Weihnachtswichteleien für Foodblogger [Reblogged]

Eine Wichtelei, eine Wichtelei!! Wer Lust hat, ein kleines Köstlichkeitenpaket zu schnüren und eins zu bekommen, der macht am besten bei der Weihnachtswichtelei von Elena mit. Alle Infos findet ihr unten in ihrem Artikel. Und wenn ihr Glück habt (höhö) zieht Elena mich als euer Wichtel 🙂

Ich gehöre zu den Menschen, die anderen gerne eine Freude bereiten. Einfach so und ohne Grund. Meine Glückskeksaktion – vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch daran – ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Aber auch das Schenken von selbstgemachten Leckereien bereitet mir große Freude, denn damit kann…

Quelle: Weihnachtswichteleien für Foodblogger

[Sponsored Post] Ein wunderbarer Sweet Candy Table von Patisserie Süss und Salzig und Momentini.de – der Blick hinter die Kulissen

Zu Anfang dieses Artikels möchte ich gern noch einmal auf Heikes Artikel auf der Backlinse verweisen, in dem es um Kooperationen geht. Kooperationen sind dazu da, um ein Netzwerk aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ein tolles Ergebnis durch gute Zusammenarbeit zu erzielen. Natürlich bin ich kein gleichwertiger Hochzeitsdienstleister wie die anderen Kooperationspartner von Heike und es war auch eine kleine Aufwandsentschädigung im Spiel. Trotzdem ist dieser Artikel von Herzen und voller Leidenschaft für Heikes Arbeit.

Jedoch ist Heike eines meiner 20 großen Vorbilder, die ich über’s Netz gefunden habe. Heike kämpft an vorderster Front für Preistransparenz im Tortenbusiness und wann immer ich kann, bin ich dabei und stell mich hin und sage: „Augen auf beim Tortenkauf, liebe Leute!“

Und so ist auch der heutige Post entstanden. Wie euch vielleicht bekannt ist, liefert Heike nicht nur Torten und Gebäck, sondern in Zusammenarbeit mit Steffi, die für die Papeterie zuständig ist, auch ganze Sweet Candy Tables. Manche werden sich vielleicht fragen, wo denn groß der Unterschied ist zwischen Gebäck an sich und Gebäck als Sweet Candy Table liegt. Dieser Unterschied liegt im Aufwand und zwar im Zeit- und Materialaufwand.

Beginnen wir aber von vorne. Letzten Sonntag durfte ich Heike bei der Auslieferung eines Sweet Candy Tables mit meiner Kamera begleiten. Da Herr M., der eigentlich die dritte Kamera bedienen sollte, leider krank wurde, ist Jessi für ihn eingesprungen. Und so machten wir uns Sonntag morgen auf den Weg zu Heike auf die schwäbische Alb. Einladen war auf 10:45 Uhr geplant, der Tisch sollte um 15:00-15:30 Uhr fertig stehen. Ihr seht schon mal, der Sonntag ging für das Projekt ganz drauf.

Bereits beim Einladen dämmerte mir, dass das Ding hier ne ganz große Nummer ist. Jessi und ich quetschten uns durch einen mit Props, bereit zum Verladen, vollgestellten Flur in Heikes Wohnzimmer durch, wo herrlich duftende Zimtschnecken auf uns warteten. Ein kurzes Sitzen, Quatschen, Zimtschneckenmampfen später fanden wir uns auch schon wieder vor dem Haus vor und dann ging es los. An Heikes Seite: ihr Mann, Auto-Tetris-Meister, und Ronja, ihre Tochter und Kuchenassistentin.

Die drei haben Kiste um Kiste rausgetragen. Gekühlte Cupcakes und Kuchen, Tortenplatten, Schüsseln, Leitern, Tabletts, Papeterie, Schürzen, Handschuhe und Ronjas Fotoausrüstung. Denn sie ist am Ende jeden Auftrags für die schönen Fotos zuständig, die ihr auf Heikes Blog oder auch auf ihrer Homepage seht.

Ich selber habe ja schon Torten ausgeliefert und wusste, dass man in Kurven eigentlich nur noch schleichen darf. Und so war es auch. Unsere Fahrt führte uns über Berg und Tal, durch Kurven *aaahhhhh, chhhhh, oh, gut gegangen* und über Kies und Schotter *oh nein, die armen Cupcakes* mitten in die Einöde.

