Zu Besuch auf dem Blütenweiss Hochzeitssalon in Esslingen am 7.+8. Februar [Werbung]

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Es ist ja nun schon bald 1 1/2 Jahre her, dass Herr M. und ich geheiratet haben und seit nem guten Jahr sehe ich immer wieder, dass meine Artikel dazu gerne von euch gelesen werden. Mein Interesse an Hochzeiten bzw. an Teilen davon besteht ja nun auch schon seit Jahren. In erster Linie verfolge ich nach wie vor alles rund um Torte und alles, was mit Fotografie zu tun hat. Beides sind für mich die Königsdisziplinen in ihren Bereichen.

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Für alle aktuellen Brautpaare kann ich nur den Candiguide von Carmen and Ingo Photography empfehlen. Das Fotografenpaar gibt wertvolle Tipps für seine zukünftigen Kunden und auch alle anderen, die sich dafür interessieren, z.B. warum man nicht unbedingt “einen Freund” die Hochzeitsfotos machen lassen sollte.

Das süße Pendant dazu findet ihr auf der Backlinse, dem Blog meiner Hochzeitstortenmacherin* und Freundin Heike. Ich schätze Heike sehr, da sie sehr professionell auf jeder Ebene ihres Business arbeitet und gleichzeitig bodenständig und kreativ ist. Ich verfolge ihre neuesten Kunstwerke immer sehr genau und bin begeistert, was sie zustande bringt.

Heike war auch der Grund, weswegen ich unter anderem heute auf den Blütenweiss Hochzeitssalon in Esslingen gegangen bin. “Aber du bist doch schon verheiratet!” Jaja, ich weiß :-) Aber ich berichte auf meinem Blog gerne von Events wie diesem Hochzeitssalon, da sie sich sehr von dem unterscheiden, was man sonst so unter Hochzeitsmesse versteht. Ich war vor fast genau zwei Jahren auf einer Messe hier in Stuttgart und wäre gern sofort wieder gegangen, hätte mich der bereits ausgegebene Eintrittspreis nicht davon abgeschreckt. Die Gespräche, die wir dort vor Ort geführt haben, waren so ganz anders als die, die ich heute beobachten konnte.

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Die Beletage des Kessler-Hauses in Esslingen ist eine richtig schöne Location. Im ersten Stock eines Fachwerkhauses befinden sich einige Räume, die alle durch Türen miteinander verbunden sind. In den kleineren Räumen waren einzelne Dienstleister untergebracht, in größeren teilten sich zwei bis drei den Raum. Und so sieht man in der einen Ecke auf alten, englischen Sesseln eine Trauringberaterin, während auf dem Sofa daneben eine Braut sich mit Papeterie auseinander setzt. Es finden persönliche Gespräche statt, in der Hand ein Glas Sekt und mit wachen Augen alles aufsaugend, was einem geboten wird. Die Atmosphäre ist gemütlich, durch die geschlossene Tür tönt die Musik der Band, die auf dem Flur spielt.

Und mittendrin steht Heike mit einem grau-rosa Traum von einem Candytable. Immer wenn ich ihre Köstlichkeiten online sehe, habe ich Lust eine Torte bei ihr zu bestellen. Leider ergibt sich eher selten die Gelegenheit für eine vierstöckige Torte. Na gut, aber die Sachen in echt zu sehen, befriedigt meine süße Gier dann doch ein wenig. Diesmal wurde ihr Candytable durch die Papeterie von Vintage Karten.de ergänzt, was dem Ganzen einen tollen Insgesamtlook gibt. Ihr verzeiht meine Begeisterung. Aber ihr wisst, dass ich Kuchen, Torten und alles drumherum über alles liebe. Und wenn man dann vor so einem tollen Tisch steht, muss man sich zusammen reißen nicht alles anzufassen. Spätestens wenn ihr die Hochzeitstorte seht, wisst ihr warum ich ausschließlich Heike empfehle, wenn man mich nach einem Dienstleister für Hochzeitstorten fragt.

Falls ihr also 2015er oder gar schon 2016er Brautpaare seid und aus der Gegend von Stuttgart, Esslingen oder Umkreis kommt, schaut doch morgen (11-18 Uhr) einfach mal beim Hochzeitssalon vorbei und schaut euch Heikes Tisch an und lasst euch auch von den anderen Dienstleistern beraten. Mit viel Glück hat Heike dieses Jahr noch einen Termin für euch frei, sie ist nämlich heiß begehrt.

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* Dieser Artikel enthält Werbung. Danke für die zwei Freikarten.

Die “geht-immer”-Quiche, z.B. mit Mangold

Seit November 2013 beziehen mein Mann und ich eine wöchentliche Gemüsekiste. Anders als eigentlich gedacht, bestellen wir nicht immer die gleiche Kiste, z.B. Mixkiste Regional 20€ (der Inhalt wechselt wöchentlich), sondern stellen unsere Bestellung jede Woche neu zusammen. Es fängt mir der Auswahl der Kisten an. Da wir viel Obst und Gemüse für unsere Vesperboxen brauchen, landen wir oft bei der Bürokiste mit 1/4 Gemüse für 20€. Da ist alles drin, was wir für die Woche brauchen. Dann ergänzen wir den Rest nach Bedarf. Manchmal ist es auch eine gemischte Kiste, in der dann auch viel Gemüse drin ist, das wir “verkochen” müssen: Spinat, Broccoli, Sellerie, Lauch, Mangold. Letzteres kam bei mir früher nie auf den Tisch. Ich bin nie in den Supermarkt gegangen und habe gesagt: “Heute will ich Mangold kaufen!” Seit wir die Kiste aber beziehen, ist im Winter oft alle zwei Wochen Mangold dabei. Am Anfang wusste ich nicht so richtig, was ich damit anfangen sollte. Ich hatte gelesen, dass man ihn wie Spinat kochen kann, der weiße Teil aber bissfester bleibt. Wie Mangold schmeckt? Ich finde ja, ganz ähnlich wie Spinat, ein bißchen erdiger und feiner…. Es ist wie immer schwer zu beschreiben.

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Ich koche Mangold gerne als Rahmgemüse: Klein schneiden, waschen, Zwiebeln dünsten, Mangold druff, mit ein bißchen Brühe oder Wasser ablöschen, ein bißchen köcheln lassen, Crème Fraiche oder Frischkäse drunter, abschmecken und in Pfannkuchen füllen oder zu Fleisch servieren. Soweit die einfache Version für daheim oder wenn es schnell gehen soll. Da ich aber mit meinen Kollegen einen Deal habe, dass jeder von uns ein Mal die Woche was zum Mittagessen mitbringen soll, habe ich mir ein Rezept überlegt, das ich am Abend zuvor zubereiten kann und das wir dann kalt oder aufgewärmt zum Mittagessen genießen können. Und so ist die Mangold-Quiche entstanden. Woraus wiederum die “geht-immer” und “welches-Gemüse-haben-wir-noch-im-Kühlschrank”-Quiche wurde.

