HOHOHO und ne Buddel voll….mediterranem Nudelsalat – ein boardtaugliches Rezept für „Foodies for Sailors“

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Ich und Fahrzeuge auf dem Wasser, wir sind keine guten Freunde. Fähren, Boote, Schiffe, all das verursacht mir fiese Reiseübelkeit. Das hat vor ein paar Jahren bei mir angefangen und seitdem trauere ich meinem Kindheitstraum einer Karibiktraumschiffreise hinterher.

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Weihnachtswichteleien für Foodblogger [Reblogged]

Eine Wichtelei, eine Wichtelei!! Wer Lust hat, ein kleines Köstlichkeitenpaket zu schnüren und eins zu bekommen, der macht am besten bei der Weihnachtswichtelei von Elena mit. Alle Infos findet ihr unten in ihrem Artikel. Und wenn ihr Glück habt (höhö) zieht Elena mich als euer Wichtel 🙂

Ich gehöre zu den Menschen, die anderen gerne eine Freude bereiten. Einfach so und ohne Grund. Meine Glückskeksaktion – vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch daran – ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Aber auch das Schenken von selbstgemachten Leckereien bereitet mir große Freude, denn damit kann…

Quelle: Weihnachtswichteleien für Foodblogger

Imbackwahn für SisterMag auf dem Birkel Spätzle Kämp in Stuttgart [Kooperation]

Anna im Backwahn Spätzlke Kämp Birkel SisterMag

Letzte Woche um die Zeit war ich gerade auf dem Nachhauseweg vom Spätzle Kämp in der Superschanke in Stuttgart. Häh, was ist denn ein Spätzle Kämp? Das war ein Workshop-Event, zu dem die Firma Birkel – alteingesessener Nudelproduzent aus dem Schwabenländle – einige Blogger aus der Region eingeladen hatte. Meine Aufgabe an diesem Tag war jedoch, das Ganze in mich aufzusaugen und am Ende einen Bericht für das SisterMAG zu schreiben. Und deswegen gibt es von mir jede Menge Bilder, aber nichts Gekochtes. Um euch so ein bißchen in Stimmung zu bringen für den Artikel in der Aprilausgabe des SisterMAG, hab ich heute ein paar Impressionen für euch.

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Miri von Miris Jahrbuch: Summer Rolls

Danke für euer Interesse an meiner Themenwoche. Eure Kommentare hier, auf Facebook und Instagram haben mir gezeigt, dass sich viele von euch dafür interessieren und Inspiration suchen. Heute starten wir hier mit der ersten Gastbloggerin. Miri von Miris Jahrbuch ist angehende Lehrerin, Genussmensch und Lebensfreude auf zwei Beinen. Sie hat euch eines ihrer Lieblingsrezepte mitgebracht, das ihr entweder frisch zu Hause oder eben als Lunchbox mitnehmen könnt.

Hallo liebe Leser von Anna im Backwahn!

Hier schreibt Miri und ich habe noch nie eine Motivtorte gebacken – zum Glück darf ich hier aber trotzdem dabei sein, denn Annas schöne Pausenbrot- und Lunchbox-Aktion interessiert mich schon aus Eigeninteresse sehr und ich bin gespannt, welche Ideen ich im Laufe der Woche hier finden werde.

Sich bei der Arbeit in der Schule oder unterwegs günstig und gut mit Essen zu versorgen ist nicht immer einfach – es sei denn, es gibt eine wirklich gute Kantine, die abwechslungsreich und gut kocht. Diesen Vorteil genießt mein Mann jeden Tag, weil er für eine ziemlich große Firma arbeitet. Bei mir, als Lehrerin, sieht es etwas anders aus – zwar beglückt mich der Schulkiosk bereits morgens vor halb 8 mit dem durchdringenden Geruch von warmen Fleischkäsweckle, die fallen für mich nicht nur wegen der Uhrzeit raus, sondern auch weil ich keinen Weizen essen kann. Die Unverträglichkeit verhindert (zum Glück, möchte ich fast sagen) auch, dass ich mir die tägliche Laugenbrezel beim Bäcker hole. Meine Schüler und viele Kollegen sind da zwar etwas härter im Nehmen und essen vormittags irgendwas vom Bäcker und mittags im Grunde abwechselnd „beim Mäcces“ und „beim Döner“, aber besonders toll ist das nun ja nicht. (Meine Schüler sind übrigens erwachsen und keine kleinen Schulkinder, die halt essen (müssen), was sie von zu Hause mitbringen – das möchte ich hier gerne ergänzen, denn ich weiß, dass bereits an vielen Schulen Eltern und Lehrer sehr darauf achten, was die Kinder essen.)

