Meine Freitagsrunde #10

Mensch, mensch, schon wieder ist Freitag. Irgendwie geht jede Woche anders schnell rum, meint ihr nicht auch? Immerhin haben wir uns am Anfang der Woche zu unserem monatlichen Bloggerstammtisch (diesmal in Esslingen) getroffen. Und da wurde ich wieder mal dran erinnert, dass ich euch schon lange was zeigen wollte:

  • Meine Bloggerkollegin Elena von Heute gibt es hat dieses unglaublich ausdauernde 365-Tage-Projekt Eine Portion Glück. Ich bewundere sie sehr dafür und bin dafür, dass ihr euch einfach mal durchlest, was sie schon alles dazu geschrieben hat.
  • Diese Woche hat Fräulein Ordnung eine seltsame Nachricht bekommen und in einem Artikel drauf geantwortet. Es ging darum, dass die Leserin entsetzt darüber sei, wie oberflächlich und kleindimensional die Bloggerwelt das Frauenbild von heute formt: nur Basteln, Backen, Wohnung hübsch machen. Das sei ja wohl so 50er Jahre. Meine Antwort darauf wäre nicht so nett wie die von Denise ausgefallen, mehr so wie hier.
  • A Beautiful Mess lese ich total gerne, es gibt schöne DIY-Geschichten und außergewöhnliche Styles. Hier erzählt Emma (Engl), eine der ABM Schwestern, wie sich ihr Foodfotografie-Stil über die letzten Jahre verbessert und verändert hat. Die Geschichte von ABM ist an sich auch super interessant, da sich dieser Blog zum Magazin gewandelt hat und einige Mitarbeiter hat und die Mädels (soweit ich weiß) auch gut Geld damit verdienen. In der Bloggerszene werden Sie gern als gelungenes Beispiel für Monetarisierung eines Blogs genannt. Ich lese trotzdem noch total gern bei ihnen, weil die Persönlichkeiten der Redakteure schön durchleuchten.
  • Das Leben als Blogger hat auch die Mädels von Since we met ereilt. Die Mama- und Beautybloggerinnen sind beide in einer Phase ihres Privatlebens, in dem sie sich nicht wohl fühlen, alles zu teilen – zumindest nicht so, wie sie es vorher getan haben. Ich verstehe die beiden sehr gut, vor allem, da sie sich wirklich teilweise unverschämte und sehr intime Fragen und Kommentare gefallen lassen mussten. Corinna und Tina haben je einen Artikel zu diesem Thema geschrieben.
  • Ein Artikel, bei dem ich laut lachen musste, war der „Lieber Essen als Sex“ Artikel von Gourmetguerilla. Es geht unter anderem darum, ob man lieber eine Woche voll fröhlicher Stunden im Schlafzimmer und dafür schlechtes Fastfood oder lieber auch mal ein paar Tage gar keinen Sex und dafür schöne, selbstgekochte Bioküche auf dem Tisch stehen hat. Normalerweise verlinke ich in der Freitagsrunde selten Artikel, die von Unternehmen unterstützt werden. Hier möchte ich aber eine Ausnahme machen, weil er echt toll geschrieben ist.
  • Der letzte Artikel, den ich euch heute empfehlen möchte, richtet sich eigentlich mehr an die Unternehmen. Und zwar an die Leute, die uns Blogger anschreiben und eine Kooperation aufbauen möchten. Kai Thrun beschreibt ganz gut, wie man es richtig oder eben auch ganz falsch macht. Seit neuestem heißt es auch nicht mehr Bloggerrelation, sondern Influencer-Relations. Blogger sind also in den Status Influencer aufgerückt. Sollten sich manche mal auf der Zunge zergehen lassen.

Das Foto der Woche ist auf dem Bloggerstammtisch am Montag entstanden. Unsere Runde wird von Mal zu Mal netter. Ich glaube, das liegt daran, dass wir uns jetzt ja auch schon ne Weile kennen und es mehr so ein „Na, was gibt’s Neues bei dir?“ statt ein „Hallo und was machst du so?“ ist.