Mangold-Quiche

Ich bin ja eigentlich kein ausgesprochener Fan von Mürbeteig, allerdings scheine ich bisher immer das falsche Rezept verwendet zu haben. Also habe ich mal meine Mutter gefragt, wie sie denn Mürbeteig macht und heraus kam das folgende Rezept.

Zutaten für Mürbeteig (26er Form)

  • 250gr Mehl
  • 125gr Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 5EL kaltes Wasser nach Bedarf

Als ich klein war und meine Mama und ich Mürbeteig gemacht haben, haben wir diesen auf einem Backbrett gehackt. Mehl mit Salz auf das Brett gegeben, die Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilt und erstmal grob gehackt, dann das Ei untergehackt und bei Bedarf mit Wasser angefeuchtet, damit ein fester Teig entsteht. Ich habe seit letztem Jahr eine Küchenmaschine mit Messereinsatz und die kann das genau so gut. Der Vorteil hierbei ist, dass ich die Butter direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten lässt. Je kälter die Zutaten, desto schichtiger der Teig nach dem Backen. Ich schmeiße also alle Zutaten bis auf das Wasser in die Küchemaschine und diese zerhäckselt das Ganze erstmal zu einem groben Pulver. Dann gebe ich nach und nach die Esslöffel Wasser hinzu und schon wird wie durch Zauberhand ein geschmeidiger Teig draus. Das Ganze dauert keine Minute. Natürlich geht das Ganze auch in einer Küchemnaschine mit Knethaken, da solltet ihr die Butter aber in kleine Flöckchen schneiden. Die fertige Teigkugel packe ich in Frischhaltefolie ein und lege sie in den Kühlschrank auf die Glasscheibe. Dort sollte der Teig ca. 30 Minuten ruhen. Dies gibt uns Zeit, die Füllung vorzubereiten.

Zutaten für die Füllung

  • Gemüse nach Geschmack: z.B. eine Stange Mangold ODER 1/2 Stange Mangold, 5 kleine Kartoffeln, 10 Nürnberger Würstchen ODER 100gr Schinken, 2 Hände voll TK-Erbsen, ein paar Röschen Brokkoli (ihr seht, die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich)
  • 2 Eier
  • 250ml Sahne
  • 200gr geraspelter Bergkäse
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss

Den Mangold klein schneiden, waschen und abtropfen lassen. Dann in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Mangold darin auf kleiner Flamme anbraten. Wer möchte, kann noch Zwiebeln hinzugeben, darauf verzichte ich aber für Büroessen.

Für die Füllung mit Kartoffeln habe ich diese und den Mangold auch wieder klein geschnitten (2-3cm Stücke) und in eine Pfanne gegeben, deren Boden mit Wasser bedeckt ist. Dann den Deckel drauf und Kartoffeln und Mangold dünsten bis das Wasser weg ist. Eine Prise Salz darüber geben. In einer weiteren Pfanne habe ich die kleingeschnittenen Nürnberger Würstchen angebraten.

Für die Füllung mit Erbsen und den klein geschnittenen Brokkoli habe ich beides für 2 Minuten in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben und danach abgesiebt. Den Schinken habe ich in Stücke geschnitten.

Mangold-Kartoffel-Nürnberger-Quiche

Vorbereitung des Bodens (Ofen auf 200° Umluft vorheizen)

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und auf einer eingemehlten Platte ausrollen. Dann eine 26er-Springform mit Fett einreiben und die Teigplatte darin festdrücken. Das Teiginnere mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Bohnen beschweren. Den Teig für 15 Minuten bei 200° auf einem Blech blind backen, 2. Stufe von unten. Dann die Bohnen und das Backpapier entfernen und den Ofen auf 175° runterschalten.

Den halb gebackenen Boden mit dem Gemüse füllen. Für die Eiermasse die Eier, die Sahne und den Käse vermischen, nach Geschmack würzen und das Ganze über das Gemüse geben. Es sollte alles abgedeckt sein. Die Quiche nun bei 175° auf dem Backblech für 40-45 Minuten backen. Sollte der Käse zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.

Diese Quiche macht 4 erwachsene Personen ordentlich zum Mittagessen satt. Ich serviere auch gerne grünen Salat dazu, das ergänzt sich schön. Sie schmeckt warm oder kalt und lässt sich portionsweise auch toll einfrieren. Auch auf einem Partybuffet würde sie sich toll machen. Falls ihr sie ausprobiert, hinterlasst mir doch einen Kommentar, welches Gemüse ihr genommen habt, ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen.

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Ein Wochenende in Köln inklusive toller Teatime im Savoy

Zu meinem Geburtstag im November hatte Herr M. mir einen Besuch in der Harry Potter-Ausstellung in Köln geschenkt. Da es sich nicht lohnt, nur für eine 1 1/2h-Ausstellung von Stuttgart nach Köln zu fahren, und da wir eh mal wieder einen Tapetenwechsel brauchten, haben wir uns für die Woche zwischen Weihnachten und Silvester zwei Nächte im Super-Super-Schickimicki-Hotel Savoy in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofes gegönnt. Für Herrn M. war die Aussicht auf den Spa-Bereich im Untergeschoss besonders verlockend, ich hingegen wollte die Teatime ausprobieren. Also haben wir diese im Voraus direkt für eine Stunde nach unserer Ankunft reserviert. Und das war das Beste, was wir machen konnten. Denn nichts lässt einen im Kurzurlaub so gut ankommen, wie diese Teatime.

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Die Teatime findet in der Kaminlounge im Erdgeschoss statt. Wie wir heraus fanden, gilt dieses Angebot nicht nur für Hotelgäste, nein, man kann auch als ganz normaler Gast buchen und auch Gutscheine verschenken. An den Tischen neben uns saßen Ehepaare mit Schwiegermuttis, Mädelsrunden und befreundete Ehepaare, die sich in den Sesseln entspannten. In Vorbereitung auf die Tage im Savoy hatte ich Bedenken wegen der Kleidung, Schickimicki besitze ich zwar, hatte aber eher auf Casual Schick gesetzt, da wir ja ansonsten eher beim Shopping draußen unterwegs waren. Allerdings waren meine Bedenken völlig unnötig, denn von Jeans und Pulli über Blüschen und Rock bis hin zu Anzug war alles dabei.

