[Die Bloggerbuch-Woche] 24-Stunden-Giveaway: Bücherpakete und Bloggerbonbons

Heute mach ich mal was ganz anderes. Ein Giveaway. Das ist an sich ja nix Besonderes. Aber normalerweise veranstalte ich ja Giveaways erst am Ende einer Themenreihe. Da sich das Ende der Reihe aber wohl erst in der nächsten Woche abzeichnet und ich gern die schönen Sachen noch diese Woche los schicken will, gibt es dieses Giveaway heute schon und ihr müsst echt schnell sein, wenn ihr mitmachen wollt. Denn der Lostopf wird bereits morgen mittag um 12:00 Uhr geschlossen, dann kann ich (wenn alles glatt läuft mit den Adressen) die Pakete noch Donnerstag nachmittag los schicken.

Und jetzt wollt ihr doch bestimmt gern noch wissen, was es zu gewinnen gibt. Alle Teile in den Paketen sind entweder von Verlagen oder von Bloggern mit Shops gesponsert. Sicher ist euch schon aufgefallen, dass es in dieser Woche nicht nur drum ging, euch Bücher vorzustellen, sondern auch die jeweiligen Blogger und ihre Leistung zu unterstützen. Ich verlängere diese Unterstützung, indem ich jedem Paket ein “Bloggerbonbon” beigefügt habe: eine Kleinigkeit, aus einem bloggerbetriebenen Shop. Wie sich Bloggershops von anderen Shops für mich unterscheiden? Es steckt oft mehr Liebe drin (natürlich gibt es auch haufenweise liebevolle normale Shops) und die Shops haben dieses gewisse Etwas. So ganz weiß ich nicht, was es ist. Aber vielleicht ist es die Tatsache, dass Blogger oft die Quelle neuer Trends sind und diese sich so direkt unter Bloggern verbreiten. So passiert es manchmal, dass ich in einem Print-Magazin ein Produkt sehe, welches schon vor einem Jahr von Bloggern vorgestellt wurde. Außerdem gibt es ganz oft noch ein paar persönliche Zeilen des Shopbesitzers, wenn es die Zeit zulässt. Und die Verpackungen sind immer allerliebst. Deswegen kaufe ich gern in Bloggershops ein.

1. Paket “Grün durchs Jahr”:

Dieses Paket enthält je ein Exemplar von “Geschenke aus dem Obstgarten”* vom Backbuben und “Pflanzen-Deko kreativ & selbstgemacht”* von Fee ist mein Name. Die Rezension der beiden Bücher findet ihr hier. Das Bloggerbonbon ist ein wunderschön gestalteter Kalender* für das Jahr 2015 von Annette, die den Blog Blick 7 und hat auf Dawanda* einen Shop mit demselben Namen. Ihre individuell gestalteten Hochzeitskarten findet ihr hier*. Annette sagt über sich selbst: “Mein Name ist Annette – ich blogge auf blick7blog.de und betreibe beruflich in einer one-woman-show mein Herzensprojekt. blick7 steht für schlichte, zeitlose Papeterie mit Leidenschaft und Herzblut.” Und natürlich ist Annette auch auf Facebook und Instagram. Und das merkt man. Vielen Dank für das tolle Giveaway, liebe Annette.

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2. Paket “Torte, Torte, Torte”:

Dieses Paket beinhaltet je ein Exemplar von “Törtchenzeit”* von Sonya Kraus und Jessi “Törtchenzeit” Hesseler (Rezension) und “Kreative Leckereien”* von Christina’s Catchy Cakes (Rezension). Das Bloggerbonbon kommt von den Küchenmiezen Susi und Katja. Sie haben erst vor kurzem ihren Shop Miezen-Boutique* ins Leben gerufen und haben sich ganz dem Backen und Dekorieren verschrieben. Sie sagen über sich selbst: “Backen ist easy – behaupten wir. In diesem Blog findest du alles rund um Kuchen, Torten, Törtchen, Tartes und alles, was dein Süßspeisen-Herz begehrt. Und das alles mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Nom-nom-Effekt & unserer Gelinggarantie.” Auf Facebook findet ihr die beiden auch. Die beiden haben mir ganz wunderhübsche Verpackungskleinigkeiten für das Giveaway zugeschickt. Vielen Dank dafür!

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3. Paket “Weihnachten”:

Dieses Paket enthält je ein Exemplar “Advent, Advent”* von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Lisa kennt ihr auch als Teil von Liz&Jewels. Eine Rezension folgt. Außerdem enthält das Paket ein Exemplar von “Weihnachten mit Liebe handgemacht” von Hanna Erhorn und Clara the Boss “Tastesheriff” Moring. Letzteres habe ich euch hier vorgestellt. Das Bloggerbonbon in Form hübscher Weihnachtsdeko kommt in diesem Paket von Annette von Der Atelierladen. In ihrem gleichnamigen Laden* verkauft Annette allerlei Schönes für Herz und Auge. Und natürlich auch ihre eigenen Bücher*. Annette schreibt über sich: “Kreativ mit Leib & Seele… Auf meinem Blog finden sie nicht nur Anregungen und Szenetipps, sondern können auch einen Blick hinter die Kulissen meines AtelierLadens werfen. Für meinen AtelierLaden kreiere ich ausgefallene Dekostücke, Schmuck und trendige Accessoires. Seit vielen Jahren arbeite ich zusätzlich als Kreativbuchautorin bei einem renommierten Verlag.” Auf Facebook und Instagram könnt ihr immer Aktuelles sehen. Vielen Dank für deinen Beitrag, liebe Annette!

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4. Paket “Süße Kleinigkeiten”:

Dieses Paket enthält ein Exemplar von “Macarons für Anfänger”* von Aurélie Bastian. Ihr kennt sie von ihrem Blog Französisch kochen. Eine Rezension folgt. Das Bloggerbonbon in diesem Paket sind ein Stempel mit Hirsch- äh Rentier…na, ihr wisst schon, Elch-Bild und einer schönen Auswahl an Karten von Anna Allessokunterbunt. In ihrem Dawandashop* verkauft sie schöne Papeterie und Stempel und -mein persönlicher Favorit- das Wolkenkirschkernkissen. Anna sagt über sich: “Mein Blog ist eine kunterbunte Sammlung von allem was ich mag – Fotografie, meist süße Leckereien, Grafik, Reisen und DIY. In meinem Shop findest du mit Liebe selbst designtes, selbst genähtes und handgeschriebenes.” Auch auf Facebook und Instagram findet ihr sie. Vielen Dank für deine schönen Sachen, liebe Anna!

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5. Paket “Kreatives”:

Dieses Paket enthält ein Exemplar “Kunst aufessen”* von Ida Frosk. Ida zeigt auf ihrem Blog supersüße Ideen, wie man sein Frühstück abwechslungsreich und in Bildern gestalten kann. Außerdem enthält es ein Exemplar von “Fotowohnsinn – Ideen zum Selbermachen”* von  Jutta Handrup und Meike Hedder von Kreativfieber. Die beiden zeigen Ideen über Ideen, wie man seine Bilder von der Festplatte in die Wohnung holt. Beide Rezensionen folgen noch. Das Bloggerbonbon in diesem Paket kommt von Binedoro. Bine bietet in ihrem Dawandashop* lauter tolle Sachen aus Stoff an und so freue ich mich, dass sie für mein Giveaway ein Rezeptbuch mit Stoffumschlag geschickt hat. Bine über sich: “Hallo, ich bin Bine, lebe in Krefeld, bin eigentlich in Sachen Werbung/Marketing unterwegs und blogge auf binedoro.blogspot.de hauptsächlich über DIY, Deko und Lifestyle. In 2011 habe ich meine Leidenschaft fürs Nähen zum Nebenberuf gemacht und das Label binedoro gegründet. Ich mag hübsche DIY-Ideen und schöne Deko, backe und koche gern, stöbere durch Wohn- und DIY-Zeitschriften, schwinge auch mal Pinsel, Bunt- und Bleistift und liebe den Reitsport.” Bine findet ihr auf Facebook und Instagram. Ich danke dir für das schöne Rezeptbuch, liebe Bine!

