Unsere Hochzeitsvorbereitungen Teil XII: Eine Pre-Wedding-statt-JGA-Grillsause + Liebes-Smores

Huhu ihr Lieben,

der Termin meiner Hochzeit mit dem wunderbaren Herrn M. rückt immer näher und während wir zwischen „Uiuiui, ich bin so aufgeregt, dass wir bald Mann und Frau sind“ und „Sollen wir uns nicht doch Ikea-Gutscheine schenken lassen…“ und „Wir müssen noch die E-mail an Dingens raus schicken“ hin und her sausen, denken wir hin und wieder über die Traditionen nach, die so eine Hochzeit mit sich bringt.

Schon gleich zu Beginn unserer Hochzeitsplanungen haben wir beschlossen, dass Junggesellenabschiede nichts für uns sind. Hier in Stuttgart findet sowas mit Vorliebe auf der Königstraße (Einkaufsmeile) und der Theodor-Heuss-Straße (Feiermeile) statt, begleitet von unsäglich peinlichen Kostümierungen und alkoholgeschwängerter Kommunikation. Man merkt schon, so ganz ist das nicht meine Sache. Und nachdem wir letzte Woche in Friedrichshafen auch wieder mindestens 5-6 JGA-Gesellschaften in Lederhosen und Dirndl (warum, wozu ????) gesichtet haben, waren wir sehr froh, dass wir unsere Freunde und Familien schon vor einiger Zeit zu einer Grillsause am nördlichen Rand von Stuttgart eingeladen hatten (naja, eingeladen ist zu viel gesagt, jeder musste sein Fleisch selber mitbringen und ein paar Leute haben Salate mitgebracht und es gab auch noch unfassbar tollen Nachtisch – dazu später mehr).

Der Gedanke hinter dem Junggesellenabschied ist ja, dass man noch mal richtig auf die K**** haut und zwar ohne den Partner, gerne auch mal mit nem Stripper/ner Stripperin. Von wegen „die letzten Tage in Freiheit“…. Ich empfinde so nicht. Und Herr M. auch nicht. Unsere Beziehung schränkt uns in nichts ein. Und unsere Ehe wird daran nichts ändern.

Viel mehr sehen wir den quasi JGA als Möglichkeit, unsere Freunde noch mal in ungezwungener Atmosphäre zu treffen. Ein bißchen quatschen, ein bißchen grillen, hier ein Bierchen, da eine Limonade (ganz große Empfehlung: klick), toller Nachtisch und hektisches Einpacken und zum Auto rennen, als es anfing zu regnen. Alles war dabei. Auch die Freunde, die nicht auf der Gästeliste für die Hochzeit stehen, weil man sie am Anfang des Jahres noch gar nicht kannte, oder weil man ja irgendwann auch eine Grenze setzen muss.

Unter den Gästen, die ich noch nicht so lange kenne, waren auch meine Bloggerfreundinnen, mittlerweile schon eher Real-life-Freundinnen Jessi, Miri und Christina (die beiden Letzteren sogar mit Anhang). Und als Jessi anbot S’mores mitzubringen, dachte ich an was Einfaches, was Handliches, etwas, womit sie nicht so viel Arbeit hätte. Aber nein, sie packte zwei Boxen voll Liebe aus, mit den Worten: „Wenn man zu Anna kommt, kann man ja nicht einfach fertige Kekse und E*sz Schnitten mitbringen!“ Äh, ja, kann man! Aber trotzdem fand ich die Smores-Liebes-pakete ganz wunderbar und Herr M. und ich haben uns sehr gefreut, liebste Jessi!

Verrückte Hühner unter sich.

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Zwischendrin stand ich da, hab mich umgeschaut, habe meine Eltern und Schwestern mit Familie, viele Freunde aus verschiedenen Bereichen meines Lebens gesehen, mein bald-Mann am Grill und mit der Kamera hantierend und es war einfach nur schön. Ich fand dieses Gefühl so großartig und abends bin ich nach dem Aufräumen mit dem neuen I*kea-Katalog ins Bett gekrochen und habe grade so die ersten Seiten geschafft, bevor ich glücklich und zufrieden in den Schlaf gesunken bin.

_IMG_5345Ich nach dem hastigen Genuss eines Liebes-Smores 🙂

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3 Gedanken zu “Unsere Hochzeitsvorbereitungen Teil XII: Eine Pre-Wedding-statt-JGA-Grillsause + Liebes-Smores

  1. Wunderbar! Ich finde diese Junggesellinnenabschiede auch immer so furchtbar. Eure Variante ist wirklich toll! Und deine Schilderung ist herzerwärmend! Schön, dass ihr vor der Hochzeit nochmal einen so entspannten Abend hattet.
    Liebe Grüße

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