Jetzt aber zur Teatime selbst. Unser Fazit vorweg: Unglaublich schön! Diese zwei Stunden am Kamin haben wahnsinnig gut getan. Noch Tage später haben mein Mann und ich gerätselt, warum die Teatime so entspannend für uns war. Es fängt an bei den Räumlichkeiten. An einem modernen Kamin sitzt man in schicken Ledersesseln oder barock angehauchten Sofas. Obwohl direkt vor dem Fenster eine Baustelle war und der Hauptbahnhof in Reichweite liegt, kriget man von all dem nichts mit. Durch die dunklen Vorhänge kommt nichts durch. Man wird freundlich begrüßt und gefragt, ob man denn schon mal da war oder ob sie das Prinzip der Teatime nochmal kurz erklären soll. Da dies unsere erste Teatime war, wollten wir alle Infos haben, die es gab. Es wurde eine Etagere (ICH LIEBE ESSEN AUF ETAGEREN!!) angekündigt, auf der sich folgende Leckereien befinden: Sandwiches mit vier verschiedenen Aufstrichen (Lachs, Frischkäse mit Gurke, Meerettich und Käse/Schinken), Obsttörtchen und dreierlei Petit Fours. Dazu sollte es Scones, Erdbeer- und Orangenmarmelade und Clotted Cream geben. Clotted Cream ist am ehesten vergleichbar mit Crème fraiche, ähnlich vom Fettgehalt, aber sanfter in der Textur. Diese Kombi ist Teil einer traditionellen Teatime. Zu dem Thema Tee haben wir gelernt, dass man in einer Teatime von einem schwächeren Tee (z.B. Eral Grey) zu einem stärkeren Tee (z.B. Assam, beide schwarze Tees) im Verlauf der Stunden aufsteigt. Herr M. hat das dann auch gemacht und fand das richtig gut. Er ist aber auch Teeliebhaber, während ich eher Kaffeetrinker bin. Ich hätte auch einen Cappuccino haben können, wollte das Gesamtbild aber nicht zerstören und habe mich für Roiboos entschieden. Die Tees kamen in Kannen mit Stövchen, was ich ja als Gemütlichkeit schlechthin empfinde. Zum Tee gab es dreierlei Zucker, was besonders meinen Mann freute, der Kandis über alles liebt. Ihr seht also, man kann sich auch an kleinen Dingen freuen.

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Und so saßen wir da also und schlemmten uns durch die Etagere (ICH LIEBE…na ihr wisst schon) und freuten uns diebisch darüber, dass wir nicht dem Drang nachgegeben haben, eine fettige Pommes auf der Autobahnraststätte zu essen. Denn jedes einzelne Teil war unsere Aufmerksamkeit wert. Ich muss ja immer mit dem Herzhaften beginnen, habe also von jeder Sorte Sandwich eins gegessen, dann mit einem Petit Four zwischengestoppt, mit einem über und über mit Marmelade und Clotted Cream beschmierten Scone weitergemacht, bevor ich mich ins Obsttörtchen gestürzt habe, das unter der Haube voll leckerer Früchte ein Traum aus Biskuit, Marzipan und Creme enthüllte. Dazu reichlich Tee und entspannte Gespräche mit meinem Mann, wozu wir in der Vorweihnachtszeit irgendwie nie kamen.

Ihr seht schon, selbst aus der Erinnerung heraus erfüllt mich dieser Nachmittag immer noch mit soviel Freude, dass ich platzen könnte. Nach zwei Stunden saßen wir zurück gelehnt in unseren Sesseln, waren satt und zufrieden (und die Etagere war nicht mal ganz leer) und wollten gar nichts mehr von dieser Welt.

Dabei war das erst der Anfang unseres Mini-Urlaubs. Am nächsten Tag haben wir uns ins Getümmel gestürzt, sind shoppen gegangen, haben Steak zu Mittag gegessen, noch lecker heiße Schokolade im hoteleigenen Café getrunken (Achtung, Megapreise!) und haben den Nachmittag im Spa ausklingen lassen. Vor lauter Entspannung waren wir abends so erschöpft, dass es nur noch für eine Bestellung beim Zimmerservice gereicht hat.

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Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück dann endlich zum eigentlichen Programm: zur Harry Potter Ausstellung im Odysseum. Für richtige Fans lohnt es sich auf jeden Fall. Und auch Herr M., den ich erst dieses Jahr mit der Potter-Mania angesteckt habe, war begeistert.

Meine zwei Tipps für Köln also: die Teatime im Savoy und für Fans die Harry Potter Ausstellung (bis 1. März). Und nur falls sich jemand fragt, dieser Post ist nicht gesponsert und meine Begeisterung ist sowas von echt ;-)

Dankbarkeit statt Jahresrückblick

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Heute genau vor einem Jahr sind der Mann und ich zu unseren Flitterwochen nach New York aufgebrochen. Obwohl ich direkt am dritten Tag so richtig krank wurde, war es einer der schönsten Urlaube in meinem Leben. Nur leider ist er schon wieder ein ganzes Jahr her und wie üblich, kommt es einem vor, als wäre kaum Zeit vergangen. Auf der anderen Seite waren die letzten 365 Tage mit so vielem gefüllt, dass es sich kaum in Worte fassen lässt.

Inspiriert von Anna, die auf ihrem Blog BerlinMitteMom auch dieses Jahr einen Adventskalender voller Dankbarkeit schreibt, möchte ich statt eines Jahresrückblicks kurz vor Weihnachten einmal sagen, wofür ich dankbar bin und war in diesem Jahr.

  • Ich bin dankbar dafür, dass ich ein zufriedener Mensch sein kann. Es gibt so einen Spruch über Leute, die immer auf Freitag, auf den Sommer, auf die nächste Gehaltserhöhung warten, bevor sie glücklich und zufrieden sein können. Oder “wenn ich 5 Kilo abgenommen habe, dann ist alles gut”, “wenn nur der richtige Mann endlich da ist”. Ich kenne das Gefühl, es bremst einen aus, finde ich. Andere sagen: “Aber das motiviert doch!” Mag schon sein, aber wenn es dann eintrifft, geht’s einem dann wirklich so richtig gut? Seit ich entschieden habe, dass ich so wie ich bin, einfach gut bin, und dass mein Leben, so wie es ist, echt bombig ist, geht’s mir so so gut! Ansprüche und Ehrgeiz hab ich natürlich trotzdem, meine Zufriedenheit übersteigen sie aber nicht.
  • Ich bin dankbar, dass ich körperliche und seelische Verletzungen heil überstanden habe und ganz geblieben bin.
  • Ich bin dankbar, dass ich auch mal langsamer machen kann. Zwischen Februar und Juni hab ich mich in viele verschiedenen Projekte aufgeteilt. Neben meinem Vollzeitjob habe ich Workshops mit meinem Mann und Tortenkurse in zwei verschiedenen Locations gegeben. Dazu kam der Blog und viele andere Freizeitaktivitäten. Im Sommer konnte ich ein bißchen runterkommen und habe zusammen mit meinem Mann festgestellt, dass ich weniger machen muss, sonst geh ich am Ende des Jahres am Stock. Ich bin dankbar, dass ich ihm nicht böse bin für Worte wie “ist das nicht alles ein bißchen viel?”.
  • Ich bin dankbar, dass ich nur höchst selten eines der folgenden Gefühle gefühlt habe: Misstrauen, Eifersucht, Jähzorn, Wut. Die Aufregung über den Autofahrer, der zwei Parkplätze vor dem Supermarkt mit einem Auto besetzt, klammere ich da mal aus ;-)
  • Ich bin dankbar, dass unsere Familie dieses Jahr kein weiteres Mitglied verloren hat.
  • Ich bin dankbar, dass sich in meinem ersten Jahr der Ehe keine Abgründe aufgetan haben und ich den Mann an meiner Seite nur noch besser kennen und lieben gelernt habe.
  • Ich bin dankbar, dass ich nach 4 1/2 Jahren Bloggen immer noch Spaß daran habe; dass ich nach einigen Pausen in diesem Jahr wieder und wieder inspiriert bin und dass ihr, liebe Leser, immer wieder zu mir zurück findet.

