Post aus meiner Küche – Die schokoladige Premiere

Huhu ihr Lieben,

diese Woche muss für die Briefträger und Päckchenzusteller in ganz Europa ja ganz schön hart gewesen sein, denn aus manchen Päckchen hat es herrlich nach Schokolade gerochen haben. Und wer war schuld? Wir, also ihr und ich und alle anderen Verrückten, die an dem wunderbaren Projekt „Post aus meiner Küche“ teilgenommen haben. Dieses Projekt wurde von Clara, Jeanny und Rike ins Leben gerufen.

Alle zwei Monate wird neu zum Mitmachen aufgerufen, man meldet sich per E-mail an und bekommt einen Tauschpartner zugeteilt, den man dann hemmungslos mit selbst gemachten Köstlichkeiten überschütten kann. Die Premiere war schokoladig und ist somit eingeschlagen wie eine Bombe. Die meisten Päckchen wurden bereits verschickt und auch meins ist am Montag direkt rausgegangen. Meine Tauschpartnerin war Sandra von Sandras Homemade Treats, ihren Artikel dazu könnt ihr auch schon lesen. Ich freue mich sehr, dass ihr meine Auswahl gefallen hat. Wenn ihr mal bei Google „Post aus meiner Küche“ eingebt, werdet ihr viele bekannte Blognamen finden, die mitgemacht haben. An dieser Stelle möchte ich den drei Mädels für diese wundervolle Aktion danken und natürlich auch zu dem Erfolg gratulieren. Ich bin schon auf das nächste Thema gespannt.

Jetzt möchte ich euch aber natürlich noch den Inhalt meines Päckchens und dem von Sandra zeigen.

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Wir beginnen mit schokoholierten Marshmallows. Die Idee habe ich schon vor ewigen Zeiten auf irgendeinem Blog gesehen und wollte sie seitdem immer realisieren, aber nie, nie ergab sich eine Gelegenheit 😦 Jetzt endlich hat es thematisch reingepasst und die waren so schnell und einfach gemacht. Und lecker auch (jemand musste ja den Ausschuß essen). Für die Schokomarshmallows braucht ihr eine Packung großer Marshmallows, 200gr Kuvertüre oder Kuchenglasur und Zuckerstreusel. Der Unterschied zwischen der Kuvertüre und Glasur ist das fehlende Knackerlebnis mit der Kuvertüre. Da müsst ihr mal schauen, was euch besser gefällt. Ich habe die Marshmallows in eine Klarsichttüte gesteckt und mit einer Schleife verziert. Auf einem Candybuffet machen sie sich sicher auch gut am Spieß.

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Tüten: Casa die Falcone, Band: Müller, Teller: Kare (München)

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Die nächste schokoladige Sünde war eine Sachertorte nach Oma Buchholtz. In Hobbybäckerkreisen längst legendär und immer ein Gaumenschmaus. Ich habe aus der Hälfte des Rezeptes zwei kleine herzförmige Küchlein in diesen Tchiboformen gebacken.

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Die Verpackung der kleinen Teile hat mir ein paar Sorgen bereitet, weil nichts schön genug aussah. Doch dank des Masking Tapes, das ich bei Maria gewonnen hatte (das Bild meiner Truhe kommt noch), und der unendlichen Geduld und des Geschicks von Herrn M. entstanden diese netten, kleinen Kuchenboxen aus Tortenunterlegern. Noch schnell eingepackt und nen Zettel dran und schwupps ins Paket.

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Seit einer Weile schon habe ich die Idee von aromatisierter Schokolade im Kopf. Leider ließ es sich nicht ganz so realisieren, wie ich geplant hatte, aber Sandra mochte sie trotzdem, also hab ich wohl alles richtig gemacht.

Für die Schokotupfen habe ich kleine Kreise aus weißer und Vollmilchschokolade auf ein Backpapier gestrichen. Die weiße Schokolade habe ich mit getrockneten Himbeeren/Erdbeeren und getrockneten Cranberries bestreut und die Vollmilchschokolade mit bunten Zuckerstreuseln.

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Getrocknete Himbeeren: Kd-Torten (Hamburg), Tüten mit Guckloch: Casa die Falcone

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Der letzte Inhalt des Päckchens war Schokomüsli. Ich habe euch hier schon mal gezeigt, wie ich Müsli selber mache. Dieses Mal habe ich einfach über die fertig gerösteten, noch heißen Haferflocken einen Esslöffel Kakao gestreut, gut aus kühlen lassen und in eine Schüssel gestreut. Dazu kamen geröstete Mandelstifte und Haselnußkerne, eine Minipackung Schoko Crispies und eine Minipackung Schokochips (Frühstücksflocken).