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Uff! Also wenn das nicht schon eine vorweihnachtliche Bescherung ist, dann weiß ich auch nicht :-)

Für das Gewinnspiel gelten folgende Regeln:

  • Jeder von euch kann für ein Paket teilnehmen. Bitte hinterlasst einen Kommentar darüber, ob ihr schon richtig weihnachtlich dabei seid oder ob ihr noch ne Weile dahin braucht. Gebt an, welches Paket ihr gerne hättet. Sollte es nach der Auslosung doppelte Wünsche geben, wird unter den Gewinnern noch einmal gelost.
  • Hinterlasst den Kommentar bis Donnerstag 18.12.2014 um 12:00 Uhr. Damit habt ihr zugegebenermaßen ein bisserl mehr Zeit als 24h.
  • Gebt eine gültige E-mail-Adresse im entsprechenden Feld an, unter der ich euch kurzfristig erreiche.
  • Ihr müsst über 18 sein, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
  • Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

So, ihr Lieben, ich hoffe, mein Giveaway gefällt euch und ihr macht fleißig mit, auch wenn es überall sonst schon so viele Gewinnspiele gibt.

*Dieser Artikel ist voll von Kooperationen und ja, ich mache Werbung. Sind aber alles tolle Sachen und deswegen mach ich das sehr gerne. Vielen Dank an alle Verlage und die Bloggershops für das kostenlose Bereitstellen der Gewinne.

[Die Bloggerbuch-Woche] Weihnachten mit Liebe handgemacht von Hanna Erhorn und Clara Moring

Als der BLV Verlag im Spätsommer das Cover für das neue Buch von Hanna Erhorn und Clara Moring auf Instagram veröffentlicht hat, wusste ich sofort: “Das ist was!” Ich mochte die Stimmung, die das Cover verbreitet hat. Darauf ist zu sehen: ein Karton Weihnachtsdeko, wie er im Keller meiner Eltern stehen könnte. Das Bild fühlt sich nach Heilig Morgen beim Baum schmücken mit meinem Papa an und nach Weihnachts-Kaffee bei der Oma mit angeknabberten Keksen auf dem alten Ledersofa.

Clara kennt ihr von ihrem Blog Tastesheriff und ihren Projekten Blogst und PAMK. Clara ist ne Powerfrau, wie sie im Buche steht. Manchmal wünsche ich mir, nur halb so viel Elan zu haben wie sie. Neben all dem, was sie beruflich wuppt und jetzt auch noch privat (an dieser Stelle Grüße an die Zuckerschnute), hat sie dieses Jahr ein Weihnachtsbuch heraus gebracht. Zusammen mit Hanna arbeitet sie unter dem Namen Gut&Schön-Projekte ebensolche aus: gute und schöne Projekte – auch schon andere Bücher und Fotoproduktionen.

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich jetzt nicht so der Typ für saisonale Bücher bin, aber dieses Cover hat mich neugierig gemacht. Und als das Buch dann in meinem Briefkasten landete, hab ich mich direkt mal durchgewühlt.HandmadeWeihnachten_270214.indd

Weihnachten mit Liebe handgemacht – Basteln, Backen, Dekorieren*, erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV-Verlag, Gut und Schön Projekte.

Im Inhalt des Buches findet man folgende Kategorien: “Vorfreuen – raffinierte Advents- und Nikolausideen”, “Dekorieren – bezaubernder Baum- und Hausschmuck”, “Schenken – liebevolle Geschenke und Verpackungen” und “Naschen – kulinarische Köstlichkeiten”. Zu Beginn des Buches findet man wie in den anderen BLV-Büchern eine kleine Kunde zum Thema, hier zum Werkzeug. Schadet nicht, bei einem Handwerk-Trottel wie mir ;-) Als letzte Kategorie steht da Last-Minute-Geschenke. Woher wussten die nur, dass sowas auch mal gebraucht wird? Wer allerdings ein Extra-Kapitel erwartet, wird enttäuscht werden. Denn das Kapitel sammelt quasi Anleitungen und Rezepte aus dem Buch zusammen zu einem Kapitel für die ganz Eiligen. Also eigentlich total ausgefuchst und praktisch.

Wäre ich bastlerisch begabt, würde es hier schon aussehen wie beim Weihnachtsmann im Wohnzimmer, aber leider bin ich eben nur eure Anna im Backwahn. Aber sollten die Weihnachtswichtel doch noch vorbei kommen, würde ich gerne folgende Projekte in Auftrag geben: die Deko-Tannen-Leiter, das vierlagige Fensterbild und die Mistelzweig-Lichterkette. Bei den Ideen ist für jeden was dabei: viel mit Licht, mit Holz und Wolle und sogar mit Beton – dem In-Material der letzten Jahre. Aber egal, welche Idee man sich raussucht, jede hat Stil und wenn man sich die Bilder anschaut, wähnt man sich ein bißchen in “Schöner Wohnen”.

Die Naschabteilung des Buches ist durchmischt von Gebackenem, heißer Schokolade und kleinen Mitbringseln für Weihnachtsfeiern. Ich habe für euch das Brownierezept ausprobiert und die Freunde, mit denen ich diese nach dem Raclette verspeist habe, waren sehr angetan von der Kombi des Schokokuchens mit dem Zimt-Schmand.

Weihnachten mit Liebe handgemacht - Brownie

Für ein Blech Brownies braucht ihr:

  • 250gr Butter
  • 250gr Kuvertüre
  • 6 Eier
  • 280gr Zucker
  • 1TL Vanillearoma
  • 150gr Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Becher Schmand
  • Zimt

1. Den Ofen auf 180Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Schokolade und Butter im Wasserbad unter Rühren erhitzen, glatt rühren, vom Herd nehmen. Die Masse abkühlen lassen.

3. Eier und Zucker schaumig rühren, die Vanille dazu geben und nochmal kurz schaumig rühren, bis alles locker ist.

4. Die Schokomasse unterheben, anschließend Mehl und Salz hinzu geben. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen und glatt verstreichen.

5. Im Ofen ca. 20-25 Minuten backen. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Schmand und Zimt cremig rühren. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, den Schmand aufstreichen.

Ich habe das Ausstechen des Brownies weg gelassen. Wer sternförmige Brownies haben möchte, unternimmt den Schritt vor dem Schmand.

Meine Empfehlung: Wer richtig Lust auf weihnachtliche Dekos oder Basteleien hat, ist mit diesem Buch genau richtig dran. Ich würde es auf jeden Fall als Weihnachtsgeschenk für kreative Freunde im Hinterkopf behalten, vielleicht für nächstes Jahr – gern auch schon im Herbst, da einige schöne Ideen für den Advent drin sind. Mal sehen, ob ich Herrn M. nächstes Jahr dazu bringen kann, mir die Holztanne zu sägen.

*Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die Freigabe des Rezptes.

[Die Bloggerbuch-Woche] Geschenke aus dem Obstgarten von Markus Hummel und Pflanzen-Deko kreativ & selbstgemacht von Fee-Jasmin Rompza

Heute stelle ich euch gleich zwei Bücher vor. Für mich passen die beiden gut zusammen, weil sie beide etwas für Garten- und/oder Pflanzenfreunde sind. Außerdem sind sie vom gleichen Verlag und haben so dieselbe Größe. Macht sich immer gut im Regal.

Ich beginne mit dem Buch eines guten Freundes von mir. Die meisten von euch werden Markus besser als Backbube kennen. Unter diesem Namen backt er sich seit 2012 fröhlich in die Herzen seiner Leser. Und wenn ich fröhlich sage, meine ich das auch so. Als Person ist Markus einfach ein Schatz, ein lieber Kerl, mit dem man Pferde stehlen kann. Er ist der einzige, der mir spät abends noch Nachrichten schreiben darf, wenn er eine Frage zu einem Rezept hat.

Markus’ Blog ist deswegen so beliebt, weil er nicht nur schöne Rezepte, sondern auch tolle Bilder mit viel Liebe zum Detail zeigt. Ich weiß, dass er viel Wert auf das Layout legt und immer alles schön hell und freundlich und einladend gestalten möchte. Und wer mal ein Bild seiner Küche gesehen hat, der weiß, warum er so gerne am Ofen und an den Schüsseln steht. Als Markus mir erzählte, dass er ein Buch herausbringen würde, hab ich mich total für ihn gefreut. Und als der Verlag es mir dann zugeschickt hat, hab ich mich gleich drauf gestürzt.

