Brownie Cake Pops mit Pfefferminzfüllung

Huhu ihr Lieben,

heute geht es weiter mit dem zweiten Artikel aus dem Tchibo-Paket: dem Cake Pop Blech. Auf meinem Blog findet ihr einige Cake Pops Rezepte: z.B. hier und hier. Wenn man bedenkt, dass im Herbst 2010, als ich meine ersten Cake Pops gemacht habe, noch nur wenige Menschen in Deutschland wussten, was Cake Pops sind, dann sind wir Hobbybäckerinnen mittlerweile doch schon besser bedient.

Das Cake Pops Backblech hat mich von Anfang an neugierig gemacht, denn der normale Vorgang des Backens/Krümeln/Vermanschen/Rollen war schon immer ganz schön aufwändig. Also habe ich mich hochmotiviert an dieses Produkt rangemacht und mir überlegt, dass ich schon lange mal Brownie Cake Pops machen wollte. Der Unterschied zwischen normalen Cake Pops und Brownie Cake Pops ist, dass letztere gleich in entsprechenden Formen gebacken werden, um dann mit Glasur und Deko versehen zu werden.

IMG_1627

IMG_1632

Das Blech besteht aus 2 Hälften, die aufeinander gelegt und mit zwei Klammern verhakt werden. Die obere Hälfte erkennt man daran, dass „Luftlöcher“ drin sind, aus denen die Feuchtigkeit entweichen kann. Im Beipackzettel wird sehr ausführlich erklärt, wie man das Blech benutzt und dann noch zusätzlich, wie man die Cake Pops verziert. Für Anfänger in dem Bereich auf jeden Fall hilfreich, obwohl ich ja eher der Typ ausprobierenausprobierenausprobieren bin 🙂IMG_1636

Für den Produkttest habe ich ein Rezept verwendet, das ich schon einmal gemacht habe (never change a winning cake…) und die Menge reduziert.

IMG_1639

Das ursprüngliche Rezept habe ich im Jamie-Magazin gefunden und hier schon in einer Variante gebacken.

Für zwei Bleche Cake Pops (24 Stück) braucht ihr:

  • Fett zum Einfetten des Bleches
  • 70gr Butter
  • 80gr dunkle Kuvertüre
  • 100gr Zucker
  • 20gr Kakaopulver
  • 45gr Mehl
  • 1/4 bis 1/2TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 24 Pfefferminzbonbons (oder auch Pfeffermintafeln), kann man auch weg lassen oder Pfefferminztafeln unter den Teig mischen
  • dunkle Kuchenglasur (ca. 150gr)
  • Streusel

IMG_1640Den Backofen auf 200° vorheizen. Das Cake Pop Backblech vor dem ersten Gebrauch mit warmem Wasser und Spülmittel spülen. Abtrocknen und mit Fett einreiben oder sprühen.

Butter und Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Alle trockenen Zutaten in der Schüssel verrühren, dann die Schokomasse unterrühren. Zuletzt die Eier unter die Masse rühren. In jede Vertiefung des Backbleches OHNE Loch einen TL voll Teig füllen. Da der Brownieteig nicht so sehr hoch geht, gerne gut voll machen. Bei Bedarf ein bißchen Platz für die Pfefferminzbonbons lassen. Diese in den Teig drücken.IMG_1644Die beiden Hälften des Bleches aufeinander legen und mit den Klammern verschließen. Der Verschluß könnte etwas fester sitzen, jedoch lassen sich die Hälften nach dem Backen so wieder ganz gut auseinander nehmen. Die Cake Pops in den Ofen auf der mittleren Schiene bei (runtergedrehten) 180° ca. 13-15 Minuten backen. Durch das Luftloch lässt sich gut die Stäbchenprobe nehmen.

Und jetzt kommt der Teil, den ich echt gut fand. Direkt nach dem Backen lässt sich das Blech gut öffnen, die Cake Pops kann man mit einem kleinen Stups herausholen. Leider kommt man nicht umhin, einen kleinen Rand in der Mitte der Formen hinnehmen zu müssen. Aber wenn der abgekühlt ist, lässt er sich ein bißchen weg friemeln.

Die Form kann man gleich weiter verwenden. Ich habe den restlichen Teig eingefüllt, ohne noch einmal nachzufetten und ein bißchen kürzer gebacken, nur so um die 13 Minuten. Mit den Inhalten beider Bleche bin ich sehr zufrieden, wobei dieser Teig wohl insgesamt auch weniger Backzeit verträgt.