Damit verabschiede ich mich in die Weihnachtswoche. Heute und morgen muss ich noch arbeiten, aber dann wird ganz viel entspannt. Ab dem nächsten Wochenende geht es mit den Buchrezensionen weiter. Ich wünsche euch schöne Festtage und eine schöne Weihnacht!

[Die Bloggerbuch-Woche] 24-Stunden-Giveaway: Bücherpakete und Bloggerbonbons

Heute mach ich mal was ganz anderes. Ein Giveaway. Das ist an sich ja nix Besonderes. Aber normalerweise veranstalte ich ja Giveaways erst am Ende einer Themenreihe. Da sich das Ende der Reihe aber wohl erst in der nächsten Woche abzeichnet und ich gern die schönen Sachen noch diese Woche los schicken will, gibt es dieses Giveaway heute schon und ihr müsst echt schnell sein, wenn ihr mitmachen wollt. Denn der Lostopf wird bereits morgen mittag um 12:00 Uhr geschlossen, dann kann ich (wenn alles glatt läuft mit den Adressen) die Pakete noch Donnerstag nachmittag los schicken.

Und jetzt wollt ihr doch bestimmt gern noch wissen, was es zu gewinnen gibt. Alle Teile in den Paketen sind entweder von Verlagen oder von Bloggern mit Shops gesponsert. Sicher ist euch schon aufgefallen, dass es in dieser Woche nicht nur drum ging, euch Bücher vorzustellen, sondern auch die jeweiligen Blogger und ihre Leistung zu unterstützen. Ich verlängere diese Unterstützung, indem ich jedem Paket ein “Bloggerbonbon” beigefügt habe: eine Kleinigkeit, aus einem bloggerbetriebenen Shop. Wie sich Bloggershops von anderen Shops für mich unterscheiden? Es steckt oft mehr Liebe drin (natürlich gibt es auch haufenweise liebevolle normale Shops) und die Shops haben dieses gewisse Etwas. So ganz weiß ich nicht, was es ist. Aber vielleicht ist es die Tatsache, dass Blogger oft die Quelle neuer Trends sind und diese sich so direkt unter Bloggern verbreiten. So passiert es manchmal, dass ich in einem Print-Magazin ein Produkt sehe, welches schon vor einem Jahr von Bloggern vorgestellt wurde. Außerdem gibt es ganz oft noch ein paar persönliche Zeilen des Shopbesitzers, wenn es die Zeit zulässt. Und die Verpackungen sind immer allerliebst. Deswegen kaufe ich gern in Bloggershops ein.

1. Paket “Grün durchs Jahr”:

Dieses Paket enthält je ein Exemplar von “Geschenke aus dem Obstgarten”* vom Backbuben und “Pflanzen-Deko kreativ & selbstgemacht”* von Fee ist mein Name. Die Rezension der beiden Bücher findet ihr hier. Das Bloggerbonbon ist ein wunderschön gestalteter Kalender* für das Jahr 2015 von Annette, die den Blog Blick 7 und hat auf Dawanda* einen Shop mit demselben Namen. Ihre individuell gestalteten Hochzeitskarten findet ihr hier*. Annette sagt über sich selbst: “Mein Name ist Annette – ich blogge auf blick7blog.de und betreibe beruflich in einer one-woman-show mein Herzensprojekt. blick7 steht für schlichte, zeitlose Papeterie mit Leidenschaft und Herzblut.” Und natürlich ist Annette auch auf Facebook und Instagram. Und das merkt man. Vielen Dank für das tolle Giveaway, liebe Annette.

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2. Paket “Torte, Torte, Torte”:

Dieses Paket beinhaltet je ein Exemplar von “Törtchenzeit”* von Sonya Kraus und Jessi “Törtchenzeit” Hesseler (Rezension) und “Kreative Leckereien”* von Christina’s Catchy Cakes (Rezension). Das Bloggerbonbon kommt von den Küchenmiezen Susi und Katja. Sie haben erst vor kurzem ihren Shop Miezen-Boutique* ins Leben gerufen und haben sich ganz dem Backen und Dekorieren verschrieben. Sie sagen über sich selbst: “Backen ist easy – behaupten wir. In diesem Blog findest du alles rund um Kuchen, Torten, Törtchen, Tartes und alles, was dein Süßspeisen-Herz begehrt. Und das alles mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Nom-nom-Effekt & unserer Gelinggarantie.” Auf Facebook findet ihr die beiden auch. Die beiden haben mir ganz wunderhübsche Verpackungskleinigkeiten für das Giveaway zugeschickt. Vielen Dank dafür!

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3. Paket “Weihnachten”:

Dieses Paket enthält je ein Exemplar “Advent, Advent”* von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Lisa kennt ihr auch als Teil von Liz&Jewels. Eine Rezension folgt. Außerdem enthält das Paket ein Exemplar von “Weihnachten mit Liebe handgemacht” von Hanna Erhorn und Clara the Boss “Tastesheriff” Moring. Letzteres habe ich euch hier vorgestellt. Das Bloggerbonbon in Form hübscher Weihnachtsdeko kommt in diesem Paket von Annette von Der Atelierladen. In ihrem gleichnamigen Laden* verkauft Annette allerlei Schönes für Herz und Auge. Und natürlich auch ihre eigenen Bücher*. Annette schreibt über sich: “Kreativ mit Leib & Seele… Auf meinem Blog finden sie nicht nur Anregungen und Szenetipps, sondern können auch einen Blick hinter die Kulissen meines AtelierLadens werfen. Für meinen AtelierLaden kreiere ich ausgefallene Dekostücke, Schmuck und trendige Accessoires. Seit vielen Jahren arbeite ich zusätzlich als Kreativbuchautorin bei einem renommierten Verlag.” Auf Facebook und Instagram könnt ihr immer Aktuelles sehen. Vielen Dank für deinen Beitrag, liebe Annette!

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4. Paket “Süße Kleinigkeiten”:

Dieses Paket enthält ein Exemplar von “Macarons für Anfänger”* von Aurélie Bastian. Ihr kennt sie von ihrem Blog Französisch kochen. Eine Rezension folgt. Das Bloggerbonbon in diesem Paket sind ein Stempel mit Hirsch- äh Rentier…na, ihr wisst schon, Elch-Bild und einer schönen Auswahl an Karten von Anna Allessokunterbunt. In ihrem Dawandashop* verkauft sie schöne Papeterie und Stempel und -mein persönlicher Favorit- das Wolkenkirschkernkissen. Anna sagt über sich: “Mein Blog ist eine kunterbunte Sammlung von allem was ich mag – Fotografie, meist süße Leckereien, Grafik, Reisen und DIY. In meinem Shop findest du mit Liebe selbst designtes, selbst genähtes und handgeschriebenes.” Auch auf Facebook und Instagram findet ihr sie. Vielen Dank für deine schönen Sachen, liebe Anna!