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 Geschenke aus dem Obstgarten* von Markus Hummel,

erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV Verlag, Frauke Antholz

Der Zusatz “Selbst gemacht – kreativ verpackt” verspricht mehr als nur Rezepte. Schauen wir uns das Ganze doch mal an. Bereits auf einer der ersten Seiten sieht man, worum es geht: Obst, Obst und nochmal Obst. Sommer pur in kleinen Körbchen und Gläsern. Schaut man sich dann das Inhaltsverzeichnis an, gibt es nach der Einleitung vier Rezeptkategorien: “Tutti Frutti” (Marmeladen und ähnliches), “Süße Sünden” (Gebäck), “Würziges Vergnügen” (Chutneys und ähnliches) und “Flüssiges Glück” (Limonaden, Säfte und Sirups). Außerdem interessant und wichtig: der Saisonkalender für heimische Obstsorten. Und das ist auch der Grund, weswegen ihr kein Rezept von mir zu diesem Buch seht. Wo gibt es schon frische Himbeeren und Erdbeeren um diese Jahreszeit? Außerdem könnt ihr  jetzt schon mit Hilfe des Buches Pläne machen, welche fruchtigen Leckereien ihr im Sommer machen wollt.

Ich gehöre jetzt weniger zu den Marmeladenkocherinnen und habe bisher auch kein Buch dafür daheim. Deswegen hab ich mich erstmal ausgiebig mit dem Marmeladenkapitel auseinandergesetzt. Auf meiner Liste stehen auf jeden Fall der Himbeer-Kirsch-Curd und die Erdbeer-Passionsfrucht-Konfitüre. Wie ihr seht, mag ich rote Marmeladen sehr. Außerdem lassen sich die ganz toll zu verschiedenen Gebäcksachen kombinieren. Falls ihr euch schon gefragt hab, wo denn das Verpacken bleibt? Das kommt immer als Deko-Idee direkt unter den Rezepten. Die Materialien dazu stehen unter den Zutaten. Das finde ich praktisch, denn so hat man alles auf einen Blick.

Tatsächlich hat mich das Gebäck in diesem Buch weniger interessiert, denn da gibt es ja auch schon jede Menge Rezepte in meinem Kopf und auch in meinem Regal. Bei den würzigen Sachen würde ich gerne mal was ausprobieren, kann aber gar nicht sagen, ob ich sowas überhaupt mag. Macht jemand von euch solche Sachen regelmäßig und kann mir sagen, wozu man das am besten isst? Außer Fleisch fällt mir da auf Anhieb nix ein. Wobei mich der spanische Orangensalat mit Zwiebeln und Oliven ganz nett anlächelt :-) Ich werde berichten, wenn ich ihn mache. Aus der Abteilung fruchtiges Flüssiges wird auf jeden Fall die Zitrus-Limonade nachgemacht. Eigentlich wäre jetzt die richtige Zeit dazu.

Leider, leider gibt es für mich ein großes domnierends Manko an diesem Buch: die Fotos. Versteht mich nicht falsch, die Fotos sind schön bunt, machen Lust auf Obst und passen zu den Rezepten. Aber sie spiegeln nicht das wieder, was ich von Markus’ Blog kenne. Seine Bilder sind vom Stil her anders, moderner und zurückgenommener. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch mehr Markus’ Handschrift (außerhalb der Rezepte) getragen hätte. Sicherlich wird das im nächsten Buch anders :-)

Das zweite Buch, das ich euch heute vorstelle ist ebenfalls von einer sehr lieben Bloggerkollegin, deren Blog ich aufgrund ihrer Authentizität sehr schätze. Fee von Fee ist mein Name kennen viele sicherlich auch von ihren Fotoaktionen auf dem Blog oder auf ihrem Instagram-Account. Als ich erfahren habe, dass sie bald ein Buch zum Thema Pflanzen-Deko raus bringt, war ich sofort interessiert. Seit ich in meiner jetzigen Wohnung lebe und ein Wohnzimmer voller Licht und mit großen Fenstern habe, taste ich mich schön langsam in die Thematik Zimmerpflanzen vor.

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Pflanzen-Deko kreativ und selbstgemacht von Fee-Jasmin Rompza,

erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV Verlag, Fee-Jasmin Rompza

Auf 120 Seiten finden sich 50 Projekte von Fee, die sich in folgende Kategorien aufteilen:

  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  • Trautes Heim, Grün allein
  • Frisch auf den Tisch
  • Einfach mal hängen lassen
  • Feste feiern, wie sie fallen
  • Natürlich künstlich, was sonst?

Bereits auf der Seite mit dem Inhalt sieht man die bloggertypische Dymoschrift und ein paar der Fotos, die Lust auf mehr machen. Zu Anfang gibt es noch ein paar Tipps zum Umgang mit Pflanzen allgemein. Viele der Tipps kenne ich bereits, aber eben auch deswegen weil ich mir letztes Jahr einige Bücher zum dem Thema zugelegt habe. Aber wie beim Backen finde ich es richtig gut, dass es für die, die sich nicht so auskennen, aber direkt loslegen möchte, ein paar Worte vorab gibt. Um es noch einmal zu verdeutlichen, das hier vorliegende Buch dreht sich um Deko rund um Pflanzen und nur indirekt um Pflanzen. Also bitte nicht enttäuscht sein, wenn ihr keine weiteren Pflanzentipps bekommt.

Wenn ich das Buch so durchblättere, freue ich mich total an den Ideen. Da sind superschöne Sachen dabei. Und wäre ich mehr der Basteltyp, hätte ich auch längst was draus gebastelt. Aber da scheitert es manchmal bei mir. Sachen zum Backen hab ich immer da, aber Sachen zum Basteln, da müsste ich erstmal in den Baumarkt. Modelliermasse müsste ich erstmal besorgen. Zum Glück hat Fee auch einige Ideen mit Upcycling Charackter dabei, zum Beispiel Vasen aus Konservendosen verziert mit Spitze und Band als Geschenk zu den mitgebrachten Blumen. Das könnte sogar ich :-) Im Kapitel “Feste” gibt es auch noch einige Ideen zu Weihnachten oder, wenn ihr das Buch jetzt erst verschenkt, auch zu Ostern.

In Fees Buch hüpft einen die Frische der Pflanzen geradezu an. Ich mag die Fotos sehr und finde es schön, dass sie ein Gefühl von Heimeligkeit vermitteln.

Meine Empfehlung: Beide Bücher zusammen verschenken oder sich schenken lassen. Wer Obst im Garten hat oder gerne Obst verarbeitet, hat sicher auch ein Händchen für Pflanzen. Wer bei Markus’ Buch allerdings ein Abbild seines Blogs erwartet, könnte eventuell enttäuscht sein, auch wenn die Rezepte schön sind.

Zu beiden Büchern werde ich in Zukunft greifen, wenn ich leckere und hübsche, grüne Geschenke verschenken möchte.

*Dieses Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

[Die Bloggerbuch-Woche] Zucker, Zimt und Sterne von Virginia “Jeanny” Horstmann

Heute geht es weiter mit dem Weihnachtsbackbuch von Jeanny, deren Blog Zucker, Zimt und Liebe seit 2012 die Blogosphäre bereichert. Ich persönlich habe Jeanny als Dozentin auf ihrem Shoot the Food-Workshop kennen gelernt. Da machte sie schon einen sehr kompetenten Eindruck. Dass ihr erstes Buch folgen würde, war also nur eine Frage der Zeit. Hier findet ihr meine Rezension dazu. Und wo ein Buch im Regal steht, folgt gerne auch mal ein Zweites. Tatsächlich bin ich eigentlich nicht der Typ, der ein weihnachtliches Backbuch kauft, weil es bereits in vielen Backbüchern Kapitel zum Thema Weihnachten gibt. Und mein Regal ist schon ziemlich voll. Aber Bloggerfreunde unterstütze ich gern und neugierig war ich ohnehin. Also habe ich mir “Zucker, Zimt und Sterne” bestellt.

