Banoffee zum Kaffeklatsch

Sicher fragt ihr euch „warum legt Anna eine Dose Kondensmilch in einen Topf voll Wasser?“ Das kann ich euch sagen. Hier entsteht die eine Hälfte von „Banoffee“ – nämlich Toffee. Wenn man gezuckerte Kondensmilch mehrere Stunden lang kocht, karamellisiert der Zucker und es entsteht Karamell oder auch Toffee genannt. Ich habe hier ein Tuch unter die Dose gelegt, damit das Klappern nicht so laut ist. Das kann man schön während eines Fernsehabends vor sich hin kochen lassen und am besten über Nacht abkühlen lassen, sonst kommt einem das heiße Karamell direkt mal ins Gesicht gesprungen *autsch*

Am nächsten Tag habe ich tatsächlich auch jemanden gefunden, der mir das etwas zähe Karamell in ein sauberes Glas „umgetütet“ hat. Es ergab sich eine erstaunlich große Menge, groß genug für zwei Marmeladengläser voll. Für die ganz Süßen unter uns gibt’s dann den Löffel zum Abschlecken.

Im Kühlschrank hält sich das Karamell ca. 4 Wochen im Glas.

Und jetzt kommt auch der zweite Teil von Banoffee, also Banane ins Spiel. Der Unterteil des Kuchens kann man beliebig wählen. Ich habe einen lockeren Schoko-Biskuit gewählt, weil der Belag ja schon mächtig genug ist. Für die Soße mischt man zwei, drei Löffel des Karamell mit ein bißchen Milch und gießt das Ganze über den Kuchen.

Ist ganz schön lecker, aber nach zwei Stückchen musste ich aufgrund einer Karamell-Überdosis ein Glas Wasser zum Kaffee trinken 😉

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5 Gedanken zu “Banoffee zum Kaffeklatsch

  1. oh lecker! Ich habe in Togo/Africa immer aus einer riesigen Tasse Kaffee am Straßenrand bekommen, die süßen mit so einer karamellisierten Kondenzmilch. Das war so lecker! Das muss ich probieren, danke für die Idee!

  2. waaaaah, gekochte gezuckerte kondensmilch – der knaller! für ein weihnachtliches plätzchenrezept musste ich das mal machen und hatte stundenlang angst, dass meine küche explodiert – was natürlich käse war 😉 das plätzchenrezept hat mich enttäuscht – aber vom karamell war ich … also … soooo köstlich! und immer wieder begegnen mir aktuell rezepte, die nach dosenkocherei verlangen. dein post war ein weiteres zeichen. ich muss es wieder tun 😉
    lieben gruß vom hamburger blech!

    1. Das Schöne ist ja, dass man das Karamell für so vieles verwenden kann. Ich hab auch noch einen dicken Löffel in den Kaffee getan und es ist noch genug übrig für ein paar Karamell-Cupcakes. Schön, dass mein Banoffee dich inspiriert hat 🙂

      Liebe Grüße in den Norden!

  3. Interessant. Hast du vor dem Kochen ein Loch in die Dose gemacht?
    Wie lange hast du die Dose gekocht?
    Gibt es Kondensmilch mit Zucker?
    Danke
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      ich freue mich, dass ich wohl einen neuen Leser hinzugewonnen habe 🙂

      Man legt bzw. stellt die Dose so wie sie ist einfach ins Wasser. Da platzt nix, auch wenn man das erst vemutet. Ich habe sie dann ca 3-4, eher 4 Stunden geöchelt, ach so, immer wieder Wasser nachfüllen und den Wasserdampf aus dem Raum lassen. Im Schnellkochtopf soll es auch in einer Stunde gehen.

      Hier habe ich Milchmädchen benutzt, es gibt aber auch von Kaufland oder in russischen Läden gezuckerte Kondensmilch.

      Als Schwabe empfehle ich natürlich mehrere Dosen auf einmal zu kochen, von wegen Energie und so….

      Viele Grüße, Anna

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