IMG_1773Bevor es mit dem Dekorieren weiter geht, müssen die Teile erstmal auskühlen. Damit die Glasur später besser trocknet, kühle ich die Cake Pops für 10 Minuten im Kühlschrank. In der Zeit schmelze ich die dunkle Kuchenglasur im Wasserbad und hole die Streusel aus dem Schrank. In der Packung waren einige Lollistiele dabei. Diese lege ich mit den Tabletts zum Trocknen bereit. Und dann kommt das gleiche Spiel wie immer: Einen Stiel in die Glasur tunken, kurz abtropfen lassen, in einen Cake Pop schieben, dann den Cake Pop in die Glasur tunken, abtropfen lassen. Wenn die Glasur kurz angezogen hat, die Streusel aufstreuen. Nicht zu früh streuen, denn wenn die Glasur zu flüssig ist, rutschen die Streusel. Zum Trocknen auf ein Tablett stecken. Diesen Teil des Pakets finde ich auch ganz gut, denn bisher habe ich immer Blumensteckmasse zum Trocknen verwendet, die allerdings mit mehrmaligem Gebrauch nicht ansehnlicher wird 🙂

IMG_1794

IMG_1816

Mein Fazit zum Cake Pop Backblech: Mag ich sehr. Wer allerdings auf die kletschige Konsistenz der „echten“ Cake Pops steht, wird mit dem Blech nicht glücklich werden. Ich habe schon von anderen Bloggern bzw. Testern gehört, dass ihnen der normale Rührteig in dem Blech zu trocken raus kommt, weil es ja doch ein sehr kleines Gebäck ist, das von allen Seiten gleichmäßig gebacken wird. Ich denke, man muss hier den besten Grad zwischen schon ganz durch und noch nicht zu trocken finden. Ich werde mir wohl ein weiteres Blech holen, da man mit zwei Blechen schon ganz gut in die Akkord-Backerei starten kann. Schade, dass die Stiele nach drei bis vier Runden aufgebraucht sind. In meinem Schrank befinden sich Unmengen solcher Stiele, aber was macht die Durchschnitts-Bäckerin/Bäcker? Trotzdem empfehle ich das Produkt, weil mir auf dem deutschen Backmarkt etwas Ähnliches noch nicht untergekommen ist.

IMG_1796Wer mag und einen FB-Account hat, könnte hier noch für mich abstimmen. Danke an alle, die dies schon getan haben.

Advertisements

13 Gedanken zu “Brownie Cake Pops mit Pfefferminzfüllung

  1. Hallo Anna 🙂
    Durch Zufall bin ich heute auf deinem Blog gelandet.
    Ich habe nämlich die Bedienungsanleitung zu meinem Cake-Pop-Blech verlegt und wollte mir aber da beigelegte Rezept anschauen.
    Auf einmal landete ich hier – was ein Glück! Der Brownie Teig ist der Hammer! Vielen Dank dafür. Für die zweite Ladung habe ich dein Basis-Rezept genommen, nur um die Hälfte reduziert und noch Zitronenaroma rein. Auch sehr lecker! Schmeckt wie Waffelteig 😀 Und zu dem Blech kann ich nur sagen: geil! Funktioniert super gut. Vor dem ersten Mal gut eingefettet und die Cake Pops sind richtig rausgeflutscht!

    Viele nette Grüße! 🙂

  2. Hallo!
    Seit Wochen bin ich um dieses Backblech herumgeschlichen. Ich traute dem Frieden nicht so recht und hatte die Befürchtung, dass die Cakepops sich nicht aus dem Blech lösen würden.

    Nachdem ich nun am überlegen war, wie ich für einen Kinder-Minigolf-Geburtstag essbare Minigolfbälle herstellen könnte, kam ich auf Cakepops (die dann mit Fondant ummantelt werden) und habe mir heute kurzerhand das Blech gekauft, das ja leider nicht nur aus Kugelformen besteht. Aber gut, das konnte ich akzeptieren. 🙂

    Ich habe mich zu 100% an das Tchibo-Rezept gehalten, sogar die Ofentemperatur mit dem Thermometer überprüft, und was soll ich sagen? Das Ergebnis war die reinste KATASTROPHE!!! Meine Befürchtungen haben sich zu mehr als 100% bestätigt! Alle Cakepops sind beim Öffnen des Blechs in der Mitte durchgerissen und ließen sich nur unter größen Mühen in kleinen Fetzen aus der Form herauspulen. Eine absolute Frechheit von Tchibo, ein solches Rezept beizulegen. Ich bin so frustriert, dass ich nicht mal mehr Lust habe, andere Rezepte auszuprobieren (obwohl Deine Cakepops, liebe Anna, echt klasse aussehen!) und werde das Blech morgen zurückgeben.

    Liebe Grüße,
    bitavin

    1. Hallo Bitavin, ich kann zu dem Rezept von Tchibo leider nichts sagen, da ich mein übliches Brownierezept gemacht habe. Das hat sehr gut funktioniert. Da Brownies ja aber eine andere Konsistenz aufweisen, könnte der sehr feste Teig ein Vorteil sein.

