne. Dazu eine Auswahl an Säften und Tees, Pfannkuchen, warme Gerichte und die Sonne, die in den Wintergarten scheint. Obwohl der Brunch sehr preisintensiv ist, ist es das Essen auf jeden Fall wert. Hier wird eine Reservierung weit im Voraus empfohlen, da auch dieser Brunch sehr beliebt ist. Brunch im Pier gibt es von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Das Ganze kostet 32, 80€ inkl. 1 Glas Prosecco, Filterkaffe, Wasser, Tee und Säfte bis 12 Uhr.

Noch nicht selber ausprobiert, aber empfehlenswert

  • Zimt und Zucker, Weißenburgstr. 2C, 70180 Stuttgart (Frühstück): derzeit ist nur die Facebookseite erreichbar. Liegt kuschelig im Süden von Stuttgart (schlechte Parkplatzsituation), soll sehr gutes Frühstück in gemütlicher Atmosphäre bieten.
  • Manufactum Brot&Butter, Lautenschlagerstr. 16, 70173 Stuttgart (Frühstück): Das an den Shop Manufactum angegliederte Bistro bietet nachhaltige Produkte entweder zum gleich Genießen oder zum Mitnehmen. Ich hab bisher viel Gutes gehört und möchte dort auch gern mal frühstücken. Perfekte Innenstadtlage zum anschließenden Shopping.
  • Coox&Candy (Veganer Brunch), Sulzbachgasse 14, 70372 Stuttgart: Eigentlich bin ich ja nicht für veganes Essen zu begeistern, aber vom Coox hab ich so viel Gutes gehört, dass ich dem vielleicht mal eine Chance gebe. jeden Sonntag Brunch von 10:30 Uhr bis 14 Uhr, 16€ inklusive einer Tasse Kaffee oder Tee.
  • Café Scholz am Park, Am Höhenpark 2, 70192 Stuttgart (Frühstück): Bevor das Scholz am Killesberg eröffnete fand man es mitten in der Innenstadt am Rathausplatz. Dort habe ich ab und zu gefrühstückt, weil ich die Eierspeisen sehr mochte. Ob sie heute noch so gut sind, weiß ich nicht, aber das Scholz wird immer noch als gutes Frühstücklokal gehandelt. Der Killesbergpark bietet sich natürlich dann auch noch schön für einen kleinen Spaziergang an.
  • Amadeus, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart (Frühstück und Brunch): Das Amadeus ist vor allem wegen seiners großen Biergartens im Innenhof und seiner zentralen Lage am Charlottenplatz beliebt.
  • Cassiopeia, Inselstr. 147, 70327 Stuttgart (Bioland-Restaurant, Brunch): Das Cassiopeia wird für mich immer der Ort sein, an dem ich die schönste Hochzeit in meinem Leben gefeiert habe – nämlich meine eigene 🙂 Allerdings war das noch auf der Waldebene Ost, in der neuen Location war ich noch nicht. Der Brunch klingt aber schon mal gut.
  • Academie der schönsten Künste, Charlottenstr. 5, 70182 Stuttgart: Die Academie macht ihrem Namen alle Ehre, man ist bei leckerem Essen von allerlei Kunst umgeben und kann im Sommer im schönen Hinterhof sitzen. Das Frühstück muss sehr gut sein, denn immer wenn ich zur Frühstückszeit vorbeifahre, isses proppenvoll.

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Frühstück unterwegs, in der Schule oder am Arbeitsplatz

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass mein Mann und ich fast täglich eine Vesperbox (Pausenbrot) mit in die Arbeit nehmen. Da wir es nicht schaffen, daheim zu frühstücken, ist das dann gegen 8:00 Uhr unser Frühstück am Bürotisch. Das ist natürlich nicht so schön und gesund wie daheim, aber besser als nichts dabei zu haben und bis Mittags zu hungern. Um das Ganze abwechslungsreich zu gestalten, denken wir uns jeden Tag neue Kombinationen aus unserem Kühlschrankinhalt aus und unsere Kollegen sind meist recht neidisch 🙂 Inspiriert hat mich mittlerweile schon vor 1 1/2 Jahren Miss Harrcore, die das Ganze „Harrvesper“ nennt und unter deren Hashtag #harrvesper ihr auch alle meine und viele weitere Boxen findet.

Die Idee für diese Pausenbrot- und Lunchboxwoche kam mir, als ich mal wieder über meinen Artikel vom letzten Jahr zur Aktion Pausenbrot gestolpert bin. Wer sich dafür interessiert, wie ich unsere Boxen in die Aspekte Gesundheit, Sattmacher und Budget einteile, sollte da mal noch vorbei schauen. Tatsache ist, dass die Sorge um die Ernährung von Kindern während des Schulalltags immer da ist und deswegen auch dieses Jahr gerne von mir wieder aufgenommen wird. Und wie sich immer wieder in der digitalen Kommunikation mit anderen heraus stellt, liegt es nicht nur mit den Kinderpausenbroten im Argen, sondern auch bei vielen Erwachsenen stellt sich Überdruss nach dem 5. gekauften belegten Brötchen beim Bäcker ein. Bei fast allen läuft es auf die gleichen Argumente raus: „Würde ich mein Pausenbrot oder mein Mittagessen von daheim mitbringen, wäre es günstiger, gesünder und leckerer.“ Ich selber habe das Glück, dass wir in der Firma mit den anderen Kollegen zusammen kochen und jeder mal ne Schüssel Tomatensoße oä mitbringt und wir einfach ne Portion Nudeln für jeden dazu machen. Manchmal gehen wir auch essen, sind dann aber recht unzufrieden danach. Und kochen dann wieder für ne Weile selber.

