HOHOHO und ne Buddel voll….mediterranem Nudelsalat – ein boardtaugliches Rezept für „Foodies for Sailors“

FoodiesForSailors_Logo_1500_Alternative_Logo_1500

Ich und Fahrzeuge auf dem Wasser, wir sind keine guten Freunde. Fähren, Boote, Schiffe, all das verursacht mir fiese Reiseübelkeit. Das hat vor ein paar Jahren bei mir angefangen und seitdem trauere ich meinem Kindheitstraum einer Karibiktraumschiffreise hinterher.

Weiterlesen

Advertisements

[Die Bloggerbuch-Woche] Zucker, Zimt und Sterne von Virginia „Jeanny“ Horstmann

Heute geht es weiter mit dem Weihnachtsbackbuch von Jeanny, deren Blog Zucker, Zimt und Liebe seit 2012 die Blogosphäre bereichert. Ich persönlich habe Jeanny als Dozentin auf ihrem Shoot the Food-Workshop kennen gelernt. Da machte sie schon einen sehr kompetenten Eindruck. Dass ihr erstes Buch folgen würde, war also nur eine Frage der Zeit. Hier findet ihr meine Rezension dazu. Und wo ein Buch im Regal steht, folgt gerne auch mal ein Zweites. Tatsächlich bin ich eigentlich nicht der Typ, der ein weihnachtliches Backbuch kauft, weil es bereits in vielen Backbüchern Kapitel zum Thema Weihnachten gibt. Und mein Regal ist schon ziemlich voll. Aber Bloggerfreunde unterstütze ich gern und neugierig war ich ohnehin. Also habe ich mir „Zucker, Zimt und Sterne“ bestellt.

Das erste, was einem auffällt, wenn man das Buch auspackt, ist die Größe. Es ist kleiner und dünner als der Vorgänger. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, werte ich das nicht negativ. Manches Mal ist es nicht mal von Vorteil sich zwischen 150 Rezepten unterscheiden zu müssen. Zudem ist es ein saisonales Buch, das genau 6 Wochen im Jahr Gültigkeit hat, wenn man die Rezepte auch nur zu Weihnachten machen möchte. Außerdem schlägt sich die geringere Seitenzahl natürlich auch im Preis nieder, alles andere wäre mir altem Schwaben auch aufgefallen.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn

Wenn man das Buch aufschlägt, sieht man in der Inhaltsangabe drei klare Kategorien auf ca. 60 Seiten: „Aus der Plätzchendose“, „Feines Weihnachtsgebäck“ und „Süße Adventsgeschenke“. Beim ersten Durchblättern des Buches entdecke ich bei den Plätzchenrezepten viele Klassiker, einige abgewandelt. Ein solides Kapitel Weihnachtsbacken würde ich sagen. Spannender finde ich schon das Weihnachtsgebäck. Vielleicht finde ich die Ideen in dem Kapitel besonders anregend, weil ich sonst nur Stollen und ähnliches kenne, wo immer überall viele Rosinen drin sind. In dem Kapitel gibt es kleine Küchlein, schwedisches Hefegebäck und andere Leckereien, die ich so teilweise noch nicht kenne. Mag ich sehr. Die dritte Kategorie bereitet mir ein bißchen Kopfschmerzen, da ich mir von Adventsgeschenken recht viel versprochen habe. Die Rezepte und Anleitungen für Geschenke aus eigener Hand und aus der eigenen Küche sind einfach gehalten, mir persönlich vielleicht zu einfach. Auch hier muss ich aber mal wieder die Perspektive wechseln und mich in den Normalo-Backbuchfreund hinein versetzen. Als Blogschreiberin und Vielleserin habe ich schon allerlei DIYs und Geschenke aus der Küche gesehen und gemacht. Wer sich nicht in dem Bereich rum treibt, der ist froh, wenn eine Anleitung nicht über mehrere Seiten geht und die Zutaten und Materialien leicht zu bekommen sind. Also ist auch dieser Teil eigentlich voll in Ordnung.

