HOHOHO und ne Buddel voll….mediterranem Nudelsalat – ein boardtaugliches Rezept für „Foodies for Sailors“

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Ich und Fahrzeuge auf dem Wasser, wir sind keine guten Freunde. Fähren, Boote, Schiffe, all das verursacht mir fiese Reiseübelkeit. Das hat vor ein paar Jahren bei mir angefangen und seitdem trauere ich meinem Kindheitstraum einer Karibiktraumschiffreise hinterher.

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Trefft den Backbuben! Meet & Greet mit Markus Hummel im Bake a Wish in Esslingen

In den letzten Jahren kamen ja jede Menge Bloggerbücher zu allen möglichen Themen raus. Ich habe mich für jeden Blogger gefreut, weil ich mir vorstellen kann, welche Arbeit hinter so einem fertigen Buch steht; aber auch wie stolz man ist, den eigenen Namen auf einem Buch zu lesen.

Auf ein Buch habe ich mich so richtig gefreut: auf das neue Buch meines Freundes Markus alias Backbube. Seit seines ersten Buches ist schon ein bißchen Zeit vergangen und ich wusste, dass das nächste Buch der Knaller wird. Dieses ist nun seit Oktober in den Läden und heute ist es Zeit, dass ich es euch vorstelle. Warum gerade heute, erfahrt ihr gleich noch nach der Buchvorstellung.

Das Buch von Markus heißt „Backen mit dem Backbuben – Cocktail Cakes, Klassiker und Kuchen vom Grill“ und ist im EMF Verlag erschienen. Das Cover zeigt Markus mit seinem liebsten Backwerkzeug – dem Schneebesen. Er lächelt verschmitzt zwischen einem Drei-Tage-Bart hervor präsentiert eine leckere Torte. Der Titel ist geprägt, was das Cover sehr hochwertig macht. Bereits dieses Bild macht Lust, mit dem Backbuben zu backen. Die Bilder im Buch hat übrigens alle JAP-Fotografie gemacht.

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Gulasch Pie für Miris 30. Geburtstag #miriwird30

Wenn ich an meine Freundin Miri denke, denke ich an

  • Hashtag-Miri
  • langes Zusammensitzen
  • Essen
  • ein ganz wunderbares Stylinggefühl
  • den Leisefuchs
  • Whatsapp-Nachrichten mit kleinen Alltagsanekdoten
  • Fotografieren
  • die schönste türkise Wand der Welt
  • Gin-Girl
  • Tante Miri
  • Uberhusband-Brick-Love
  • Traumschiff-Twitter-Missionarin
  • Interneteuse

Letzte Woche wurde Miri 30 und sie schickte bereits im Sommer letzten Jahres die Nachricht rum: „Ist es zu früh, um euch zum Geburtstag einzuladen?“ Nene, war es nicht. Save the date ist doch in, oder? Innerhalb von ein paar Wochen wurde aus „Wir sind daheim, kommt einfach vorbei“ „Ich hab nen Raum gemietet!!“

Nun gut, eins führte zum anderen und zack waren wir mittendrin in der Mottoparty. Es sollte eine Pushing Daisies Party werden. Eine von mir heiß geliebte Serie, die leider nach der zweiten Staffel eingestellt wurde. Wer mal nachlesen möchte, um was es geht, klickt hier. Es gibt zwei Dinge, die die Serie bestimmen (von den zauberhaften Figuren abgesehen): das Styling der Figuren und die allgegenwärtige Präsenz von Kuchen bzw. Pies. Und genau das wollte Miri in ihre Party einfließen lassen. Wer nicht wollte, musste aber nicht verkleidet kommen, und es wurde niemand abgehalten einen Pie als Verpflegung mitzubringen.

Eigentlich hatte ich vor, ein Kostüm anzufertigen, das einen ganzen Pie darstellt und wollte meinem Sohn ein Kostüm machen, das auf dem Rücken ein Piestück trägt. So wären wir immer ein ganzer Pie gewesen, wenn ich ihn auf dem Arm gehabt hätte. Da die Party aber erst um 20 Uhr los ging und wir ja noch von Stuttgart nach Karlsruhe mussten, ließ ich Mann und Kind (der dann auch noch krank war) daheim.

Stylingtechnisch wurde es dann doch „nur“ ein Kleid mit ausgestelltem Schwinge-Rock und dazu die Strickjacke von meiner Hochzeit. Ich erinnere mich, dass damals jemand diese Jacke als Bettjäckchen bezeichnet hat. Danke auch dafür noch einmal.