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5. Paket “Kreatives”:

Dieses Paket enthält ein Exemplar “Kunst aufessen”* von Ida Frosk. Ida zeigt auf ihrem Blog supersüße Ideen, wie man sein Frühstück abwechslungsreich und in Bildern gestalten kann. Außerdem enthält es ein Exemplar von “Fotowohnsinn – Ideen zum Selbermachen”* von  Jutta Handrup und Meike Hedder von Kreativfieber. Die beiden zeigen Ideen über Ideen, wie man seine Bilder von der Festplatte in die Wohnung holt. Beide Rezensionen folgen noch. Das Bloggerbonbon in diesem Paket kommt von Binedoro. Bine bietet in ihrem Dawandashop* lauter tolle Sachen aus Stoff an und so freue ich mich, dass sie für mein Giveaway ein Rezeptbuch mit Stoffumschlag geschickt hat. Bine über sich: “Hallo, ich bin Bine, lebe in Krefeld, bin eigentlich in Sachen Werbung/Marketing unterwegs und blogge auf binedoro.blogspot.de hauptsächlich über DIY, Deko und Lifestyle. In 2011 habe ich meine Leidenschaft fürs Nähen zum Nebenberuf gemacht und das Label binedoro gegründet. Ich mag hübsche DIY-Ideen und schöne Deko, backe und koche gern, stöbere durch Wohn- und DIY-Zeitschriften, schwinge auch mal Pinsel, Bunt- und Bleistift und liebe den Reitsport.” Bine findet ihr auf Facebook und Instagram. Ich danke dir für das schöne Rezeptbuch, liebe Bine!

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Uff! Also wenn das nicht schon eine vorweihnachtliche Bescherung ist, dann weiß ich auch nicht :-)

Für das Gewinnspiel gelten folgende Regeln:

  • Jeder von euch kann für ein Paket teilnehmen. Bitte hinterlasst einen Kommentar darüber, ob ihr schon richtig weihnachtlich dabei seid oder ob ihr noch ne Weile dahin braucht. Gebt an, welches Paket ihr gerne hättet. Sollte es nach der Auslosung doppelte Wünsche geben, wird unter den Gewinnern noch einmal gelost.
  • Hinterlasst den Kommentar bis Donnerstag 18.12.2014 um 12:00 Uhr. Damit habt ihr zugegebenermaßen ein bisserl mehr Zeit als 24h.
  • Gebt eine gültige E-mail-Adresse im entsprechenden Feld an, unter der ich euch kurzfristig erreiche.
  • Ihr müsst über 18 sein, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
  • Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

So, ihr Lieben, ich hoffe, mein Giveaway gefällt euch und ihr macht fleißig mit, auch wenn es überall sonst schon so viele Gewinnspiele gibt.

*Dieser Artikel ist voll von Kooperationen und ja, ich mache Werbung. Sind aber alles tolle Sachen und deswegen mach ich das sehr gerne. Vielen Dank an alle Verlage und die Bloggershops für das kostenlose Bereitstellen der Gewinne.

[Die Bloggerbuch-Woche] Weihnachten mit Liebe handgemacht von Hanna Erhorn und Clara Moring

Als der BLV Verlag im Spätsommer das Cover für das neue Buch von Hanna Erhorn und Clara Moring auf Instagram veröffentlicht hat, wusste ich sofort: “Das ist was!” Ich mochte die Stimmung, die das Cover verbreitet hat. Darauf ist zu sehen: ein Karton Weihnachtsdeko, wie er im Keller meiner Eltern stehen könnte. Das Bild fühlt sich nach Heilig Morgen beim Baum schmücken mit meinem Papa an und nach Weihnachts-Kaffee bei der Oma mit angeknabberten Keksen auf dem alten Ledersofa.

Clara kennt ihr von ihrem Blog Tastesheriff und ihren Projekten Blogst und PAMK. Clara ist ne Powerfrau, wie sie im Buche steht. Manchmal wünsche ich mir, nur halb so viel Elan zu haben wie sie. Neben all dem, was sie beruflich wuppt und jetzt auch noch privat (an dieser Stelle Grüße an die Zuckerschnute), hat sie dieses Jahr ein Weihnachtsbuch heraus gebracht. Zusammen mit Hanna arbeitet sie unter dem Namen Gut&Schön-Projekte ebensolche aus: gute und schöne Projekte – auch schon andere Bücher und Fotoproduktionen.

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich jetzt nicht so der Typ für saisonale Bücher bin, aber dieses Cover hat mich neugierig gemacht. Und als das Buch dann in meinem Briefkasten landete, hab ich mich direkt mal durchgewühlt.HandmadeWeihnachten_270214.indd

Weihnachten mit Liebe handgemacht – Basteln, Backen, Dekorieren*, erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV-Verlag, Gut und Schön Projekte.

Im Inhalt des Buches findet man folgende Kategorien: “Vorfreuen – raffinierte Advents- und Nikolausideen”, “Dekorieren – bezaubernder Baum- und Hausschmuck”, “Schenken – liebevolle Geschenke und Verpackungen” und “Naschen – kulinarische Köstlichkeiten”. Zu Beginn des Buches findet man wie in den anderen BLV-Büchern eine kleine Kunde zum Thema, hier zum Werkzeug. Schadet nicht, bei einem Handwerk-Trottel wie mir ;-) Als letzte Kategorie steht da Last-Minute-Geschenke. Woher wussten die nur, dass sowas auch mal gebraucht wird? Wer allerdings ein Extra-Kapitel erwartet, wird enttäuscht werden. Denn das Kapitel sammelt quasi Anleitungen und Rezepte aus dem Buch zusammen zu einem Kapitel für die ganz Eiligen. Also eigentlich total ausgefuchst und praktisch.

Wäre ich bastlerisch begabt, würde es hier schon aussehen wie beim Weihnachtsmann im Wohnzimmer, aber leider bin ich eben nur eure Anna im Backwahn. Aber sollten die Weihnachtswichtel doch noch vorbei kommen, würde ich gerne folgende Projekte in Auftrag geben: die Deko-Tannen-Leiter, das vierlagige Fensterbild und die Mistelzweig-Lichterkette. Bei den Ideen ist für jeden was dabei: viel mit Licht, mit Holz und Wolle und sogar mit Beton – dem In-Material der letzten Jahre. Aber egal, welche Idee man sich raussucht, jede hat Stil und wenn man sich die Bilder anschaut, wähnt man sich ein bißchen in “Schöner Wohnen”.

Die Naschabteilung des Buches ist durchmischt von Gebackenem, heißer Schokolade und kleinen Mitbringseln für Weihnachtsfeiern. Ich habe für euch das Brownierezept ausprobiert und die Freunde, mit denen ich diese nach dem Raclette verspeist habe, waren sehr angetan von der Kombi des Schokokuchens mit dem Zimt-Schmand.

Weihnachten mit Liebe handgemacht - Brownie

Für ein Blech Brownies braucht ihr:

  • 250gr Butter
  • 250gr Kuvertüre
  • 6 Eier
  • 280gr Zucker
  • 1TL Vanillearoma
  • 150gr Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Becher Schmand
  • Zimt

1. Den Ofen auf 180Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Schokolade und Butter im Wasserbad unter Rühren erhitzen, glatt rühren, vom Herd nehmen. Die Masse abkühlen lassen.

