„Ich will gesund für dich sein“ + Gesunde Chocolate Chip Cookies [Muddi-Artikel]

Anna im Backwahn Carrots for Claire Cookies

Der vergangene Frühling hat einiges verändert. Als unser Sohn im Mai zur Welt kam, waren mein Mann und ich überglücklich. Alles war neu und schön, sanft und laut. So viele erste Male und dieser Babygeruch am Hinterkopf. Wenn er nach meiner Nase greift und wenn er laut schreit vor Hunger. Die vielen Momente, die mir ganz klar sagen „Jetzt bist du am Zug, du bist verantwortlich für dieses kleine Wesen. Du wirst dir so viele Gedanken darüber machen, was du tun musst, damit es ihm gut geht, dass er sicher aufwächst und dass er weiß, dass du (sowie Papa) immer für ihn da bist.“

Man schweift mit den Gedanken in die Zukunft und sieht den kleinen Bub als erwachsenen Mann. Und wenn alles gut läuft, sieht man sich selbst als alte Frau. Und das ist eines meiner neuen Ziele im Leben: Für ihn da sein, solange es mir erlaubt ist. Gesund bleiben, um da zu sein. Diese vielen Gedanken bringen einen dazu, darüber nachzudenken, ob man denn überhaupt gesund genug ist, um es bis dahin zu schaffen. So an sich sage ich mal ja. Aber mein Mann und ich sind Genießer verschiedener kulinarischer Köstlichkeiten, von denen wir wissen, dass sie nicht immer so gesund sind.

Also haben wir ein paar Veränderungen vorgenommen. Ich möchte es nicht als Ernährungsumstellung bezeichnen, denn dazu ist das Ganze nicht allumfassend. Aber es gab einiges, worüber wir uns einig waren.

Und so sah das Ganze aus:

  • Limonade wurde vom Speiseplan gestrichen. Dabei lieben wir beide Limos sehr. Wir trinken jetzt immer Wasser, ab und zu mit Saft gemischt, oder ungesüßten Tee und Kaffee (wobei ich hier meistens Kokosblütenzucker verwende, ohne ist mir Kaffee zu bitter).
  • Wir verwenden wenig weißen Zucker, haben dafür Ahornsirup, Kokosblütenzucker und andere Obstsüße für uns entdeckt. Als Nächstes will ich mal schauen, was es so mit Dattelsüße auf sich hat.
  • Wir essen kaum Wurst mehr und nur manchmal Fleisch. Alle zwei bis drei Wochen packt es uns und wir kaufen ein Stück Salami. Dann reicht es mir aber auch schon wieder und ich esse wieder Käse und vegetarische Brotaufstriche.
  • Wir verwenden wenig weißes Mehl, dafür viel Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl. Wir versuchen eher Vollkornpasta statt normaler Pasta zu kaufen, wobei die meist nicht so gut schmeckt wie die Weiße. Auf Couscous kann ich leider auch nicht verzichten, den mag ich sehr als schnelles Essen. Auch beim Brot kommt mehr Vollkorn und Dinkel auf den Tisch. Wenn ich unter der Woche alleine frühstücke, gibt es oft Porridge, das kann ich mit frischem Obst und Nüssen toppen und ab und zu auch mit Schokostreuseln :-))
  • Wir haben unseren Süßigkeitenkonsum sehr eingeschränkt. Der nachmittägliche Heißhunger auf Schoko oder Kekse hat sich vier Monate in Grenzen gehalten und wird erst jetzt durch die Weihnachtsleckereien auf eine fiese Probe gestellt.
  • Dank unserer Biokiste kochen wir viel frisch, obwohl ich zugeben muss, dass Zeitmangel und Bequemlichkeit ab und zu auch chinesisches Essen vom Lieferdienst bestellen lassen. Aber Obst und Gemüse sind immer Teil unserer Mahlzeiten, das ist ja schon seit langer Zeit so, wie man auch schon in unseren Vesperboxen gesehen hat.

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