Ein Ready-to-bake-Kit im Wichtelpaket für den Backbube

Huhu ihr Lieben,

uiuiui, das war ja aufregend gestern. Noch während ich gestern mit Herrn M. und dem Bloggerstammtisch Stuttgart beim Weihnachtsbrunch saß, ging die Onlinepräsenz unseres neuen Projektes Anna und Herr M. – Workshops für Blogger online. Während wir Rührei, Waffeln und lecker Kaffe mit der einen Hand zu uns genommen haben, hing die zweite Hand immer am Handy oder Tablet und wir haben uns gegenseitig den neuesten Stand der Likes auf unserer Facebook-Seite und die Besucher auf der Seite über den Tisch zugerufen. Nicht, dass Zahlen in diesem Stadion eine große Aussagekraft haben, aber es tut gut zu wissen, dass das Projekt erstmal gut angenommen wird.

Da wir diese Hürde jetzt erstmal genommen haben, kann ich mich wieder dem Backwahn widmen. Wie ihr ja bestimmt gemerkt habt, geht es hier nur wenig weihnachtlich zu. Das spiegelt so ziemlich gut, meinen Alltag wieder, der zwar Lebkuchen und Blätterkrokant beinhaltet, aber leider nur wenig Selbstgemachtes. Für ein Minimini-Wichtel-Event, das ich zusammen mit Sarah von Sarahs Torten organisiert habe, habe ich dennoch eine Kleinigkeit vorbereitet. Eigentlich eine halbe Kleinigkeit. Dazu aber gleich mehr.

Eigentlich habe ich in den letzten Jahren immer bei Nadines Wichtelei (hihi, Nadines Dreierlei Liebeleis Wichtelei…) mitgemacht, die sie dieses Jahr aber hat ausfallen lassen. So kamen Sarah und ich auf die Idee, wir könnten das doch auch im kleinen, überschaubaren Kreis machen. Und so entstand eine Liste von 9 Personen, die ich im Zufallsprinzip durcheinander gewürfelt habe. Wir haben statt des Partnerwichtelns eine Kette gebildet, bei der die letzte Person in der Liste wiederum die erste beschenken soll. So brauchten wir keine gerade Anzahl und jeder hatte zwei Kontakte. Also ich mag das System ja.

Das Schöne an unserer kleinen Runde war, dass wir uns alle mehr oder weniger on- oder offline kannten und so klar war, dass keiner leer aus geht. Manchmal kommt es nämlich vor, dass sich jemand bei so einer Aktion anmeldet, aber dann nur bekommt, aber nichts verschenkt. Hab ich gehört…..

Folgende Blogger waren dabei:

Genau in der Reihenfolge haben wir gewichtelt und es kamen tolle Päckchen an, die ihr euch beim Klick auf die Blognamen genauer anschauen könnt. Da wir alle Foodblogger sind, war klar, dass auch viel Essen hin- und her geschickt wird. Deswegen haben wir im Vorfeld geklärt, wer was essen darf und mag, ganz ohne zu wissen, wer diese Information braucht. Es waren auch Herausforderungen wie weizen- und zuckerfrei dabei. Wie ich gehört habe, waren aber alle sehr zufrieden.

In meinem Päckchen von Miri waren unter anderem ganz schöne Sachen von Herrn Konrad und eine Packung Tee für Herrn M. dabei. Der Topflappen in Eulenform hängt bereits in der Küche und heißt Guido.

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Und jetzt zeige ich euch noch, was der Backbube von mir bekommen hat. Eigentlich ist es wichteliges Harakiri, wenn man einem Backwahnsinnigen ein Gebäck schickt. Aber dass wir ähnlich ticken, haben Markus und ich schon oft festgestellt. Also gab es für ihn eine Sache, die ich für uns daheim auch schon lange mal machen wollte: ein Ready-to-bake-Kit. Dieses Kit besteht in erster Linie aus bereits fertigem Mürbteig, den man in Rollen einfrieren kann, um dann nach Lust und Laune einige Scheiben abzuschneiden und zu dekorieren. So hat man immer frische Kekse, wenn mal jemand überraschend zum Kaffee kommt oder man tatsächlich nur drei oder vier Plätzchen zum Naschen haben möchte.

In Markus‘ Paket habe ich die Geschmacksrichtungen Vanille, Marzipan (mit den Sternchen) und Schoko reingepackt. Dazu eine Auswahl an klassischen Verzierungen für die zu backenden Plätzchen.

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Grundrezept für Mürbteig

  • 600gr Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 300gr Zucker
  • 3 Pck Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Ei
  • 300gr weiche Butter

Für den Schokoteig:

  • 1 EL Kakao
  • falls der Teig zu trocken ist, noch einmal 20gr Butter

Für den Marzipanteig:

  • 100gr Marzipan-Rohmasse

Ihr vermengt alle Zutaten des Grundrezeptes zu einem geschmeidigen Teig. Dazu verknetet ihr alles grob mit der Küchenmaschine und knetet dann mit der Hand so lange bis die Handwärme die Butter geschmeidig macht. Dann erst hat der Teig eine schöne, ausrollbare Konsistenz. Dann teilt ihr den Teig in drei Teile, und knetet unter den einen Teil das Kakaopulver (bei Bedarf noch ein bißchen Butter) und unter einen weiteren Teil stückweise das Marzipan. Alle drei Teile rollt ihr zu dicken Rollen und packt sie in Frischhaltefolie. Wenn ihr den Teig direkt weiter verarbeiten wollt, kommt er für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, bevor ihr ihn für Plätzchen ca. 1/2 cm dick ausrollt. Die Plätzchen werden dann bei 170° ca. 8-12 Minuten gebacken.

Wer die Teige, so wie ich es für Markus geplant habe, einfrieren möchte, der legt sie am besten in eine gerade Tupperschüssel mit Deckel, da das Einfrieren nur in Frischhaltefolie nicht so gut für den Teig ist. Das Paket an Markus kam mit Kühldose und Kühlakkus an und wog insgesamt 7 Kilo. Da hat man die Plätzchen-Kalorien nach dem Hochtragen des Pakets direkt wieder verbraucht 🙂

Ich danke allen, die mitgemacht haben und freue mich, dass alle ein schönes Päckchen bekommen haben.

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