3. Eier und Zucker schaumig rühren, die Vanille dazu geben und nochmal kurz schaumig rühren, bis alles locker ist.

4. Die Schokomasse unterheben, anschließend Mehl und Salz hinzu geben. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen und glatt verstreichen.

5. Im Ofen ca. 20-25 Minuten backen. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Schmand und Zimt cremig rühren. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, den Schmand aufstreichen.

Ich habe das Ausstechen des Brownies weg gelassen. Wer sternförmige Brownies haben möchte, unternimmt den Schritt vor dem Schmand.

Meine Empfehlung: Wer richtig Lust auf weihnachtliche Dekos oder Basteleien hat, ist mit diesem Buch genau richtig dran. Ich würde es auf jeden Fall als Weihnachtsgeschenk für kreative Freunde im Hinterkopf behalten, vielleicht für nächstes Jahr – gern auch schon im Herbst, da einige schöne Ideen für den Advent drin sind. Mal sehen, ob ich Herrn M. nächstes Jahr dazu bringen kann, mir die Holztanne zu sägen.

*Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die Freigabe des Rezptes.

[Die Bloggerbuch-Woche] Geschenke aus dem Obstgarten von Markus Hummel und Pflanzen-Deko kreativ & selbstgemacht von Fee-Jasmin Rompza

Heute stelle ich euch gleich zwei Bücher vor. Für mich passen die beiden gut zusammen, weil sie beide etwas für Garten- und/oder Pflanzenfreunde sind. Außerdem sind sie vom gleichen Verlag und haben so dieselbe Größe. Macht sich immer gut im Regal.

Ich beginne mit dem Buch eines guten Freundes von mir. Die meisten von euch werden Markus besser als Backbube kennen. Unter diesem Namen backt er sich seit 2012 fröhlich in die Herzen seiner Leser. Und wenn ich fröhlich sage, meine ich das auch so. Als Person ist Markus einfach ein Schatz, ein lieber Kerl, mit dem man Pferde stehlen kann. Er ist der einzige, der mir spät abends noch Nachrichten schreiben darf, wenn er eine Frage zu einem Rezept hat.

Markus’ Blog ist deswegen so beliebt, weil er nicht nur schöne Rezepte, sondern auch tolle Bilder mit viel Liebe zum Detail zeigt. Ich weiß, dass er viel Wert auf das Layout legt und immer alles schön hell und freundlich und einladend gestalten möchte. Und wer mal ein Bild seiner Küche gesehen hat, der weiß, warum er so gerne am Ofen und an den Schüsseln steht. Als Markus mir erzählte, dass er ein Buch herausbringen würde, hab ich mich total für ihn gefreut. Und als der Verlag es mir dann zugeschickt hat, hab ich mich gleich drauf gestürzt.

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 Geschenke aus dem Obstgarten* von Markus Hummel,

erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV Verlag, Frauke Antholz

Der Zusatz “Selbst gemacht – kreativ verpackt” verspricht mehr als nur Rezepte. Schauen wir uns das Ganze doch mal an. Bereits auf einer der ersten Seiten sieht man, worum es geht: Obst, Obst und nochmal Obst. Sommer pur in kleinen Körbchen und Gläsern. Schaut man sich dann das Inhaltsverzeichnis an, gibt es nach der Einleitung vier Rezeptkategorien: “Tutti Frutti” (Marmeladen und ähnliches), “Süße Sünden” (Gebäck), “Würziges Vergnügen” (Chutneys und ähnliches) und “Flüssiges Glück” (Limonaden, Säfte und Sirups). Außerdem interessant und wichtig: der Saisonkalender für heimische Obstsorten. Und das ist auch der Grund, weswegen ihr kein Rezept von mir zu diesem Buch seht. Wo gibt es schon frische Himbeeren und Erdbeeren um diese Jahreszeit? Außerdem könnt ihr  jetzt schon mit Hilfe des Buches Pläne machen, welche fruchtigen Leckereien ihr im Sommer machen wollt.

Ich gehöre jetzt weniger zu den Marmeladenkocherinnen und habe bisher auch kein Buch dafür daheim. Deswegen hab ich mich erstmal ausgiebig mit dem Marmeladenkapitel auseinandergesetzt. Auf meiner Liste stehen auf jeden Fall der Himbeer-Kirsch-Curd und die Erdbeer-Passionsfrucht-Konfitüre. Wie ihr seht, mag ich rote Marmeladen sehr. Außerdem lassen sich die ganz toll zu verschiedenen Gebäcksachen kombinieren. Falls ihr euch schon gefragt hab, wo denn das Verpacken bleibt? Das kommt immer als Deko-Idee direkt unter den Rezepten. Die Materialien dazu stehen unter den Zutaten. Das finde ich praktisch, denn so hat man alles auf einen Blick.

Tatsächlich hat mich das Gebäck in diesem Buch weniger interessiert, denn da gibt es ja auch schon jede Menge Rezepte in meinem Kopf und auch in meinem Regal. Bei den würzigen Sachen würde ich gerne mal was ausprobieren, kann aber gar nicht sagen, ob ich sowas überhaupt mag. Macht jemand von euch solche Sachen regelmäßig und kann mir sagen, wozu man das am besten isst? Außer Fleisch fällt mir da auf Anhieb nix ein. Wobei mich der spanische Orangensalat mit Zwiebeln und Oliven ganz nett anlächelt :-) Ich werde berichten, wenn ich ihn mache. Aus der Abteilung fruchtiges Flüssiges wird auf jeden Fall die Zitrus-Limonade nachgemacht. Eigentlich wäre jetzt die richtige Zeit dazu.

Leider, leider gibt es für mich ein großes domnierends Manko an diesem Buch: die Fotos. Versteht mich nicht falsch, die Fotos sind schön bunt, machen Lust auf Obst und passen zu den Rezepten. Aber sie spiegeln nicht das wieder, was ich von Markus’ Blog kenne. Seine Bilder sind vom Stil her anders, moderner und zurückgenommener. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch mehr Markus’ Handschrift (außerhalb der Rezepte) getragen hätte. Sicherlich wird das im nächsten Buch anders :-)

Das zweite Buch, das ich euch heute vorstelle ist ebenfalls von einer sehr lieben Bloggerkollegin, deren Blog ich aufgrund ihrer Authentizität sehr schätze. Fee von Fee ist mein Name kennen viele sicherlich auch von ihren Fotoaktionen auf dem Blog oder auf ihrem Instagram-Account. Als ich erfahren habe, dass sie bald ein Buch zum Thema Pflanzen-Deko raus bringt, war ich sofort interessiert. Seit ich in meiner jetzigen Wohnung lebe und ein Wohnzimmer voller Licht und mit großen Fenstern habe, taste ich mich schön langsam in die Thematik Zimmerpflanzen vor.

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Pflanzen-Deko kreativ und selbstgemacht von Fee-Jasmin Rompza,

erschienen 2014 im BLV Verlag.

Quelle und Fotonachweis: BLV Verlag, Fee-Jasmin Rompza

Auf 120 Seiten finden sich 50 Projekte von Fee, die sich in folgende Kategorien aufteilen:

  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  • Trautes Heim, Grün allein
  • Frisch auf den Tisch
  • Einfach mal hängen lassen
  • Feste feiern, wie sie fallen
  • Natürlich künstlich, was sonst?