Über Jeannys Bilder müssen wir eigentlich nicht sprechen. Die sind wie immer schön gestaltet, toll fotografiert und machen Lust auf Winter und Weihnachten. Das hat sie halt einfach drauf 🙂

Als ich dann auf der Suche nach einem Rezept war, das ich für euch testen könnte, habe ich festgestellt, dass nicht alle Plätzchenrezepte so klassisch sind, wie auf den ersten Blick vermutet. Ich habe zum Beispiel noch nie Makronen mit Butter zubereitet. Also wurde dieses Rezept getestet. Leider habe ich nach der Fotoaktion das Buch verlegt und kann euch deswegen im Moment nicht das Rezept geben, werde das aber heute abend nachholen. Eins sei euch aber gesagt: Dieses Rezept ist so einfach, dass ich es während des Frühstück zubereiten am Wochenende backen konnte. 10 Minuten plus Backzeit müsst ihr übrig haben, das ist alles. Und wenn ihr euch dann noch im Gegensatz zu mir an die Größenordnung auf dem Bild (im Buch, nicht meins) haltet, dann bekommt ihr auch kleine, feine Kokoshappen und nicht wie ich Berge, die ich länger backen musste und die dann brauner wurden als geplant. Herr M., der sonst nicht so der Kokos-Fan ist, hat jedenfalls trotzdem seinen Daumen hoch dazu gegeben.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn_Makronen

Meine Empfehlung: Das Weihnachtsbuch von Jeanny sollten all diejenigen kaufen, die ihren Blog und ihre Fotos mögen und denen vielleicht auch noch ein Weihnachtsbuch im Regal fehlt. Die Kombination aus Plätzchen, Kuchen und Geschenken könnte hilfreich sein in der Vorweihnachtszeit oder in Vorbereitung auf kleine Weihnachtsbesuche. Als Geschenk eignet sich das Buch natürlich auch für Freunde, die viel Spaß an solchen Büchern haben. Ich persönlich würde das Buch zusammen mit einem Backnachmittag verschenken, da kann es gleich zum Einsatz kommen.

Zwei frische Sommerkuchen: Obsttorte und Buttermilchzitronenkuchen

Bevor der Sommer rum ist, will ich euch noch zwei ganz einfache, aber schön frische Kuchen zeigen, die ich kürzlich für den Geburtstag meiner Mama gemacht habe. Sie hatte sich einen Rührkuchen und einen Obstkuchen gewünscht. Leider gab unser eigener Garten nicht genug frische Beeren für einen Kuchen her, aber unser Supermarkt hat mich nicht enttäuscht.

Anna im Backwahn Sommer Kuchen Beeren Torte

Für ein Blech Biskuittorte mit Vanillesahne und Beeren braucht ihr:

  • 4 Eier
  • 4 EL heißes Wasser
  • 150gr Zucker
  • 1Pk Vanillezucker
  • 100gr Mehl
  • 100gr Speisestärke
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 2Pck Vanillepudding
  • 250gr Sahne
  • 50gr Zucker
  • 1 Kilo Beerenfrüchte

Zuerst bereitet ihr den Teig zu. Dafür verrührt ihr die Eier mit dem heißen Wasser (ich nehme es direkt aus dem Wasserkocher) und verrühre diese zu einer schaumigen Masse, so ca. 5 Minuten lang. Dann lasse ich den Zucker einrieseln und schlage weitere 2 Minuten weiter. Danach siebe ich das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver hinein und rühre das Ganze sanft unter. Dann muss es schnell gehen, damit die Fluffigkeit erhalten bleibt. Ich streiche den Teig auf ein Backblech mit hohem Rand und backe es in einem vorgeheizten Ofen bei 180Grad für 15 Minuten auf der mittleren Etage. Der Biskuit sollte goldgelb sein.7

Während der Teig backt, erstellt ihr einen Vanillepudding mit 500ml und doppelter Menge Puddingpulver. Dazu schlagt ihr die Sahne steif und rührt diese unter den erkalteten Pudding. Damit der Pudding keine Haut bekommt beim Erkalten streut ihr über den noch warmen Pudding den Zucker. Wenn alles zu einer schönen Masse verrührt ist, streicht ihr die auf den Biskuit. Und darüber verteilt ihr die Früchte. Ich hatte eine Mischung aus Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Erdbeeren und Kirschen eingekauft und diese fröhlich drüber verteilt. Beim Essen war es ein bißchen schwierig, weil links und rechts die Früchte runtergekullert sind. Aber optisch war der Obstkuchen ne Wucht. Und innerhalb von 20 Minuten war das Blech leer.

