Schokomuffins, Käsekuchen, Apfelkuchen – 3 Kuchen, 3 Stunden

Huhu ihr Lieben,

heute morgen habe ich mich um 10 Uhr in die Küche gestellt (mein Freund hat noch geschnarcht) und habe mich dran gemacht folgenden Auftrag zu erfüllen: „Sag mal, kannst du für Sonntag nen Kuchen backen? Da ist im Verein ein Kinder-Turnier.“ „Klar, was soll ich denn machen?“ „Ach.Was Einfaches.“ „???????“ (<- soll meinen Gesichtsausdruck darstellen)“Naja, vielleicht ein paar Muffins…“ zwei Tage später „Kannst du noch ein bißchen mehr Kuchen machen? Es haben sich außer dir nur noch 4 Leute gemeldet.“ (Also wirklich gemeldet habe ich mich ja nicht…)

Aber was macht man nicht alles für den Kerl, der heute morgen im Schlaf so süß mit der Nase gemümmelt hat, dass ich gern ein Video davon gemacht hätte. Aber das würde er mir nie verzeihen :-*

Ähm, zurück zum Thema. Angefangen habe ich mit meinem „always-and-forever“-Rührteig-Rezept.

  • 250gr Butter
  • 200gr Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 400gr Mehl
  • 50gr Speisestärke
  • 100gr Kakao
  • 1 Pck Backpulver
  • 1 Dose Williams-Christ-Birnen (Daniels Superwitz, als er im Halbschlaf in die Küche kam: Haha, die haben die Birne nach Jesus Christ Bruder benannt – Williams Christ 🙂 )

Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier unterrühren, alle trockenen Zutaten unterrühren,als der Teig zu trocken war, habe ich Saft aus der Dose hinzugegeben. Wer das nicht mag, kann auch Milch nehmen.

Die Muffinförmchen in das Blech geben, einen Teelöffel Teig reingeben, klein geschnittene Birnen einschichten und mit Teig auffüllen. Dran denken, dass der Teig noch aufgeht. Die Hälfte der Muffins habe ich mit Mini-Schäumle verziert, die ich kürzlich in der Süßi-Abteilung im Großmarkt entdeckt habe. Ich habe die Muffins bei 175° Umluft ca. 25 Minuten gebacken und die zweite Hälfte noch mit Schokoglasur und M&Ms verziert. Stunde 1 war also rum.

Stunde 2 war ausgefüllt mit Käsekuchen – das Rezept dazu findet ihr hier. Auch ganz einfach. Ich habe mir kürzlich noch zwei Auflaufformen gekauft, die schön quadratisch sind und genau die Hälfte an Rezepten aufnehmen.

Für den einen Teil habe ich vor dem Backen kernlose Himbeermarmelade in Streifen über den Teig gegeben und für den anderen Teil habe ich den allerletzten Rest in der Schüssel mit einem EL Kakao gemischt und in Kuhflecken auf den Teig gelegt.Ich bilde mir ein, dass das bei Kids gut ankommt.

Die Temperatur habe ich bei 175° belassen und beide Kuchen ca. 30-40 Minuten gebacken.

Und so sieht das dann aus.

Und als Stunde 3 anbrach, war Daniel ja auch schon wach und ich meinte „Ist ein bißchen wenig, oder? Ich könnte noch nen schnellen Apfelkuchen aufm Blech machen, wenn jemand die Äpfel schält“ 😉 Und so rührte ich noch schnell den dritten Teig an. Es war der gleiche Teig wie bei den Muffins, aber ohne Kakao, dafür mit einer Packung Vanillepuddingpulver. Den Teig habe ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestrichen und die Äpfel in Viertel geschnitten und ein paar Mal eingeritzt und schön monkmäßig in Reihen in den Teig gedrückt. Für die letzte Reihe hat es nicht mehr gereicht und so kamen noch die letzten Birnen aus der Dose zum Einsatz. Ich habe noch eine Handvoll Zucker, ein paar Prisen Zimt und ca. 100gr gehobelte Mandeln drüber gestreut. Zuletzt gebe ich immer noch ein paar Butterflocken oben drauf, das ergibt mit dem Zucker so ein leckeres Aroma.

Tja, so kann man seinen Samstagvormittag auch rumbringen 🙂 Und wisst ihr was? Als ich einen Kuchen nach dem anderen aus dem Ofen gezogen habe, habe ich so bei mir gedacht: „Am liebsten würde ich nichts anderes machen….“ Und ja, der Ofen sollte dringend gereinigt werden 😦

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4 Gedanken zu “Schokomuffins, Käsekuchen, Apfelkuchen – 3 Kuchen, 3 Stunden

  1. Hallo Anna,

    dein Käsekuchenrezept ist gerade in meinem Backofen, bin schon gespannt wie er schmeckt. Toller Blog und weiter so

    LG
    Sandra

  2. Ich hätte jetzt gerne ein Stück von dem Muh-Kuchen! Der sieht so lecker aus. 🙂 Letzte Woche im Büro erzählte eine Kollegin, dass sie für das Football Team ihres Sohnes Kuchen verkauft und da würde ein kleiner Käsekuchen $25 kostet. Aha. Abgesehen davon, dass die Auslieferung erst dann stattfindet, wenn ich schon längst wieder in D bin… $25 für einen amerikanischen Käsekuchen… dann lieber $100 für deinen!!!! 🙂 Das Wasser läuft schon wieder im Mund zusammen. Du bist Schuld, dass ich hier immer den Boden wischen muss vor lauter Gesabbere.

    1. Auf dem Turnier haben wir das Stück Käsekuchen für 1 Euro verkauft, die ganze Form also für 6 Euro! Das sind knappe 10$…..Ich sollte doch noch mal über einen eigenen Backshop in NY nachdenken 🙂

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