Stuttgarter Bloggerstammtisch

 

 

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Meine Freitagsrunde #9

In dieser Woche habe ich wieder einige Ideen für kommende Projekte gehabt und war dementsprechend auf Recherche im Netz unterwegs. Da ja nicht mehr so viele Monate in diesem Jahr übrig sind und ich nicht zu viel machen will, muss ich jetzt schon mal gut durchplanen.

  • Einer der Links, über die ich dabei gestolpert bin, war dieser mit vielen tollen Ideen und einer riesigen Linksammlung für Lunchboxideen (Engl).
  • Auf ihrem Blog Backlinse hat Heike diese Woche von Kooperationen gesprochen. Ich fand’s super interessant, dies mal aus der Sicht eines Unternehmers zu lesen. Heike spricht viel von Zusammenarbeit, von win-win-Situationen und von dem Vergessen, dass möglichst jeder seinen Vorteil sieht, wenn kreative und wunderbare Menschen aufeinander treffen.
  • Bine von Was Eigenes beschreibt ganz gut das Gefühl nach vier Wochen Urlaub, freien Tagen und weg vom Alltag. Es fühlt sich komisch an, wieder in den Trott zu kommen. Und gleichzeitig hat man viel Energie getankt und nimmt sich so vieles vor. Deswegen sage auch ich byebye Sommer und willkommen Tatendrang!
  • Und dann ist da noch die Miri, die Powergucklerin. Und plötzlich erwischt man sich dabei, wie man selber alles und jeden guckelt.

Das Foto der Woche zeigt euch den Frühstückstisch bei meiner Schwester. Nachdem wir einige Laugenmäuschen verdrückt hatten, lungerten wir für ein paar Stunden auf ihrer Couch rum und schauten Kochsendungen an, während es draußen ordentlich regnete. Perfekter Herbsttag würde ich sagen.

Anna im Backwahn Frühstück

Meine Freitagsrunde #8

Wie schon erzählt, habe ich mich mit der Freitagsrunde in der Urlaubszeit etwas rar gemacht. Ich war zwar online, bin aber nicht so richtig zum Lesen gekommen. Aber all die Artikel, die ich so im Vorbeigehen aufgeschnappt habe, möchte ich euch heute näher bringen.

