[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Frühstück unterwegs, in der Schule oder am Arbeitsplatz

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass mein Mann und ich fast täglich eine Vesperbox (Pausenbrot) mit in die Arbeit nehmen. Da wir es nicht schaffen, daheim zu frühstücken, ist das dann gegen 8:00 Uhr unser Frühstück am Bürotisch. Das ist natürlich nicht so schön und gesund wie daheim, aber besser als nichts dabei zu haben und bis Mittags zu hungern. Um das Ganze abwechslungsreich zu gestalten, denken wir uns jeden Tag neue Kombinationen aus unserem Kühlschrankinhalt aus und unsere Kollegen sind meist recht neidisch 🙂 Inspiriert hat mich mittlerweile schon vor 1 1/2 Jahren Miss Harrcore, die das Ganze „Harrvesper“ nennt und unter deren Hashtag #harrvesper ihr auch alle meine und viele weitere Boxen findet.

Die Idee für diese Pausenbrot- und Lunchboxwoche kam mir, als ich mal wieder über meinen Artikel vom letzten Jahr zur Aktion Pausenbrot gestolpert bin. Wer sich dafür interessiert, wie ich unsere Boxen in die Aspekte Gesundheit, Sattmacher und Budget einteile, sollte da mal noch vorbei schauen. Tatsache ist, dass die Sorge um die Ernährung von Kindern während des Schulalltags immer da ist und deswegen auch dieses Jahr gerne von mir wieder aufgenommen wird. Und wie sich immer wieder in der digitalen Kommunikation mit anderen heraus stellt, liegt es nicht nur mit den Kinderpausenbroten im Argen, sondern auch bei vielen Erwachsenen stellt sich Überdruss nach dem 5. gekauften belegten Brötchen beim Bäcker ein. Bei fast allen läuft es auf die gleichen Argumente raus: „Würde ich mein Pausenbrot oder mein Mittagessen von daheim mitbringen, wäre es günstiger, gesünder und leckerer.“ Ich selber habe das Glück, dass wir in der Firma mit den anderen Kollegen zusammen kochen und jeder mal ne Schüssel Tomatensoße oä mitbringt und wir einfach ne Portion Nudeln für jeden dazu machen. Manchmal gehen wir auch essen, sind dann aber recht unzufrieden danach. Und kochen dann wieder für ne Weile selber.

Meine Themenwoche ab heute bis Sonntag wird sich mit den beiden Mahlzeiten Frühstück und Mittagessen beschäftigen. Dazu habe ich mir Verstärkung von Bloggerfreunden geholt, die ein paar Tipps und Tricks, Rezepte und Gedanken zu dem Thema mit euch teilen. Ich selber steuere auch einiges dazu bei und freue mich, dass ich euch auch mal ein paar herzhafte Sachen zeigen kann. Sonst geht es ja doch immer recht süß hier zu 🙂

Ich beginne heute mit dem Thema Frühstück und habe dafür ein paar Boxen aus meinem Instagramstream rausgeholt, um euch zu zeigen, wie abwechslungsreich unsere Boxen sind, obwohl wir immer nach dem gleichen Prinzip packen: Das „Hauptding“ ist meist ein Brot, Brötchen, Proteinmuffins oder auch eine andere eher sättigende Speise. Dazu gibt es Obst und Gemüse. Meist noch Käse oder Würstchen am Stück und falls noch Platz ist, eine Milchspeise in Form von Joghurt, Quark oder auch Hüttenkäse.

Heute will ich noch zwei weitere Ideen für eine Frühstücksbox zeigen. Das Erste ist ein Muffin, den ich bei Heike von relleomein.de gefunden habe. Das Schöne daran ist, dass der Muffin zuckerfrei gehalten ist und so eine schöner Hauptdarsteller für sowohl Kinder- als auch Erwachsenenboxen ist. Das Rezept findet ihr hier.

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Das Zweite ist eine Eigenkreation von mir und vereint meinen Appetit auf Herbstgerichte mit einer Prise Kindheit und praktischer „Auf-die-Hand“-Größe. Für die Pausenbrotbox habe ich eine Kürbiswaffel gebacken. Das Gericht (so wie die meisten in dieser Woche) kann man entweder als Hauptspeise oder eben nur als Boxeninhalt vorbereiten.

Für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Frühstücksboxeninhalt braucht ihr:

  • Fleisch eines 1/2 Hokaido-Kürbis
  • 60gr brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Pflanzenöl oder 40gr weiche Butter (wer die Waffel eher knusprig mag)
  • 80gr Mehl (wer mag, noch 2 EL gemahlene Haselnuss)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Prisen Zimt, 1 Prise Muskatnuss
  • 30ml Milch
  • Fett fürs Waffeleisen

Den Kürbis habe ich als Erstes überm Dampfsieb gedämpft. Auf die Art und Weise zieht er nicht so viel Wasser wie im kochenden Wasser. Wer kein Dampfsieb hat, kann ihn natürlich auch mit ganz wenig Wasser kochen.

Dann habe ich den Kürbis noch heiß in die Küchenmaschine gegeben und habe ihn mit dem Rührbesen püriert und abkühlen lassen. Ab da ist es recht einfach, denn dann habe ich alle Zutaten einfach nur noch dazu gegeben und umgerührt. Während ich das Waffeleisen aufwärmte, konnte die Stärke im Teig noch ein bißchen ziehen. Dann habe ich den Teig nach und nach verarbeitet.

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Als Hauptspeise kann ich mir die Waffeln ganz toll mit Apfelmus oder Zimt und Zucker vorstellen. Als Boxeninhalt habe ich die Waffeln ganz auskühlen lassen und dann in die Boxen gelegt. Zusammen mit Obst und Gemüse brauche ich eine Doppelwaffel, um ordentlich satt zu werden.

Und so könnten Pausenbrotboxen mit den beiden Frühstücksleckereien aussehen.

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So, ich hoffe, euch hat der Auftakt in die Pausenbrot- und Lunchboxwoche gefallen. Ab morgen geht es hier mit ein paar Gastbeiträgen weiter und ich freue mich schon sehr darauf, euch alles zu zeigen.

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5 Gedanken zu “[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Frühstück unterwegs, in der Schule oder am Arbeitsplatz

  1. Hallo liebe Anna,
    super Inspiration, Danke dir!
    Eine Frage hätte ich: Was für Döschen nimmst du denn? Die passen ja augenscheinlich haargenau ineinander… Kannst du was empfehlen?
    Viele liebe Grüße, Steffi

  2. Toll! Ich liebe deine #harrvesper Bilder auf Instagram und muss wirklich dringend auch wieder meine Frühstücksgewohnheit umstellen. Eine Zeit lang hat das ganz gut geklappt und es gab oft deine Proteinmuffins. In den letzten Monaten lasse ich es jedoch sehr schleifen 😦
    Ich werde deine Woche mal als neuen Anstoß nehmen das zu ändern!

    Liebe Grüße
    Anna

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