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Das Müsli habe ich in kleine chinesische To-go-Boxen gefüllt, je mit einem Holzlöffel und versehen und von meinen anwesenden Freunden verzieren lassen.

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To-go-Boxen: Essstäbchen.de, Holzlöffel: Amazon.de

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Und heute kam Sandras Päckchen an:

Seht ihr, wie hübsch sie die Sachen verpackt hat? Zucker, sag ich euch. Jetzt schauen wir uns den Inhalt doch mal genauer an.

Wie süß ist denn bitte dieser gehäkelte Cupcake? Und was sich wohl in dem Kästchen befindet?

Schokolippenbalsam!!! Ich flipp aus!!

Und dann noch Schokomacarons! Da musste gleich eins in meinem Mund verschwinden 😉

Und schon wieder so was süßes Gehäkeltes 🙂

Als Nächstes kam ein blaues Päckchen dran.

Und drin sind: Schokopralinen in Cupcakeform. Da vermisst auch keiner die Stiele 😉

Und wir sind noch lange nicht fertig: Schokoladenfudge mit Curly Wurly 🙂

Mmmmhhh, da freu ich mich drauf.

Und zuletzt noch Trinkschokolade im Reagenzglas, eine sehr süße Idee.

Also ich muss sagen, bei „Post aus meiner Küche“ mit zu machen, hat sich gelohnt 😉 Ein wirklich tolles Paket hab ich da bekommen, vielen Dank, Sandra! Sehr schön fand ich auch, dass sie sich – im Gegensatz zu mir – an die Regeln gehalten hat und die Rezepte mitgeschickt hat.

So, das war es erstmal für dieses Mal und je nachdem wie das Thema für das nächste Mal gewählt wird, bin ich sicher wieder dabei. Und da Herr M. erst morgen wieder daheim ist, werd ich mir wohl oder übel die Köstlichkeiten mit meiner Freundin teilen müssen, mit der ich mich gleich noch treffe :-))

8 Gedanken zu “Post aus meiner Küche – Die schokoladige Premiere

  1. Heyy Anna!
    Also die Herzchen-Sachertorten sehen sagenhaft aus. Ich muss die unbedingt probieren! Ich habe nur eine kleine Frage: Kann ich die Sachertorte auch in kleinen Silikonherzförmchen machen, oder brauche ich eine grosse Herzform?
    Die Idee, mit der Post aus meiner Küche finde ich fantastisch. Weiter auf solche Ideen kommen. WEITER SO!!!

    1. Huhu! Danke für’s Lesen und toll finden, das freut mich. Der Teig lässt sich in allen Varianten backen, selbst als Cupcakes hab ich die Sachertorte schon gemacht, dann muss natürlich die Zeit reduziert werden, max.20 Min bei 170° würde ich sagen, dann müsste es hinhauen 🙂 Die Idee mit Post aus meiner Küche ist ja nicht von mir, war aber wirklich super. Bald ist es wieder soweit, vielleicht magst du auch mal mitmachen.

  2. Liebe Anna, sieht alles toll aus. Kurze Frage: Hast Du für die Sachertorte in den Tchibo-Herzförmchen alle Zutaten wie beschrieben genommen? Oder z.B. nur die Hälfte gemacht? Ich würde gerne zum Muttertag einen Herzkuchen machen – und eben Deine Sachertorte ausprobieren. Leider bin ich auch so unsicher, was die Backzeit angeht. Freu mich auf Deine Hilfe ;-). Liebe Grüße aus München, Dagmar 🙂

    1. Hallo Dagmar, ich hab tatsächlich die Hälfte genommen und musste oben ein bißchen weg schneiden, die Backzeit betrug ca 45 Minuten bei 175 Grad, auf jeden Fall Stäbchenprobe machen!!

  3. Hallo Anna! Ich muss Dir unbedingt nochmal schreiben. Ich habe gerade das Müsli ausprobiert. Normalerweise esse ich eigentlich gar kein Müsli. Aber das Schokomüsli…:-O.. saaagenhaft. Ich hätte mich reinlegen können! Das muss ich unbedingt ausprobieren! Vielen Dank fürs „auf-den-Gechmack-bringen“..;) lg, Sandra

  4. Boah, Anna- das sieht ja alles supi aus. Ich bewundere ja immer diese süßen Schilder, für die ganzen selbstgemachten Sachen und wünschte ich könnte sowas auch. genau wie so superschicke fotos zu machen……aber man kann ja nicht alles können, nä? ich wünsch dir auf alle fälle guten appetit bei deinen lekkereien und bin auch schon gespannt, wie meine sachen ankommen.
    zuckersüße grüße von sylvie :-), die es total überlesen hat, daß man die rezepte mitschicken sollte (schäm)

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