Das erste, was einem auffällt, wenn man das Buch auspackt, ist die Größe. Es ist kleiner und dünner als der Vorgänger. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, werte ich das nicht negativ. Manches Mal ist es nicht mal von Vorteil sich zwischen 150 Rezepten unterscheiden zu müssen. Zudem ist es ein saisonales Buch, das genau 6 Wochen im Jahr Gültigkeit hat, wenn man die Rezepte auch nur zu Weihnachten machen möchte. Außerdem schlägt sich die geringere Seitenzahl natürlich auch im Preis nieder, alles andere wäre mir altem Schwaben auch aufgefallen.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn

Wenn man das Buch aufschlägt, sieht man in der Inhaltsangabe drei klare Kategorien auf ca. 60 Seiten: “Aus der Plätzchendose”, “Feines Weihnachtsgebäck” und “Süße Adventsgeschenke”. Beim ersten Durchblättern des Buches entdecke ich bei den Plätzchenrezepten viele Klassiker, einige abgewandelt. Ein solides Kapitel Weihnachtsbacken würde ich sagen. Spannender finde ich schon das Weihnachtsgebäck. Vielleicht finde ich die Ideen in dem Kapitel besonders anregend, weil ich sonst nur Stollen und ähnliches kenne, wo immer überall viele Rosinen drin sind. In dem Kapitel gibt es kleine Küchlein, schwedisches Hefegebäck und andere Leckereien, die ich so teilweise noch nicht kenne. Mag ich sehr. Die dritte Kategorie bereitet mir ein bißchen Kopfschmerzen, da ich mir von Adventsgeschenken recht viel versprochen habe. Die Rezepte und Anleitungen für Geschenke aus eigener Hand und aus der eigenen Küche sind einfach gehalten, mir persönlich vielleicht zu einfach. Auch hier muss ich aber mal wieder die Perspektive wechseln und mich in den Normalo-Backbuchfreund hinein versetzen. Als Blogschreiberin und Vielleserin habe ich schon allerlei DIYs und Geschenke aus der Küche gesehen und gemacht. Wer sich nicht in dem Bereich rum treibt, der ist froh, wenn eine Anleitung nicht über mehrere Seiten geht und die Zutaten und Materialien leicht zu bekommen sind. Also ist auch dieser Teil eigentlich voll in Ordnung.

Über Jeannys Bilder müssen wir eigentlich nicht sprechen. Die sind wie immer schön gestaltet, toll fotografiert und machen Lust auf Winter und Weihnachten. Das hat sie halt einfach drauf :-)

Als ich dann auf der Suche nach einem Rezept war, das ich für euch testen könnte, habe ich festgestellt, dass nicht alle Plätzchenrezepte so klassisch sind, wie auf den ersten Blick vermutet. Ich habe zum Beispiel noch nie Makronen mit Butter zubereitet. Also wurde dieses Rezept getestet. Leider habe ich nach der Fotoaktion das Buch verlegt und kann euch deswegen im Moment nicht das Rezept geben, werde das aber heute abend nachholen. Eins sei euch aber gesagt: Dieses Rezept ist so einfach, dass ich es während des Frühstück zubereiten am Wochenende backen konnte. 10 Minuten plus Backzeit müsst ihr übrig haben, das ist alles. Und wenn ihr euch dann noch im Gegensatz zu mir an die Größenordnung auf dem Bild (im Buch, nicht meins) haltet, dann bekommt ihr auch kleine, feine Kokoshappen und nicht wie ich Berge, die ich länger backen musste und die dann brauner wurden als geplant. Herr M., der sonst nicht so der Kokos-Fan ist, hat jedenfalls trotzdem seinen Daumen hoch dazu gegeben.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn_Makronen

Meine Empfehlung: Das Weihnachtsbuch von Jeanny sollten all diejenigen kaufen, die ihren Blog und ihre Fotos mögen und denen vielleicht auch noch ein Weihnachtsbuch im Regal fehlt. Die Kombination aus Plätzchen, Kuchen und Geschenken könnte hilfreich sein in der Vorweihnachtszeit oder in Vorbereitung auf kleine Weihnachtsbesuche. Als Geschenk eignet sich das Buch natürlich auch für Freunde, die viel Spaß an solchen Büchern haben. Ich persönlich würde das Buch zusammen mit einem Backnachmittag verschenken, da kann es gleich zum Einsatz kommen.

[Die Bloggerbuch-Woche] Törtchenzeit von Sonya Kraus und Jessi Hesseler

Vor ein paar Wochen hatte ich Geburtstag und wie jedes Jahr braucht meine Familie eine Liste von mir, was mein Leben ein bißchen schöner machen könnte. Mein Hobby “Backen und Bloggen” lässt sich immer beliebig erweitern, auch wenn ich schon jede Menge Material und natürlich auch Bücher besitze. Da dieses Jahr aber so viele tolle Bücher rausgekommen sind, vor allem Bücher von Bloggern, war es gar nicht schwer, einige zu nennen, die mir noch im Regal gefehlt haben. Und nun steht ja auch noch Weihnachten vor der Tür und deswegen möchte ich euch diese und nächste Woche in kleinen, kurzen Rezensionen einige Bücher vorstellen, die ich von den Verlagen bekommen habe oder mir selbst gekauft habe.

Als Backbloggerin, die sich schon seit 4 1/2 Jahren mit Kuchenrezepten aller Art beschäftigt und viele davon auch selber schreibt, erwarte ich von einem Buch, dass es mir einen Mehrwert bringt. Klassische Rezepte habe ich zuhauf von meiner Mutter übernommen und deswegen möchte ich in einem neuen Backbuch eben auch Neues entdecken. Von einem Bloggerbackbuch erwarte ich zusätzlich, dass es modern aufgemacht ist und mit den Bildern sowohl mich (die schon jede Menge Foodfotos gesehen hat) als auch den Normalo-Bäcker und Kochbuchfreund anspricht..

Den Anfang macht heute “Törtchenzeit“* von Sonya Kraus und Jessi Hesseler. Das Buch ist nach dem gleichnamigen Blog von Jessi benannt und verspricht damit viele leckere Köstlichkeiten. Jessi ist bekannt geworden mit Hüftgold-Torten und durch ihren Dutt, der ihr in Bloggerkreisen den Spitznamen Fräulein Dutti einbrachte. Sonya Kraus ist aus dem Fernsehen bekannt, wobei ihr Schwerpunkt dort eher auf Moderation und auch Handwerkersendungen liegt. Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag, März 2014

Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Als ich das Cover das erste Mal online gesehen habe, war ich wenig begeistert. Für mich war es zu verspielt und rosa. Ihr werdet sehen, dass die folgenden Tage noch einige rosa Bücher folgen werden. Dazu ein bißchen Tüdeldü hier und ein bißchen Romantik da, ganz insgesamt hätte ich mir es wahrscheinlich nicht gekauft. Da der Verlag mir aber ein Rezensionsexemplar zugeschickt hatte, hab ich mal reingeschaut und war über alle Maßen überrascht. Das Innere des Buches ist so ganz anders als das Cover vermuten lässt. Weniger rosa und dafür wirklich ganz toll fotografierte Foodfotos von Amanda Berens. Im Buch findet man 10 Rezept-Kategorien auf 160 Seiten, die sich sowohl saisonal als auch thematisch einordnen, z.B. Schokolade Weihnachten, aber auch kleines Gebäck. Somit ist das Backbuch ein guter Ratgeber durch’s ganze Jahr. Wie in vielen Backbüchern findet man am Anfang ein paar Tipps und Tricks zum Backen an sich. Diese Seiten überblättere ich meist, finde es aber sehr gut, dass sie gerade Anfängern in Sachen Backen weiterhelfen können.

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Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Törtchenzeit ist das Buch, das ich dieses Jahr am häufigsten in der Hand hatte. Leider nicht, um es von vorne bis hinten durchzubacken, sondern weil ich es oft in meinen Workshops für Blogger im Teil über Foodfotografie rumgezeigt habe. Die Bilder sind Lehrwerke einiger sehr einfacher Regeln und Vorgehensweisen und meine Teilnehmer fanden es recht erstaunlich, wie gut man diese erkennen kann, wenn man erstmal davon gehört hat.