 

Ich habe heute auch ein einfaches Rezept mitgebracht, das man wunderbar in der Mittagspause essen kann – für die große Pause wäre es mir dann doch etwas zu herzhaft:
Summer Rolls mit Hühnchen und dazu ein leckerer Erdnuss-Dip. Wer mir auf Instagram folgt, weiß ja sicher schon, dass ich eine sehr große Vorliebe für Erdnusssoße habe und der Dip ist einfach nur die kalte Version davon. Da das ganze Gericht kalt ist und nicht erwärmt werden muss, ist es auch für mikrowellenlose Arbeitsplätze und unterwegs geeignet – zuletzt habe ich sie zum Dîner en blanc-Picknick mitgenommen.

Für die Summer Rolls braucht Ihr:

Reispapier
Glasnudeln
Gemüse (Ich habe Salatgurke, Karotte und Frühlingszwiebel genommen.) Salatblätter
Putenbrustfilet
Salz, Pfeffer, Gewürze nach Wunsch für das Fleisch

Das Gemüse und auch das Fleisch könnt Ihr natürlich variieren, es passen auch gut Lachsstreifen oder Garnelen. Bei fischigen Varianten passt auch Avocado super, finde ich. Natürlich kann man das Gericht auch komplett vegetarisch bzw. vegan halten – oder keine bzw. andere Nudeln nehmen etc. Es ist wirklich ein Gericht, das allein Euer Geschmack und ein bisschen der aktuelle Kühlschrankinhalt bestimmt. 🙂

Zunächst sollten alle Zutaten vorbereitet werden, dann kann man beim Einrollen der Summer Rolls zügig arbeiten und muss nicht zwischendurch nochmal schneiden etc. Das Gemüse schneidet Ihr in feine Streifen, weicht die Glasnudeln in Wasser mit etwas Salz ein (oder bereitet sie nach Packungsanleitung zu), wascht den Salat, würzt und bratet das Fleisch und schneidet es ebenfalls in Streifen. Das Fleisch und die Nudeln sollten abgekühlt sein, wenn Ihr mit dem Einrollen beginnt.

Hierzu werden die Reispapierblätter einzeln in lauwarmes Wasser gelegt, in dem sie nach kurzer Zeit ganz weich werden. Dann werden die Zutaten an das untere Ende des Reispapiers gelegt und fest eingerollt. Das an den Seiten überstehende Reispapier wird einfach nach innen geklappt und die Rolle hält von selbst zusammen. Das Rollen erfordert etwas Übung, aber ist wirklich gut machbar – und aus eigener Erfahrung kann ich Euch versprechen, dass auch unförmige Summer Rolls sehr gut schmecken!

Und das braucht Ihr für den Erdnuss-Dip für eine Portion:

50g Erdnussbutter (mit oder ohne Crunch ist Geschmackssache)
30ml Wasser
1/2 Knoblauchzehe (je nach Größe und Geschmack mehr oder weniger), gepresst oder ganz ganz fein gehackt
1/2 TL brauner Zucker
1 TL ( Sambal Olek (je nach Geschmack und gewünschten Schärfegrad mehr oder weniger- einfach ausprobieren)
1 EL Sojasoße (Ich habe weizen- und glutenfreie genommen, aber geschmacklich macht das keinen Unterschied.)

Hier müsst Ihr einfach nur alle Zutaten miteinander vermischen. Ich würde dazu raten, den Sambal Olek nach und nach einzurühren und hin und wieder mal zu probieren. Ein wenig zieht der Dip auch noch nach, sprich wird schärfer, wenn er aufbewahrt wird.

Die Summer Rolls packe ich einfach in eine Brotdose und nehme sie mit. Sie sind ein bisschen klebrig, aber sie halten es ganz gut aus, wenn man sie zusammen verpackt – wer ganz große Angst hat, dass sie zusammenkleben, kann ein Stück Butterbrotpapier dazwischen legen, dann passiert nichts. Essen kann man sie ganz einfach mit den Fingern, wenn sie schön fest gerollt sind, sonst braucht man vielleicht noch eine Gabel.