_IMG_1996

Der zweite Kuchen war ein einfacher Rührkuchen nach dem Wunderrezept.

  • 4 Eier
  • 200gr Zucker
  • 200ml Buttermilch
  • Schale von einer Zitrone
  • 200ml Pflanzenöl
  • 300gr Mehl
  • 1Pck Backpulver
  • 1EL Zitronensaft
  • 150gr Puderzucker

Die Eier und den Zucker für ca. 10 Minuten miteinander verrühren. Dann die Buttermilch mit der Zitronenschale unterrühren. Danach abwechselnd das Öl und das Mehl mit dem Backpulver untermischen. Den Teig in einer gebutterte und mehlierte 24er oder 20er Form geben und 45 Minuten bei vorgeheizten 175 Grad backen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, schneidet ihr ihn oben gerade und stürzt ihn auf eine Tortenplatte oder einen Teller. Wenn ihr in die Mitte einen Klecks Marmelade gebt, rutscht der Kuchen nicht so.

Für die Glasur verrührt ihr den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer homogenen Masse und gebt sie auf den Kuchen. Ich finde es ganz schön, wenn die Glasur überall ein bissel runtertropft, perfekt aufgetragen wäre ja langweilig 🙂

Wenn ihr auch so eine Wimpelkette machen wollt (die wirklich jeden einfachen Kuchen schön aufwertet), braucht ihr zwei Schaschlikspieße, eine Schnur und Masking Tape. Ihr schneidet ein Stück Schnur ab, das gerade lang genug ist, um über den Kuchen gespannt zu werden. Dann klebt ihr Masking Tape-Stücke im Abstand von 1cm mit den klebenden Seiten aneinander und schneidet die Wimpel zu. Drauf stecken Fertig 🙂

_IMG_1973

 

Carrot Cake Gugl zu Ostern

Huhu ihr Lieben,

derzeit bekommt man Ostern ja überall um die Hasenohren gehauen 😉 Selbst in der Parfümerie wird mit Osterhasen geworben. Finde ich seltsam. Wobei ich mich an ein Ostern erinnern kann, an dem mein Papa Samstags erstaunlich lang Getränke holen war und meine Mama, meine beiden Schwestern und ich am Tag darauf superschöne Parfüms vom Osterhasen bekamen. Ich weiß noch, dass es dieses Apfelparfum in einem Apfelflakon war. Hach, das muss so mit 15 gewesen sein, denn als ich das erste Mal mit einem Jungen im Kino war……. Ach, ich schweife schon wieder ab.

IMG_0169

IMG_0143

Naja, jedenfalls ist Ostern ja überall und auch wenn ich weiß, dass es nächste Woche schon wieder rum ist, bin ich dieses Jahr nicht so angefixt bis hin zu genervt. Vielleicht weil der Frühling noch so weit weg scheint oder vielleicht, weil ich im letzten Jahr der Kirche so vollständig abgeschworen habe. Aber der Blogger in mir möchte dann doch nicht so gar nichts machen. Deswegen gibt es diese Woche ein paar Osterbäckereien für euch.IMG_0184

IMG_0160

Für mich gibt es ein paar typische Ostergeschichten. Mittagessen bei den Eltern am Ostersonntag, danach Minigeschenke für die Kinder, in den Wochen davor schon jede Menge Osternaschi in Körben im Büro (wie soll man da sein Brautkleidgewicht halten?) und natürlich gefärbte Eier. Als Kinder haben wir Eier für den Strauß ausgepustet und angemalt, manchmal auch beim hart kochen eingefärbt. Das ist deswegen ganz praktisch, weil man sie dann auch noch Tage später essen kann oder erstmal für die Deko und dann auf’s Vesperbrot oder eben für Blogfotos verwenden kann.