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Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Wenn man durch die Rezepte blättert, fällt einem auf, dass es zwischendurch immer mal wieder Seiten gibt, auf denen kleine DIY-Ideen zu sehen sind. Eine Backmischung und eine Bestecktasche sind dabei. Und auch folgende Idee, die ich einfach mal auf weihnachtlich getrimmt habe. In der Rezepte-Kategorie “Geschenke machen” gibt es die Idee “DIY-Cupcake Kit”. So einfach und so schön, dass es jeder nachmachen sollte, der Freunde im Backwahn hat. Man nehme eine schöne Schüssel. Meine ist aus Emaille und aus dem Urlaub mitgebracht. Dazu einige praktische Utensilien wie Teigschaber, Spritzbeutel und Tülle. Ich habe noch ein paar weihnachtliche Ausstecher und Muffinformen dazu gelegt undas Ganze mit einer Vanilleschote, Sprinkles und Zuckerstangen getoppt. Diese Idee ist super wandelbar und bei der Auswahl an Backshops, die ihr heutzutage online findet, habt ihr sicher im Nu ein solches Starterset fertig gepackt. Ich würde um das Ganze noch eine Folie machen und so zum Geburtstag oder zur Weihnachtsfeier mitbringen.

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Meine Empfehlung: Dieses Buch eignet sich toll, um sich selber oder andere Backbegeisterte zu beschenken – tolle Bilder, viele Rezepte und einige Ideen, die sich auch immer wieder umwandeln lassen. Wer Jessis Blog mag, kann mit ihrem und Sonyas Buch nicht viel falsch machen.

*Rezensionsexemplar, das mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Mein Gastbeitrag auf Innen & Aussen: Ein weihnachtlicher Sweet Table in Rot und Gold

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Heute entführe ich euch an einen reich gedeckten und schön dekorierten Sweet Table. Die Farben rot und gold sollen euch ein bißchen in Weihnachtsstimmung bringen (falls ihr noch nicht mittendrin seid) und die Rezepte sind voll mit Schoko, Zimt und Lebkuchengewürz. Und wo findet ihr das Ganze? Auf dem Beautyblog Innen&Aussen. Schaut doch bei Paddy rein und habt einen schönen Adventssonntag!

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Welche Box ist die Richtige für mich?

Nachdem wir diese Woche ja schon jede Menge an Tipps und Rezepten für den Inhalt der Pausenbrot- und Lunchboxen gesehen haben, gab es zurecht Fragen: Welche Boxen verwendest du? Hast du Tipps?

Ja, habe ich. Seit Herr M. und ich morgens regelmäßig eine Vesperbox mit in die Arbeit nehmen, haben wir uns einige, verschiedene Boxen zugelegt. Der Grund für “viele” ist die Tatsache, dass wir faul sind. Hätten wir nur eine Box für jeden, müssten wir diese jedes Mal direkt nach dem Nachhausekommen spülen, um sie für den nächsten Tag bereit zu machen. Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass wir sie nur in die Spülmaschine legen und eben dann spülen, wenn die Maschine voll ist. Und damit wären wir schon bei unseren Auswahlkriterien.

Unsere Boxen müssen groß genug sein, um unser Frühstück (Brot plus Obst und Gemüse, manchmal noch Würstchen etc.) zu beherbergen. Ich persönlich mag dafür Boxen mit Einteilungen. Die Box muss insgesamt wasserdicht sein, denn selbst wenn kein Inhalt drin ist, der nass ist, kann immer Feuchtigkeit vom Obst oder Gemüse austreten und die will ich nicht in der Tasche sein. Leider gilt das nicht für alle unserer Boxen. Außerdem muss die Box spülmaschinenfest sein. Wenn Kunststoffboxen mit drin sind, machen wir den Pustegang am Schluß an, dann sind sie nicht mehr patschnass, wenn wir sie aus der Maschine holen. (Ich hoffe, ihr wisst, was ich mit Pustegang meine…..)

Beginnen wir mit der ersten Art Box, die eine einfache Box mit einer Einteilung und einfachem Verschluss ist. Diese Box verwende ich, wenn ich einfache belegte Brote mitnehme. Die Box beinhaltet ungefähr 400ml (Größenangabe für später). Diese Box wurde mir von Donkey Products* zur Verfügung gestellt.

Die nächste Art Box ist die mit Einteilungen. Als Erste haben wir hier eine, die ich erst seit kurzem habe und bei deren Kauf der Mann gleich gejammert hat “Die ist total scheiße für die Spülmaschine!” Na gut, da hat er vielleicht Recht. Aaaaber, er wird die Box zu schätzen wissen, wenn er mal ganz viele Brote mitnehmen muss UND dann im Deckel der Box noch ein bißchen Obst und Mandeln vorfindet.

Die Box, die am häufigsten zum Einsatz kommt, ist Folgende. Sie ist von der Firma L*ock&L*ock, deren Name dafür steht, dass man mit den Flügeln, die sich am Deckel befinden, die Box luft- und wasserdicht verschließen kann. Diese Box beinhaltet ca. 1L und hat drei Einteilungen. Diese kann man mit unterschiedlichen Zutaten füllen, ohne dass sie sich berühren. Wenn ich zum Beispiel fertig geschnittene Nektarinen und Brot mitnehme, will ich nicht, dass diese das Brot durchnässen. Oder ich fülle in eine der Einteilungen Joghurt mit Früchten. Dann darf man die Box jedoch nicht gekippt transportieren, da die Einteilungen untereinander nicht wasserdicht sind. Ich bekomme oft den Tipp, doch lieber bei der Firma E*msa einzukaufen, da diese das gleiche Verschlusssystem haben, aber eben ein deutsches Unternehmen sind. Und die kann man ruhig unterstützen.

Folgende Boxenbilder hat mir Silvia von Volle Lotte zur Verfügung gestellt. Hier erzählt sie euch, wie sie diese findet. Anhand ihrer befüllten Boxen kann ich mir gut vorstellen, dass die Boxeneinteilungen wasserdicht sind.

Die nächste Box war eine recht günstige aus der Nonfood-Abteilung unseres Supermarktes. Obwohl sie sich auch nicht so gut macht in der Spülmaschine, benutzen wir sie recht häufig. Die Einteilung ist recht praktisch mit dem großen Teil links und dem länglichen Teil rechts. Meistens verwenden wir diesen Teil für Würstchen oder auch Obst. Leider ist auch diese Box nicht wasserdicht.

Diese Box habe ich in Vorbereitung auf eine Woche Messe gekauft, zu der ich auf jeden Fall genug gesundes Essen mitnehmen wollte. Diese Box ist von E*msa, mit drei Einteilungen und beinhaltet 1,20L. Diese Box benutze ich, wenn ich ein großes Brot oder Pfannkuchen oder eben auch Waffeln mitnehmen will, die von den Ausmaßen ein bißchen größer sind. Auch hier sind die Einteilungen untereinander nicht wasserdicht.

Die letzte Box mit Einteilung ist neu in meiner Boxenschublade und ich habe sie schon lange bei einigen anderen Bloggern bewundert. Deswegen freue ich mich sehr, dass mir diese Box vom Onlineshop Kivanta* zur Verfügung gestellt wurde. Kivanta ist ein Shop, der sich ganz auf die gesunde und nachhaltige Aufbewahrung von Lebensmitteln eingestellt hat. Ihr bekommt neben den Brotboxen auch Trinkflaschen, Trinkbecher für Kinder und andere Bedarfsartikel für Babies und Kinder. Bei allen Produkten achtet die Shopbetreiberin Nathalie darauf, dass sie keine bedenklichen Materialstoffe beinhalten. Die Boxen und andere “Mitnehmbehälter” sind fast alle aus Edelstahl, kosten damit ein bißchen mehr als ihre Kunststoffbrüder, sind damit aber total unbedenklich für die Mitnahme von Lebensmitteln und eben auch rostfrei, was die Sache mit der Spülmaschine ein bißchen einfacher gestaltet.

Folgende Boxen sind ein bißchen kleiner als die oben gezeigten und beinhalten ungefähr 500ml. Diese Boxen nehme ich immer dann mit, wenn ich für den Nachmittag noch eine Portion Obst oder ein Stück Kuchen mitnehme. Diese beiden Boxen sind von L&L und E*msa.

