Impressionen von Rügen – Der Rasende Roland und Binz

Unser Ausflug nach Binz während unserer Woche auf Rügen sollte mit einer Fahrt auf dem „Rasenden Roland“ beginnen. Der rasende Roland ist eine Dampflok, die im südöstlichen Teil von Rügen zwischen den Orten Putbus und Göhren und zurück fährt. Die Züge kommen in der Hauptsaison im Stundentakt (zwischen 8 und 21 Uhr) und haben teilweise eigene kleine Bahnhöfe. Mit dem Rasenden Roland zu fahren ist vor allem mit Kindern ein großer Spaß, denn es gibt zwei „Cabrio-Abteile“, in denen man ohne Dach fährt und man darf unter Aufsicht auch auf den Plattformen am Ende der Abteile stehen. Auf dem Weg nach Binz fuhren wir in erster Linie durch den Wald und kamen auch am Jagdschloß Granitz vorbei, das uns aber weniger interessierte.

Anna im Backwahn Rügen Rasender Roland Binz (1)

In Binz angekommen, stiegen wir an einem kleinen Bahnhof, ca. 20 Minuten vom Zentrum entfernt aus und hätten auch mit einem kleinen Züglein bis ins Zentrum fahren können. Da dies aber ratz-fatz voll war und wir nicht warten wollten, sind wir immer an der Hauptstraße entlang bis zur Einkaufstraße gelaufen, die zur Binzer Seebrücke führt.

Auf dem Weg zur Seebrücke kommt man an ein paar kleinen Läden und Cafés vorbei und läuft dann schnurstracks auf die Seebrücke zu. Links und rechts sieht man den recht belebten Strand, der um einiges größer ist als der Hauptstrand in Sellin.

Die Seebrücke in Binz ist schön lang und man kann ganz bis nach vorne laufen, sich den Wind um die Nase wehen lassen und von dort aus auch auf ein Schiff gehen, das eine Besichtigungsfahrt entlang der Küste und den Kreidefelsen macht. Wie schon im letzten Artikel erwähnt, ist das aber niocht so ganz meine Sache.

Wenn man dann von der Seebrücke wieder runter kommt und nach rechts geht, kommt man auf die Promenade, von der aus man an den sehr langen Strand kommt. Wir sind also entlang geschlendert, haben uns die Villen angeschaut und zwischendurch immer mal wieder taggeträumt, wie es wohl wäre, hier eine Ferienwohnung zu haben. In Hinsicht auf unser Konto haben wir uns dann aber dagegen entschieden 🙂

Binz mochten wir ganz gerne, sind aber trotzdem noch größere Fans von Sellin. Bevor wir wieder mit dem Roland dorthin zurück „rasten“, haben wir uns noch in einer Bäckerei eine Kleinigkeit auf die Hand geholt und Herr M. war überüberglücklich, dass es Mettbrötchen mit Zwiebeln gab.

Anna im Backwahn Mettbrötchen in Binz

Ein weiteres Highlight in Binz, das wir uns am Tag unserer Abreise anschauten, ist das Sandskulpturenfestival auf der Festwiese Binz. Das diesjährige Thema ist „Zeitreise durch die Gecshichte“ und die 45 Sandskulpturen zeigen Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse aus den letzten Jahrhunderten der deutschen Geschichte. Das Festival geht noch bis zum 9. November 2014 und man zahlt als Erwachsener 8 Euro. Für die gesamte Ausstellung könnt ihr ne knappe Stunde einrechnen. Wer schnellen Fußes durchläuft, braucht vielleicht auch nur eine halbe Stunde. Herr M. und ich hatten viel Spaß und haben die Kunstwerke ausgiebig bewundert.

_IMG_3011

Selfie-Alarm 🙂

Das war’s mit unseren Urlaubsimpressionen von Rügen. Wie schon einmal erwähnt, haben wir diese Insel sehr ins Herz geschlossen und wollen wieder kommen, vielleicht schon am Ende des Jahres. Mal schauen.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Impressionen von Rügen – Der Rasende Roland und Binz

Vielen Dank für deinen Kommentar, er wird nach erfolgreicher Moderation von mir freigeschaltet.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s