Einen Backnachmittag verschenkt – Ausstecherle und Honiglebkuchenmänner

Huhu ihr Lieben,

diese Woche geistert ein Link auf Facebook rum, der zu einer Homepage führt, die dazu auffordert „Zeit statt Zeugs“ zu schenken. Eine sehr schöne Idee in Zeiten, in denen man das Gefühl hat, jeder hat schon alles und wenn ein neues Spielzeug auf den Markt kommt, kauft man es sich und wartet nicht bis man Geburtstag hat oder Weihnachten naht. Zudem verbraucht gemeinsame Zeit weniger Energie und Ressourcen, der grüne Gedanke also. Und wenn ich von Spielzeug rede, reicht dies von der Monster-Barbie bis zum neuen iPhone.

Für mich wird es immer schwieriger, meine Familie und meine Freunde zu beschenken. Deswegen frage ich vor Weihnachten immer: „Können wir uns drauf einigen, dass wir uns nichts schenken?“ Alle sind begeistert, denn so kann man die Vorweihnachtszeit nutzen, um sich mit den schönen Dingen wie Glühwein trinken und Plätzchen backen zu beschäftigen.

Als ich mir diese Homepage angeschaut habe, dachte ich so bei mir: Das ist ja nun nichts Neues, mach ich schon seit Jahren so mit den Kindern meiner Schwester. Vor wichtigen Ereignissen wie Start im Kindergarten oder Einschulung gibt es die entsprechende Ausrüstung zum Geburtstag, an allen anderen gibt es möglichst ein Geschenk verbunden mit Zeit, die ich mit den Kindern verbringe. Karten für die Harry Potter-Premiere vor ein paar Jahren mit anschließendem Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt oder eine Karte für ein Fußballspiel mit Stadionwurst und Gegröhle (hm, immer spielt Essen eine Rolle, da sollte ich mir mal Gedanken drüber machen…).

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Dieses Jahr habe ich meiner Nichte Maureen einen Backnachmittag mit Herrn M. und mir geschenkt. Mit anschließendem Kino zu dritt. Sie war sehr begeistert und hat sich sehr darauf gefreut. Ich hatte mich auf einen anstrengenden Nachmittag eingstellt, aber sie und Herr M. verstehen sich so gut, dass ich zeitweise ein bißchen überflüssig wurde. Es wurde sogar gegen mich konspiriert „Schau mal, die Anna hat das mit dem Ausrollen vom Teig aber auch nicht so drauf, oder?“ Dafür weiß Maureen aber auch, wie man eine Spülmaschine einräumt. Das ist Gold wert, sage ich euch 🙂

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Wie es in unserer Familie Tradition ist, habe ich einen einfachen Mürbteig vorbereitet – im Schwäbischen sagen wir Ausstecherle dazu. Ich war sehr begeistert, wie viele verschiedene Ausstecher und Streusel mein Backschrank hervorbrachte. Vielleicht sollte ich öfter mal da rein schauen 🙂

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Mein neuestes Werkzeug für Ausstecherle kam auch endlich mal zum Einsatz. Den Keksstempel habe ich kürzlich in der Backwoche bei Tchibo erstanden und muss sagen, dass die 4,90€ sehr gut investiert waren.

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Besonders schön fand ich, dass es für Maureen überhaupt keinen Unterschied gemacht hat, ob ich ihr mein teures Wilton-Ausstechset für 6€/3Stück oder das 25er-Set für 4,90€ von Aldi hingelegt habe. Letztendlich kommen ja immer Kekse dabei raus, nicht wahr 🙂IMG_0538

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Und weil Ausstecherle nicht genug sind, gab es auch noch Lebkuchenmänner. Das Rezept dafür habe ich bei Daniel gefunden.

Und wer mag, könnte noch bei meinem Cake-Pop-Set-Gewinnspiel mitmachen – bis Sonntag könnt ihr noch kommentieren.

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3 Gedanken zu “Einen Backnachmittag verschenkt – Ausstecherle und Honiglebkuchenmänner

  1. Das scheint ein wunderbarer Backnachmittag gewesen zu sein 🙂
    Personalisierte Kekse!! Vielleicht schaff ich das noch, als Weihnachtsgive-away für die Lehrerinnen!!! Irgendwo hab ich nämlich auch noch so kleine Buchstabenstempelchen….

    Liebe Grüße und einen gemütlichen 3.Advent!

  2. Hallo liebe Anna,
    dieser Keksstempel sieht ja echt sehr interessant aus. Das Angebot bei Tchibo ging wohl an mir vorbei.
    Und natürlich freut es mich sehr das du eines meiner Rezepte ausprobiert hast. =)

    Liebe Grüße
    Daniel

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