Die letzten Boxen, die ich euch noch zeige, sind in erster Linie für die Mitnahme von Mittagessen gedacht. Sie beinhalten ca. 2L und ich habe darin schon Nudelsalat, grünen Salat und Tomatensoße für 4 Personen transportiert. (Also nicht alles auf einmal.) Ich empfehle auf jeden Fall so eine mittelgroße Schüssel mit wasserdichtem Verschluss im Haus zu haben. Da geht mehr rein als man denkt. Darin lassen sich natürlich auch super Salate zum Grillen oder Muffins in den Garten mitnehmen. Auch hier haben wir je eine Box von L&L und E*msa. Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die runde Box gehört eventuell meiner Mama …… ;-)

Bestimmt dachtet ihr am Anfang des Artikels “Mensch, diese graue Box mit dem Aufdruck, die wär was für mich/meinem Mann/meine Kids/meine Kollegen!” Den Gedanken hatte ich auch, als ich mir die Seite von Donkey Products* angeschaut. Im Onlineshop von Donkey Products findet ihr Geschenke aller Art. Alle Produkte sind kleine Alltagsverschönerer, viele bunt designt und oft für einen Schmunzler gut. Ich selber stand auch schon in Läden, die Sachen von Donkey Products verkaufen und fand sie einfach nur witzig. Solltet ihr also auf der Sache nach einem netten und originellen Geschenk sein, schaut euch doch mal in dem Onlineshop um.

Wer aber gerne sofort (also ähm, nächste Woche) eine von diesen Brotboxen haben möchte, kann jetzt auch einfach am Giveaway teilnehmen. Ich verschenke diese drei Boxen an drei glückliche Gewinner.

Pausenbrot- und Lunchboxwoche Brotboxen im Vergleich (15)

Die Regeln:

  • Hinterlasse einen Kommentar darüber, ob du derzeit eine Pausenbrot- oder Lunchbox zur Schule, Uni oder Arbeit mitnimmst. Du hast bis Sonntag 28.09.2014 um 22.00 Uhr Zeit, deinen Kommentar zu hinterlassen.
  • Du kannst nur teilnehmen, wenn du 18 oder älter bist.
  • Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
  • Bitte hinterlasse im E-Mail-Feld eine gültige E-Mail-Adresse, damit ich dich im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann.

Und damit sind wir am Ende meiner Pausenbrot- und Lunchboxwoche angekommen und ich freue mich, dass sie euch so gut wie mir gefallen hat. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch sich vielleicht hat inspirieren lassen. Das mit den Boxen ist echt einfach, wenn man es mal in seinen Alltag eingebaut hat.

* Danke auch an meine Sponsoren Kivanta und Donkey Products. Dieser Artikel beinhaltet Werbung.

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Wie fülle ich meine Lunchbox? inklusive Buchrezension

Ich freue mich sehr, dass meine Themenwoche so gut bei euch ankommt. Meine Gastblogger haben aber auch 1A Rezepte und Tipps mitgebracht, oder? So hab ich meine Gäste gern. Und wir sind noch nicht fertig, denn heute und morgen gibt es von mir nochmal ein bißchen was.

Zum Thema Mittagessen am Arbeitsplatz hatte ich ja schon gesagt, dass ich das Glück habe, dass wir in der Teeküche die Herdplatten und den Ofen benutzen können und uns ab und zu so etwas selber kochen können. Und so bin ich auch ab und zu dran, was mitzubringen. In Vorbereitung auf diese Themenwoche hab ich mal geschaut, ob es Bücher gibt, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und natürlich bin ich fündig geworden.

1 Lunchbox - 50 Rezepte

Taschenbuch: 64 Seiten

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

Preis: 7,99€

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3833818727

ISBN-13: 978-3833818721

Photocredit: PR-Abteilung Essen und Trinken, GU Verlag

Ich habe mir einige Bücher bestellt, muss aber sagen, dass mir dieses Buch am besten gefallen hat. Andere Bücher wollten mir Butterbrote als Inspiration für meine Lunchbox vorschlagen. Man muss dazu sagen, dass ich als Foodbloggerin mich hobbymäßig mit Rezepten beschäftige, 90% aller Rezepte hier auf dem Blog selbst schreibe und deswegen meine Erwartungshaltung an Koch- und Backbücher recht hoch ist.

Wenn man 1 Lunchbox – 50 Rezepte durchblättert, bleibt man erstmal beim aufklappbaren Cover hängen. Dort werden 10 allgemeine Tipps für eine gute Mittagspause gegeben, wie z.B. öfter mal raus an die frische Luft, lieber Trockenfrüchte und Nüsse als Nachtisch mitnehmen.

Dann geht es weiter zur Rezeptübersicht, die sich in “Salate zum Mitnehmen”, “Sandwiches, Wraps und Co.” und Mal warm, mal kalt” einteilt. Das alles sind Kategorien, die mein Mann und ich sehr mögen, und die sich nach Durchlesen der Rezepte als in den Alltag einbaubar und lecker erwiesen haben.

Eine Seite weiter gibt es ein Lunchbox-Einmaleins über die beste Art, das Mittagessen mitzunehmen. Ein paar Worte zu Boxen, Schraubgläsern und Folien. Gerade Letzteres ist für mich nicht interessant, da wir eine ganze Schublade voller Vesperboxen haben (dazu morgen mehr). Eine Ausnahme mache ich: Wenn wir in den Urlaub fahren und nicht den Platz haben, die Vesperboxen im Auto unterzubringen, packe ich ein Brötchen auch mal in Alufolie oder Butterbrottüte ein.

Und dann gibt’s auch noch Zeitspartricks, die man sich nach und nach angewöhnen kann und mit denen man tatsächlich auch Zeit spart. Glaubt mir, es ist echt easy, wenn man am Abend Nudeln mit Soße hat, einfach mit ein paar frischen Zutaten und Salatsoße einen Salat für den nächsten Tag vorzubereiten. Wer gut plant und vorrausschauend kocht, kann sich das Leben um einiges einfacher und leckerer machen.

Wenn man dann durch die Rezepte blättert, merkt man, dass sich da jemand gute Gedanken gemacht hat. Bei den Salaten finden wir herzhafte und süße Varianten, bei den Sandwiches leckere Kombinationen und bei den mal warm/mal kalt Gerichten alles Mögliche von Schnitzelchen über Tarte bis hin zu süßem Auflauf. Was alle Rezepte gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass ich mindestens die Hälfte so noch nicht so oft gesehen habe. Natürlich erfindet keiner das Rad neu, aber wenn ich ein Kochbuch kaufe, möchte ich, dass es mir einen Mehrwert in Form von neuen Ideen bringt. Und das ist hier der Fall.

Und wenn man dann ganz durch ist und denkt, man hat alles gesehen, gibt es noch Rezepte für Brotaufstriche und Salatdressings auf Vorrat und noch ein paar Tipps zum richtigen Einfrieren und wieder Auftauen.

Ihr seht also, dieses Buch hilft euch sicher weiter, wenn ihr auf der Suche nach Inspirationen für die Lunchbox seid. Und damit ihr seht, dass das nicht nur so dahergeredet ist, gibt es jetzt ein Rezept aus dem Buch für euch, das ich tatsächlich für meine Kollegen mit in die Arbeit genommen habe und sogar dort für euch fotografiert habe. Vielen Dank an den GU-Verlag für die Erlaubnis, dass ich das Rezept abtippen darf.

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Krautquiche mit Apfel und Munsterkäse

Für den Teig

  • 110gr Mehl, 1/4 TL Salz
  • 40gr weiche Butter, 1 Ei (M)

Für den Belag

  • 1 Dose Rieslingkraut (350gr Abtropfgewicht)
  • 100gr. Kassler, 75gr Munsterkäse
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 100gr Schmand
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer

Außerdem Butter und Semmelbrösel für die Form

Für eine Springform von 16cm im Durchmesser (2 Portionen)

  1.  Den Backofen auf 200Grad vorheizen. Die Springform einfetten und einbröseln. Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbteig zusammen kneten.
  2.  Den Teig in der Form verteilen und festdrücken.
  3.  Für den Belag das Rieslingkraut gut ausdrücken. Das Kassler, den Apfel und den Käse in ca. 1cm große Würfel schneiden und mit dem Kraut vermengen. Alles zusammen auf dem Teig verteilen.
  4. Den Schmand mit Ei verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Krautmischung geben. Die Quiche bei 180Grad ca. 25-30 goldbraun backen.