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Weihnachtswichteleien für Foodblogger [Reblogged]

Eine Wichtelei, eine Wichtelei!! Wer Lust hat, ein kleines Köstlichkeitenpaket zu schnüren und eins zu bekommen, der macht am besten bei der Weihnachtswichtelei von Elena mit. Alle Infos findet ihr unten in ihrem Artikel. Und wenn ihr Glück habt (höhö) zieht Elena mich als euer Wichtel 🙂

Ich gehöre zu den Menschen, die anderen gerne eine Freude bereiten. Einfach so und ohne Grund. Meine Glückskeksaktion – vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch daran – ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Aber auch das Schenken von selbstgemachten Leckereien bereitet mir große Freude, denn damit kann…

Quelle: Weihnachtswichteleien für Foodblogger

Miri im Motivtortenwahn – Das Bake off [Gastbeitrag]

Ich steh ja auf Crossover-Zeug. Wenn Mac Taylor und Horatio Caine gemeinsam durch die Straßen von New York rennen, dem Mörder direkt auf der Spur, und man beides in einem haben kann: Die Coolness von New York und die Coolness von Horatio Caine (an die Sonnenbrille tipp). Ganz ähnlich ging es mir, als Miri auf Periscope ein Bake off mit Motivtorten gegen ihren Mann Michael ankündigte. Erst dachte ich mir „Geht’s den beiden gut? Ist der Kaffee alle?“ Denn Motivtorten sind so wenig Miris Ding wie meins Möbel bauen. Aber bei diesem Bake off, also einem Wettkampf, kommen zwei gute Dinge zusammen: der Witz der beiden und die vielen kreativen Möglichkeiten der Tortenkunst. Klar war auch, dass diese Torten einen eigenen Artikel verdienten. Mehr oder weniger gegen den Willen von Miri. 

Und ja, die beiden sind genau so, wie im Artikel beschrieben.

Hallo,

vor etwa einem Jahr habe ich hier schon mal einen Gastpost geschrieben. Darin habe ich mich vorgestellt als Miri, die noch nie eine Motivtorte gebacken hat.

Die Miri bin ich immer noch, allerdings habe ich jetzt schon mal eine Motivtorte gebacken – und das, obwohl ich doch die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens habe und Motivtorten auch gar nicht sooo dufte finde.

Wie es dazu kommen konnte, wie es war und wie das Ergebnis aussah, zeige ich Euch heute. Mit von der Partie ist mein Mann Michael (aka uberhusband) – der hat jetzt nämlich auch schon mal eine Motivtorte gebacken.

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Alles begann damit, dass wir aus einigen Goodiebags Fondant hatten. Vor allem weißen, aber auch in verschiedenen Farben, u.a. Rot, Blau, Gelb und Schwarz. Diesen räumten wir erstmal in unseren Kuchenschrank, wo er zu vergammeln drohte – bis ich eines Tages einen Entrümplungsanfall hatte und beschloss: „Der Fondant muss weg.“ Wegwerfen wäre zu schade, unsere Freunde wollten ihn auch nicht haben, also blieb uns keine Wahl: Wir mussten Motivtorten machen.

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Um meinen Mann mit an Bord zu holen, beschloss ich, ihn mit einem Motivtorten-Battle zu locken. Er gegen mich. Sein Motiv gegen mein Motiv. Ein Duell auf Augenhöhe, die Waffe der Wahl: Fondant. Ein Bake off.

Das Thema stand auch schnell – Superhelden. Und so wählte er Batman in sein Team und ich Captain America in meins. Das passte auch gut mit den verfügbaren Farben.

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Als Kuchenbasis dienten uns je ein Schokorührkuchen mit 18cm Durchmesser. Nachdem diese gebacken und ausgekühlt waren, sollte es losgehen. Ich hatte mich im Internet ein wenig schlau gemacht und meinen Kuchen zugeschnitten und sorgsam mit Marmelade eingestrichen (was angeblich auch nicht die tollste Lösung ist, aber besser als nichts), während Michael sich auf seine uberhusband skills verließ und einfach behauptete, er könne das schon. Psychologische Kriegsführung, die doch besser wirkte, als man glauben sollte. Irgendwann entschied er sich dann doch noch dazu, doch wenigstens den hubbeligen Deckel des Kuchens abzuschneiden – und ihn einfach umzudrehen.