  • Maria von Ich bin mal kurz in der Küche ist seit den Anfängen meiner Bloggerzeit eine feste Größe in meiner Blogosphäre. Jetzt hat sie geheiratet und ein paar der Details ihrer Hochzeit mit uns geteilt. Mein Highlight: Ihre Hochzeitstorte, von ihr selbst gemacht (was auch sonst?) und wunderschön! Mir wurde ja damals verboten, die Torte selber zu machen, vielleicht sollte sich mein Mann den Artikel dazu mal anschauen 😉 Ich wünsche dir zu deiner Hochzeit von Herzen alles Gute und freue mich für dich, liebe Maria!
  • Da Herr M. und ich für August eine Woche Belgien geplant hatten und auch einen Tag nach Brügge fahren wollten, hab ich mir vorher den Bericht von Dani Klitzeklein durchgelesen. Obwohl wir instinktiv einige der Punkte auf ihrer Liste ansteuerten (z.B. durch Zufall und Mordsdurst einen Eistee bei I love Chocolate kauften), würde mein Bericht nicht so positiv ausfallen. Mitten in den Ferien und zwei Tage vor Feiertag schien ganz Belgien in Brügge zu sein und wir wurden wie zwei Schafe von Straße zu Straße getrieben und konnten das Städtchen gar nicht genießen. Aber das lasse ich nicht auf mir sitzen. Danis Artikel zeigt mir nämlich, dass Brügge von uns eine zweite Chance verdient.
  • Ein tolles Projekt haben Stef und Lu während ihrer gemeinsamen Urlaubswoche in Wien verwirklicht. Die beiden haben einen je ganz individuellen Kleidungsstil und für dieses Projekt haben sie zwei typische Outfits geswitcht und ihre Gedanken dazu niedergeschrieben. Vor allem Steph kann ich zustimmen, die findet, dass man viel zu schnell dabei ist, andere für ihren Stil zu verurteilen. Ich selbst habe jahrelang außergewöhnliche Farb- und Klamottenkombinationen getragen, von pinken Haaren über eine Glatze bis hin zu einer Phase, in der ich nur rote Kleidung trug, ein Jahr lang. Schade, dass ich heute angepasster bin. Ich mochte mein buntes Ich. Lest doch mal bei Stef und Lu (Engl) vorbei.
  • Susanne schreibt darüber, wie sich Werbung bei ihr auf dem Blog verändert hat und wie sie das Ganze sieht. Immer, wenn es um das Thema geht, bin ich zwiegespalten, denn Werbung ist ganz und gar nichts Schlimmes. Es muss nur immer alles zusammen passen und nicht manipulativ sein. Und natürlich gekennzeichnet. Aber dazu äußere ich mich mal an anderer Stelle.
  • Wieder und wieder lande ich bei Miri. Hier erzählt sie davon, wie sie die Reiseübelkeit auf der Fähre von Tallin über die Ostsee besiegt hat. Übrigens ist genau so der „Hauptsache-Italien“-Hashtag entstanden. Miri: „Und dann fahren wir von ..tlin mit der Fähre nach Helsinki!“ Ich: „Häh? von Italien? Das ist aber weit. Und umständlich?“
  • Und auch bei Katja lese ich jeden neuen Artikel aus ihrer „Bloggen mit Herz“-Reihe. Diesmal räumt sie mit Vorurteilen auf, die so mancher uns Bloggern gegenüber vielleicht hat.
  • Das Thema Geld scheint für viele im Zusammenhang mit dem Bloggen aber auch immer wieder interessant zu sein. Denn warum sonst sollte Christine in einem sehr ausführlichen Artikel ihre verschiedenen Einnahmequellen darlegen. Für mich war interessant, dass ich vieles davon gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich bin möglicherweise aber auch nicht so talentiert wie sie 🙂
  • Die letzte Woche war für viele Blogger ein Alptraum. Irgendwelche Aasgeier haben sich die Inhalte ihrer Blogs geschnappt und gespiegelt, heißt: Alle Artikel, Bilder und auch Sonstiges wurden auf einem ähnlich klingenden Blog hochgeladen, das Impressum wurde gefälscht und Werbeflächen wurden angebracht. So merkten die Leser nicht, dass sie auf einem Betrügerblog waren.  Für alle Blogger, die dies bisher noch nicht getan haben, sollten hier checken, ob ihr Domain-Grundname (also bei mir imbackwahn) noch mit einer anderen Endung im Internet auftaucht. Was ihr dann als Gegenmaßnahme ergreifen könnt, erklärt euch Dani von Seitenwechsel hier.
  • Für mich nur seltsame Zeichen, hat Maja von Moeyskitchen eine Anleitung für alle Blogspot-Blogger geschrieben, wie man eine externe Blogroll erstellt. Sieht ausführlich und kompliziert aus 😉 aber hilft bestimmt.
  • Und nochmal das Thema Geld: 5 Reiseblogger erzählen von ihrem Job und was alles dazu gehört, natürlich auch, wie sich das mit dem Geld verhält.

Das Bild der Woche steht stellvertretend für eine Woche schönsten Urlaub mit Herrn M. an der belgischen Küste.

Anna und Herr M. im Urlaub

Freitagsrunde #7

In meiner siebten Freitagsrunde geht es wieder mehr ums Bloggen und um Neuigkeiten über Neuigkeiten.

