[Sponsored product] Zimtmilchbrot mit Kirscheinlage

Huhu ihr Lieben,

dieses Jahr ist es irgendwie komisch. Ich habe weder Zeit (noch viel Lust) in meiner halbfertigen Küche Plätzchenaktionen zu starten. Seltsam, wie der Mensch durcheinander gebracht wird, wenn er sich plötzlich anderen Umständen ausgesetzt sieht. Die neue Küche ist größer, hatte aber weniger Stauraum und genau 1 (in Worten EINE) Schublade. Allein meine Teigschaber belegen eine Schublade. Also sind Herr M. und ich losgezogen und haben beim Schweden ein paar weiße, neutrale Küchenschränke gekauft und eine Reihe in der Küche ersetzt. Die vom Vermieter stehen jetzt im Keller. Ich bin sehr glücklich über diese Entscheidung, denn so konnte ich mir eine Backecke mit der Küchenmaschine, zwei Waagen, einer kleinen Schublade für Backuntensilien und eine große Schublade mit Vollauszug für die wichtigsten Backzutaten einrichten. Ich fühle mich dann ein bißchen wie die Köche, die ihre Zutaten in Schubladen als Mis-en-place einfach so raus nehmen und direkt weiter verarbeiten können.

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Jedenfalls gibt es eine Sache, die ich immer gern mache, egal wie chaotisch es ist. Und das ist einfacher Kuchen mit Hefe. Ob als Hefezopf oder Milchbrot. Der Grund dafür liegt in dem guten Gefühl, wenn der Teig in der Schüssel hoch geht. Vor einiger Zeit habe ich euch schon von meiner Hass/Liebe zu Hefeteig erzählt.

Für mein einziges weihnachtliches Gebäck in diesem Jahr hat mir die Firma ZUEGG wieder einmal ein paar Fruchtaufstriche zur Verfügung gestellt. Dieses Mal wollte ich gerne den Sauerkirschaufstrich verbacken und muss gestehen, dass ich hier ein Experiment eingegangen bin. Denn normalerweise würde ich davon abraten, Masse unter den Hefeteig zu heben. Für das Backergebnis ist befüllen auf jeden Fall besser.

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Aber ich wollte ja nicht auf mich hören. Also habe ich einen Milchbrotteig hergestellt, wie ich ihn sonst auch machen würde. Dazu Zimt zusammen mit dem Zucker und ein halbes Glas Kirschaufstrich NACH dem Gehen lassen untergerührt. Durch die viele Milch wird der Teig recht flüssig und tropft eher dickflüssig vom Löffel in die Form. In dem Moment wusste ich schon, dass es nicht so werden würde, wie ich es geplant hatte. Aber es gab kein Zurück. Also habe ich zwei mittelgroße Kastenformen und einige Silikonmuffinformen mit dem Teig gefüllt. Die Muffins waren nach 15 Minuten fertig und die Kastenformen nach ca. 50 Minuten. Der Teig in den Kastenformen ging leider nicht so schön auf wie geplant, dafür die Muffins umso schöner. Zur Belohnung habe ich sie noch ein bißchen gestreichelt; mit dem Backpinsel und einem Zimtzuckerguss. Und dann waren sie superköstlich. Trotzdem schreibe ich euch das Rezept auf, wie es um einiges besser geklappt hätte. Ich hoffe, dass ich nochmal die Zeit finde, um das Rezept zu wiederholen.

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Zimtmilchbrot mit Sauerkirschfüllung

  • 450gr Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 50gr Zucker + 1EL
  • 1 Prise Salz
  • 200ml Milch
  • 100ml Sahne
  • 1 TL Zimt für den Teig, 1/2 TL Zimt für den Zuckerguss
  • 200gr Puderzucker + einige Tropfen Wasser
  • 1/2 Glas ZUEGG Sauerkirschaufstrich

Die Hefe zusammen mit dem +EL Zucker in eine Schüssel rühren. Die Milch handwarm erwärmen und ein paar EL davon zur Hefe geben. Die Sahne zur Milch geben und zusammen noch einmal handwarm erwärmen. Wenn die Hefe nach 5 Minuten aufgegangen ist, die restliche Milch mit der Sahne hinzuschütten, das Mehl, den Zucker und den Zimt dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Eine Stunde an einem warmen Ort in der Schüssel gehen lassen, nebenbei den Ofen auf 180° O/U-Hitze, 170° Umluft vorheizen. Dann den Teig nochmal mit einem Kochlöffel in der Schüssel „Schlagen“, um die Luft raus zu lassen. Dann den Teig in eine gefette große Kastenform oder eine kleine Kastenform (halbe Rezeptgröße) und 18 Muffinförmchen geben. Dann in der Mitte des Teiges in der Kastenform mit zwei nassen Löffeln eine tiefe längliche Mulde ziehen. In diese Mulde Sauerkirschaufstrich oder Marmelade füllen. Für die Muffins genauso vorgehen, allerdings bieten sich da kleine Löffel und eine Punktförmige Mulde an. Die große Form ca. 60 Minuten backen. Die kleine Form ca. 45 Minuten backen. Die Muffins in den letzten 15 Minuten dazu stellen. Nach dem Backen auskühlen lassen. Den Zuckerguss aus dem Puderzucker, einigen Tropfen Wasser und dem Zimt anrühren. Auf die kalten Muffins bzw. das kalte Milchbrot in einer dicken Schicht verteilen. Dazu nen Kaffee und der Nachmittag ist gerettet.

_Zimtmilchbrot mit Kirsche (27)

Was ist euer „Back ich, wenn mir nichts anderes einfällt“-Gebäck?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, eure Anna.

*Das Produkt wurde mir vom Unternehmen ZUEGG kostenlos zur Verfügung gestellt.

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