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Da wir kein fancy Tortenwerkzeug besitzen, bewaffneten wir uns mit normalen Nudelhölzern und normalen Küchenmesserchen und hofften das Beste. Da wir auch keine Cake Boards besitzen, umwickelten wir kurzerhand zwei in der Größe passende Kork-Topfuntersetzer mit Alufolie und zweckentfremdeten diese. Man muss sich ja nur zu helfen wissen.

Wie es losgehen sollte, war uns schnell klar: Fondant ausrollen und über diesen Kuchen schmeißen. Das würde schon klappen. Wir rollten aus, schätzten mit einer Papierschablone ab, ob die Größe schon ausreichte, und legten den Fondant dann doch vorsichtig auf unsere Kuchen statt ihn zu werfen. So weit so gut. Leider entschied sich dieses Teufelszeug dazu, am Rand doofe Falten zu werfen. Dazu später mehr. Zuerst lieber dekorieren. Das macht mehr Spaß.

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Für mein Captain America Schild brauchte ich verschieden große Kreise in Rot, Blau und Weiß sowie einen Stern. Die Kreise ließen sich leicht zuschneiden und anordnen, aber dann kam der Stern… Ursprünglich hatte ich geplant ihn mit einem Weihnachtsausstecher auszustechen und wühlte diesen aus den Tiefen des bereits erwähnten Kuchenschranks hervor, als der Mann gehässig zu lachen begann: Die Weihnachtsausstecher haben sechs Zacken, ich brauchte aber einen fünfzackigen Stern. Also druckte ich eine Vorlage aus und schnitt ihn zu – was nicht gut geklappt hat. Die Spitzen wollten die Form nicht halten und nach dem 10. Versuch beschloss ich, dass das jetzt schön genug sei und pappte ihn auf den blauen Kreis. Die Außenfalten an meinem Kuchen drückte ich mit den Fingern halbwegs glatt und pappte eine rote Wurst aus Fondantresten daran. Merkt man, dass ich zu diesem Zeitpunkt, nach dem Sterndebakel, keine Lust mehr hatte?

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Michael ging für sein Batman-Logo ähnlich vor wie ich mit meinem Stern: Er hatte sich eine Schabone ausgedruckt und schnitt danach den schwarzen Fondant zurecht. Da er wesentlich erfolgreicher war als ich, konnte er bereits nach einem Versuch sein Logo auf dem gelb eingedeckten Kuchen platzieren. Allerdings war sein Kuchen von der Seite noch hässlicher als meiner. Ich freute mich schon, da das Bake off trotz hässlichem Stern nicht komplett verloren schien. Aber ich hatte nicht mit Michael und seinen uberhusband skills gerechnet: Plötzlich begann er aus schwarzen Fondantresten eine Skyline auszuschneiden und sorgsam mit etwas Wasser über die hässlichen Falten zu kleben. Und damit nicht genug: Seine Skyline würde durch gelbe Fenster erhellt werden. Ich war schockiert. Mein Stern war immer noch hässlich. Ich konnte nicht tatenlos zusehen und durchwühlte den Kuchenschrank erneut. Vielleicht hatte sich doch noch ein fünfzackiger Stern versteckt? Leider nicht. Dafür fand ich blaue Zuckerkügelchen. Die sahen hübsch aus und da wir ja kein Zeitlimit hatten, begann ich, sie mit einer Pinzette auf dem hässlichen Rand meines hässlichen Stern zu platzieren. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen.

 

Am Ende war ich vor Michael fertig. Sämtliche von mir spontan eingeführten Zeitpunkte (100) gingen auf mein Konto. Seine Torte war etwas schöner, also bekam er hier 80 Punkte, ich 20. Eindeutiger Sieger war also ich. 120 zu 80. Neben dem perfektem Blutdruck, den ich langsam wieder erreichte, war das auch unser Endstand.

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Was aber doch vielleicht wichtiger ist: Das Ganze hat Spaß gemacht – und von dem Fondant ist zumindest ein Teil weg. In die Motivtortenszene werden wir wohl beide nicht groß einsteigen, aber wir haben immer noch Fondant, also wer weiß…

Danke Anna, dass du uns diesen Post hast schreiben lassen. Es ist ja doch kein ganz klassischer Motivtortenbeitrag.