Es ging nach Hayingen auf die Maisenburg, von der ich vorher nur als überirdisch schöne Hochzeitslocation gehört hatte. Und tatsächlich ist es dort ganz wunderbar. Die Aufteilung der Räumlichkeiten, der Blick ins Grüne und weit und breit keine Anwohner, die sich am Partylärm stören könnten. Das Schwärmen dauerte nur kurz, denn es ging direkt los mit dem Aufbau der Köstlichkeiten. Heike und Ronja bekamen eine eigene Küche, in der sie alles aufbauen konnten.

Heike erzählte mir, dass sie nicht immer so viel Glück und Platz haben, man aber eben nimmt, was man bekommt. Tatsächlich musste Heike sich selber ein bißchen ausbremsen, denn das, was sich das Brautpaar wochen- oder auch monatelang gewünscht hatte, ist tatsächlich eingetroffen: Die Sonne scheinte, es war warm mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Schön für eine Hochzeit draußen, aber extrem ungünstig für die Creme auf den Cupcakes. Diese wurden auf Eis in der Kühlbox transportiert und warteten dann geduldig in der Küche auf ihren großen Auftritt. Und es ist wirklich nervenaufreibend, den größten Teil des Candytables bis zum Schluß zurück zu halten, damit er nicht davon fließt. Timing ist das Zauberwort.

Und so wurde alles andere erstmal vorbereitet. Alles ohne Creme wurde auf die Teller verteilt, die Macarons durften ein bißchen später Platz nehmen und zwischen all dem Stress beantwortete Heike dann noch ein paar Fragen. Sie hat zum Beispiel immer mehr Platten, Teller und Schüsseln dabei, als sie braucht.

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig (19)So kann sie flexibel austauschen, wenn die Macaronfarbe nicht zum Teller passt.

Oder wenn die Torte doch lieber auf eine niedrige Platte drauf soll. In der Küche wird so lang hin und her geschoben bis alles passt, dann erst verlässt der Teller die Küche und wird auf dem Candy Table platziert.

Das kann dann auch mal so klingen: „Ronja, mach mal die Haselnusscupcakes auf den Teller, ach ne, die Platte ist besser. ne, lieber doch nicht. Warte mal…..jetzt hab ich’s, mach die Macarons auf den, den Naked Cake auf den und die Cupcakes auf den. Ne, lieber auf den.“ Und obwohl sich das alles recht durcheinander anhört, hat Heike immer noch den vollen Durchblick. „Jetzt fehlen noch die Blumen, frag mal im Festsaal nach, ob die schon soweit sind.“

Und dann war es irgendwann soweit und alles konnte aufgebaut werden. Ich stand mit meiner Kamera auf dem Stativ bereit, um die Verwandlung des einfachen Hoteltisches in ein Wunderland der Köstlichkeiten zu dokumentieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für mich war besonders interessant, dass Heike kein Gesamtbild vor Augen hatte, sondern eher ein Konzept und dafür die entsprechenden Accessoires dabei hatte.

Vintage, Gold, Lila und ein bißchen rustikal sollte es werden. Alles andere ergab sich aus dem Aufbau selbst. Und Heike stand immer wieder davor und zupfte das Deckchen nochmal zurecht und hängte die Girlande nochmal um. Besonders lachen musste ich, als sie meinte: „Was mach ich denn mit all den Deckchen, wenn Vintage nicht mehr in ist?“ Ich glaube, da muss sie sich erstmal keine Gedanken machen.

Ich beobachtete den Aufbau genau und fand auch hier einige der Basisregeln wieder, die ich selber auf meinen letzten Candy Table angewendet hatte: Verschiedene Höhen einbauen, assymetrisch aufbauen, das Ganze durch Details für das Auge interessant gestalten.

Und plötzlich war es 15 Uhr und wir waren fast fertig. Wie schnell die Zeit rum ging und wie viele, viele Stunden Arbeit in so einem Sweet Candy Table stecken. Und wie sehr es sich lohnt! Schaut mal selbst!

