Mein Hallo-Wach-Morgen mit Baby und Tee von 5 Cups and some Sugar [Muddi-Artikel]

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit 5 Cups and some Sugar entstanden. Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Ich finde es ja immer interessant, wie der Alltag bei anderen so aussieht. Wie machen das morgens andere, um frisch in den Tag zu starten? Seit Baby M da ist, gibt es sowas wie frisch morgens nicht mehr. Früher war ich immer schon eher der Snoozer, nur nochmal kurz die Augen zu machen, gleich, noch drei Minuten. Mit Baby gibt’s sowas nicht. Mit viel Glück gehe ich um 22:00 Uhr ins Bett und er meldet sich um 3:00 Uhr das erste Mal. Wickeln, im Halbschlaf Fläschchen geben und wieder ab ins Bett. Nur nicht den Fehler machen, kurz auf’s Handy zu gucken, dann kann ich nämlich nicht wirklich gut wieder einschlafen. Und wenn dann um 6:15 Uhr der Wecker meines Mannes klingelt, dauert es nicht mehr lang bis Baby M sich regt. Und wenn ich sich regen meine, dann ist das nicht sowas wie Äuglein aufschlagen, gucken, gähnen. Nein. Wir reden hier von Augen auf ZACK, BOOM, HALLO, WAS GEHT AAAAB!!! Und bevor er vom Bett kullert, raff ich mich lieber auf. Also ich setze mich auf, zu mehr bin ich erstmal nicht fähig. Dann kullern wir noch eine Weile zusammen im Bett rum bis einer von uns Hunger kriegt. Eine wichtige Lektion habe ich recht schnell gelernt: Erstmal das Kind versorgen, sonst kannst du deine Sachen vergessen. Es frühstückt sich schlecht mit quängelndem Baby daneben. Wenn das also erledigt ist, geht’s ab in die Küche. Der Kleine kriegt nen Hirsekringel in die eine Hand und eine Rassel in die andere. So ganz hat er noch nicht verstanden, welches davon eher zum Essen ist. Zur Sicherheit abwechselnd in beides rein beißen. Lecker.

Für mich gibt’s erstmal ein heißes Getränk zum wach werden und was Ordentliches zu Essen dazu. Da es mittlerweile schon ca. 9:00 Uhr ist, ist die Wahl des Frühstücks davon abhängig, was ich noch vor habe. Oft kommt mein Mann in der Mittagspause nach Hause und wir essen zusammen. Da das bereits um 12:00 Uhr ist, frühstücke ich dann meist nicht so viel, damit ich zum Mittagessen nicht noch satt bin. Aber an allen anderen Tagen frühstücke ich sehr ausführlich, denn manchmal weiß man nicht, ob man im Laufe des Tages überhaupt noch zum Essen kommt.

Bei der Wahl des Heißgetränkes war lange Zeit Kaffee meine erste Wahl, der macht ja schließlich wach. Mein Mann trinkt ja gern schwarzen Tee, was so gar nicht meins ist. Aber irgendwie machte selbst der Cappucino mit doppelter Kaffeemenge irgendwann nicht mehr richtig wach. Und jeglicher Kaffee, den ich darüber hinaus trank, tat mir im Magen weh. Also probierte ich den einzigen Wachmacher-Tee aus, den ich bis dahin mochte: Jasmintee, was ja aber auch nur ein aromatisierter grüner Tee ist. Ich merkte, dass ich mit grünem Tee um einiges wacher war als nur mit Kaffee. Die Müdigkeit wich schneller, ich war klarer und aufmerksamer, was nicht schadet, wenn man ein Baby hat.

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„Ich will gesund für dich sein“ + Gesunde Chocolate Chip Cookies [Muddi-Artikel]

Der vergangene Frühling hat einiges verändert. Als unser Sohn im Mai zur Welt kam, waren mein Mann und ich überglücklich. Alles war neu und schön, sanft und laut. So viele erste Male und dieser Babygeruch am Hinterkopf. Wenn er nach meiner Nase greift und wenn er laut schreit vor Hunger. Die vielen Momente, die mir ganz klar sagen „Jetzt bist du am Zug, du bist verantwortlich für dieses kleine Wesen. Du wirst dir so viele Gedanken darüber machen, was du tun musst, damit es ihm gut geht, dass er sicher aufwächst und dass er weiß, dass du (sowie Papa) immer für ihn da bist.“