Meine Themenwoche ab heute bis Sonntag wird sich mit den beiden Mahlzeiten Frühstück und Mittagessen beschäftigen. Dazu habe ich mir Verstärkung von Bloggerfreunden geholt, die ein paar Tipps und Tricks, Rezepte und Gedanken zu dem Thema mit euch teilen. Ich selber steuere auch einiges dazu bei und freue mich, dass ich euch auch mal ein paar herzhafte Sachen zeigen kann. Sonst geht es ja doch immer recht süß hier zu 🙂

Ich beginne heute mit dem Thema Frühstück und habe dafür ein paar Boxen aus meinem Instagramstream rausgeholt, um euch zu zeigen, wie abwechslungsreich unsere Boxen sind, obwohl wir immer nach dem gleichen Prinzip packen: Das „Hauptding“ ist meist ein Brot, Brötchen, Proteinmuffins oder auch eine andere eher sättigende Speise. Dazu gibt es Obst und Gemüse. Meist noch Käse oder Würstchen am Stück und falls noch Platz ist, eine Milchspeise in Form von Joghurt, Quark oder auch Hüttenkäse.

Heute will ich noch zwei weitere Ideen für eine Frühstücksbox zeigen. Das Erste ist ein Muffin, den ich bei Heike von relleomein.de gefunden habe. Das Schöne daran ist, dass der Muffin zuckerfrei gehalten ist und so eine schöner Hauptdarsteller für sowohl Kinder- als auch Erwachsenenboxen ist. Das Rezept findet ihr hier.

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Das Zweite ist eine Eigenkreation von mir und vereint meinen Appetit auf Herbstgerichte mit einer Prise Kindheit und praktischer „Auf-die-Hand“-Größe. Für die Pausenbrotbox habe ich eine Kürbiswaffel gebacken. Das Gericht (so wie die meisten in dieser Woche) kann man entweder als Hauptspeise oder eben nur als Boxeninhalt vorbereiten.

Für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Frühstücksboxeninhalt braucht ihr:

  • Fleisch eines 1/2 Hokaido-Kürbis
  • 60gr brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Pflanzenöl oder 40gr weiche Butter (wer die Waffel eher knusprig mag)
  • 80gr Mehl (wer mag, noch 2 EL gemahlene Haselnuss)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Prisen Zimt, 1 Prise Muskatnuss
  • 30ml Milch
  • Fett fürs Waffeleisen

Den Kürbis habe ich als Erstes überm Dampfsieb gedämpft. Auf die Art und Weise zieht er nicht so viel Wasser wie im kochenden Wasser. Wer kein Dampfsieb hat, kann ihn natürlich auch mit ganz wenig Wasser kochen.

Dann habe ich den Kürbis noch heiß in die Küchenmaschine gegeben und habe ihn mit dem Rührbesen püriert und abkühlen lassen. Ab da ist es recht einfach, denn dann habe ich alle Zutaten einfach nur noch dazu gegeben und umgerührt. Während ich das Waffeleisen aufwärmte, konnte die Stärke im Teig noch ein bißchen ziehen. Dann habe ich den Teig nach und nach verarbeitet.

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Als Hauptspeise kann ich mir die Waffeln ganz toll mit Apfelmus oder Zimt und Zucker vorstellen. Als Boxeninhalt habe ich die Waffeln ganz auskühlen lassen und dann in die Boxen gelegt. Zusammen mit Obst und Gemüse brauche ich eine Doppelwaffel, um ordentlich satt zu werden.

Und so könnten Pausenbrotboxen mit den beiden Frühstücksleckereien aussehen.

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So, ich hoffe, euch hat der Auftakt in die Pausenbrot- und Lunchboxwoche gefallen. Ab morgen geht es hier mit ein paar Gastbeiträgen weiter und ich freue mich schon sehr darauf, euch alles zu zeigen.

Heute bin ich zu Gast beim Backbube – „The Stars behind the Stars“

Endlich habe ich es geschafft, einmal bei meinem Bloggerfreund Markus alias Der Backbube zu Gast zu sein.

Ihr findet dort meinen Gastbeitrag zu seiner Reihe „The Stars behind the Stars“. Diese Reihe beschäftigt sich mit Gebäck aus Filmen und Serien und vor mir haben bereits ganz viele, wunderbare Bloggerfreunde von uns ihre Rezepte gezeigt.

Mein Rezept zeigt euch einfache Weizenbrötchen und heiße Schokolade. Beides ist nicht super außergewöhnlich, aber die Geschichte dahinter findet ihr im Film Momo nach der Vorlage von Michael Ende. Was mir dieser Film und das Rezept dazu bedeutet, könnt ihr bei meinem Gastbeitrag auf backbube.com nachlesen.