IMG_0187

IMG_0216

Seht ihr die Farben der selbst gefärbten Eier? Ich hätte es ja nicht gedacht, aber die sind fast genauso so, wie die Bilder auf der Packung es versprochen habe. Das war dann aber auch das einzig Positive an dieser Eierfärbgeschichte. Man stelle sich vor: Anna im Supermarkt „Okay, dann mach ich halt ein paar Ostersachen auf dem Blog…..dann will ich aber auch Eier selber färben….ui, das sind super Farben, die knallen richtig…heißen ja auch ‚Farbenrausch’….na, ob die was können….ach, für 2€ kann man nix falsch machen“ Daheim, es ist Samstag vormittag, der halbe Tag ist für Backen, Fotos machen und Bloggen reserviert, weil ich abends noch verabredet war. Es durfte also nichts dazwischen kommen. Anna öffnet die Packung von ‚Farbenrausch‘ „Ach, praktisch, da sind Handschuhe mit drin…okay, man muss die Eier zusammen mit der Farbe in Tüten geben und dann alles zusammen im heißen Wasser kochen….aber was ist dieses Tuch? benutzt man das vorher?…oder hinterher…da muss doch irgendwo ne Anleitung sein….“ Packung schüttel „Du, da ist keine Anleitung drin!“ Herr M. schüttelt die Packung. „Kann doch gar nicht sein…..“ „So ein Sch****…..jetzt muss ich nochmal los, eine zweite Packung kaufen, damit ich die Anleitung hab!“ „Warte, wir googeln erst, vielleicht ist das schon mal jemandem passiert.“ ‚keine Anleitung‘, ‚wo finde ich die Anleitung‘, ‚hat jemand noch die Anleitung für diese Packung?‘  Ganz offensichtlich hält die Firma nicht so viel von Anleitungen, vielleicht sind sie Verfechter des learning by doing…

Aber von sowas lasse ich mich nicht unterkriegen. Also Farben angemischt, Eier gefärbt, nebenher den Teig für die Gugl angerührt und die Fotomaschinerie aufgebaut. Herr M. und ich haben uns nach und nach verschiedenes Zubehör für das Fotografieren von Kuchen und für das Fotografieren an sich zugelegt. Wir sind jetzt beispielweise Besitzer eines hammermäßigen Stativs, mit dem wir einige Experimente zum Thema Overheadshots gemacht haben:IMG_0152

IMG_0143

Dazu haben sich noch schöne Makrolinsen und ein Polfilter gesellt. Lauter gute Anschaffungen, laut Herrn M 🙂

So, jetzt kommen wir aber auch noch zum Wesentlichen dieses Artikels, dem Rezept. Das ist letztendlich das Gleiche, das ich für den Lebkuchenrübli im Glas verwendet habe. Und das geht so:

Für 3-4 Bleche Mini-Gugl

  • 5 Eier
  • 250gr brauner Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1Pck Lebkuchengewürz
  • Salz
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 250gr geraspelte Karotten
  • 250gr gemahlene Haselnüsse
  • 250gr Mehl
  • 1TL Backpulver
  • Vollmilch-Kuchenglasur zum Dekorieren

IMG_0195

Die Möhren raspeln. Den Backofen auf 170° O/U-Hitze vorheizen. Die Eier und den Zucker mit dem Zimt, dem Salz und dem Vanillemark schaumig rühren. Mehl, Haselnüsse und Backpulver vermischen. Abwechselnd die Karotten und das Mehl-Nuss-Gemisch unter die Eiermasse rühren. Die Mini-Gugl-Form mit Sprühfett einsprühen oder ausbuttern und mit Mehl einstreuen. Die Masse in einen Gefrierbeutel füllen und die Spitze abschneiden. Die Masse in die Formen füllen. Bei 170° ca. 15 Minuten backen. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen und stürzen, die Gugl auf einem Kühlgitter vollständig auskühlen lassen. Wer mag, kann die Gugel noch mit Vollmilch-Kuchenglasur verzieren oder auch nur Puderzucker drüber streuen.