Man schweift mit den Gedanken in die Zukunft und sieht den kleinen Bub als erwachsenen Mann. Und wenn alles gut läuft, sieht man sich selbst als alte Frau. Und das ist eines meiner neuen Ziele im Leben: Für ihn da sein, solange es mir erlaubt ist. Gesund bleiben, um da zu sein. Diese vielen Gedanken bringen einen dazu, darüber nachzudenken, ob man denn überhaupt gesund genug ist, um es bis dahin zu schaffen. So an sich sage ich mal ja. Aber mein Mann und ich sind Genießer verschiedener kulinarischer Köstlichkeiten, von denen wir wissen, dass sie nicht immer so gesund sind.

Also haben wir ein paar Veränderungen vorgenommen. Ich möchte es nicht als Ernährungsumstellung bezeichnen, denn dazu ist das Ganze nicht allumfassend. Aber es gab einiges, worüber wir uns einig waren.

Und so sah das Ganze aus:

  • Limonade wurde vom Speiseplan gestrichen. Dabei lieben wir beide Limos sehr. Wir trinken jetzt immer Wasser, ab und zu mit Saft gemischt, oder ungesüßten Tee und Kaffee (wobei ich hier meistens Kokosblütenzucker verwende, ohne ist mir Kaffee zu bitter).
  • Wir verwenden wenig weißen Zucker, haben dafür Ahornsirup, Kokosblütenzucker und andere Obstsüße für uns entdeckt. Als Nächstes will ich mal schauen, was es so mit Dattelsüße auf sich hat.
  • Wir essen kaum Wurst mehr und nur manchmal Fleisch. Alle zwei bis drei Wochen packt es uns und wir kaufen ein Stück Salami. Dann reicht es mir aber auch schon wieder und ich esse wieder Käse und vegetarische Brotaufstriche.
  • Wir verwenden wenig weißes Mehl, dafür viel Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl. Wir versuchen eher Vollkornpasta statt normaler Pasta zu kaufen, wobei die meist nicht so gut schmeckt wie die Weiße. Auf Couscous kann ich leider auch nicht verzichten, den mag ich sehr als schnelles Essen. Auch beim Brot kommt mehr Vollkorn und Dinkel auf den Tisch. Wenn ich unter der Woche alleine frühstücke, gibt es oft Porridge, das kann ich mit frischem Obst und Nüssen toppen und ab und zu auch mit Schokostreuseln :-))
  • Wir haben unseren Süßigkeitenkonsum sehr eingeschränkt. Der nachmittägliche Heißhunger auf Schoko oder Kekse hat sich vier Monate in Grenzen gehalten und wird erst jetzt durch die Weihnachtsleckereien auf eine fiese Probe gestellt.
  • Dank unserer Biokiste kochen wir viel frisch, obwohl ich zugeben muss, dass Zeitmangel und Bequemlichkeit ab und zu auch chinesisches Essen vom Lieferdienst bestellen lassen. Aber Obst und Gemüse sind immer Teil unserer Mahlzeiten, das ist ja schon seit langer Zeit so, wie man auch schon in unseren Vesperboxen gesehen hat.

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Babyblaue Cake Pops für den neuen Erdenbürger

Huhu ihr Lieben,

kürzlich hab ich euch ja von meinen absolut tollen Freunden erzählt, die mir zuliebe ein Kinde bekommen haben, damit ich diese Torte machen konnte. Irgendwann will man den Kleinen ja auch mal sehen und so hab ich mich selbst zum Essen eingeladen, indem ich mit leckeren Lachs-Sahne-Spaghetti gewunken habe, die ich für die Mama und mich zubereiten würde. Und prompt hat sie angebissen, hihi, was ein Wortspiel mit dem Lachs 🙂

Aber wie immer, war ich in Eile (wann bin ich nicht in Eile?) und so hab ich mal wieder die schnelle Version der Cake Pops gewählt.

Man nehme die Hälfte eines *puuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhh* fertigen und langweiligen Zitronengugelhupfes.

Knete mit einem halben Glas Aprikosenmarmelade einen schönen Teig daraus.

Rolle hübsche Kugeln in Lolligröße daraus (ca.12-14 St) und lasse sie auf dem Balkon bei -15°C eine Stunde gut durchkühlen.

