Der Tchibo Produkttest: Apfel-Kartoffel-Tarte in der Apfelbackform

Huhu ihr Lieben,

heute ist es soweit. In Bloggerkreisen ist es ja schon seit einer Weile unruhig, denn Tchibo hat zu einem weiteren Wettbewerb aufgerufen. Auf der Facebookseite von Tchibo konnte man sich als Produkttester für die aktuelle Themenwelt bewerben: “Backen und Dekorieren”. Na gut, dachte ich mir, dann probierste halt mal wieder dein Glück. Meine Bewerbung schien Anklang gefunden zu haben und deswegen bekam ich vor zwei Wochen ein ordentliches Paket geliefert, in dem zehn Artikel aus der neuen Backwelt enthalten waren.

IMG_1663Auf dem Bild seht ihr folgende Produkte:

  • Ein Cake Pop Backblech
  • Eine Apfel-Backform
  • Eine Springform mit Deckel und dreierlei Einteilung
  • Eine Kuchen-to-go-Box
  • Ein Puderzuckerdose
  • Eine variable Tortenhaube
  • Ein drei-in-eins Werkzeug
  • Einen Apfelspalter
  • Einen Teigportionierer
  • Nicht auf dem Bild, weil zu doof ;-) Eine Backmatte aus Silikon

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Zuerste einmal vielen Dank an Tchibo für das große Paket, damit hatte wohl keiner der Teilnehmer gerechnet.

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Meine Meinung zu den Produkten nach dem ersten Begutachten: Da sind viele gute Ideen dabei und auch Produkte, die ich so noch nicht habe. Und wenn ich das sage, sprechen wir von einer Person, die etliche Silikonmuffin”bleche” und Kuchenbackformen, sowie irgendwas um die 18 Tortenplatten ihr Eigen nennt. IMG_1671

Ich bin gerne Tchibo-Produkttesterin, denn ich mag die Produkte, besitze viel Verschiedenes aus diversen Lebensbereichen. Die Qualität überzeugt, auch wenn man natürlich jedes Teil wieder einzeln begutachten muss. Die Winterstiefel, die ich vor ein paar Monaten im Sale erstanden habe, haben mich jedenfalls warmen Fußes durch NY getragen. IMG_1674

Ich weiß, ich weiß, ihr wartet alle auf die Rezension des Cake Pop Backbleches, allerdings möchte ich euch heute zuerst ein Rezept vorstellen, das ich in der Apfel-Backform mit herausnehmbarem Boden gebacken habe. Mit diesem Rezept starte ich auch in den Wettbewerb, in dem 10 Foodblogger gegeneinader antreten. Keine Angst, der Aufruf, für mich abzustimmen kommt erst ganz am Schluß und auch ganz leise….. ;-)

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Ganz ehrlich, eine Backform in Form eines Apfels ist jetzt nicht die neueste Idee. Der herausnehmbare Boden ist allerdings ein Novum in der Kombination, deswegen habe ich die Form sehr gerne ausprobiert und dachte mir: “Süß kann ja jeder :-) wir machen heut was Herzhaftes.” Außerdem musste es was sein, das Herr M. und ich am Wochenende zum Mittagessen essen konnten. Denn der Illusion dürft ihr euch nicht hingeben, dass ich backe, nur um des Backens willen, nein, nein, es muss auch essbar sein (und wenn es dann noch fotogen ist, schadet es auch nicht, näch?).

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Alles begann mit dem Apfelspalter, der jetzt auch nicht das Rad neu erfand, aber erstaunlich scharf ist und nette kleine Spalten macht. Da Herr M. allergisch gegen die Schale ist, müssen wir die Äpfel immer schälen. Dabei haben wir festgestellt, dass der Ausstecher in der Mitte ein bißchen größer sein könnte, weil so immer etwas an Schale oben und unten zurück bleibt (außer auf dem Bild hier, toller Vorführeffekt).IMG_1973

Für eine Tarte (4 Portionen) braucht ihr

  • Fett zum Einreiben der Form/Sprühfett
  • 2x fertigen Blätterteig aus dem Kühlschrank
  • 1 Apfel in Spalten
  • 500gr gekochte Kartoffeln in Scheiben
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Ei
  • 4EL Apfelsaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, Rosmarin, Paprika, Cayenne Pfeffer
  • 100gr gewürfelten Speck

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Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Die Backform vor der ersten Benutzung mit warmem Wasser und ein bißchen Spülmittel ausspülen, abtrocknen und den Boden richtig herum einlegen. Leider ist die richtige “Oben”-Seite nicht markiert. Wenn man den Boden aber in beide Richtungen mal eingelegt hat, wisst ihr, was ich meine.IMG_1978

Die beiden Lagen Blätterteig ausrollen und mit dem Wellholz ein bißchen auswellen. Dann ganz behutsam und erstmal locker in die gefettete Form legen und in die Form drücken.Ich habe zwei Lagen Blätterteig genommen, weil ich nicht wusste, wie sich der Teig mit dem geplanten Schmandguß verhalten würde.

Die Kartoffeln habe ich bereits am Vortag gekocht und dann in Scheiben geschnitten. Abwechselnd mit den Apfelspalten in die Form schichten. Sehr großzügig mit den Gewürzen würzen und den Schmand mit dem Ei und dem Apfelsaft verrühren. Die Speckwürfel über dem Auflauf/der Tarte/dem Kartoffelkuchen verteilen. Den Schmandguß über der Füllung verteilen.