      Wenn du einen weiteren Versuch starten möchtest, versuche einmal ein normales Cake Pop Rezept, da kann weniger schief gehen, da du ja mit bereits fertigem Kuchen arbeitetest. Nur so kleine Kugeln mit Fondant zu ummanteln wird nicht einfach.

      Ich wünsche dir viel Erfolg! Lg Anna

      1. Hallo Anna,

        ganz herzlichen Dank für Deine Antwort!
        Normale Cakepops – also die aus fertigem Kuchen + Frischkäse – habe ich schon mal gemacht. Waren auch lecker, sind aber für meine jetzigen Zwecke nicht geeignet. Zum einen wüsste ich nicht, wie man solchen Cakepops das Aussehen eines Minigolfballs geben sollte und zum anderen müssen die ja auch sehr schnell verzehrt werden. Ich muss meine Minigolfbälle aber aus Zeitmangel bereit ein bis zwei Tage vor dem Geburtstag fertig machen.
        Na ja, mal sehen, der erste Zorn von gestern hat sich ein wenig gelegt. Noch habe ich das Blech nicht zurückgegeben, vielleicht starte ich am Wochenende ja doch noch mal einen Versuch mit Deinem Brownie-Rezept…
        Und Du meinst wirklich, dass es so schwierig wäre, die Kugeln mit Fondant zu ummanteln? Ich dachte, ich rolle das Fondant aus, lege es um die Kugel und drücke es vorsichtig fest und „verstreiche“ die Nahtstellen. Da ja noch das „Golfballmuster“ eingedrückt wird, sieht man die Nahtstellen nachher nicht mehr wirklich, hoffe ich. Ich bin mir allerdings in der Tat nicht so ganz sicher, inwieweit das Fondant auch an dem Kuchen haftet, denn eine Ganache-Grundlage oder ähnliches wird mir dann doch zu aufwändig.
        Falls ich mich dran versuche, werde ich berichten…

        Ganz liebe Grüße,
        bitavin

  3. Bei mir ist der 1. Versuch heute leider total in die Hose gegangen 😦 der Teig kam oben fast komplett raus. Weiß auch nicht was ich falsch gemacht habe. Nachdem ic hdann das Blech geöffnet habe, war unten nur eine kleine Schicht drinne alles andere ist oben raus gelaufen.

  4. huhu,
    also meine Cake´s sind auch gebrochen und haben sich nicht aus der Form bewegt,
    werde daher dein Rezept probieren und auf besseres Gelingen hoffen, ich bin backtechnisch egtl. nicht unbegabt, aber aufgrund dieses Mißlingen bedauere ich das Geld, welches ich in das Backblech investiert habe 😉

  5. Habe mein Backblech von Tchibo heute auch ausprobiert! Leider sind beide Backversuche fehl geschlagen trotz intensiver vorheriger Einfettung undalle Cake Pops sind in der Mitte durchgebrochen! Hatt jemand von Euch einen Tipp oder Vorschlag um di zu verhintern!
    VG, Nette

  6. Liebe Anna,
    vielen Dank für das Rezept! Habe es soeben ausprobiert und die Pops sind super geworden! Dagegen hat das Tchibo-Rezept auf dem Beipackzettel auch bei mir kläglich versagt.
    Viele liebe Grüße, Carolin.

  7. Deine Cake Pops sehen echt super aus.Habe das beigelegte Rezept von Tschibo probiert und es ist kräftig schief gegangen :-/ Beim Öffnen der Form brachen die Cake Pops einfach in der Mitte durch – ärgerlich … Ich werde dein Rezept gleich heute mittag ausprobieren 🙂

  8. vielen Dank für das Rezept liebe Anna, bin jetzt auch stolze Besitzerin des Blechs und will es natürlich auch gleich einweihen 🙂 Dieses hier klingt wirklich super 🙂

  9. Danke für das Rezept!! Hatte mir das Backblech gekauft und war überrascht, das es kaum (bis eigentlich keine) Rezepte für cake pops fürs backblech gibt (hatte mich vorm Kauf nicht belesen, wie die cake pops normalerweise hergestellt werden). Ein Rezept in der Verpackung fand ich von Tchibo schon etwas dürftig … naja, dank dir jetzt 2 Rezepte und vielleicht folgen ja noch ein paar von dir speziell für die Herstellung von cake pops im Backbleck *bitte, bitte* 😉

  10. sehen super aus 🙂
    ich überlege ja noch ob ich so eins brauche. für die Kugeln habe ich ja jetzt den Cake-Pop-Maker und ob sich das Blech für die Paar Blumen und Herzen lohnt…
    Lieben Gruß,
    Irina

Vielen Dank für deinen Kommentar, er wird nach erfolgreicher Moderation von mir freigeschaltet.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s