Dahaaaaaann kann man eine Pause machen und sich auf dem Sofa ausbreiten oder, äh … die Küche aufräumen.

Kurz bevor die Kugeln wieder rein dürfen „Lass uns rein, hier draußen isses so kalt….bibber….“, setzt man das Wasserbad mit Schoki oder Candy Melts oder gefärbter Kuchenglasur auf, gibt ein bißchen Palmin dazu bis die Masse tunkfähig wird. Ich habe Candy Melts verwendet, die ich noch aus meinem NY-Einkauf hatte, leider ist kein MHD drauf (oder die Amis schreiben das anders als wir – kennt sich da jemand aus?), deswegen will ich die nach und nach aufbrauchen. Für die 12-14 Kugeln habe ich hier ungefähr eine Viertel Packung Candy Melts gebraucht.

Wie immer solltet ihr den Stick oder Schaschlikspieß oder Zahnstocher zuerst mit Glasur benetzen und dann in die Kugel spießen, so fällt sie beim Tunken (hoffentlich) nicht wieder ab. Der nächste Schritt ist klar: tunken, tunken, tunken 🙂 Meine Methode: Mit dem Löffel Glasur über den Cake Pop häufen, dann drehen bis die Masse glatt aufliegt und die Kugel vollständig umschließt.

Wenn ihr mit Tunken fertig seid, steckt die Cake Pops am besten in ein Stück Styropor oder wie ich in Blumensteckmasse, die ich mal im 1€-Shop gekauft hab.

Dann kam eine Premiere für mich: Royal Icing. In Bettys Buch steht, dass man 1 Eiweiß aufschlagen und dann 250gr Puderzucker untersieben soll. Hab ich gemacht. Dann hab ich irgendwo gelesen, dass für feine Malereien eine feine Tülle nehmen soll. Hab ich gemacht. Dann sollte man MÖGLICHST eine Vorlage malen und die dann ausspritzen, um zu üben. Hab ich nicht gemacht……..

Tja und so sieht das dann aus.

Nein, das ist kein Eisbär, der drüber getapst ist.

Ich bin so schlecht mit Royal Icing, eins noch, dann habt ihr es geschafft.

Was man auf den Bildern nicht so gut sieht, ist die supersüße Verpackung von Wilton, in die ich die Cake Pops gesteckt hab. Hier hab ich sie in einem Shop gefunden.

So, wer in der Zwischenzeit herausgefunden hat, was die Dinger auf den Cake Pops darstellen, der darf sich freuen 🙂 Meine Freundin und ihr Freund fanden die Idee auf jeden Fall super und ganz gut geschmeckt haben sie auch zum Kaffee.

Baby an Board

Huhu ihr Lieben,

das neue Jahr fängt super an. Eine meiner Freundinnen ist diese Woche Mutter geworden und ich freue mich so für sie. Und weil sie noch ein paar Tage im Krankenhaus ist und ich sie und den neuen Erdenbürger erst nächste Woche sehe, dachte ich mir, ich könnte ihr doch eine kleine Karte schreiben.

Und weil eine Karte alleine ja doch immer ein bißchen öde ist, habe ich selbige noch mit einer Torte aufgepeppt 🙂

Die Inspiration zu dieser Torte kommt aus dem Buch von Planet Cake „Die schönsten Motivtorten und Cupcakes“.

Als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, hab ich mir soooo gewünscht, dass eine meiner Freundinnen ganz bald ein Kind bekommt, damit ich diese Cupcakes oder eine ähnliche Torte machen kann. Seht ihr? So lieb haben mich meine Freunde, dass Sie ihre Familienplanung an mein Hobby anpassen, hihi 🙂 Jedenfalls habe ich besagte Torte heute mittag vor der Wohnungstür der frischgebackenen Familie abgestellt und abends kam ein Anruf „Anna, du Verrückte!“ Mmmhhh, diese Bezeichnung habe ich in letzter Zeit immer wieder gehört, wenn ich Freunde mit Backwahnwerken überrascht habe. Verrückt = wahnsinnig = im (Back-)Wahn 🙂 Dann stimmt’s wieder 😉

Innen drin ist eine Oma Bucholtz Sachertorte in der größe 20cm.