Wenn ihr die Quiche am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmt, könnt ihr sie entweder nochmal aufwärmen (falls ihr einen Ofen habt) oder eben auch kalt essen. Lässt sich auch gut einfrieren, wenn ihr z.B. mal die doppelte Menge backt.

Und das war’s noch nicht, denn ich habe ein weiteres Rezept für euch. Wer schon mal vor einem halbaufgegessenem Sonntagsfrühstück stand, für den ist das folgende Rezept vielleicht ganz interessant. Wir hatten hartgekochte Eier, Käse, Radieschen und Trauben übrig. Und daraus haben wir einen Salat gemacht.

Eiersalat Anna im BackwahnEier-Käse-Salat mit Trauben und Radieschen (2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen Beilage, dazu passen z.B. Saitenwürstchen oder Fleisch vom Grill)

  • 4 hartgekochte Eier
  • 200gr Schnittkäse (z.B. Gouda, Butterkäse oä)
  • 1 Handvoll Radieschen (wer mag kann die durch Cornichons ersetzen)
  • 1 Handvoll Trauben
  • 250gr Naturjoghurt
  • 1 Tl mittelscharfen Senf
  • 4EL hellen Essig (z.B. heller Balsamico)
  • Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver
  • 1 Handvoll Schnittlauch

Für den Salat die Eier und den Schnittkäse in Würfel schneiden, die Radieschen und Trauben halbieren. Für die Soße den Naturjoghurt und den Senf verrühren, alle Gewürze und den Essig einrühren. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und dekoriert mit kleingeschnittenem Schnittlauch.

Falls ihr den Salat ins Büro oder zum Grillen mitnehmen wollt, empfehle ich die Soße erst kurz vor dem Essen unterzumengen, sonst verflüssigt sich die Soße zu sehr. Den Salat würde ich in einer Vesperbox und die Soße in einem kleinen Glas mit Schraubdeckel mitnehmen. Im übrigen ist das auch die Art, wie ich ihn mitgenommen habe. Das fancy Mason Jar habe ich für euch aus meinem Schrank gekramt ;-)

Eiersalat Anna im Backwahn

So, ich hoffe, dieser zweite, sehr ausführliche Artikel heute hat euch auch gefallen und ihr habt ein bißchen Inspiration für eure Lunchbox mitgenommen. Morgen gibt es den letzten Artikel in dieser Themenwoche und es gibt sogar was Kleines zu gewinnen, also einfach wieder vorbei schauen.

 

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Anna fragt Anna von BerlinMitteMom

Hach, heute ist schon der vorletzte Tag meiner Themenwoche und vielleicht habt ihr bisher so ein bißchen die Sicht einer Mama oder eines Papas vermisst. Keine Angst, denn mit dem Interview, das ich mit Anna von BerlinMitteMom führen durfte, gibt es die geballte Mama-Vesperboxenpower. Um genau zu sein, Bentoboxenpower. Was es damit auf sich hat, erzählt sie euch weiter unten.

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Liebe Anna, in meiner Themenwoche geht es ja um Pausen- und Lunchboxen jeder Art. Packst du deinen Kindern täglich Pausenbrotboxen und gibt es für dich wichtige Unterschiede bei deinen drei Kindern?

Schön, dass ich dabei bin und ein bisschen was zu deiner schönen Themenwoche beisteuern kann – sozusagen aus der Mama-Sicht! Ich bin ein großer Lunchbox-Fan und lege tatsächlich sehr viel Wert darauf, dass meine drei Kinder immer etwas dabei haben, das sie mögen. Vor allem für meine zwei Schulkinder ist mir das sehr wichtig, denn so ein Tag kann lang werden und da ist ein leerer Bauch das letzte, was sie brauchen. Für die Kleinste packe ich eher eine Brotbox, weil sie es verlangt – schließlich kriegen die Großen auch eine. Aber nötig wäre es theoretisch nicht, weil es in ihrer Kita jeden Tag sowohl ein gesundes Obstfrühstück, als auch Mittagessen und einen Nachmittagssnack gibt.

Ihre Box ist also kleiner und nicht so üppig gepackt. Aber auch sonst gibt es große Unterschiede: meine älteste Tochter liebt Nüsse und Rohkost und mag es gerne hübsch. Für sie packe ich also mehr Minitomaten, Gurkenscheiben und Möhren ein und dazu oft Kräuterquark zum Dippen. Der Sohn mag es gern brotlastig und grundsätzlich lieber süß, entsprechend bekommt er ordentlich Stulle und mehr Obst. Und die Kleinste ist sowas wie eine „Natural born Low-Carberin: sie hat den kleinsten Brotanteil in der Box und dafür eher mal Käsewürfel, Nüsse, aber auch Obst und Rohkost.

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Haben sich die Boxen verändert, im Laufe der Jahre?

Abgesehen davon, dass die Menge in der Brotbox sich mit der steigenden Anzahl der außer Haus verbrachten Stunden pro Kind verändert, ändert sich natürlich auch der Inhalt immer mal wieder. Abwechslung ist wichtig, deshalb hüte ich mich vor der ewig gleichen Käsesemmel oder Wurststulle, so wie ich sie als Kind bekommen habe. Ich belege die Brote gerne bunt und packe je nach dem Salat, Tomaten, Gurkenscheiben oder Sprossen mit ins Pausenbrot– da ist also schon mal ein bisschen Varianz drin. Außerdem denke ich mir gerne was Neues aus: Weizentortillas mit dem üblichen Brotbelag gefüllt, dazu Salat und ein bisschen Dressing, zusammengerollt und in Stücke geschnitten in die Brotbox drapiert, isst sich doch gleich viel lieber als immer dieselbe Klappstulle. Und wenn die Tage länger sind, zum Beispiel bei meiner großen Tochter, die nachmittags auch oft länger in der Schule ist, gibt es auch mal eine kleine Portion Bulgursalat, Tomate-Mozzarella oder Minibuelttchen statt des Pausenbrots. Oder eben zusätzlich dazu.

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Hier in Baden-Württemberg sind Tagesschulen ja eher selten (soweit ich weiß). Wie ist das denn bei euch in Berlin? Und wie ist da die Ernährungsfrage geregelt?

Die meisten Grundschulen in Berlin bieten eine Hortbetreuung für die Schüler nach der regulären Unterrichtszeit an – ich kenne kaum welche, wo das nicht so ist. Bis zum Eintritt in die weiterführende Schule ist also eine Betreuung bis 15 Uhr inklusive Mittagessen in der Schule/dem Hort für die meisten Schüler gewährleistet. Dafür gibt es sogenannte Betreuungsgutscheine, die die Bezirksämter ausgeben. Je nach Einkommen zahlt man dann für den Hortplatz unterschiedlich viel. Meine Kinder gehen aber ohnehin auf eine Ganztagsschule, da ist Unterricht bis 15h und sie bekommen dort ein warmes Mittagessen. Die Große kann sogar täglich zwischen zwei Essen wählen (eins davon ist vegetarisch) und hat außerdem ein Salatbüffet, von dem sie zusätzlich nehmen kann. Schmecken tut’s den Kindern natürlich nicht immer, und wenn zum Beispiel der berüchtigte Eintopftag ansteht („Mama, echt, das sieht aus wie KOTZE! Das ess’ ich nicht!“), dann fallen die Brotdosen schon mal üppiger aus…

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 Achtest du beim Befüllen der Boxen eher auf Sattmachen oder gesund oder “muss dem Kind gefallen” – so ganz überschneidet sich das ja nicht immer Und wenn deine Kinder mal gar nicht mögen, was du reingepackt hast?