  • Bine hat sich schon vor ein paar Wochen dem Thema Zeitmanagement beim Bloggen gewidmet, ich fand es sehr interessant,weil ich auch oft danach gefragt werde und auch im Workshop darüber spreche. Auch Katja hat einen Artikel darüber geschrieben. Und irgendwie sind wir uns alle einig, dass ein bißchen Freiraum schaffen, und es halt auch mal ganz sein lassen, ne gute Mischung ist.
  • Und wenn wir schon beim Tacheles reden sind, haut Clara gleich noch einen Artikel zum heiß diskutierten Thema „Geld verdienen mit dem Blog“ raus. Mit diesem Artikel beweist Clara mal wieder, dass sie zu den Großen über uns.
  • Eigentlich mache ich keine Werbung im herkömmlichen Sinne in der Freitagsrunde, aber heute möchte ich euch die Fotografin Mirja Hoechst aus Kiel ans Herz legen. Ihr kennt sie vielleicht besser unter dem Namen Küchenchaotin. Sie hat diese Woche ihr eigenes Business gestartet und wenn ich mir ihre Bilder so anschaue, bin ich richtig traurig, dass einmal die gesamte Republik zwischen uns liegt.
  • Zuletzt gibt es gute Nachrichten für alle Tortenfans in Österreich, ihr bekommt eure eigene Messe mit „Die Kuchenmesse“ vom 17.-19. April 2015. Leider gibt es bisher nur eine Facebookseite, allerdings bekommt ihr dort wahrscheinlich die neuesten News.

Das Bild der Woche zeigt meine Freundin Miri auf dem Geburtstag ihres Mannes „Uberhusband“. Wir verleiben uns da gerade ein gemeinsames Lieblingsessen ein: Wurstsalat. Es zeigt ganz wunderbar, was aus „Hi, ich bin Miri, von Miris Jahrbuch“ werden kann. Nämlich echte, tiefe Freundschaft. Danke, ihr beiden ❤

Miris Jahrbuch

Meine Freitagsrunde #6

Diese und letzte Woche habe ich mich wieder viel mit Kuchen und Torten beschäftigt:

  • Immer ein Blick wert ist die Seite Cake Wrecks (Engl). Dort werden Torten gesammelt, bei denen die Macher es nicht so ganz hingekriegt haben. Dieser Artikel ist für mich besonders interessant, weil ich ja auch ab und zu Torten für Freunde mache, die sich sonst nicht mit dem Thema auseinander setzen. Ein „so soll der Kuchen ungefähr aussehen“ hilft nur selten, wenn man gleichzeitig trotzdem eine exakte Vorstellung hat. Die Beispiele auf Cake Wrecks zeigen aber dennoch meist Torten aus der Kategorie „gut gemeint“.
  • Eine traurige Nachricht: Das Cupcake-Unternehmen „Crumbs“ (USA) musste landesweit seine Läden schließen. Ich erinnere mich, dass ich vor 3 Jahren noch einen Cupcake dort gegessen habe. Allerdings muss ich dem Artikel auf Cupcakes take the Cake (Engl) Recht geben, dass die Cupcakes geschmacklich nicht oberstes Ranking waren.
  • Ich bin auf einen unglaublichen Instagram-Account aufmerksam geworden: Christine McConnell ist Fotografin, Modell und Gruselbäckerin. Ihre Werke sind faszinierend und ich würde gern mal einen Blick in ihren Kopf wagen, wie es da so aussieht.
  • Clara macht Heimaturlaub. Und bestätigt mich wieder mal darin, dass man es überall schön haben kann.

Das Bild der Woche habe ich diese Woche schon auf meinem Instagram-Account gezeigt und dazu gefragt, ob denn Interesse an einem „How to plan a Candy Bar“-Artikel besteht. Falls ja, würde ich nämlich die Entstehung desselbigen für die Hochzeit einer Freundin für euch dokumentieren.

Candy Bar in the making