Und morgen zeige ich euch, was man mit einem Blech verunglückter Gugl anstellen kann 🙂

IMG_0192

Lebkuchen-Rübli im Glas

Huhu ihr Lieben,

die Feiertage sind vorbei und ich habe gelernt, je weniger man sich vor nimmt, desto relaxter verlaufen die Tage. Herr M. und ich haben unser erstes gemeinsames Weihnachten genau so verbracht, wie wir es geplant hatten. Maximale Nahrungsaufnahme in beiden Elternhäusern und anschließender maximaler Entspannung unter Zuhilfenahme diverser Filme, Tee und Kekse in unseren vier Wänden. Das Leben kann so schön sein!

Am Montag habe ich euch das diesjährige Backwahn-Weihnachts-Paket gezeigt. Es gab einige erfreute Rückmeldungen dazu, vor allem zum Lebkuchen-Rübli im Glas. Und deswegen zeige ich euch den als Erstes.

IMG_0506

Die Idee des Kuchen im Glas ist nicht neu, so wie nur wenig im Backbereich wirklich, wirklich neu ist. Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, dass DIY doch nichts anderes als Basteln ist. Oder irre ich mich? Der Gedanke kam mir, als ich im IDEE (Bastelladen in Stuttgart) stand und dort die gleichen Sachen wie noch vor 10 Jahren standen (während des Studiums hatte ich eine Servietten-Technik-Phase). Nur jetzt sehe ich die Sachen anders.Ich entdecke mehr Möglichkeiten, aus den Kleinigkeiten des Alltags etwas kleines Hübsches zu kreieren. So wäre ich früher nie auf die Idee gekommen, einen Sternenstempel zu kaufen. Oder buntes Klebeband. Ach ja genau, wo kauft ihr denn euer Masking Tape? Ich hatte ja gehofft, im IDEE eine größere Auswahl zu haben, aber die hatten 5 Weihnachtstapes und sonst gar nichts.

Okay, wo war ich doch gleich. Ach ja, Kuchen im Glas. Nicht neu, aber praktisch. Man kann kleine Portionen backen, diese haltbar machen und das Glas auch noch schick verzieren.

Für die Weihnachtsversion hatte ich verschiedene Rezepte im Kopf, wollte dann aber auf einen Kuchen gehen, der nicht zu schwer ist. Ich persönlich hätte für mich tiefdunklen Schokokuchen gemacht, weiß aber, dass viele schon so viel Schoko vor Weihnachten essen, dass ein bißchen Abwechslung nicht schaden kann. Und so ist es Rüblikuchen (auch Karottenkuchen genannt) mit weihnachtlicher Note geworden.

Das Grundrezept hat Fabio, Inhaber der Tarterie St. Pauli, vor ein paar Monaten in der Lecker Bakery veröffentlicht. Hier habe ich schon einmal Muffins mit Frischkäsefrosting draus gemacht.

IMG_0510

Für 18x Kuchen im Glas braucht ihr:

  • Sturzgläser mit Deckel (meine sind von hier)
  • Butter zum Fetten der Gläser
  • 5 Eier
  • 250gr brauner Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1Pck Lebkuchengewürz
  • Salz
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 250gr geraspelte Karotten
  • 250gr gemahlene Haselnüsse
  • 250gr Mehl
  • 1TL Backpulver

18 Gläser plus Deckel (225ml) durch Kochen in einem großen Topf oder mit dem Spezialspülgang in der Spülmaschine steril vorbereiten. Den Backofen auf 170° vorheizen. Die leeren Gläser auf ein tiefes Blech stellen und mit Butter ausfetten.

Eier, Zucker und Gewürze schaumig schlagen. Karotten und Nüsse untermischen, Mehl und Backpulver ebenfalls unterrühren. Die Gläser zur Hälfte mit Teig füllen und ca. 30-40 Minuten bei 170° backen. Direkt nach dem Backen die Deckel auf die noch heißen Gläser schrauben und auskühlen lassen. Durch den Abkühlvorgang zieht der Deckel an und es entsteht ein Vakuum, das beim Öffnen „Plopp“ macht. Wenn man alle Schritte richtig beachtet, ist der Kuchen mindestens 3 Monate haltbar. Wenn ich allerdings in die Küchen meiner Freunde und Familie schaue, hat der Kuchen die erste Woche nicht überlebt 🙂

IMG_0841