Lebkuchen-Rübli im Glas

Huhu ihr Lieben,

die Feiertage sind vorbei und ich habe gelernt, je weniger man sich vor nimmt, desto relaxter verlaufen die Tage. Herr M. und ich haben unser erstes gemeinsames Weihnachten genau so verbracht, wie wir es geplant hatten. Maximale Nahrungsaufnahme in beiden Elternhäusern und anschließender maximaler Entspannung unter Zuhilfenahme diverser Filme, Tee und Kekse in unseren vier Wänden. Das Leben kann so schön sein!

Am Montag habe ich euch das diesjährige Backwahn-Weihnachts-Paket gezeigt. Es gab einige erfreute Rückmeldungen dazu, vor allem zum Lebkuchen-Rübli im Glas. Und deswegen zeige ich euch den als Erstes.

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Die Idee des Kuchen im Glas ist nicht neu, so wie nur wenig im Backbereich wirklich, wirklich neu ist. Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, dass DIY doch nichts anderes als Basteln ist. Oder irre ich mich? Der Gedanke kam mir, als ich im IDEE (Bastelladen in Stuttgart) stand und dort die gleichen Sachen wie noch vor 10 Jahren standen (während des Studiums hatte ich eine Servietten-Technik-Phase). Nur jetzt sehe ich die Sachen anders.Ich entdecke mehr Möglichkeiten, aus den Kleinigkeiten des Alltags etwas kleines Hübsches zu kreieren. So wäre ich früher nie auf die Idee gekommen, einen Sternenstempel zu kaufen. Oder buntes Klebeband. Ach ja genau, wo kauft ihr denn euer Masking Tape? Ich hatte ja gehofft, im IDEE eine größere Auswahl zu haben, aber die hatten 5 Weihnachtstapes und sonst gar nichts.

Okay, wo war ich doch gleich. Ach ja, Kuchen im Glas. Nicht neu, aber praktisch. Man kann kleine Portionen backen, diese haltbar machen und das Glas auch noch schick verzieren.

Für die Weihnachtsversion hatte ich verschiedene Rezepte im Kopf, wollte dann aber auf einen Kuchen gehen, der nicht zu schwer ist. Ich persönlich hätte für mich tiefdunklen Schokokuchen gemacht, weiß aber, dass viele schon so viel Schoko vor Weihnachten essen, dass ein bißchen Abwechslung nicht schaden kann. Und so ist es Rüblikuchen (auch Karottenkuchen genannt) mit weihnachtlicher Note geworden.

Das Grundrezept hat Fabio, Inhaber der Tarterie St. Pauli, vor ein paar Monaten in der Lecker Bakery veröffentlicht. Hier habe ich schon einmal Muffins mit Frischkäsefrosting draus gemacht.

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Für 18x Kuchen im Glas braucht ihr:

  • Sturzgläser mit Deckel (meine sind von hier)
  • Butter zum Fetten der Gläser
  • 5 Eier
  • 250gr brauner Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1Pck Lebkuchengewürz
  • Salz
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 250gr geraspelte Karotten
  • 250gr gemahlene Haselnüsse
  • 250gr Mehl
  • 1TL Backpulver

18 Gläser plus Deckel (225ml) durch Kochen in einem großen Topf oder mit dem Spezialspülgang in der Spülmaschine steril vorbereiten. Den Backofen auf 170° vorheizen. Die leeren Gläser auf ein tiefes Blech stellen und mit Butter ausfetten.

Eier, Zucker und Gewürze schaumig schlagen. Karotten und Nüsse untermischen, Mehl und Backpulver ebenfalls unterrühren. Die Gläser zur Hälfte mit Teig füllen und ca. 30-40 Minuten bei 170° backen. Direkt nach dem Backen die Deckel auf die noch heißen Gläser schrauben und auskühlen lassen. Durch den Abkühlvorgang zieht der Deckel an und es entsteht ein Vakuum, das beim Öffnen „Plopp“ macht. Wenn man alle Schritte richtig beachtet, ist der Kuchen mindestens 3 Monate haltbar. Wenn ich allerdings in die Küchen meiner Freunde und Familie schaue, hat der Kuchen die erste Woche nicht überlebt 🙂

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7 Gedanken zu “Lebkuchen-Rübli im Glas

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