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig_ (23)

Und das hat Heike alles auf den Tisch gezaubert:

  •  Pfannkuchentorte 3-stöckig mit Grand Marnier und frischen Blau- und Brombeeren
  • Schokoladentassen mit Passionsfruchtmousse und Himbeerkern
  • Mürbteigtarteletts mit frischen Himbeeren und Blaubeeren
  • Schokoladengugelhupf
  • Florentiner-Kirschtörtchen
  • Macarons mit Cassisfüllung
  • Cake Pops (Schokofüllung)
  • Rhabarber-Himbeercrumbl im Weckglas
  • Blaubeermandelcupcakes mit Aprikosenkern und Aprikosentopping
  • Haselnusscupcakes mit Preiselbeeren und Schokoladentopping
  • Rosenkuchen

Und damit wir nicht vergessen, dass das ja auch ein Business ist, hier noch ein paar Fakten für euch:

  • Heikes Aufwand für diesen Sweet Candy Table lag bei einer vollen Arbeitswoche, einschließlich Samstag und Sonntag. Sie konnte in dieser Woche keine anderen Aufträge annehmen.
  • Dieser Sweet Candy Table war für 75 Leute geplant.
  • Heikes Preise für so einen Sweet Candy Table beginnen bei 29€ pro Person bei einer Personenzahl von 100 Personen. Je höher die Personenzahl, desto günstiger wird es pro Person. Die Mindestpersonenzahl liegt bei 50. Wer sich also so einen Table für den Geburtstag der Kinder wünscht, sollte eine große Familie haben.

Die Beteiligten an diesem Sweet Candy Table und am Making Of:

*Sponsor

„Jetzt hat die doch tatsächlich ihren Geburtstag vergessen!!“

Äh, ja, so ist es! Anna im Backwahn ist im Mai 4 Jahre alt geworden und irgendwie ist das an mir vorbei gegangen bei all den Projekten, die ich im Moment habe.

Aber falls ihr Lust habt, machen wir gemeinsam einen kleinen Rückblick und schauen, was ich letztes Jahr so alles gemacht habe 🙂

Mai 2013

Anfang Mai habe ich eine Bridal Shower für meine Freundin Sarah geschmissen und konnte ein paar befreundete Blogger dazu gewinnen. Schön, dass ich Sarah bald wieder sehe.

 sarah_bridal-shower_anna(Logo von Dreierlei Liebelei)

Außerdem habe ich ein wunderbares Projekt mit wunderbaren Fotografen realisiert (hatte ich schon erwähnt, dass die beiden nur wenige Monate später meine Hochzeit auf Film gebannt haben?): ein blau-weißer Candytable mit Avec Amis. Immer noch eines meiner Lieblingsprojekte aller Zeiten (schaut euch das Video an – dann wisst ihr warum).

Anna im Backwahn by Avec Amis - Die Hochzeitsfotografen-22 Weiterlesen

Ich will ein Macher sein – und was das mit der Tortenshow zu tun hat

Z8_Die Tortenshowtorte_HIGHSeit ich diesen Blog vor fast vier Jahren gestartet habe, ist mein Leben ziemlich aufregend gewesen. Ich hab vieles erlebt, viele Menschen kennen gelernt und viel über mich selbst erfahren. Meine Träume haben sich verändert. Ich habe Wünsche und Leidenschaften entwickelt, die mir vorher nicht bewusst waren.

Seit ich blogge, teilt sich meine Welt unter anderem in Macher und Zuschauer. Grundsätzlich sind für mich alle Blogger Macher, denn sich hinsetzen, kreativ sein und dies mit anderen teilen ist Machen schlechthin. Ich saß lange Zeit unter den Zuschauern und egal um welches Thema es sich handelte, ich hatte mehr und mehr das Bedürfnis (noch mehr) auf der Seite der Macher zu stehen. Tatsächlich ist das in meinem Fall keine Seite, sondern vorne. Denn die Macher im Bereich Bloggen standen vorne, bei Workshops und Konferenzen. Und auch die Macher beim Thema Motivtorten standen vorne. Oder eben auch hinter der Absperrung, bei den Wettbewerbstorten. Sie hatten Schautorten eingereicht oder sie waren sogar Jurymitglieder. Oder Shopinhaber. Oder sie haben Vorträge gehalten. Oder alles auf einmal.