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Das Ganze bei 180° ca. 30 Minuten lang backen und nach Bedarf für die letzten 3 Minuten den Grill anwerfen. Unser Grill ist so krass drauf, den darf man eigentlich kaum aus den Augen lassen. Und wenn man dann zum Sideboard läuft, um die Teller zu holen, denkt er sich: “Jetzt geb ich nochmal richtig turbo, so dass alles angebrannt ist, wenn Anna wieder kommt.” Tststs….

Aber das Highlight sollte ja noch kommen. Im Beipackzettel (jaja, das heißt eigentlich anders…) steht, dass man die Kuchenform mit dem fertigen Kuchen auf eine kleine Dose stellen soll und sich damit die Form ganz von alleine löst und der Kuchen oben stehen bleibt. Anna steht also mit dem heißen Ding in den Händen vor dem Vorratsschrank und sucht nach einer kleinen Dose. “Hättste mal vorher gemacht, dann würdest du jetzt nicht so doof dran stehen!!” Herr M. ruft aus dem Wohnzimmer: “Mit wem redest du?” “Na, mit mir selber, ich bin aber auch zu doof.”

Dose Nr.1 war eine Erbsendose mit 700ml Inhalt = zu groß, Dose Nr.2 war ein Nussnougatglas = zu groß, Dose Nr. 3 war das 250ml Sturzglas ohne Deckel, das ich immer für den Kuchen im Glas nehme = Perfekt :-)

IMG_2005Ich muss sagen, das gefiel mir schon ziemlich gut. Die Tarte habe ich dann auf das Brett gehievt, wobei ich dann darüber nachgedacht habe, dass der Vorgang ja eher für abgekühlten Kuchen gedacht ist und dann bestimmt auch weniger schwierig ist.

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So, wie bei jeder außergewöhnlichen Backform ist diese passé, wenn man das Gebackene anschneidet. Das sieht man hier wieder eindeutig. Um aber einen Kuchen oder ähnliches nett zu präsentieren, wenn z.B. mal die Schwiegereltern zu Besuch sind (Hallo A. und T. :-) ), ist diese Form genau richtig.IMG_2012

Auch in dieser Themenwelt hat sich Tchibo mal wieder Gedanken gemacht, was den Menschen da draußen das Leben schöner und leichter machen könnte und hat aus meiner Sicht (fast immer) ins Schwarze getroffen. Im Laufe der Woche zeige ich euch noch einige Produkttests mit leckeren Rezepten. Ab heute könnt ihr die Produkte auf Tchibo.de online und auch in den Läden kaufen.

Und wenn ihr dann noch Zeit habt, könnt ihr HIER auf der Tchibo-Facebookseite für mich abstimmen. Der Gewinner des Backwettbewerbs gewinnt einen Reisegutschein von Tchibo. Ich möchte ja nun nicht den “Hochzeitsreise”-Joker ziehen, aber wenn ihr mich dazu zwingt…. ;-)

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13 Gedanken zu “Der Tchibo Produkttest: Apfel-Kartoffel-Tarte in der Apfelbackform

  1. Pingback: 3 Jahre Anna im Backwahn – Rückblick auf das letzte Jahr | Anna im Backwahn

  2. Tolles Rezept und sehr hübsche Bilder! Die Backform fand ich durch den herausnehmbaren Boden auch sehr praktisch.

    Übrigens sind es nicht alles Foodblogger, die am Tchibo Backtalent teilnehmen ;)

    • Hallo Laura, ich weiß ;-) ich hätte es anders formulieren sollen. Aber die, die ich kenne, sind eben Foodblogger.

      Der Polkadot-Kuchen ist auch genial, wer den wohl gebacken hat ;-)

  3. Wow, die Tarte sieht super aus. Und wieso gibt es gerade jetzt bei Tschibo ein Cake-Pop-Backblech??? Ich habe doch eins in New York gekauft und voller Stolz nach Europa getragen, weil ich dachte, so etwas Schönes und Praktisches gibt es nur in Amerika *grmpphhhh*

    • Ich hatte keinen Platz mehr im Koffer, sonst hätte ich sicherlich auch eins gekauft.

      Aber du hast doch bestimmt noch andere Dinge, mit denen du angeben kannst, so vier Taschen oder so? ;-)

  4. Mhhh, klingt super! Kein Schimmer, wieso ich gar nicht erst auf die Idee gekommen bin, mit den Tchibo-Sachen was herzhaftes zu backen …hm. Hattest du beim Rausnehmen der Tarte auch Probleme an der Stiel-Stelle? Bei mir ist die Tarte da blöderweise abgeknickt – nicht so optimal, aber vielleicht war auch den Boden zu dünn. :-(

    • Bei uns war das auch eher, weil wir nach all dem Kuchen was Herzhaftes zum Mittagessen gebraucht haben :-)

      Bei mir hat der Stiel gehalten, aber ich hatte ja auch eine doppelte Lage Blätterteig verwendet. Ich könnte mir vorstellen, je dünner der Teig und je mächtiger der Belag, desto schwieriger wird es, wenn man den Kuchen heraus holt.

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