Bereits auf der Seite mit dem Inhalt sieht man die bloggertypische Dymoschrift und ein paar der Fotos, die Lust auf mehr machen. Zu Anfang gibt es noch ein paar Tipps zum Umgang mit Pflanzen allgemein. Viele der Tipps kenne ich bereits, aber eben auch deswegen weil ich mir letztes Jahr einige Bücher zum dem Thema zugelegt habe. Aber wie beim Backen finde ich es richtig gut, dass es für die, die sich nicht so auskennen, aber direkt loslegen möchte, ein paar Worte vorab gibt. Um es noch einmal zu verdeutlichen, das hier vorliegende Buch dreht sich um Deko rund um Pflanzen und nur indirekt um Pflanzen. Also bitte nicht enttäuscht sein, wenn ihr keine weiteren Pflanzentipps bekommt.

Wenn ich das Buch so durchblättere, freue ich mich total an den Ideen. Da sind superschöne Sachen dabei. Und wäre ich mehr der Basteltyp, hätte ich auch längst was draus gebastelt. Aber da scheitert es manchmal bei mir. Sachen zum Backen hab ich immer da, aber Sachen zum Basteln, da müsste ich erstmal in den Baumarkt. Modelliermasse müsste ich erstmal besorgen. Zum Glück hat Fee auch einige Ideen mit Upcycling Charackter dabei, zum Beispiel Vasen aus Konservendosen verziert mit Spitze und Band als Geschenk zu den mitgebrachten Blumen. Das könnte sogar ich :-) Im Kapitel “Feste” gibt es auch noch einige Ideen zu Weihnachten oder, wenn ihr das Buch jetzt erst verschenkt, auch zu Ostern.

In Fees Buch hüpft einen die Frische der Pflanzen geradezu an. Ich mag die Fotos sehr und finde es schön, dass sie ein Gefühl von Heimeligkeit vermitteln.

Meine Empfehlung: Beide Bücher zusammen verschenken oder sich schenken lassen. Wer Obst im Garten hat oder gerne Obst verarbeitet, hat sicher auch ein Händchen für Pflanzen. Wer bei Markus’ Buch allerdings ein Abbild seines Blogs erwartet, könnte eventuell enttäuscht sein, auch wenn die Rezepte schön sind.

Zu beiden Büchern werde ich in Zukunft greifen, wenn ich leckere und hübsche, grüne Geschenke verschenken möchte.

*Dieses Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

[Die Bloggerbuch-Woche] Zucker, Zimt und Sterne von Virginia “Jeanny” Horstmann

Heute geht es weiter mit dem Weihnachtsbackbuch von Jeanny, deren Blog Zucker, Zimt und Liebe seit 2012 die Blogosphäre bereichert. Ich persönlich habe Jeanny als Dozentin auf ihrem Shoot the Food-Workshop kennen gelernt. Da machte sie schon einen sehr kompetenten Eindruck. Dass ihr erstes Buch folgen würde, war also nur eine Frage der Zeit. Hier findet ihr meine Rezension dazu. Und wo ein Buch im Regal steht, folgt gerne auch mal ein Zweites. Tatsächlich bin ich eigentlich nicht der Typ, der ein weihnachtliches Backbuch kauft, weil es bereits in vielen Backbüchern Kapitel zum Thema Weihnachten gibt. Und mein Regal ist schon ziemlich voll. Aber Bloggerfreunde unterstütze ich gern und neugierig war ich ohnehin. Also habe ich mir “Zucker, Zimt und Sterne” bestellt.

Das erste, was einem auffällt, wenn man das Buch auspackt, ist die Größe. Es ist kleiner und dünner als der Vorgänger. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, werte ich das nicht negativ. Manches Mal ist es nicht mal von Vorteil sich zwischen 150 Rezepten unterscheiden zu müssen. Zudem ist es ein saisonales Buch, das genau 6 Wochen im Jahr Gültigkeit hat, wenn man die Rezepte auch nur zu Weihnachten machen möchte. Außerdem schlägt sich die geringere Seitenzahl natürlich auch im Preis nieder, alles andere wäre mir altem Schwaben auch aufgefallen.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn

Wenn man das Buch aufschlägt, sieht man in der Inhaltsangabe drei klare Kategorien auf ca. 60 Seiten: “Aus der Plätzchendose”, “Feines Weihnachtsgebäck” und “Süße Adventsgeschenke”. Beim ersten Durchblättern des Buches entdecke ich bei den Plätzchenrezepten viele Klassiker, einige abgewandelt. Ein solides Kapitel Weihnachtsbacken würde ich sagen. Spannender finde ich schon das Weihnachtsgebäck. Vielleicht finde ich die Ideen in dem Kapitel besonders anregend, weil ich sonst nur Stollen und ähnliches kenne, wo immer überall viele Rosinen drin sind. In dem Kapitel gibt es kleine Küchlein, schwedisches Hefegebäck und andere Leckereien, die ich so teilweise noch nicht kenne. Mag ich sehr. Die dritte Kategorie bereitet mir ein bißchen Kopfschmerzen, da ich mir von Adventsgeschenken recht viel versprochen habe. Die Rezepte und Anleitungen für Geschenke aus eigener Hand und aus der eigenen Küche sind einfach gehalten, mir persönlich vielleicht zu einfach. Auch hier muss ich aber mal wieder die Perspektive wechseln und mich in den Normalo-Backbuchfreund hinein versetzen. Als Blogschreiberin und Vielleserin habe ich schon allerlei DIYs und Geschenke aus der Küche gesehen und gemacht. Wer sich nicht in dem Bereich rum treibt, der ist froh, wenn eine Anleitung nicht über mehrere Seiten geht und die Zutaten und Materialien leicht zu bekommen sind. Also ist auch dieser Teil eigentlich voll in Ordnung.

Über Jeannys Bilder müssen wir eigentlich nicht sprechen. Die sind wie immer schön gestaltet, toll fotografiert und machen Lust auf Winter und Weihnachten. Das hat sie halt einfach drauf :-)

Als ich dann auf der Suche nach einem Rezept war, das ich für euch testen könnte, habe ich festgestellt, dass nicht alle Plätzchenrezepte so klassisch sind, wie auf den ersten Blick vermutet. Ich habe zum Beispiel noch nie Makronen mit Butter zubereitet. Also wurde dieses Rezept getestet. Leider habe ich nach der Fotoaktion das Buch verlegt und kann euch deswegen im Moment nicht das Rezept geben, werde das aber heute abend nachholen. Eins sei euch aber gesagt: Dieses Rezept ist so einfach, dass ich es während des Frühstück zubereiten am Wochenende backen konnte. 10 Minuten plus Backzeit müsst ihr übrig haben, das ist alles. Und wenn ihr euch dann noch im Gegensatz zu mir an die Größenordnung auf dem Bild (im Buch, nicht meins) haltet, dann bekommt ihr auch kleine, feine Kokoshappen und nicht wie ich Berge, die ich länger backen musste und die dann brauner wurden als geplant. Herr M., der sonst nicht so der Kokos-Fan ist, hat jedenfalls trotzdem seinen Daumen hoch dazu gegeben.