2014 war mein ganz persönliches Macher-Jahr. Seit Januar sind mein Mann Herr M. und ich mit unserem Projekt AnnaundHerrM  online und bisher haben bereits 29 Bloggerinnen und Bloggerinnen-to-be teilgenommen. Die Workshops sind anstrengend, weil wir versuchen, so viele interessante Themen wie möglich abzudecken, aber gleichzeitig machen sie so viel Spaß, dass wir hinterher immer zufrieden sind.

Und dann kam die Anfrage, auf die ich wartete, seit ich Motivtorten mache. Die Mannheimer Abendakademie fragte mich, ob ich denn einen Anfängerkurs für Motivtorten geben könnte. Und klar kann ich! Diese Anfrage kam in erster Linie zustande, weil ich selber damals meinen Anfängerkurs dort gemacht habe. Und wie es so ist, wenn man gerade dabei ist, dann kommen andere nach. Und so freute ich mich sehr, als Silvia von Torten-art.de  mich fragte, ob ich denn auch bei ihr ein paar Basiskurse geben könne. Und so stand ich also vorne, nicht wie aus dem Nichts, sondern mit einigem an Arbeit und Vorbereitung.

Oft werde ich auch gefragt, warum ich mir denn noch zusätzlichen Stress zu meinem Vollzeitjob und dem Blog antun würde und was denn so toll an diesen Kursen sei. Meine Antwort ist ganz einfach: Es macht Spaß und ich bin gut darin. Mehr Gründe brauche ich nicht. Letztendlich befolge ich einfach meinen eigenen Rat, den ich meinen Teilnehmerinnen aus dem Workshop immer mitgebe: Blogge über das, wofür du brennst! Und das mache ich: Ich gebe Workshops über meine zwei großen Leidenschaften – Motivtorten und Bloggen.

Und deswegen (und hier schließt sich der Kreis), habe ich mich besonders gefreut, als Katja von der Tortenshow in Hamburg mich gefragt hat, ob ich Lust und Zeit hätte, Vorträge über das Thema Bloggen auf der Tortenshow 2014 im Oktober zu halten. Zudem möchten wir gerne ein kleines Come-together abhalten, ähnlich wie einen Bloggerstammtisch, um ein paar Themen gemeinsam zu diskutieren, die Blogger besonders interessieren.

Und so wird das Ganze grob aussehen (die Themenauswahl kann sich nochmal ändern):

  • Vortrag „Bloggen für Anfänger“: Namen aussuchen, Layout, Artikel schreiben, Alles rund ums Rechliche
  • Vortrag „Bloggen für Fortgeschrittene“: Alles rund ums Rechtliche, Zeitmanagement, Mediakit, Kooperationen und Werbung
  • Vortrag „Foodstyling“: Kameratipps, Licht und Schatten, die wichtigsten Foodstylingregeln, Arbeiten mit Accessoires und Textilien
  • Bloggerstammtisch: offene Diskussion über verschiedene Blogger-relevante Themen

Ich hoffe, einige von euch bei meinen Vorträgen zu sehen. Ab wann ihr die Tickets dafür kaufen könnt, wird auf der Facebookseite der Tortenshow und auf der Homepage veröffentlicht.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Z8_Die Tortenshowtorte_HIGH

Willkommen zurück, Anna!

Huhu ihr Lieben!

In den letzten beiden Monaten war es hier recht ruhig. Das hatte verschiedene Gründe, einige davon sind so privat, dass ich sie nicht teilen möchte. Einer davon war jedoch auch „Blogunlust“ bei Clara Tastesheriff gibt es einen schönen Artikel dazu. Diese Blogunlust äußert sich bei jedem anders. Bei mir war es so, dass ich wie gewohnt viele verschiedene Ideen hatte, aber nicht die Motivation, sie umzusetzen. Der gesamte Vorgang des Bloggens kam mir plötzlich so anstrengend vor. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, ganz aufzuhören und den Blog zu schließen oder gar zu löschen. Aber irgendwie bin ich noch nicht so weit. Ich bin noch nicht fertig mit allem. Und deswegen geht es heute hier weiter. Anstatt kommentarlos wieder einzusteigen, gibt es einen kleinen Instagram-Rückblick, was ich denn die letzten beiden Monate so getrieben habe. Wer mir dort folgen möchte, ist herzlich willkommen. Weiterlesen