This is how I work – Ein Blogstöckchen

Huhu ihr Lieben,

Juli von Vielbegabte.de habe ich beim Shoot the Food Workshop kennen gelernt. Sie ist eine sehr interessante Person; und selbst wenn ich Motivationstrainern und Selbstfindungcoaches skeptisch gegenüber stehe, fand ich es super spannend, ihr zuzuhören, als sie von ihrer Arbeit erzählte. So spannend, dass ich nach wie vor einen Termin bei ihr auf meiner To-Do-Liste sehe. Ein erstes Gespräch am Telefon mit ihr ist kostenfrei für alle, die auf der Suche nach einem Ratgeber sind und erst einmal schnuppern wollen.

Sie hat mich mit dem Blogstöckchen markiert und mich damit aufgefordert, ein bißchen was von mir zu erzählen und davon, wie ich blogge. Und hier kommen meine Antworten.

This is how I work

Blogger-Typ

Foodie und Cake-Blogger. Unkoordiniert, planlos, aber voller Ideen im Kopf.

Gerätschaften digital

Mein Laptop und mein Handy, ein weiterer Desktop daheim und teilweise der im Büro (Danke, liebe Chefin, an dieser Stelle). Eine Canon EOS 50D mit …äh… lichtstarkem Ojektiv (hat der Mann mit in die Ehe gebracht, da müsst ihr ihn fragen).

Gerätschaften analog

Eine Nikon F60 mit S/W-Film und ISO400. Ich liebe körnige sw-Bilder. Stift und Papier.

Arbeitsweise

Alles, was mir begegnet, kann theoretisch verbloggt werden. Wenn da nur nicht der Zeitmangel wäre. Alle paar Wochen schaffe ich es, drei Artikel vorzubereiten und zu terminieren. Und dann hetze ich aber wieder eine ganze Weile der Zeit hinterher. Auf der Speicherkarte warten immer ein paar Bilder, die ich noch verwenden will. Ich würde gern viel mehr größere Projekte machen, aber das Projekt Leben hält mich meist davon ab 🙂

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Ich bin eine tool-lose Bloggerin, ich recherhiere selten, um meine Artikel zu schreiben, da ich entweder selbstgeschriebene Rezepte oder Berichte von Events oder Reisen blogge. Halt, tatsächlich recherchiere ich dann, wenn es um neue Produkte oder Shops geht. Ich lese mir gerne Reviews und Berichte von anderen Bloggern oder Usern durch, das hilft mir, meine eigene Meinung in der Review-Landschaft einzuordnen. Ich nutze Bloglovin und Facebook, um auf anderen Blogs immer auf dem Laufenden zu bleiben. Manchmal kommt es vor, dass Unternehmen ihre neuen Produkte an dreißig, vierzig Blogger verteilen (kommt eher im Beautybereich vor als bei den Foodies) und so erhält man einen guten Durchschnitt. Der Rest kommt aus meinem Kopf oder meiner Küche.

Wo sammelst du deine Blogideen?

In meinem Kopf, in dem ganze Welten entstehen. Sehr selten auf einem Blatt Papier bzw. einen Blog-Block, den ich mir extra zugelegt habe, der aber ein bißchen auf dem Schreibtisch versauert. Inspiration hole ich mir von Bloggerkollegen aus aller Welt indem ich Ihnen wie bereits erwähnt auf bloglovin.com folge. Und auch Pinterest wird niemals müde, mir Neues an den Kopf zu werfen.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Leider habe ich da keinen Tipp, denn ich bin die ablenkungsanfälligste Bloggerin … oh, ein Stück Kuchen! Äh, wo waren wir? Ja genau, ich kann das einfach nicht. Reine Schreibzeit für einen Artikel kann schon mal eine Stunde bei mir betragen. Ein einfaches Rezept mit schönen Bildern beispielsweise. Leider kann sich das aber auch mal über einen ganzen Abend ziehen, weil ich nebenher Facebook, Insta und ähnliches auf habe und wieder und wieder „rüberschaue“. Nebenher unterhalte ich mich mit Herrn M. und dann läuft vielleicht auch noch schöne Musik, zu der wir spontan mitsingen. Mein Tipp für euch: Macht das nicht so wie ich.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Nein, ich habe mir mal eine runtergeladen, benutze aber eher Notizen digital im Handy oder analog auf einem Zettel. Und der Rest ist im Kopf, der tatsächlich nur selten etwas vergisst.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Meine Küchenmaschine, die ich von meiner Oma für die gemeinsame Wohnung mit Herrn M. bekommen habe. Sie ist so wunderschön, verlässlich und war auch schon mit uns auf Reisen in der Toskana. Wir haben sie Miss Red getauft. Manchmal spreche ich mit ihr: „Ja, meine Süße, drei Minuten noch Rühren, dann darfst du dich ausruhen, ja, ich weiß, der Hefeteig ist anstrengend….“