Und nun bin ich gespannt, ob Ihr Kuchenfreunde auch herzhafte Summer Rolls mögt – oder direkt mit einer süßen Variante um die Ecke kommt. 🙂

 

[Sponsored Post] Ein wunderbarer Sweet Candy Table von Patisserie Süss und Salzig und Momentini.de – der Blick hinter die Kulissen

Zu Anfang dieses Artikels möchte ich gern noch einmal auf Heikes Artikel auf der Backlinse verweisen, in dem es um Kooperationen geht. Kooperationen sind dazu da, um ein Netzwerk aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen und ein tolles Ergebnis durch gute Zusammenarbeit zu erzielen. Natürlich bin ich kein gleichwertiger Hochzeitsdienstleister wie die anderen Kooperationspartner von Heike und es war auch eine kleine Aufwandsentschädigung im Spiel. Trotzdem ist dieser Artikel von Herzen und voller Leidenschaft für Heikes Arbeit.

Jedoch ist Heike eines meiner 20 großen Vorbilder, die ich über’s Netz gefunden habe. Heike kämpft an vorderster Front für Preistransparenz im Tortenbusiness und wann immer ich kann, bin ich dabei und stell mich hin und sage: „Augen auf beim Tortenkauf, liebe Leute!“

Und so ist auch der heutige Post entstanden. Wie euch vielleicht bekannt ist, liefert Heike nicht nur Torten und Gebäck, sondern in Zusammenarbeit mit Steffi, die für die Papeterie zuständig ist, auch ganze Sweet Candy Tables. Manche werden sich vielleicht fragen, wo denn groß der Unterschied ist zwischen Gebäck an sich und Gebäck als Sweet Candy Table liegt. Dieser Unterschied liegt im Aufwand und zwar im Zeit- und Materialaufwand.

Beginnen wir aber von vorne. Letzten Sonntag durfte ich Heike bei der Auslieferung eines Sweet Candy Tables mit meiner Kamera begleiten. Da Herr M., der eigentlich die dritte Kamera bedienen sollte, leider krank wurde, ist Jessi für ihn eingesprungen. Und so machten wir uns Sonntag morgen auf den Weg zu Heike auf die schwäbische Alb. Einladen war auf 10:45 Uhr geplant, der Tisch sollte um 15:00-15:30 Uhr fertig stehen. Ihr seht schon mal, der Sonntag ging für das Projekt ganz drauf.

Bereits beim Einladen dämmerte mir, dass das Ding hier ne ganz große Nummer ist. Jessi und ich quetschten uns durch einen mit Props, bereit zum Verladen, vollgestellten Flur in Heikes Wohnzimmer durch, wo herrlich duftende Zimtschnecken auf uns warteten. Ein kurzes Sitzen, Quatschen, Zimtschneckenmampfen später fanden wir uns auch schon wieder vor dem Haus vor und dann ging es los. An Heikes Seite: ihr Mann, Auto-Tetris-Meister, und Ronja, ihre Tochter und Kuchenassistentin.

Die drei haben Kiste um Kiste rausgetragen. Gekühlte Cupcakes und Kuchen, Tortenplatten, Schüsseln, Leitern, Tabletts, Papeterie, Schürzen, Handschuhe und Ronjas Fotoausrüstung. Denn sie ist am Ende jeden Auftrags für die schönen Fotos zuständig, die ihr auf Heikes Blog oder auch auf ihrer Homepage seht.

Ich selber habe ja schon Torten ausgeliefert und wusste, dass man in Kurven eigentlich nur noch schleichen darf. Und so war es auch. Unsere Fahrt führte uns über Berg und Tal, durch Kurven *aaahhhhh, chhhhh, oh, gut gegangen* und über Kies und Schotter *oh nein, die armen Cupcakes* mitten in die Einöde.

Es ging nach Hayingen auf die Maisenburg, von der ich vorher nur als überirdisch schöne Hochzeitslocation gehört hatte. Und tatsächlich ist es dort ganz wunderbar. Die Aufteilung der Räumlichkeiten, der Blick ins Grüne und weit und breit keine Anwohner, die sich am Partylärm stören könnten. Das Schwärmen dauerte nur kurz, denn es ging direkt los mit dem Aufbau der Köstlichkeiten. Heike und Ronja bekamen eine eigene Küche, in der sie alles aufbauen konnten.

Heike erzählte mir, dass sie nicht immer so viel Glück und Platz haben, man aber eben nimmt, was man bekommt. Tatsächlich musste Heike sich selber ein bißchen ausbremsen, denn das, was sich das Brautpaar wochen- oder auch monatelang gewünscht hatte, ist tatsächlich eingetroffen: Die Sonne scheinte, es war warm mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Schön für eine Hochzeit draußen, aber extrem ungünstig für die Creme auf den Cupcakes. Diese wurden auf Eis in der Kühlbox transportiert und warteten dann geduldig in der Küche auf ihren großen Auftritt. Und es ist wirklich nervenaufreibend, den größten Teil des Candytables bis zum Schluß zurück zu halten, damit er nicht davon fließt. Timing ist das Zauberwort.

