Schweineöhrchen oder süße Minibrezel

Huhu Ihr Lieben,

ich wünsche euch einen fantastischen guten Morgen, draußen scheint die Sonne, es ist warm, was will man mehr??

Ich will euch schnell noch zeigen, was ich gestern zusammen gebastelt hab, bevor es gleich zum Frühstück mit Freunden im Hüftengold geht (bester Name überhaupt für ein Café :-)).

Gestern haben Daniel und ich spontan beschlossen, die letzten Sommerreste für einen schönen Grillabend zu nutzen. Also flugs ein paar Sms verschickt und überlegt, was man noch einkaufen soll. Leider war ich den ganzen Nachmittag aus dem Haus und konnte so nichts Aufwändiges backen. Aber ich hatte sowieso vor, Schweineöhrchen zu backen, die meine Mutter diese Woche einmal in gekaufter Form mitgebracht hat. Als ich die Dinger gegessen hab, hab ich mir überlegt „Die kann man doch bestimmt leicht selber machen.“ Diesen Gedanken habe ich so oft und mache dann aber nichts draus. Doch für gestern hat sich das total als Kleinigkeit zum Espresso nach dem Essen dargeboten. Also hab ich im Supermarkt einen fertigen Blätterteig gekauft. An dieser Stelle schäme ich mich ganz kurz, dass ich ihn nicht selber mache, aber Blätterteig ist doch ein bißchen aufwändiger und zeitintensiver. Zudem braucht man Talent dafür, die Platten richtig zu falten. Ich hab mir mal ein Video dazu angeschaut und beschlossen, dass ich hier Abstriche machen muss und fertigen Teig benutzen werde. Im übrigen aus dem Kühlfach, da kann man ihn gleich verwenden, wenn man heim kommt.

Und das musste ich auch, denn mir blieb gerade eine Stunde bis zur Ankunft der Gäste. Also schnell den Blätterteig ausrollen, leicht mit Wasser einreiben und dann nach Belieben Zucker, Zimt, geriebene Haselnüsse, Mandeln oder ähnliches drauf streuen. Ich hab mich für braunen Zucker entschieden. Da es ja Kleinigkeiten werden sollten, habe ich den Teig nochmal in der Länge durchgeschnitten und dann die zwei Teigplatten in der Breite von oben und unten her aufgerollt, so dass sie im Querschnitt eine Brezel ergeben. Dann die Rollen einfach in Scheiben schneiden und die Teile mit dem Querschnitt nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Keine Angste, wenn die Brezeln nicht wie Brezeln aussehen, ich hab alle Brezeln nochmal ein wenig zusammengedrückt, hätte ich aber gar nicht müssen, weil der Teig ja noch aufgeht und sich dann sowieso von alleine in Form bringt und der Zucker dient als Kleber. Klingt jetzt komisch, aber wenn ihr es ausprobiert, wisst ihr, was ich meine 😉

Auf die ausgebreiteten Brezeln kann man dann noch mal ein bißchen Zucker oben drauf streuen – schadet ja nicht 🙂 Ich habe sie bei vorgeheizten 180° Umluft ca. 15 Minuten gebacken. Hier kommt es auch ein bißchen darauf an, wie dunkel oder hell ihr die Brezeln mögt. Mit der Art, wie ich es gemacht habe, reicht eine Packung Blätterteig für ein Blech Minibrezeln, das waren ca. 40 Stück. Besonders lecker sind sie ja, wenn sie noch leicht warm sind, mjam!

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