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Auf Menschen zugehen, nicht schüchtern sein, Menschen kennen lernen und sie von meinem wunderbaren Wesen überzeugen. Vor Menschen sprechen, ihnen Dinge erklären, die ich mir selber erst beibringen musste (Druckmaschinen) oder für die ich brenne (Kuchen). Ich würde gern mal über’s Bloggen workshopen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Die Musik von Herrn M., in letzter Zeit das aktuelle Album von Macklemore & Ryan Lewis und ansonsten eigens erstellete Playlisten auf Spotify, die wir entsprechend der Laune laufen lassen.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall/Lerche?

Unter der Woche versuche ich immer um die gleiche Zeit ins Bett zu gehen, da sonst der nächste Tag im Büro nur schwer zu ertragen ist. Und da ich selten um die Häuser ziehe, gehe ich am Wochenende auch nicht so wirklich oft spät ins Bett. Leider bringt das mit sich, dass ich an Samstagen und Sonntagen auch schon mal um 6:30 Uhr wach bin und nicht mehr einschlafen kann. Oder nur noch eine Stunde vor mich hin dösen kann. Diese Extrastunden nutze ich manchmal, um zu bloggen, zu backen oder andere Kopfdinge zu erledigen (Listen erstellen, Was koche ich am Wochenende, wie sehen die Termin nächste Woche aus). Mein Kopf steht selten still, kein Wunder, dass ich da nicht ausschlafen kann 🙂

Eher introvertiert oder extrovertiert?

EXTROVERTIERT, aber sowas von. Allerdings nicht auf die „Ich bin ein Duracell-Hase auf Droge“-Art, sondern eher „Hi, ich bin die Anna, schön dich kennen zu lernen, klar tanz ich mit, soll ich was helfen?, ich kann auch noch was mitnehmen, wie hast du den Kuchen gemacht, schöne Wohnung, tolle Wandfarbe……“ Ich halte mich selber für eine extrem sozial-kompatible Person. Egal, in welche neuen Kreise ich bisher getreten bin, die meisten haben sich hinterher positiv an mich erinnert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Der beste Rat, den Du je bekommen hast?

Bleib, wie du bist!

Noch irgendwas Wichtiges?

Kuchen macht glücklich … oder um was geht es hier sonst?

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9 Gedanken zu “This is how I work – Ein Blogstöckchen

  1. Liebe Anna,
    genau so bist du, wie du es geschrieben hast. Ich seh dich direkt vor mir, wenn ich deinen Beitrag lese.

    Und „bleib so wie du bist“ ist genau richtig.

    Viele liebe Grüße
    Yvonne

  2. Hallo Anna,

    schöner Blogpost. Hab jetzt das Gefühl, Dich ein bisschen besser zu kennen. Irgendwann lerne ich Dich bestimmt bei irgendeinem Bloggertreffen live kennen. Bis dahin ist diese Art der Vorstellung eine echt klasse Idee!

  3. Macht dich eigentlich nur noch sympathischer. 🙂 Wirklich einer der besten Blogs finde ich, weil du authentisch bist und dein Blog irgendwie einfach „echt“ ist. Das wollte ich mal los werden.

  4. Hallo liebe Anna, das freut mich aber! Danke fürs Auffangen und Weiterwerfen!!
    Ich freue mich, dass wir uns kennengelernt haben – und noch mehr auf ein Wiedersehen!
    Herzliche Grüße von Juli

    PS: „Motivationstrainer und Selbstfindungscoachs“… ich verstehe genau, was Du meinst 😀 Ich finde heraus, wofür jemand wirklich begabt ist. Und: was ihn davon abhält! Das macht viel mehr Spaß als „Tschakka“ – für beide Seiten!

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