Ich versuche mich da in einer möglichst ausgewogenen Mischung und hoffe immer, es schmeckt, macht satt und ist nicht ungesund. Dabei gelten aber meine Grundmaximen, was die Ernährung meiner Kinder angeht: 1. Niemand muss essen, was er überhaupt nicht mag. 2. Niemand muss aufessen, wenn er satt ist. 3. Alles ist im Prinzip erlaubt, aber in einem gesunden Verhältnis.

An diese Regeln halte ich mich, sowohl zu Hause als auch für die Brotdosen und meine Kinder wissen das. Kinder verändern sich und entwickeln sich, manchmal rasend schnell, und das heißt automatisch, dass Vorlieben und bevorzugte Mengen sehr variabel sein können. Gerade mochte der Sohn zum Beispiel noch am liebsten den nussigen Müsliriegel, auf einmal ist genau der „bäh“ und wird nicht mehr angerührt. Das ist genau wie bei Erwachsenen: wir mögen ja auch nicht jeden Tag dasselbe essen und unser Geschmack verändert sich oder wir erweitern unser Spektrum dessen, was wir gerne essen. Es gibt in den Snackboxen immer Anpassungen an die momentane Situation und die individuelle Verfassung. Süßigkeiten gebe ich allerdings nur ganz selten oder zu besonderen Gelegenheiten mal mit. In der Vorweihnachtszeit zum Beispiel, landen auch mal Plätzchen in den Boxen. Ansonsten sind Schoki, Gummibärchen oder sonstiger Süßkram in den Boxen tabu. Nur für die Große gibt’s an Prüfungstagen auch mal Nervenfutter in Form von schokolierten Nüssen oder Traubenzucker – das muss dann auch mal drin sein.

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Als Pausenbrotfan bin ich wieder und wieder fasziniert von deinen Bentoboxen. Wie kam es, dass du dich für die Art Box entschieden hast?

Ehrlich gesagt hat das vor allem etwas mit meinem eigenen Spieltrieb zu tun. Essen hübsch zu machen, macht mir Spaß und das lässt sich eben prima auf die Brotdose bzw. Bentobox übertragen. Auslöser war allerdings tatsächlich, dass meine jüngste Tochter eine extreme Mäkel- und Brotverweigerungsphase hatte und zwar ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Schul-Cafeteria renoviert wurde und es auch in der Schule nicht wirklich so viel und abwechslungsreiches vollwertiges Essen gab. Also suchte ich nach einem Trick, mit dem ich wenigstens ein bisschen was von dem sattmachenden Brot in das Kind bekäme. Die Lösung lag im Bento-Verfahren: von der Graubrot-Klappstulle die Rinde abgeschnitten, das ganze mit dem Plätzchenausstecher in Herz- und Sternform gebracht und schon aß das Kind begeistert Brot. Nicht viel zunächst, aber immerhin. Ich fing dann an, auch bei den anderen Brotdoseninhalten experimentierfreudiger zu werden und mir Bentoequipment anzuschaffen. Es gab dann ziemlich viele Spießchen (Tomate-Mozzarella, Käsewürfel-Traube, Melone-Erdbeere etc.) und ziemlich viele „geshape-te“ Brote, aber die Kinder waren begeistert. Damit war der Grundstein zu meiner Bentomanie gelegt, die auch nicht abflaut. Sandwichcutter, Eggmolder und Minigefäße für Dips, Saucen und Joghurt füllen meine Bento-Schublade (ja, ich habe eine Bentoschublade, ich Glückliche!), und die tägliche Gestaltung der Boxen meiner Kinder sind für mich zum morgendlichen Zen-Ritual geworden. Und so lange die Kinder mich lassen, werde ich auch daran festhalten, denn so verrückt es klingt: für mein Morgenmufflon-Ich ist das kontemplative Ausstechen von Melonenherzchen ein Ent-Stressungsfaktor.

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 Liebe Anna, vielen Dank für dieses ausführliche Interview und die Einsicht in dein Familienleben. Ich fand es total interessant und bin schon gespannt, wie es später mal bei uns aussehen wird.

Und wer immer noch nicht genug von meiner Themenwoche hat, sollte später nochmal zum Thema Mittagessen reinschauen, denn heute ist ein 2-Artikel-Tag :-)

[Pausenbrot- und Lunchboxwoche] Tina von Lunch for One: Schwäbische Frühlingsrolle und eingelegtes Gemüse

 Mooooment, denkt ihr jetzt. Summer Rolls hatten wir doch diese Woche schon? Jahaaaaa, aber kennt ihr schon schwäbische Frühlingsrollen? Die hat uns nämlich Tina von Lunch for One mitgebracht. Wenn sie nicht gerade auf Reisen ist und uns davon berichtet, gibt es auf ihrem Blog schöne Rezepte, herzhaft und süß. Heute erzählt sie ein bißchen davon, wie sie das ewige Dilemma “gesund und lecker in der Arbeit essen” für sich löst.

Die klassische Vesperdose hatte lange Zeit bei mir ausgedient. In der Schulzeit war ich eindeutig kein Fan von langweiligen Pausenbroten und recht oft landete das Brot im Müll, ein wohl auch heute noch alltägliches Spiel. Und später? Wurde das kalte Vesper durch Kantine oder selbstgekochtem in der Mikrowelle, Salate und co. abgelöst. Bei einem Kühlschrank, Mikrowelle und co. auch gar kein Problem im Büro.

Gefüllte Frühlingsrollen-2

Und heute? Seit ein paar Monaten habe ich den Weg wieder zur Vesperdose gefunden, der Wegfall der Mikrowelle war daran schuld. Das klassische Pausenbrot hat dabei gerade einmal den Weg in die Box gefunden. Lag wohl auch daran, dass mir das füllen im Sommer recht leicht viel, stand doch eine Fülle an frischem Gemüse und Obst zur Verfügung, so dass es eigentlich nie langweilig wurde.

Bisher klappte auch der Versuch, den Inhalt ausgewogen zu gestalten, einen Anteil Sättigung wie Reis, Getreide oder Nudeln bzw. Cracker, viel Gemüse in Rohkostform und etwas Obst oder Nüsse als süssen Abschluss. Ob es im Winter auch noch so leicht fällt? Ich bin gespannt, und werde dann vermutlich wieder öfters auf das gute alte Pausenbrot oder auch Müsli ausweichen.

Oder doch Wraps? Wraps in jeglicher Art sorgen für Abwechslung in der Vesperdose, und mit dem passenden Belag sind sie morgens genauso schnell gerollt wie das klassische Butterbrot bzw. lassen sich auch schon am Vorabend zubereiten. Für die gefüllten Frühlingsrollen aus Reisepapier wurden einfach die Reste des Abendessens verwendet. Zwar gehört zur Frühlingsrolle auch ein Dip, da dies aber in der Vesperdose etwas schwierig wird, bin ich für dieses Rezept auf sauer eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles) ausgewichen.

Gefüllte Frühlingsrollen-3

Schwäbische Frühlingsrolle mit Maultaschen und eingelegtem Gemüse

Für 3 gefüllte Frühlingsrollen

Zutaten:

  • 3 Reispapierblätter
  • ½ Gurke
  • 6 El. sauer eingelegtes Gemüse (Karotten, Radiesschen, Gurke) z.B. nach diesem Rezept
  • 1 Maultasche, gekocht
  • 1 Ei, Klasse M
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

  1. Die gekochte Maultasche in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Ei verquirlen, die Maultaschenscheiben darin wenden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Maultaschen goldgelb von beiden Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen. Das restliche Ei als Omlett in der Pfanne zubereiten.
  2. Die Gurke halbieren, das Kerngehäuse entfernen und längs in dünne Scheiben schneiden.
  3. In eine flachen Schale oder Schüssel heißes Wasser einfüllen, die Reispapierblätter einzeln für 30 Sekunden hineinlegen. Sofort auf ein Schneidebrett, einzeln legen.
  4. Pro Reispapierblatt 3 Scheiben Maultaschen(bzw. das Omlett halbiert) ca. 5 cm entfernt vom unteren Rand, und mit 2 cm Abstand zur Seite, auf das Reispapier legen. Dann das eingelegte Gemüse darüber verteilen und zum Abschluss die Gurkenscheiben darauf verteilen. Nun vorsichtig von unten aufrollen, dabei die Seitenränder einschlagen und eng aufrollen.

Gefüllte Frühlingsrollen