Und so wurde alles andere erstmal vorbereitet. Alles ohne Creme wurde auf die Teller verteilt, die Macarons durften ein bißchen später Platz nehmen und zwischen all dem Stress beantwortete Heike dann noch ein paar Fragen. Sie hat zum Beispiel immer mehr Platten, Teller und Schüsseln dabei, als sie braucht.

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig (19)So kann sie flexibel austauschen, wenn die Macaronfarbe nicht zum Teller passt.

Oder wenn die Torte doch lieber auf eine niedrige Platte drauf soll. In der Küche wird so lang hin und her geschoben bis alles passt, dann erst verlässt der Teller die Küche und wird auf dem Candy Table platziert.

Das kann dann auch mal so klingen: „Ronja, mach mal die Haselnusscupcakes auf den Teller, ach ne, die Platte ist besser. ne, lieber doch nicht. Warte mal…..jetzt hab ich’s, mach die Macarons auf den, den Naked Cake auf den und die Cupcakes auf den. Ne, lieber auf den.“ Und obwohl sich das alles recht durcheinander anhört, hat Heike immer noch den vollen Durchblick. „Jetzt fehlen noch die Blumen, frag mal im Festsaal nach, ob die schon soweit sind.“

Und dann war es irgendwann soweit und alles konnte aufgebaut werden. Ich stand mit meiner Kamera auf dem Stativ bereit, um die Verwandlung des einfachen Hoteltisches in ein Wunderland der Köstlichkeiten zu dokumentieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für mich war besonders interessant, dass Heike kein Gesamtbild vor Augen hatte, sondern eher ein Konzept und dafür die entsprechenden Accessoires dabei hatte.

Vintage, Gold, Lila und ein bißchen rustikal sollte es werden. Alles andere ergab sich aus dem Aufbau selbst. Und Heike stand immer wieder davor und zupfte das Deckchen nochmal zurecht und hängte die Girlande nochmal um. Besonders lachen musste ich, als sie meinte: „Was mach ich denn mit all den Deckchen, wenn Vintage nicht mehr in ist?“ Ich glaube, da muss sie sich erstmal keine Gedanken machen.

Ich beobachtete den Aufbau genau und fand auch hier einige der Basisregeln wieder, die ich selber auf meinen letzten Candy Table angewendet hatte: Verschiedene Höhen einbauen, assymetrisch aufbauen, das Ganze durch Details für das Auge interessant gestalten.

Und plötzlich war es 15 Uhr und wir waren fast fertig. Wie schnell die Zeit rum ging und wie viele, viele Stunden Arbeit in so einem Sweet Candy Table stecken. Und wie sehr es sich lohnt! Schaut mal selbst!

Sweet Candy Table Making of Patisserie Süss und Salzig_ (23)

Und das hat Heike alles auf den Tisch gezaubert:

  •  Pfannkuchentorte 3-stöckig mit Grand Marnier und frischen Blau- und Brombeeren
  • Schokoladentassen mit Passionsfruchtmousse und Himbeerkern
  • Mürbteigtarteletts mit frischen Himbeeren und Blaubeeren
  • Schokoladengugelhupf
  • Florentiner-Kirschtörtchen
  • Macarons mit Cassisfüllung
  • Cake Pops (Schokofüllung)
  • Rhabarber-Himbeercrumbl im Weckglas
  • Blaubeermandelcupcakes mit Aprikosenkern und Aprikosentopping
  • Haselnusscupcakes mit Preiselbeeren und Schokoladentopping
  • Rosenkuchen

Und damit wir nicht vergessen, dass das ja auch ein Business ist, hier noch ein paar Fakten für euch:

  • Heikes Aufwand für diesen Sweet Candy Table lag bei einer vollen Arbeitswoche, einschließlich Samstag und Sonntag. Sie konnte in dieser Woche keine anderen Aufträge annehmen.
  • Dieser Sweet Candy Table war für 75 Leute geplant.
  • Heikes Preise für so einen Sweet Candy Table beginnen bei 29€ pro Person bei einer Personenzahl von 100 Personen. Je höher die Personenzahl, desto günstiger wird es pro Person. Die Mindestpersonenzahl liegt bei 50. Wer sich also so einen Table für den Geburtstag der Kinder wünscht, sollte eine große Familie haben.

Die Beteiligten an diesem Sweet Candy Table und am Making Of:

*Sponsor