Zucker, Zimt und Sterne_Anna im Backwahn_Makronen

Meine Empfehlung: Das Weihnachtsbuch von Jeanny sollten all diejenigen kaufen, die ihren Blog und ihre Fotos mögen und denen vielleicht auch noch ein Weihnachtsbuch im Regal fehlt. Die Kombination aus Plätzchen, Kuchen und Geschenken könnte hilfreich sein in der Vorweihnachtszeit oder in Vorbereitung auf kleine Weihnachtsbesuche. Als Geschenk eignet sich das Buch natürlich auch für Freunde, die viel Spaß an solchen Büchern haben. Ich persönlich würde das Buch zusammen mit einem Backnachmittag verschenken, da kann es gleich zum Einsatz kommen.

[Die Bloggerbuch-Woche] Törtchenzeit von Sonya Kraus und Jessi Hesseler

Vor ein paar Wochen hatte ich Geburtstag und wie jedes Jahr braucht meine Familie eine Liste von mir, was mein Leben ein bißchen schöner machen könnte. Mein Hobby “Backen und Bloggen” lässt sich immer beliebig erweitern, auch wenn ich schon jede Menge Material und natürlich auch Bücher besitze. Da dieses Jahr aber so viele tolle Bücher rausgekommen sind, vor allem Bücher von Bloggern, war es gar nicht schwer, einige zu nennen, die mir noch im Regal gefehlt haben. Und nun steht ja auch noch Weihnachten vor der Tür und deswegen möchte ich euch diese und nächste Woche in kleinen, kurzen Rezensionen einige Bücher vorstellen, die ich von den Verlagen bekommen habe oder mir selbst gekauft habe.

Als Backbloggerin, die sich schon seit 4 1/2 Jahren mit Kuchenrezepten aller Art beschäftigt und viele davon auch selber schreibt, erwarte ich von einem Buch, dass es mir einen Mehrwert bringt. Klassische Rezepte habe ich zuhauf von meiner Mutter übernommen und deswegen möchte ich in einem neuen Backbuch eben auch Neues entdecken. Von einem Bloggerbackbuch erwarte ich zusätzlich, dass es modern aufgemacht ist und mit den Bildern sowohl mich (die schon jede Menge Foodfotos gesehen hat) als auch den Normalo-Bäcker und Kochbuchfreund anspricht..

Den Anfang macht heute “Törtchenzeit“* von Sonya Kraus und Jessi Hesseler. Das Buch ist nach dem gleichnamigen Blog von Jessi benannt und verspricht damit viele leckere Köstlichkeiten. Jessi ist bekannt geworden mit Hüftgold-Torten und durch ihren Dutt, der ihr in Bloggerkreisen den Spitznamen Fräulein Dutti einbrachte. Sonya Kraus ist aus dem Fernsehen bekannt, wobei ihr Schwerpunkt dort eher auf Moderation und auch Handwerkersendungen liegt. Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag, März 2014

Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Als ich das Cover das erste Mal online gesehen habe, war ich wenig begeistert. Für mich war es zu verspielt und rosa. Ihr werdet sehen, dass die folgenden Tage noch einige rosa Bücher folgen werden. Dazu ein bißchen Tüdeldü hier und ein bißchen Romantik da, ganz insgesamt hätte ich mir es wahrscheinlich nicht gekauft. Da der Verlag mir aber ein Rezensionsexemplar zugeschickt hatte, hab ich mal reingeschaut und war über alle Maßen überrascht. Das Innere des Buches ist so ganz anders als das Cover vermuten lässt. Weniger rosa und dafür wirklich ganz toll fotografierte Foodfotos von Amanda Berens. Im Buch findet man 10 Rezept-Kategorien auf 160 Seiten, die sich sowohl saisonal als auch thematisch einordnen, z.B. Schokolade Weihnachten, aber auch kleines Gebäck. Somit ist das Backbuch ein guter Ratgeber durch’s ganze Jahr. Wie in vielen Backbüchern findet man am Anfang ein paar Tipps und Tricks zum Backen an sich. Diese Seiten überblättere ich meist, finde es aber sehr gut, dass sie gerade Anfängern in Sachen Backen weiterhelfen können.

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Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Törtchenzeit ist das Buch, das ich dieses Jahr am häufigsten in der Hand hatte. Leider nicht, um es von vorne bis hinten durchzubacken, sondern weil ich es oft in meinen Workshops für Blogger im Teil über Foodfotografie rumgezeigt habe. Die Bilder sind Lehrwerke einiger sehr einfacher Regeln und Vorgehensweisen und meine Teilnehmer fanden es recht erstaunlich, wie gut man diese erkennen kann, wenn man erstmal davon gehört hat.

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Quelle: Lübbe Verlag, Fotonachweis: © Olivier Favre

Wenn man durch die Rezepte blättert, fällt einem auf, dass es zwischendurch immer mal wieder Seiten gibt, auf denen kleine DIY-Ideen zu sehen sind. Eine Backmischung und eine Bestecktasche sind dabei. Und auch folgende Idee, die ich einfach mal auf weihnachtlich getrimmt habe. In der Rezepte-Kategorie “Geschenke machen” gibt es die Idee “DIY-Cupcake Kit”. So einfach und so schön, dass es jeder nachmachen sollte, der Freunde im Backwahn hat. Man nehme eine schöne Schüssel. Meine ist aus Emaille und aus dem Urlaub mitgebracht. Dazu einige praktische Utensilien wie Teigschaber, Spritzbeutel und Tülle. Ich habe noch ein paar weihnachtliche Ausstecher und Muffinformen dazu gelegt undas Ganze mit einer Vanilleschote, Sprinkles und Zuckerstangen getoppt. Diese Idee ist super wandelbar und bei der Auswahl an Backshops, die ihr heutzutage online findet, habt ihr sicher im Nu ein solches Starterset fertig gepackt. Ich würde um das Ganze noch eine Folie machen und so zum Geburtstag oder zur Weihnachtsfeier mitbringen.

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Meine Empfehlung: Dieses Buch eignet sich toll, um sich selber oder andere Backbegeisterte zu beschenken – tolle Bilder, viele Rezepte und einige Ideen, die sich auch immer wieder umwandeln lassen. Wer Jessis Blog mag, kann mit ihrem und Sonyas Buch nicht viel falsch machen.

*Rezensionsexemplar, das mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Mein Gastbeitrag auf Innen & Aussen: Ein weihnachtlicher Sweet Table in Rot und Gold

1. Anna im Backwahn für Innenaussen.com_Christmas Sweet Table_

Heute entführe ich euch an einen reich gedeckten und schön dekorierten Sweet Table. Die Farben rot und gold sollen euch ein bißchen in Weihnachtsstimmung bringen (falls ihr noch nicht mittendrin seid) und die Rezepte sind voll mit Schoko, Zimt und Lebkuchengewürz. Und wo findet ihr das Ganze? Auf dem Beautyblog Innen&Aussen. Schaut doch bei Paddy rein und habt einen schönen Adventssonntag!